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Der Prognosebericht im Konzernlagebericht nach DRS 15

Título: Der Prognosebericht im Konzernlagebericht nach DRS 15

Tesis de Maestría , 2006 , 40 Páginas , Calificación: 1,3

Autor:in: Jan Vosshage (Autor)

Economía de las empresas - Contabilidad e impuestos
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Deutsche Unternehmen sind gesetzlich dazu verpflichtet, einen Rechenschaftsbericht in Form eines Jahres- bzw. Konzernabschlusses aufzustellen, damit sich u.a. Gläubiger, Anteilseigner oder auch Lieferanten ein Bild über das abgelaufene Geschäftsjahr des Unternehmens machen können. Um den Informationsgehalt zu erhöhen und den Lagebericht zukunftsorientiert auszurichten, wurden die rechtlichen Anforderungen wesentlich erweitert, indem die betreffenden Gesetze, §§ 289 bzw. 315 HGB, kodifiziert wurden. Dadurch soll der wachsenden dynamischen Veränderung in der heutigen Wirtschafts- und Arbeitswelt nachgekommen und sichergestellt werden, dass die Adressaten eine möglichst fundierte Informationsbasis besitzen, damit diese die Geschehnisse hintergründig verstehen und frühzeitig auf zukünftige Entwicklungen reagieren können. Neben den Gesetzesänderungen machte das Bundesministerium der Justiz (BMJ) als erweiternde Vorschrift am 07.12.2004 den Deutschen Rechnungslegungs Standard (DRS) 15 bekannt, welcher die allgemeingehaltenen gesetzlichen Anforderungen an die Inhalte des Lageberichts interpretiert und konkretisiert. Ziel dieses Standards ist es zum ei-nen, die bestehenden Unterschiede bzgl. Umfang, Inhalt und Struktur der Konzernla-geberichterstattung zu reduzieren und zum anderen den Lageberichtsadressaten entscheidungsrelevante sowie verlässliche Informationen zu liefern, welche ein zutref-fendes Bild des Geschäftsverlaufs und der wirtschaftlichen Lage des Unternehmens vermitteln. Infolgedessen ergeben sich zahlreiche anspruchsvolle Neuerungen an die Lageberichtsinhalte, die von Unternehmen berücksichtigt werden müssen. So bestehen u.a. erweiterte Anforderungen an den Umfang der Analyse des Geschäftsver-laufs, an den Detaillierungsgrad der Angaben bezüglich der Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage sowie an den Umfang des zukunftsorientierten Prognoseberichts. Die neuen gesetzlichen Vorschriften und die Regelungen des DRS 15 finden erstmalig für die nach dem 31.12.2004 beginnenden Geschäftstätigkeiten Anwendung. Vor diesem Hintergrund beschäftigt sich die vorliegende Ararbeit mit der Fragestellung, wie die Umsetzung dieser Neuerungen bezüglich der Berichterstattung im Lagebericht erfolgen kann. Dabei liegt der Fokus der Betrachtung auf den konkretisierenden Anforderungen des DRS 15, die dieser an die Berichterstattung über die voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens im Prognosebericht stellt.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einführung

2. Grundlagen

2.1 Der Lagebericht – zweite Säule der deutschen Rechnungslegung

2.2 Neugestaltung des Lageberichtes durch das BilReG und den DRS 15

2.3 Anforderungen an den Prognosebericht

2.4 Unsicherheiten bei der Prognoseberichterstattung

3. Erweiterte Anforderungen an den Prognosebericht

3.1 Wirtschaftliche Entwicklung des Unternehmens und der Segmente

3.2 Darstellung der wesentlichen Chancen und Risiken

3.3 Darstellung der Prämissen und des erkennbaren Prognosecharakters

3.4 Erweiterung des Prognosezeitraums auf zwei Geschäftsjahre

4. Erstellung neuer Lösungskonzepte im Bereich der Chancenberichterstattung

4.1 Publikation der wesentlichen Chancen - einem Chancenmanagementsystem

4.1.1 Prozess der Ermittlung der zu publizierenden Chancen

4.1.2 Analyse des Lösungsansatzes und Auswirkungen auf das Controlling

4.2 Publikation der wesentlichen Chancen - ohne Chancenmanagementsystem

4.2.1 Prozess der Ermittlung der zu publizierenden Chancen

4.2.2 Analyse des Lösungsansatzes und Auswirkungen auf das Controlling

4.3 Gegenüberstellung der beiden Lösungsansätze

5. Zusammenfassung und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Umsetzung der durch das Bilanzrechtsreformgesetz (BilReG) und den DRS 15 erweiterten gesetzlichen Anforderungen an den Prognosebericht im (Konzern-)Lagebericht. Das primäre Ziel ist es, Lösungsansätze für die Berichterstattung über wesentliche Chancen aufzuzeigen und deren Auswirkungen auf die unternehmerischen Prozesse sowie das Controlling zu analysieren.

  • Rechtlicher Rahmen und Anforderungen des DRS 15 an den Prognosebericht
  • Umgang mit Unsicherheiten in der zukunftsorientierten Berichterstattung
  • Konzeption von Chancenmanagementsystemen als Basis für die Publizität
  • Vergleich zwischen systematischen und strategischen Ansätzen der Chancenanalyse
  • Integration der Chancenberichterstattung in das unternehmerische Reporting

Auszug aus dem Buch

4.1 Publikation der wesentlichen Chancen - einem Chancenmanagementsystem

Im Rahmen einer ersten Alternative sind die im Lagebericht publizierten Chancen das Ergebnis eines Chancenmanagementsystems. Unter Chancenmanagement wird ein kontinuierlicher Prozess verstanden, welcher sich als kybernetischer Regelkreis lauf beschreiben lässt, mit dem Ziel, die latenten und vorhandenen Chancenpotenziale systematisch zu optimieren. Aus diesem Grund liegt der Fokus dieses Lösungsansatzes nicht nur auf der Erfüllung der gesetzlichen Neuerungen, sondern auch auf dem aktiven Managen der Chancen des Unternehmens.

Voraussetzung für die Einführung eines Chancenmanagements als kontinuierlicher Prozess ist die Formulierung einer Chancenstrategie. Damit bildet das strategische Chancenmanagement den Rahmen und die Basis des gesamten Prozesses. Von der Unternehmensleitung wird – im Einklang mit der Unternehmensstrategie – u.a. das Verhältnis zwischen Chancen/ Risiken in den einzelnen Bereichen, welche Chancen wahrgenommen und ab welchem Chancenpotenzial Maßnahmen zur Steuerung eingeleitet werden sollen, festgelegt. Dadurch wird ein einheitlicher Prozess gewährleistet.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einführung: Die Arbeit führt in die gesetzlichen Neuerungen des (Konzern-)Lageberichts ein, die durch das BilReG und den DRS 15 initiiert wurden, um den Informationsgehalt für Adressaten zu erhöhen.

2. Grundlagen: Es werden der rechtliche Kontext des Lageberichts, die Rolle des DRS 15 sowie die zentralen Anforderungen und typischen Unsicherheiten bei der Prognoseberichterstattung erörtert.

3. Erweiterte Anforderungen an den Prognosebericht: Dieses Kapitel konkretisiert die Pflichten zur Darstellung der voraussichtlichen Entwicklung, der Chancen und Risiken sowie der zugrunde liegenden Prämissen.

4. Erstellung neuer Lösungskonzepte im Bereich der Chancenberichterstattung: Der Hauptteil der Arbeit stellt zwei Ansätze zur Chancenberichterstattung vor – mit und ohne systematisches Chancenmanagement – und untersucht deren Einsetzbarkeit.

5. Zusammenfassung und Ausblick: Das Fazit fasst die Bedeutung des Prognoseberichts als wert- und zukunftsorientiertes Instrument zusammen und gibt einen Ausblick auf künftige Entwicklungen im Rechnungswesen.

Schlüsselwörter

Prognosebericht, DRS 15, BilReG, Konzernlagebericht, Chancenmanagement, Risikomanagement, Unternehmenssteuerung, Controlling, Rechnungslegung, Informationsgehalt, Zukunftsorientierung, Chancenanalyse, Bewertungsmethoden, Publizitätspflicht, Kapitalmarkt.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit?

Die Arbeit analysiert die Auswirkungen der Gesetzesänderungen durch das BilReG und den DRS 15 auf die Erstellung von Prognoseberichten in Konzernlageberichten.

Welche Themenfelder stehen im Zentrum?

Zentrale Themen sind die Anforderungen an die zukunftsorientierte Unternehmensberichterstattung, die Chancenberichterstattung sowie der Aufbau von Systemen zur Identifikation und Steuerung unternehmerischer Chancen.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist die Entwicklung und Bewertung von Lösungsansätzen für Unternehmen, wie sie ihre Pflicht zur Berichterstattung über wesentliche Chancen effizient erfüllen können.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zur Anwendung?

Es wird eine systematische Analyse der rechtlichen Vorgaben, eine Gegenüberstellung von Management-Modellen und eine Untersuchung der Auswirkungen auf das operative Controlling durchgeführt.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil befasst sich detailliert mit der Implementierung von Chancenmanagementsystemen versus strategischen Analysen sowie deren jeweiliger Eignung für die Unternehmenspraxis.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit ist geprägt durch Begriffe wie Prognosebericht, DRS 15, Chancenmanagement, Risikomanagement, BilReG und die damit verbundenen Anforderungen an Transparenz und Qualität.

Wie unterscheidet sich die Chancenberichterstattung von der Risikoberichterstattung laut DRS 15?

Der DRS 15 fordert eine strikte Trennung der Risikoberichterstattung vom Prognosebericht, wobei wesentliche Risiken im Risikobericht und wesentliche Chancen im Prognosebericht darzustellen sind.

Warum ist ein systematisches Chancenmanagement aufwendiger?

Ein systematisches System erfordert eine kontinuierliche Einbindung aller Hierarchieebenen, die Implementierung kybernetischer Regelkreise und eine detaillierte Überwachung, was zu einem höheren Ressourcenbedarf führt.

Welcher Lösungsansatz ist für Unternehmen zu empfehlen?

Dies hängt von den individuellen Zielen ab; während ein systematischer Ansatz einen hohen Mehrwert durch aktives Chancenmanagement bietet, ist ein strategischer Ansatz einfacher und kostengünstiger umzusetzen.

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Detalles

Título
Der Prognosebericht im Konzernlagebericht nach DRS 15
Universidad
Johannes Gutenberg University Mainz
Calificación
1,3
Autor
Jan Vosshage (Autor)
Año de publicación
2006
Páginas
40
No. de catálogo
V63962
ISBN (Ebook)
9783638568876
ISBN (Libro)
9783638739757
Idioma
Alemán
Etiqueta
Prognosebericht Konzernlagebericht
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Jan Vosshage (Autor), 2006, Der Prognosebericht im Konzernlagebericht nach DRS 15, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/63962
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