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EU-Beitrittskandidat Türkei

Titre: EU-Beitrittskandidat Türkei

Dossier / Travail de Séminaire , 2002 , 24 Pages , Note: 2,0

Autor:in: MA Kamuran Kayhan (Auteur)

Politique - Région: Europe du Sud-Est
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In dieser Arbeit wird der Schwerpunkt auf dem Beitrittskandidaten Türkei liegen. Zunächst wird die Historie der Beziehungen zwischen der Europäischen Union und der Türkei dargestellt werden. Außerdem werden Fragestellungen behandelt, inwieweit die Türkei schon die Beitrittskriterien erfüllt oder nicht erfüllt sowie wie die Perspektiven für die Zukunft aussehen bezüglich der Aufnahme von Beitrittsgesprächen.
Im zweiten Teil der Arbeit soll die europäische Integrationspolitik kurz dargestellt werden, um danach zu den Integrationstheorien und Leitbildern für die Integration und Vertiefung überzugehen. Zusätzlich sollen die in Nizza aufgestellten vier Hauptthemen aus Sicht der Türkei beantwortet werden.
Bei der Bearbeitung der Arbeit wurde z.T. türkische Literatur benutzt, jedoch muss erwähnt werden, dass bezüglich der theoretischen Fragestellungen keinerlei türkischsprachige Literatur gefunden werden konnte. Da die Türkei z.Zt. fieberhaft versucht, die Kopenhagener Kriterien zu erfüllen, besteht die hohe Wahrscheinlichkeit, dass zumindest in der Gesellschaft aber auch in der Politik nicht viel über die Finalitätsdebatten der EU diskutiert wird. Außer einer Erklärung des türkischen Außenministers zu den vier auf Nizza aufgeworfenen Fragestellungen konnten keinerlei Stellungnahmen aus der Türkei zu diesem Thema gefunden werden.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

EINLEITUNG

1 ENTWICKLUNG DER BEZIEHUNGEN

1.1 ASSOZIIERUNGSABKOMMEN

1.2 MITGLIEDSCHAFTSANTRAG

1.3 ZOLLUNION

2. BEZIEHUNGEN ZWISCHEN DER EU UND DER TÜRKEI SEIT BEGINN DES ERWEITERUNGSPROZESSES

2.1 LUXEMBURGER GIPFEL

2.2 HELSINKI-GIPFEL

2.3 HERANFÜHRUNG AN DIE EU

3 KOPENHAGENER KRITERIEN

3.1 AKTUELLER STAND IN DER TÜRKEI BEZÜGLICH DER KOPENHAGENER KRITERIEN

3.2 BESONDERE PROBLEMFELDER

4 EUROPÄISCHER INTEGRATIONSPROZESS

4.1 INTEGRATIONSTHEORIEN

4.2 LEITBILDERDEBATTE AUS TÜRKISCHER SICHT

4.3 TÜRKISCHE POSITIONEN ZU DEN 4 TOPICS DER POST-NIZZA-AGENDA

AUSBLICK

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die historische Entwicklung der Beziehungen zwischen der Europäischen Union und der Türkei sowie den aktuellen Stand der Erfüllung der Kopenhagener Beitrittskriterien. Das primäre Ziel ist es, die Perspektiven der Türkei hinsichtlich einer Aufnahme von Beitrittsgesprächen zu analysieren und die türkische Sichtweise auf die europäische Integrationspolitik und die Post-Nizza-Agenda zu beleuchten.

  • Historische Meilensteine: Vom Assoziationsabkommen zur Zollunion.
  • Die Auswirkungen der EU-Erweiterungsprozesse und Gipfelbeschlüsse (Luxemburg, Helsinki, Nizza) auf die Türkei.
  • Analyse der Kopenhagener Kriterien und der türkischen Reformbemühungen.
  • Diskussion theoretischer Integrationsmodelle aus der Perspektive der türkischen Politik.
  • Stellungnahme der Türkei zu zentralen Zukunftsfragen der EU (Post-Nizza-Agenda).

Auszug aus dem Buch

1.3 Zollunion

Auf beidseitigem Einvernehmen beruhend wurden im Jahre 1992 die Verhandlungen über die Zollunion wieder aufgenommen. Trotz der Brüskierung der Türkei beim Gipfeltreffen 1994 in Essen, zu welcher die möglichen zukünftigen Mitglieder der EU eingeladen wurden, die Türkei jedoch außen vor gelassen wurde, führte Ankara die Verhandlungen über den Beitritt zur Zollunion weiter. Die türkische Seite hegte die Hoffnung, durch den Beitritt ihre Chancen auf eine Vollmitgliedschaft zu erhöhen. Die Verhandlungen wurden letztendlich im Jahre 1995 abgeschlossen und am 06. März 1995 von der EU ratifiziert. Ankara trat der Zollunion am 01. Januar 1996 offiziell bei.

Der Vertrag über die Zollunion besteht aus 66 Artikeln. Bei einer genaueren Betrachtung fällt eine einseitige Bindung der Türkei ins Auge; die Türkei musste sich demnach automatisch den EU-Außenhandelsbestimmungen anpassen und sich entsprechend verhalten. Bisherige und zukünftige Handelsverträge der EU mit Drittstaaten muss die Türkei genauso, als wäre es ein Vollmitglied, befolgen. Gleichermaßen müssen die Beziehungen der Türkei zu Drittstaaten im Rahmen der Beziehungen der Europäischen Union bleiben.

Die Zollunion war im Grunde das Maximum der von der EU vorgesehen Zusammenarbeit mit der Türkei. Durch den Beitritt zur Zollunion hat man den türkischen Markt gänzlich für europäische Produkte geöffnet. Die türkischen Industrieprodukte durften schon größtenteils seit 1971 frei in die EG eingeführt werden.

Nach dem Inkrafttreten der Zollunion im Jahre 1996 zeigten sich die negativen Auswirkungen auf die Türkei deutlicher. Sogar die Investitionen europäischer Unternehmen gingen zurück. Wieso sollte man auch in der Türkei Produktionsstätten einrichten, wenn man seine Güter ohnehin zollfrei einführen konnte?

Zusammenfassung der Kapitel

1 ENTWICKLUNG DER BEZIEHUNGEN: Dieses Kapitel zeichnet den historischen Annäherungsprozess der Türkei an die EWG und später die EU nach, beginnend mit dem Assoziierungsabkommen von 1963 bis hin zur Einrichtung der Zollunion.

2. BEZIEHUNGEN ZWISCHEN DER EU UND DER TÜRKEI SEIT BEGINN DES ERWEITERUNGSPROZESSES: Hier werden die Auswirkungen der EU-Erweiterung auf die Türkei analysiert, wobei insbesondere die Bedeutung des Luxemburger Gipfels, des Helsinki-Gipfels und der Beitrittspartnerschaft von Nizza hervorgehoben werden.

3 KOPENHAGENER KRITERIEN: Das Kapitel befasst sich mit der Erfüllung der politischen und wirtschaftlichen Beitrittskriterien durch die Türkei sowie den damit verbundenen Herausforderungen wie den Zypern-Konflikt und Grenzstreitigkeiten.

4 EUROPÄISCHER INTEGRATIONSPROZESS: Der Fokus liegt hier auf den theoretischen Grundlagen der EU-Integration, der Debatte um verschiedene Leitbilder und der spezifischen Position der Türkei zu den Zukunftsfragen der EU nach dem Vertrag von Nizza.

Schlüsselwörter

Europäische Union, Türkei, Beitrittskandidat, Zollunion, Kopenhagener Kriterien, Erweiterungsprozess, Integrationspolitik, Post-Nizza-Agenda, Assoziierungsabkommen, Reformen, Menschenrechte, Minderheitenschutz, Europäische Integration, Geopolitik, Demokratisierung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die wechselvolle Beziehung zwischen der Türkei und der Europäischen Union mit einem besonderen Schwerpunkt auf dem Weg der Türkei zum offiziellen Beitrittskandidaten und der damit verbundenen Reformpolitik.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zu den zentralen Themen gehören die historische Entwicklung der Assoziierung, die wirtschaftliche Zollunion, die Erfüllung der Kopenhagener Kriterien und die türkische Beteiligung an der Debatte über die zukünftige europäische Integration.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Ziel ist es, den Stand der Vorbereitungen der Türkei auf eine mögliche EU-Mitgliedschaft zu bewerten und zu untersuchen, wie die türkische Politik auf die internen Strukturdebatten der EU reagiert.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine politikwissenschaftliche Analyse, basierend auf der Auswertung relevanter Regierungsdokumente, Fortschrittsberichte der Kommission, wissenschaftlicher Literatur und aktueller politischer Stellungnahmen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine historische Analyse der EU-Türkei-Beziehungen, eine kritische Prüfung der Kopenhagener Kriterien in der Praxis sowie eine Diskussion theoretischer Integrationsmodelle aus türkischer Perspektive.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich am besten mit Begriffen wie EU-Beitritt, Zollunion, Kopenhagener Kriterien, Integrationsstrategien und Post-Nizza-Agenda charakterisieren.

Welchen Stellenwert nimmt die Zollunion für die Türkei ein?

Die Zollunion wird als ein Meilenstein gewertet, der zwar den türkischen Markt öffnete und Reformen erzwang, aber auch die einseitige Abhängigkeit von EU-Handelsbestimmungen verdeutlichte.

Wie positioniert sich die Türkei zur EU-Grundrechte-Charta?

Die türkische Regierung sieht die Charta als wichtigen Schritt, warnt jedoch vor einer Konkurrenz zu bestehenden Instrumenten wie der Europäischen Menschenrechtskonvention und plädiert für eine Vermeidung von Doppelstandards.

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Résumé des informations

Titre
EU-Beitrittskandidat Türkei
Université
University of Cologne  (Forschungsinstitut für Politische Wissenschaft und Europäische Fragen der Universität zu Köln)
Cours
Die Zukunft der Europäischen Union: Vertiefung und Erweiterung nach Nizza
Note
2,0
Auteur
MA Kamuran Kayhan (Auteur)
Année de publication
2002
Pages
24
N° de catalogue
V63973
ISBN (ebook)
9783638568975
ISBN (Livre)
9783638903141
Langue
allemand
mots-clé
EU-Beitrittskandidat Türkei Zukunft Europäischen Union Vertiefung Erweiterung Nizza
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
MA Kamuran Kayhan (Auteur), 2002, EU-Beitrittskandidat Türkei, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/63973
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Extrait de  24  pages
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