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Entwicklung und Marktanalyse der Publikumszeitschriften mit weiblicher Zielgruppe

280 Jahre Frauenzeitschrift in Deutschland

Title: Entwicklung und Marktanalyse der Publikumszeitschriften mit weiblicher Zielgruppe

Intermediate Diploma Thesis , 2005 , 55 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Jacqueline Friedmann (Author)

Communications - Print Media, Press
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Summary Excerpt Details

Die nun folgenden Kapitel geben einen Einblick in 280 Jahre Frauenzeitschriften. Die Geschichte von den Anfänge bis Heute, sowie die aktuelle Marktsituation werden gleichermaßen beleuchtet. Um sich über den Begriff Frauenzeitschrift klar zu werden, definiert Kapitel 1.2 erst mal die Oberbegriffe Zeitschrift und Publikumszeitschrift, um dann auf den Begriff an sich zu sprechen zu kommen. Kapitel 2 beginnt im Jahre 1724 bei der ersten Zeitschrift für Frauen und geht dann Kapitel für Kapitel die verschiedenen Epoche der Entstehungsgeschichte bis nach 1945 durch. Am Beispiel der letzten 50 Jahre „Brigitte“ werden die detaillierten Entwicklungen dieser Frauenzeitschrift von 1954 bis heute besprochen. Dabei erläutert Kapitel 3 nur die Veränderungen einer Zeitschrift, da diese jedoch vom Markt initiiert werden, lässt sich auch dessen Situation ablesen. Die Analyse der aktuellen Marktverhältnisse folgt in Kapitel 4. 4.1 geht auf die Zahlen, Daten und Fakten des Publikumszeitschriftenmarktes ein. Auf dieser Basis folgen die Verhältnisse im Frauenzeitschriftenmarkt.
Im Anschluss richtet sich der Blick auf vier verschiedene Hefte als Beispiele ihrer marktinternen Gattung. Da diese Branche von den Bedürfnisse und Wünschen der weiblichen Bevölkerung lebt, führt Kapitel 4.3 eine Leserschaftsanalyse durch. Zum Schluss erläutert die Arbeit noch mal die neusten Veränderungen des Marktes mit aktuellen Zahlen aus dem 1.Quartal 2005. Ein Fazit mit dem Ziel der Zusammenfassung und des Ausblickes beendet die Arbeit.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Aufbau der Arbeit

1.2 Definition und Einbettung des Begriffs Frauenzeitschrift

2 Die Geschichte und Entwicklung der Frauenzeitschriften

2.1 Die ersten Schritte der Frauenzeitschrift

2.2 Politische Frauenzeitungen in der Revolution 1848

2.2.1 Mathilde F. Annekes „Frauen-Zeitung“

2.2.2 Louise Astins „Freischärler“

2.2.3 Louise Ottos „Frauen-Zeitung“

2.3 Zeitschriften mit dem Schwerpunkt Frauenbildung

2.4 Frauenjournalismus um 1900

2.5 Frauenzeitschriften während des Ersten Weltkrieges

2.6 Frauenpresse in der Weimarer Republik

2.7 Nationalsozialismus gegen Frauenpresse

2.8 Feministischer Journalismus nach 1945

3 50 Jahre Entwicklung am Beispiel der klassischen Frauenzeitschrift „Brigitte“

3.1 Eckdaten der Brigitte

3.2 Geschichte und Entwicklung der Brigitte

3.2.1 Die Entwicklung von Mai 1954 bis heute

3.2.2 Das neue Brigitte Konzept 1957

3.2.3 Die 60erJahre –eine Revolution der Modefotografie und Fusionen

3.2.4 Die Emanzipation in den 70er Jahren

3.2.5 Der Relaunch 1980

3.2.6 Die Entwicklung bis heute

4 Marktanalyse der heutigen Frauenzeitschriften

4.1 Markt der Publikumszeitschriften in Deutschland

4.2 Der Frauenzeitschriftenmarkt

4.3 Leserschaftsanalyse des Frauenzeitschriftenmarktes

4.4 Zeitschriftenprofile

4.4.1 Petra als Beispiel für die monatlich erscheinenden Frauenzeitschriften

4.4.2 Freundin als Beispiel für 14tägliche Frauenzeitschriften

4.4.3 Tina und Neue Post als Beispiel für die Wöchentlichen

4.5 Die aktuellsten Veränderung des Marktes Ende 2004 / Anfang 2005

5 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die historische Entwicklung und die gegenwärtige Marktsituation von Publikumszeitschriften mit weiblicher Zielgruppe in Deutschland, um ein detailliertes Verständnis für die Bedürfnisse der Rezipientinnen und die Marktdynamik zu erlangen.

  • Historische Entstehungsgeschichte der Frauenzeitschriften seit 1724.
  • Detaillierte Fallstudie zur 50-jährigen Entwicklung der Zeitschrift "Brigitte".
  • Marktanalyse des deutschen Publikumszeitschriftenmarktes.
  • Struktureller Vergleich von wöchentlichen, 14-täglichen und monatlichen Zeitschriften.
  • Leserschaftsanalyse hinsichtlich soziodemografischer und psychografischer Merkmale.

Auszug aus dem Buch

2.1 Die ersten Schritte der Frauenzeitschrift

Die ersten Frauenzeitschriften auf dem deutschen Markt waren eigentlich Männerzeitschriften, welche die Frau als Leserin entdeckten. „Die vernünftigen Tadlerinnen“ ging als erste solcher Zeitschriften 1724 in die Geschichte ein. Sie war Vorbild für viele folgende Veröffentlichungen. Herausgegeben wurde sie von Johann Christoph Gottsched (1700-1766). (Vgl. Weckel, 1998, S.21) Im Titel all dieser Zeitschriften war eine erfundene weibliche Herausgeberin, die mit einem bestimmten Frauentyp verknüpft werden sollte. Als Beispiel können hierfür „die Matrone“, „die Braut“ oder „die Patriotin“ genannt werden.

Inhaltlich orientierten sich diese Blätter an den Bedürfnissen der Leserinnen, die nach Meinung der Herausgeber als nützlich und förderlich für eine Frau einzustufen waren. Die Schreibart wurde ebenfalls an das erwartete Niveau, an Bildung und Verständnis des weiblichen Geschlechts, angepasst. Angelehnt an die Moralischen Wochenschriften, die sich von Anfang an mit der Frauenfrage beschäftigten (Vgl. Kirstein, 1997, S.21), verfolgte man das Ziel die Frauen mit Hilfe von abschreckenden und lächerlichen Beispielen zu erziehen. Die Frauenbilder in dieser Zeitschrift entsprechen nicht etwa der idealen Hausfrau und Mutter, sondern sind die Verkörperung verschiedenen als weiblich bezeichneter Wesenseigenschaften, wie Eifersucht, Klatschsucht, Leitsinn und Verschwendung. Fiktive Frauen namens Frau Ignorantia oder Frau Loquax werden durch lächerliche Geschichten als Abschreckung benutzt. Trotz dieser Tatsachen empfanden sich die Herausgeber als Pioniere ihrer Zeit, da sie das Recht der Frau auf Bildung, wie sie es verstanden, propagierten. Der Diskurs um Frauenbildung dreht sich im 18. Jahrhundert im Wesentlichen um das Maß an Bildung, das für eine Frau nützlich erschien. Es ist von dem Anteil zwischen „Herzens- und Verstandesbildung“ die Rede.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Vorstellung der Relevanz von Frauenzeitschriften im Alltag und Definition der Zielsetzung sowie des Aufbaus der Arbeit.

2 Die Geschichte und Entwicklung der Frauenzeitschriften: Chronologische Aufarbeitung der historischen Etappen von den Anfängen im 18. Jahrhundert bis zum feministischen Journalismus nach 1945.

3 50 Jahre Entwicklung am Beispiel der klassischen Frauenzeitschrift „Brigitte“: Detaillierte Analyse der medienwissenschaftlichen und inhaltlichen Wandlungsprozesse einer der erfolgreichsten deutschen Frauenzeitschriften von 1954 bis 2005.

4 Marktanalyse der heutigen Frauenzeitschriften: Untersuchung der ökonomischen Marktstrukturen, der verschiedenen Erscheinungsweisen, der Leserschaftssegmente und konkrete Zeitschriftenprofile.

5 Fazit: Zusammenfassende Bewertung der Entwicklung sowie Ausblick auf zukünftige Herausforderungen der Branche durch Marktsättigung und Wettbewerb.

Schlüsselwörter

Frauenzeitschrift, Publikumszeitschrift, Brigitte, Marktanalysen, Leserschaft, Medienwirtschaft, Printmedien, Geschichte, Emanzipation, Zeitschriftenmarkt, Werbemarkt, Auflage, Zielgruppen, Journalismus, Deutschland.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die historische Entwicklung sowie die ökonomischen Strukturen des deutschen Marktes für Frauenzeitschriften.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Der Fokus liegt auf der historischen Evolution der Frauenliteratur, einer Fallstudie zur "Brigitte" sowie einer aktuellen Markt- und Leserschaftsanalyse.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Ziel ist es, die Entwicklung der Frauenzeitschriften nachzuzeichnen und ein fundiertes Verständnis der heutigen Marktsituation und Zielgruppenbedürfnisse zu generieren.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine Kombination aus historischer Literaturanalyse und quantitativer Marktforschungsanalyse basierend auf Branchenzahlen und IVW-Daten.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die historische Entwicklung, eine Fallstudie zur Zeitschrift "Brigitte" und eine detaillierte Marktanalyse inkl. Leserschaftsprofilen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Frauenzeitschriften, Publikumsmarkt, Brigitte, Leserschaftsanalyse, Medienökonomie und historische Medienentwicklung.

Welche Rolle spielt die Zeitschrift "Brigitte" in der Untersuchung?

Die "Brigitte" dient als klassisches Fallbeispiel, um exemplarisch den Wandel von redaktionellen Konzepten, Layout und Zielgruppenansprache über 50 Jahre darzustellen.

Wie unterscheiden sich die Leserschaften der verschiedenen Zeitschriften-Gattungen?

Wöchentliche Titel sprechen eher eine breite, preisbewusste Zielgruppe an, während 14-tägliche und monatliche Magazine tendenziell anspruchsvollere, konsumfreudigere und bildungsnähere Leserschaften erreichen.

Welche Rolle spielt der Werbemarkt für das Überleben der Zeitschriften?

Der Werbemarkt ist essenziell für die Finanzierung, wobei eine genaue Zielgruppendefinition und hohe Leser-Blatt-Bindung entscheidend sind, um gegen intermediale Wettbewerber wie Online-Medien zu bestehen.

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Details

Title
Entwicklung und Marktanalyse der Publikumszeitschriften mit weiblicher Zielgruppe
Subtitle
280 Jahre Frauenzeitschrift in Deutschland
College
FHM University of Applied Sciences  (Fachbereich Medienwirtschaft)
Grade
1,7
Author
Jacqueline Friedmann (Author)
Publication Year
2005
Pages
55
Catalog Number
V63799
ISBN (eBook)
9783638567541
ISBN (Book)
9783656595168
Language
German
Tags
Jahre Frauenzeitschrift Deutschland Entwicklung Marktanalyse Publikumszeitschriften Zielgruppe
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Jacqueline Friedmann (Author), 2005, Entwicklung und Marktanalyse der Publikumszeitschriften mit weiblicher Zielgruppe, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/63799
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