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Erlebnissteigerung anhand der Beispiele Eventmarketing und Tourismus

Title: Erlebnissteigerung anhand der Beispiele Eventmarketing und Tourismus

Term Paper , 2006 , 33 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Leonie Pepplinkhuizen (Author)

Business economics - Offline Marketing and Online Marketing
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Summary Excerpt Details

In dieser Hausarbeit geht es um die Schnelllebigkeit, mit der wir tagtäglich zutun haben.
Was passiert, wenn wir alle Bedürfnisse befriedigt haben? Was ist für uns noch interessant...und und.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Zukunftstrend Erlebnissteigerung gemäß Opaschowski

3. Beispiel Tourismus

3.1 Die Tourismusbranche

3.1.1 Definition und Herkunft des Tourismus

3.1.2 Wohin die Deutschen Reisen:

3.1.3 Freizeitverhalten

3.1.4 Wirtschaftsfaktor Tourismus

3.1.5 Trendforschung für den Tourismus

3.2 Reiseprospekte / Reisekataloge und Angebote

3.3 Topografie des Erlebens

3.4 Extremreisen / Risikotourismus

3.5 Globalisierung als Voraussetzung der Erlebnisorientierung

4. Beispiel Eventmarketing

4.1 Definitionen des Event- Marketings

4.2 Die Arten von Events

4.3 Die Gründe weshalb Events stattfinden

4.4 Soziale Faktoren und neue Kommunikationstechnologien

4.5. Zielgruppe und Teilnehmer

4.6 Abläufe des Event-Marketings in Phasen

5. Konsequenzen für die ökonomische Bildung

6. Fazit

Zielsetzung & Themen

Diese Hausarbeit untersucht den gesellschaftlichen Trend der Erlebnissteigerung und analysiert, wie dieser durch die Tourismusbranche und das moderne Eventmarketing instrumentalisiert wird, um Konsumentenbedürfnisse in einer Überflussgesellschaft zu bedienen.

  • Analyse des Wandels vom Versorgungs- zum Erlebniskonsum nach Opaschowski.
  • Untersuchung touristischer Trends und der Rolle von Erlebnisangeboten.
  • Darstellung der Mechanismen und Zielgruppenansprache im Eventmarketing.
  • Diskussion ökonomischer Konsequenzen und gesellschaftlicher Auswirkungen.

Auszug aus dem Buch

3.3 Topografie des Erlebens

In unserer Zeit lässt sich eine Entwicklung erkennen, dass das vom Touristen empfundene Raumempfinden vom Ortsbezug auf den Erlebnisbezug umgestellt wird. Das bedeutet, dass der Ort nicht mehr ausschließlich von seinen Gegebenheiten her auf den Touristen einwirkt. Auch die Handlungen des Reisenden sind nicht mehr unmittelbar mit den direkten räumlichen Gegebenheiten verbunden. Nehmen wir einmal an, dass jemand den Traum hat, einmal in seinem Leben mit einem Kampfflugzeug zu fliegen. Zu diesem Zweck bucht er eine Reise nach Russland, wo diese Art der kommerziellen Flüge mit Kampfjets angeboten wird. Der primäre Anlass seiner langen Reise ist also nicht das Kennlernen der weiten Landschaften Russlands, sondern das Erlebnis vom Fliegen eines Jets. Das Erlebnis des Fliegens und nicht unbedingt die räumlichen Umgebungen dieses Ereignisses sind auch das, woran sich unser „Pilot“ später vorrangig erinnern wird. Das Erlebniswissen wird in neuerer Zeit nicht mehr zwingend vom geographischen Ort gespeist, sondern stattdessen wird der Ort durch Ereignisse ersetzt. Man kann sagen, dass Erlebnisse somit atopisch werden, denn die meisten Erlebnisse können überall inszeniert werden. Bei einem Ereignis wie der Love Parade ist zwar der geographische Ort (Berlin) gegeben, aber die Ursache für das Herbeiströmen der Massen ist das Erlebnis Love Parade selbst.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung beschreibt das wachsende Verlangen nach Erlebnissen in der heutigen Gesellschaft und den wirtschaftlichen Trend zum Erlebniskonsum.

2. Zukunftstrend Erlebnissteigerung gemäß Opaschowski: Das Kapitel erläutert den von Opaschowski identifizierten Trend der Erlebnissteigerung und die damit verbundene Erlebnisorientierung als Ausdruck eines Wandels der gesellschaftlichen Bedürfnisse.

3. Beispiel Tourismus: Es wird analysiert, wie sich Reisen von Bildungszwecken hin zur Flucht aus dem Alltag entwickelt haben, wobei der Erlebnisfaktor in der modernen Tourismusbranche dominiert.

4. Beispiel Eventmarketing: Dieser Abschnitt definiert Eventmarketing als Instrument der Kommunikationspolitik und beleuchtet dessen Funktion bei der Inszenierung von Erlebnissen zur Erreichung von Marketingzielen.

5. Konsequenzen für die ökonomische Bildung: Es werden die Auswirkungen des Erlebniskonsums auf die Wirtschaft und die ökonomische Bildung erörtert, insbesondere im Hinblick auf die Gefahren der Verschuldung und die Polarisierung des Marktes.

6. Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass das Streben nach Erlebnissteigerung weiter zunehmen wird und die Branche durch immer neue, exotischere Inszenierungen darauf reagiert.

Schlüsselwörter

Erlebnissteigerung, Erlebniskonsum, Tourismus, Eventmarketing, Marketingmix, Erlebnisgesellschaft, Trendforschung, Risikotourismus, Kommunikation, Inszenierung, Konsument, Freizeitverhalten, Erlebnisindustrie, Markenwelt, Globalisierung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert den Trend zur Erlebnissteigerung in der heutigen westlichen Gesellschaft und wie dieser sich konkret in den Bereichen Tourismus und Eventmarketing manifestiert.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Zu den Schwerpunkten zählen der Wandel vom Versorgungs- zum Erlebniskonsum, touristische Reisemotivationen, die Bedeutung von Markeninszenierungen sowie die strukturelle Planung von Marketing-Events.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel besteht darin, die Mechanismen hinter der wachsenden Erlebnisorientierung zu verstehen und aufzuzeigen, wie Unternehmen auf dieses Bedürfnis reagieren, um Produkte und Marken erfahrbar zu machen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt wissenschaftliche Sekundärliteratur, um soziologische Konzepte mit aktuellen praktischen Beispielen aus der Reise- und Marketingbranche zu verknüpfen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Analyse der Tourismusbranche, der verschiedenen Reiseformen, der Theorie des Eventmarketings sowie deren organisatorische Abläufe in zwölf Phasen.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind Erlebniskonsum, Tourismus, Risikotourismus, Eventmarketing, Erlebnisindustrie, Markenarchitektur und die Konsequenzen für die ökonomische Bildung.

Wie unterscheidet sich laut dem Text ein "Marketing-Event" von klassischer Werbung?

Im Gegensatz zur passiven, oft anonymen klassischen Werbung zielt das Marketing-Event auf ein interaktives Live-Erlebnis ab, das den Kundendialog fördert und Emotionen direkt anspricht.

Welche Rolle spielt die "Langeweile" in der Argumentation des Autors?

Der Autor führt Langeweile als Folge von Reizarmut an, welche die Menschen dazu antreibt, nach immer neuen Kicks und Erlebnissen zu suchen, was wiederum die Erlebnisindustrie befeuert.

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Details

Title
Erlebnissteigerung anhand der Beispiele Eventmarketing und Tourismus
College
Carl von Ossietzky University of Oldenburg
Course
Grundlagen der ökonomischen Bildung II
Grade
1,3
Author
Leonie Pepplinkhuizen (Author)
Publication Year
2006
Pages
33
Catalog Number
V63608
ISBN (eBook)
9783638566148
ISBN (Book)
9783656003762
Language
German
Tags
Erlebnissteigerung Beispiele Eventmarketing Tourismus Grundlagen Bildung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Leonie Pepplinkhuizen (Author), 2006, Erlebnissteigerung anhand der Beispiele Eventmarketing und Tourismus, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/63608
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