Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Publicación mundial de textos académicos
Go to shop › Economía de las empresas - Contabilidad e impuestos

Eignung kapitalmarktorientierter Rechnungslegungssysteme zur Bemessung von Ausschüttungen

Título: Eignung kapitalmarktorientierter Rechnungslegungssysteme zur Bemessung von Ausschüttungen

Trabajo de Seminario , 2006 , 22 Páginas , Calificación: 2,8

Autor:in: Nils Ewald (Autor)

Economía de las empresas - Contabilidad e impuestos
Extracto de texto & Detalles   Leer eBook
Resumen Extracto de texto Detalles

Im Rahmen dieser Arbeit wird untersucht, inwieweit kapitalmarkorientierte Rechnungslegungssysteme dazu geeignet sind, der Bemessung von Ausschüttungen an die Anteilseigner zu dienen. Dies erfolgt vor dem Hintergrund der derzeit in Deutschland noch vorherrschenden Rechnungslegung nach HGB. Dazu werden die kapitalmarktorientierten Rechnungslegungssysteme, insbesondere IFRS (IAS) und US-GAAP, sowie die Rechnungslegung nach HGB kurz in ihren Grundzügen dargelegt und auf die divergierenden Zielsetzungen zum HGB eingegangen. Anschließend werden die Rechnungslegungssysteme US-GAAP und IFRS einer genaueren Betrachtung im Hinblick auf die Möglichkeit der Bemessung zur Ausschüttung unterzogen.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einführung

1.1 Problemstellung

1.2 Gang der Untersuchung

2. Themenrelevante Grundlagen

2.1 Zielsetzung und Funktionen der Rechnungslegung

2.2 Konkretisierung der Ausschüttungsbemessungsfunktion

2.3 Charakteristika internationaler Rechnungslegungssysteme

3. Ausschüttungsbemessung mittels kapitalmarktorientierter Rechnungslegungssysteme

4. Fazit und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Eignung kapitalmarktorientierter Rechnungslegungssysteme, insbesondere IFRS und US-GAAP, im Hinblick auf ihre Funktion zur Bemessung von Gewinnausschüttungen und setzt diese in Kontrast zur traditionellen deutschen Rechnungslegung nach HGB.

  • Vergleich der Rechnungslegungsziele zwischen HGB, IFRS und US-GAAP.
  • Analyse der Ausschüttungsbemessungsfunktion im deutschen Handelsrecht.
  • Untersuchung der Konsequenzen internationaler Rechnungslegungsmerkmale für den Gläubigerschutz.
  • Diskussion der Eignung von Fair-Value-Bilanzierung für Ausschüttungszwecke.
  • Bewertung der Rolle privatrechtlicher Kreditverträge (Covenants) als Ersatzinstrumente.

Auszug aus dem Buch

2.2 Konkretisierung der Ausschüttungsbemessungsfunktion

Wie sich gezeigt hat, sind die dargestellten Rechnungslegungssysteme bereits in ihren Grundzügen verschieden. An dieser Stelle soll nun kurz darauf eingegangen werden, was konkret unter Ausschüttung bzw. Ausschüttungsbemessung zu verstehen ist. Allgemein lässt sich Ausschüttung definieren als „Auszahlung von Gewinnanteilen.“ Erfolgt eine Ausschüttung, erhalten die Anteilseigner einer Unternehmung eine Zahlungsleistung, bspw. in Form von Dividenden, Boni oder Liquidationserlösen.

Um jedoch eine Ausschüttung vornehmen zu können, muss im Vorfeld eine Größe ermittelt (bemessen) werden, an der sich die Ausschüttung orientiert. Dies wird der Rechnungslegung nach HGB in Form der Ausschüttungsbemessungsfunktion explizit zugesprochen. Der handelsrechtliche Jahresabschluss, insb. der von Aktiengesellschaften, hat die Aufgabe, einen Gewinn zu ermitteln, anhand dessen man ergebnisabhängige Einkommenszahlungen bemessen kann. Dabei treffen mannigfache Interessengegensätze aufeinander, vor allem zwischen Gläubigern und Aktionären (Eignern). Da Kapitalgesellschaften einer Haftungsbeschränkung unterliegen, muss der ausschüttbare Betrag begrenzt werden, um ein Mindesthaftungsvermögen zu erhalten und dem Gläubigerschutz Rechnung zu tragen. Dies drückt sich in verschiedenen Ausschüttungssperrvorschriften im HGB sowie im Aktiengesetz (AktG) aus. Die Eigenkapitalgeber hingegen sollen vor einer zu geringen Ausschüttung geschützt werden. Der Schutz bezieht sich dabei vor allem auf Minderheitsaktionäre gegenüber den Mehrheitseignern, aber auch die Aktionäre sollen vor den Verwaltungsorganen abgesichert werden. Dies stellt sich in der sog. Mindestausschüttungsfunktion dar, welche ebenfalls im HGB und im AktG an verschiedenen Stellen kodifiziert ist.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einführung: Darstellung der wachsenden Bedeutung internationaler Rechnungslegungsstandards durch die zunehmende Kapitalmarktintegration und Definition des Arbeitsschwerpunkts.

2. Themenrelevante Grundlagen: Erläuterung der Funktionen der Rechnungslegung, insbesondere des HGB im Vergleich zu IFRS und US-GAAP sowie deren jeweilige Ansätze zur Bemessung von Ausschüttungen.

3. Ausschüttungsbemessung mittels kapitalmarktorientierter Rechnungslegungssysteme: Kritische Analyse, warum IFRS und US-GAAP für den Gläubigerschutz bei Ausschüttungen problematisch sind und welche Bedeutung hierbei Covenants zukommt.

4. Fazit und Ausblick: Zusammenfassendes Ergebnis, dass die betrachteten internationalen Systeme für die Ausschüttungsbemessung ungeeignet sind und die Praxis vor Herausforderungen bei der Kapitalerhaltung steht.

Schlüsselwörter

Kapitalmarktorientierung, Rechnungslegungssysteme, Ausschüttungsbemessung, HGB, IFRS, US-GAAP, Gläubigerschutz, Fair Value, Bilanzpolitik, Kapitalerhaltung, Dividenden, Covenants, Solvenztest, Jahresabschluss, Informationsfunktion.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Seminararbeit im Kern?

Die Arbeit analysiert, ob internationale Rechnungslegungsstandards wie IFRS und US-GAAP als Basis für die Bemessung von Gewinnausschüttungen an Anteilseigner geeignet sind oder ob sie den Gläubigerschutz gefährden.

Welche Rechnungslegungssysteme stehen im Zentrum der Analyse?

Es werden das deutsche Handelsgesetzbuch (HGB) als traditioneller Maßstab sowie die internationalen Standards IFRS und US-GAAP miteinander verglichen.

Welches Ziel verfolgt die Arbeit?

Das Ziel ist es, die Diskrepanz zwischen der entscheidungsnützlichen Ausrichtung internationaler Rechnungslegung und der in Deutschland geforderten Ausschüttungsbemessungsfunktion aufzuzeigen.

Welche wissenschaftliche Methode wird primär angewandt?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse, die Zielsetzungen und Funktionen verschiedener Rechnungslegungssysteme gegenüberstellt und deren Eignung kritisch bewertet.

Was behandelt der Hauptteil der Arbeit?

Der Hauptteil befasst sich mit den Grundlagen der Rechnungslegung, der Definition der Ausschüttungsbemessung und der Diskussion von Instrumenten wie Covenants und Solvenztests als Ausgleich für den Wegfall traditioneller Gläubigerschutzregeln.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Zu den wichtigsten Begriffen zählen Kapitalmarktorientierung, Gläubigerschutz, Fair Value, Kapitalerhaltung und die Ausschüttungsbemessungsfunktion.

Warum wird die Fair-Value-Bilanzierung kritisch betrachtet?

Der Autor argumentiert, dass Fair-Value-Informationen zwar entscheidungsnützlich sind, aber eine schlechte Nachprüfbarkeit bieten und die Ausschüttung nicht realisierter Gewinne ermöglichen können, was den Gläubigerschutz schwächt.

Welche Rolle spielen Covenants in diesem Kontext?

Da internationale Standards oft keine ausreichenden gesetzlichen Ausschüttungsbeschränkungen zum Schutz der Gläubiger enthalten, dienen Covenants als vertragliche Ersatzlösungen in Kreditverträgen.

Final del extracto de 22 páginas  - subir

Detalles

Título
Eignung kapitalmarktorientierter Rechnungslegungssysteme zur Bemessung von Ausschüttungen
Universidad
University of Marburg
Calificación
2,8
Autor
Nils Ewald (Autor)
Año de publicación
2006
Páginas
22
No. de catálogo
V63944
ISBN (Ebook)
9783638568739
ISBN (Libro)
9783638903110
Idioma
Alemán
Etiqueta
Eignung Rechnungslegungssysteme Bemessung Ausschüttungen
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Nils Ewald (Autor), 2006, Eignung kapitalmarktorientierter Rechnungslegungssysteme zur Bemessung von Ausschüttungen, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/63944
Leer eBook
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
Extracto de  22  Páginas
Grin logo
  • Grin.com
  • Envío
  • Contacto
  • Privacidad
  • Aviso legal
  • Imprint