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Der Einfluß der Kultur auf Kommunikation und Informationsaufbereitung im Internet

Am Beispiel japanischer und österreichischer Firmenhomepages aus der Getränkeindustrie

Titel: Der Einfluß der Kultur auf Kommunikation und Informationsaufbereitung im Internet

Magisterarbeit , 2004 , 109 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Mag. Agnes Hasenhüttl (Autor:in)

BWL - Offline-Marketing und Online-Marketing
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Mit Kultur und kulturellen Unterschieden zwischen Japan und westlichen Ländern haben sich in der Vergangenheit schon viele verschiedene Autoren intensiv beschäftigt. So hat Hall bereits in den siebziger Jahren von einem „hidden code of behavior“ verschiedener Kulturen gesprochen und die Unterschiede zwischen japanischer und amerikanischer Kultur in den verschiedenen Wirtschaftsbereichen untersuch.

Hofstede beschrieb in seinem Buch „Culture’s Consequences“ ausführlich die kulturellen Einflüsse im Arbeitsbereich der Kulturen auf das Unternehmensverhalten , was wiederum zur Überlegung führt, ob die Kultur möglicherweise neben dem Einfluss auf so viele andere Bereiche eines Unternehmens in der heutigen Zeit auch die Art der Unternehmenspräsentation im Internet mitbestimmt.

Die Kommunikation als Teil des Marketing-Mix und insbesondere auch die Präsentation von Informationen nach außen beinhalten wichtige Aspekte, die ein Unternehmen beachten muss, um erfolgreich zu sein beziehungsweise zu bleiben – schließlich kann eine negative Schlagzeile ohne gute Unternehmenskommunikation zu Imageschäden führen.

Trotz der Vielfalt an Untersuchungen hinsichtlich der Kultur eines Landes, ihrer Besonderheiten und ihres Einflusses auf die Unternehmenskommunikation gab es bisher über ebendieses Thema im Zusammenhang mit der Informationsaufbereitung im Internet bezüglich Japan und Österreich relativ wenige Untersuchungen.
Das Internet als Kommunikationsplattform für Unternehmen ist seit wenigen Jahren ein wichtiger Bestandteil der Wirtschaft geworden, nicht zuletzt auch wegen der nun gegebenen Möglichkeit der Unternehmen, sich auch auf ihrer Homepage nach außen zu präsentieren. Damit ist ein Unternehmen imstande, sich individuell darzustellen und wesentliche Informationen für alle, die in bestimmter Form Interesse an dem Unternehmen haben, seien es die Mitarbeiter, (potentielle) Kunden, aber auch Konkurrenten am Markt, Medienvertreter oder einfach interessierte Internetsurfer, bereitzustellen und zugleich Imagewerbung zu betreiben.

Die Kommunikation im Internet erfolgt größtenteils visuell, und es stellt sich die Frage, inwieweit die Kultur Japans und Österreichs einen Einfluss auf diese Form der Kommunikation im Internet hat.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1 Themenwahl

1.2 Zentrale Fragestellung

1.3 Methodik

1.4 Vorgehensweise

2. Kultur

2.1 Definitionen und Begriffsabgrenzung

2.2 Kulturelle Besonderheiten eines Landes

2.3 Sprache

2.3.1 Schrift

2.3.2 Ausdrucksweise

2.3.3 Anrede

2.3.4 Fast and Slow Messages/ Information Flow

2.3.5 High and Low Context

2.3.6 Time

2.4 Symbole

2.4.1 Tiere

2.4.2 Farben

2.4.3 Zahlen

2.4.4 Andere dominante Symbole und Themen

2.5 Nationalbewusstsein

2.6 Religion

2.7 Sozialverhalten

2.7.1 Power Distance

2.7.2 Collectivism and Individualism

2.7.3 Masculinity and Femininity

2.7.4 Uncertainty Avoidance

2.7.5 Long versus Short-Term Orientation

3. Kommunikation

3.1 Begriffseingrenzung

3.2 Die Botschaft als Kommunikationsinhalt

3.3 Kommunikationsinstrumente

3.3.1 Klassische Werbung

3.3.2 Public Relations

3.4 Multimedia-Kommunikation im Internet

3.4.1 Möglichkeiten der Unternehmenskommunikation

3.4.2 Eingrenzungen für die beabsichtigte Analyse

4. Analyse ausgewählter Homepages

4.1 Unternehmensauswahl

4.2 Vorstellung der Unternehmen

4.2.1 Almdudler Limonade, A. & S. Klein GmbH & Co KG

4.2.2 Calpis Corporation, Ltd.

4.2.3 Red Bull GmbH

4.2.4 Kirin Brewery Corporation, Ltd.

4.3 Vorgehensweise bei der Analyse

4.4 Ergebnisse der Analyse

4.4.1 Sprache

4.4.2 Symbole

4.4.3 Religion

4.4.4 Sozialverhalten

4.4.5 Imagewerbung/ PR

5. Conclusio

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht den Einfluss kultureller Prägungen auf die externe Unternehmenskommunikation und Informationsaufbereitung im Internet. Dabei steht die zentrale Forschungsfrage im Mittelpunkt, ob und wie sich kulturelle Unterschiede zwischen Japan und Österreich auf die Gestaltung und die Inhalte von Firmenhomepages in der Getränkeindustrie auswirken.

  • Kulturtheoretische Grundlagen und "cultural universals"
  • Strukturen der Kommunikation und Kommunikationsinstrumente im Internet
  • Vergleichende Analyse japanischer und österreichischer Getränkehersteller
  • Untersuchung von Sprachverwendung, Symbolik und Sozialverhalten auf Homepages
  • Testung der Hypothese über den kulturellen Einfluss auf Online-Präsentationen

Auszug aus dem Buch

1. Einleitung

„Japan ist anders“. Es scheint nicht von Bedeutung, aus welchem Blickwinkel man dieses Land betrachtet, in vieler Hinsicht konnten durch persönliche Erfahrung Unterschiede zum eigenen vertrauten, deutschsprachigen Raum festgestellt werden. Die Sprache ist vollkommen anders aufgebaut als die deutsche Sprache (Satzstellung Subjekt-Verb Objekt, im Japanischen jedoch Subjekt-Objekt-Verb), die Kultur weist einige für Europa schwer verständliche Eigenheiten, unter anderem Toilettenpatschen oder eine starke Unterwerfung gegenüber älteren oder beruflich höhergestellten Personen, zum Beispiel beim Eingestehen von Fehlern oder bei der Wortwahl in der Kommunikation, auf, und selbst die Demographie des Landes unterstreicht das Anderssein. Japan ist eine bevölkerungsreiche Insel – mit rund 127 Millionen Einwohnern bei einer Bevölkerungsdichte von 337 Personen pro Quadratkilometer – mit einer sehr homogenen Bevölkerung (rund 99% JapanerInnen), wo die Kultur lange Zeit wenig Einfluss von außen erlebte. Zum Vergleich: In Österreich leben rund 8 Millionen Menschen bei einer Bevölkerungsdichte von 96 Personen pro Quadratkilometer, und nur rund 90% der Bevölkerung sind ÖsterreicherInnen.

Auch aus wirtschaftlicher Sicht ist zu erkennen, dass Japan sich von Europa unterscheidet, was auf viele verschiedene Einflussfaktoren zurückzuführen ist. Die demographische Situation Japans als Land ohne „Landgrenze“ spielte auch bei der wirtschaftlichen Entwicklung Japans eine große Rolle. Die eingeschränkte Rohstoffvielfalt – der Grossteil der Rohstoffe musste und muss noch immer aus anderen Ländern zugekauft werden, da es sie im eigenen Land nicht gibt – führte in der japanischen Wirtschaft zu einer Konzentration auf und Perfektion in Technologieentwicklung, weil das menschliche Wissen und Können eines der wenigen – immateriellen – „Güter“ war, die bereits ursprünglich aus dem Land kamen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Dieses Kapitel führt in das Thema ein, erläutert die Beweggründe für die Themenwahl und definiert die zentrale Forschungsfrage sowie die angewandte Methodik.

2. Kultur: Hier werden theoretische Grundlagen zu Kultur und ihren Dimensionen erarbeitet, wobei Aspekte wie Sprache, Symbole, Religion und Sozialverhalten im Hinblick auf Japan und Österreich beleuchtet werden.

3. Kommunikation: Dieses Kapitel widmet sich den Grundlagen des Kommunikationsprozesses, der Botschaftsgestaltung und den im Internet relevanten Kommunikationsinstrumenten.

4. Analyse ausgewählter Homepages: Der Hauptteil beinhaltet die praktische Untersuchung und den Vergleich von Firmenhomepages aus der Getränkeindustrie in Japan und Österreich unter Anwendung der theoretischen Erkenntnisse.

5. Conclusio: Das abschließende Kapitel fasst die zentralen Ergebnisse zusammen, beantwortet die Forschungsfragen und bewertet die zu Beginn aufgestellte Hypothese.

Schlüsselwörter

Kultur, Japan, Österreich, Unternehmenskommunikation, Internet, Firmenhomepage, Getränkeindustrie, Kommunikationspolitik, Sprachvergleich, Symbolik, Sozialverhalten, Marketing, Image, interkulturelle Kommunikation, Informationsaufbereitung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, welchen Einfluss die Landeskultur auf die externe Kommunikation und Informationsaufbereitung von Unternehmen hat, speziell fokussiert auf deren Firmenhomepages.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die kulturellen Unterschiede zwischen Japan und Österreich, moderne Kommunikationsinstrumente im Internet sowie die Gestaltung von Unternehmenspräsentationen.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Ziel ist es herauszufinden, ob und wie deutlich sich nationale kulturelle Identitäten in der visuellen und inhaltlichen Gestaltung von Webseiten widerspiegeln.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturrecherche zu Kulturtheorien und einer empirischen Analyse von vier ausgewählten Unternehmenshomepages aus der Getränkeindustrie.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden zunächst die kulturellen Hintergründe (Sprache, Symbole, Religion, Sozialverhalten) und die kommunikationswissenschaftliche Basis erläutert, gefolgt von einer detaillierten Analyse der Firmenwebsites von Almdudler, Calpis, Red Bull und Kirin.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Kultur, Kommunikation, Internet, interkulturelle Analyse, Getränkeindustrie, Branding und Unternehmenspräsentation.

Warum wurde die Getränkeindustrie für die Analyse gewählt?

Die Branche wurde aufgrund des persönlichen Interesses der Verfasserin sowie der Mischung aus internationalen und national fokussierten Unternehmen gewählt, was einen Vergleich erleichtert.

Welche Bedeutung haben die "cultural universals" in dieser Arbeit?

Sie dienen als theoretischer Rahmen, um konkrete Merkmale wie Sprache, Symbole oder das Sozialverhalten systematisch zu erfassen und deren Einfluss auf den Homepages zu prüfen.

Wurde die Hypothese bestätigt?

Ja, die Arbeit verifiziert die Hypothese, dass ein kultureller Einfluss auf die Kommunikation und Informationsaufbereitung auf Unternehmenshomepages besteht, wobei dieser Einfluss in Japan deutlicher hervortrat.

Ende der Leseprobe aus 109 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Der Einfluß der Kultur auf Kommunikation und Informationsaufbereitung im Internet
Untertitel
Am Beispiel japanischer und österreichischer Firmenhomepages aus der Getränkeindustrie
Hochschule
Karl-Franzens-Universität Graz  (Internationales Management)
Note
1,7
Autor
Mag. Agnes Hasenhüttl (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2004
Seiten
109
Katalognummer
V64276
ISBN (eBook)
9783638571449
ISBN (Buch)
9783638710183
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Einfluß Kultur Kommunikation Informationsaufbereitung Internet
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Mag. Agnes Hasenhüttl (Autor:in), 2004, Der Einfluß der Kultur auf Kommunikation und Informationsaufbereitung im Internet, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/64276
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Leseprobe aus  109  Seiten
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