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Krafttraining im Ausdauersport

Title: Krafttraining im Ausdauersport

Term Paper , 2005 , 28 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Peter Franken (Author), Jens Hasenbank-Kriegbaum (Author)

Sport - Kinematics and Training Theory
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Summary Excerpt Details

Das Krafttraining sollte ein fester Bestandteil eines jeden Trainings sein. Es dient dem Leistungsaufbau, der Kompensation und Prävention von Verletzungen und der Vorbeugung muskulärer Dysbalancen. Insbesondere wenn eine Steigerung der Trainingsumfänge zeitlich und trainingsmethodisch nicht mehr möglich ist, stellt das Krafttraining in Ausdauersportarten eine wichtige Leistungsreserve für die weitere Leistungssteigerung dar. Diese Hausarbeit befasst sich mit den Grundgegebenheiten eines Krafttrainings und der kontrovers diskutierten Fragestellung, welche Bedeutung das Krafttraining für den Ausdauersport hat und welche Krafttrainingsmethoden Anwendung finden sollen. Diese Frage soll im Hinblick auf die optimale Intensität eines Krafttrainings im Ausdauersport beantwortet werden. Hierbei soll aufgezeigt werden, wie das Krafttraining für den Ausdauersportler an Qualität gewinnen kann. In diesem Zusammenhang werden die verschiedenen Anforderungen in den Ausdauersportarten berücksichtigt und geeignete Methoden für die spezifischen Zielsetzungen vorgestellt. Nach einer allgemeinen Einführung in die Thematik des Krafttrainings, werden wissenschaftliche Befunde zu der geschilderten Problematik dargestellt und hinterfragt.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Einführung und Definitionen der Kraftausdauer

2.1 Dynamische Kraftausdauer

2.2 Statische Kraftausdauer

3 Methoden im Kraftausdauertraining

3.1 Intensive Intervallmethoden mit Kurzzeitintervallen

3.2 Wiederholungsmethoden mit (erschöpfenden) Mittelzeitintervallen

3.3 Trainingswirkungen der intensiven Intervallmethode mit Kurzzeitintervallen und der Wiederholungsmethode mit (erschöpfenden) Mittelzeitintervallen

3.4 Extensive Intervallmethoden mit Mittelzeitintervallen

3.5 Wiederholungsmethoden mit Langzeitintervallen

3.6 Trainingswirkungen der extensiven Intervallmethode mit Mittelzeitintervallen und der Wiederholungsmethode mit Langzeitintervallen

4 Durchführung der Intensiven Intervallmethode mit Kurzzeitintervallen am Beispiel eines laufspezifischen Kraftzirkels

5 Leistungsverbesserungen in Ausdauersportarten durch Steigerung der Trainingsqualität oder des Trainingsvolumens

5.1 Vor- und Nachteile für den Einsatz im Ausdauersport

5.2 Variation der Belastungsumfänge und ihre Auswirkungen auf die Trainingseffekte im Kraftausdauertraining

5.2.1 Vergleich der Trainingsmethode ’konstante Wiederholungszahl’ vs. ’konstante Last’ hinsichtlich einer Verbesserung der Kraftausdauerleistung

5.2.2 Diskussion der Untersuchung von Marschall & Fischer

5.3 Verbesserung der aeroben Ausdauerleistungsfähigkeit durch Training der intramuskulären Koordination

5.3.1 Diskussion der Untersuchung

6 Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht den Stellenwert und die methodische Gestaltung von Krafttraining im Ausdauersport, um unter Berücksichtigung sportartspezifischer Anforderungen die Leistungsfähigkeit durch eine Steigerung der Trainingsqualität statt reiner Volumensteigerung zu optimieren.

  • Grundlagen und Definitionen der Kraftausdauer
  • Methodische Einordnung von Krafttrainingsformen
  • Analyse von Zirkeltraining im Ausdauersport
  • Vergleich von Belastungsgestaltungen (konstante Last vs. konstante Wiederholung)
  • Optimierung der aeroben Ausdauer durch neuronale Anpassungen (Maximalkrafttraining)

Auszug aus dem Buch

4.4 Verbesserung der aeroben Ausdauerleistungsfähigkeit durch Training der intramuskulären Koordination

Die hier dargestellte Untersuchung von Hoff & Gran & Helgerud (2002, S. 288-295) beschäftigt sich mit der Frage welchen Einfluss ein Training zur Steigerung der Maximalkraft auf die aerobe Ausdauerleistungsfähigkeit, von gut trainierten Skilangläufern, hat. Hierbei, so betonen die Autoren, soll der Fokus auf die neuronalen Anpassungen gerichtet sein. Man zieht ein neuronales Krafttraining vor, um so einer Zunahme an Körpermasse durch Hypertrophie entgegenzuwirken. Dies ist insbesondere für Sportarten von großer Wichtigkeit, wo eine Zunahme an Muskelmasse und somit Körpergewicht, den Anteil der zu leistenden Arbeit erhöhen (Bergradfahrer, Langstreckenläufer, Siklangläufer), oder in anderer Form für ungünstige Bedingungen sorgt (Widerstand im Schwimmen). Die Grundlagen für eine Steigerung der Maximalkraft durch neuronale Anpassungen sind bei Schmidtbleicher (1985) zu finden, der herausgefunden hat, dass je nach Trainingszustand zwischen 5 - 40% des physiologisch angelegten Kraftpotentials ungenutzt sind.

Hoff & Gran & Helgerud (2002, S. 289) erwarten, dass das Einer-Wiederholungs-Maximum zunehmen wird und sich die Explosivkraft verbessern wird. Sie gehen weiter davon aus, dass dies zu einer Ökonomisierung der Technik bei aerober Belastung führt und sich die Ausdauerleistung verbessert. Es wird mit keiner Zunahme an Muskelmasse gerechnet, daher auch nicht mit einer Zunahme des Körpergewichtes.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Beschreibt die Bedeutung des Krafttrainings als Leistungsreserve im Ausdauersport und erläutert die Zielsetzung der Arbeit.

2 Einführung und Definitionen der Kraftausdauer: Differenziert Kraftausdauer in dynamische und statische Formen sowie Intensitätsbereiche.

3 Methoden im Kraftausdauertraining: Stellt verschiedene Intervall- und Wiederholungsmethoden sowie deren physiologische Trainingswirkungen vor.

4 Durchführung der Intensiven Intervallmethode mit Kurzzeitintervallen am Beispiel eines laufspezifischen Kraftzirkels: Analysiert den Einsatz und die Effektivität eines Zirkeltrainings für Läufer anhand von Herzfrequenzdaten.

5 Leistungsverbesserungen in Ausdauersportarten durch Steigerung der Trainingsqualität oder des Trainingsvolumens: Diskutiert Ansätze zur Qualitätssteigerung und vergleicht Belastungsmethoden sowie neuronales Training.

6 Zusammenfassung: Fasst die Ergebnisse zur Bedeutung der Maximalkraft und der methodischen Wahl für verschiedene Ausdauersportarten zusammen.

Schlüsselwörter

Kraftausdauer, Maximalkraft, Ausdauersport, Intervallmethode, Wiederholungsmethode, intramuskuläre Koordination, Hypertrophie, Leistungsreserve, Trainingsqualität, Herzfrequenz, Laktattoleranz, aerobe Ausdauer, neuronale Anpassung, Zirkeltraining.

Häufig gestellte Fragen

Was ist das Hauptanliegen dieser wissenschaftlichen Arbeit?

Die Arbeit untersucht, welche Bedeutung unterstützendes Krafttraining für Ausdauersportler hat, um Leistungsreserven zu erschließen, wenn eine reine Steigerung des Trainingsumfangs nicht mehr möglich ist.

Welche zentralen Themenbereiche werden abgedeckt?

Die Themen umfassen Definitionen der Kraftausdauer, verschiedene Trainingsmethoden, den Einsatz von Zirkeltraining, den Vergleich von Belastungsgestaltungen sowie die Verbesserung der aeroben Ausdauerleistung durch Maximalkrafttraining.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, Methoden für ein qualitativ hochwertiges, sportartspezifisches Krafttraining zu identifizieren, das die Ausdauerleistungsfähigkeit verbessert, ohne unerwünschte Anpassungen wie übermäßige Muskelhypertrophie zu provozieren.

Welche wissenschaftlichen Methoden finden Anwendung?

Es werden wissenschaftliche Studien, wie die Untersuchung von Hoff & Gran & Helgerud zu Skilangläufern und Marschall & Fischer zur Belastungsgestaltung, analysiert und diskutiert.

Welche Aspekte stehen im Hauptteil im Fokus?

Der Hauptteil gliedert sich in eine methodische Übersicht, die praktische Evaluation eines laufspezifischen Kraftzirkels und die Diskussion von Ansätzen zur Steigerung der Trainingsqualität durch gezieltes Krafttraining.

Welche Schlagworte charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Kraftausdauer, Maximalkraft, Ausdauersport, neuronale Anpassung und Belastungsgestaltung.

Warum ist ein Zirkeltraining laut Untersuchung für Läufer nur bedingt geeignet?

Die Untersuchung zeigt, dass der für das Zirkeltraining typische häufige Wechsel der Übungsform bei der gewählten Belastung zu einem zu hohen anaeroben Anteil führen kann, was für die spezifische aerobe Kraftausdauer eines Läufers weniger vorteilhaft ist.

Welches Ergebnis erbrachte der Vergleich der Methoden 'konstante Last' vs. 'konstante Wiederholungszahl'?

Die Methode 'konstante Wiederholungszahl' erwies sich im Kontext der untersuchten Kraftausdauerleistung bei 70% der Maximalkraft als vorteilhafter gegenüber der Methode 'konstante Last'.

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Details

Title
Krafttraining im Ausdauersport
College
Technical University of Darmstadt  (IFS)
Course
Theoretische und Praktische Aspekte des Ausdauertrainings
Grade
2,0
Authors
Peter Franken (Author), Jens Hasenbank-Kriegbaum (Author)
Publication Year
2005
Pages
28
Catalog Number
V63936
ISBN (eBook)
9783638568661
ISBN (Book)
9783638667852
Language
German
Tags
Krafttraining Ausdauersport Theoretische Praktische Aspekte Ausdauertrainings
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Peter Franken (Author), Jens Hasenbank-Kriegbaum (Author), 2005, Krafttraining im Ausdauersport, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/63936
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