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Wechselkursregime für Emerging Markets

Title: Wechselkursregime für Emerging Markets

Seminar Paper , 2004 , 22 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Diplom-Kaufmann Tobias Brechtel (Author)

Economics - Monetary theory and policy
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Summary Excerpt Details

Die Performancemessung von Investmentfonds ist im weitesten Sinne ein Teilbereich des Wertpapierportfoliomanagements, welches speziell seit den grundlegenden Entwicklungen von Markowitz (1952) auch in Deutschland mehr und mehr Beachtung fand und findet. Mittlerweile wählen immer mehr Anleger das Investmentsparen als Anlageform.
Das Fondsvermögen, das von deutschen Instituten in Wertpapierpublikumsfonds verwaltet wird, betrug per Ende Oktober 2004 455 Mrd. Euro; die Summe der nur für institutionelle Anleger zugänglichen Spezialfonds betrug 536 Mrd. Euro.
Kapitalanleger suchen nach Auswahlkriterien für die Anlage ihres Vermögens oder – wenn die Entscheidung bereits zugunsten eines Investmentfonds gefallen ist – nach Möglichkeiten der Leistungsüberprüfung des Fondsmanagements.
Vor diesem Hintergrund werden in vorliegender Arbeit in Kapitel 2 zunächst die Grundlagen und Anforderungen an die Performancemaße erläutert. In Kapitel 3 werden vier Performancemaße vorgestellt: Die drei als „klassisch“ geltenden Kennzahlen „Treynor-Ratio“, „Sharpe-Ratio“ und „Jensen-Alpha“ sowie als Beispiel einer möglichen Weiterentwicklung die „Risk-Adjusted Performance“. Die Kennzahlen werden jeweils theoretisch erläutert sowie im Anschluss daran einer eingehenden Prüfung unterzogen.
Die Prüfung der Kennzahlen erfolgt dabei immer im Hinblick auf ihre Eignung als Vergleichsmaßstab für einen durchschnittlichen Kapitalanleger und beinhaltet den Vergleich mit den jeweils anderen Kennzahlen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Feste Wechselkurssysteme („hard peg regimes“)

2.1 Definition „hard peg regimes“

2.2 Vorteile fester Wechselkurssysteme

2.3 Nachteile fester Wechselkurssysteme

2.4 Voraussetzungen für die erfolgreiche Umsetzung fester Wechselkurssysteme

3. Flexible Wechselkurssysteme („floating exchange rate regimes“)

3.1 Definition „floating exchange rate regimes“

3.2 Vorteile und Voraussetzungen flexibler Wechselkurssysteme

3.3 Mögliche Nachteile flexibler Wechselkurssysteme

4. Mischformen („intermediate exchange rate regimes“ oder „soft peg exchange rate regimes“)

4.1 Definition der Ausgestaltungen von intermediate regimes

4.2 Vor- und Nachteile von intermediate exchange rate regimes

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die theoretischen Ausgestaltungen und Wirkungsweisen verschiedener Wechselkursregime in Emerging Markets. Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Länder durch die Wahl einer geeigneten Wechselkurspolitik ihre einheimische Wirtschaft in Bezug auf Wachstum, Inflation und Stabilität beeinflussen können, wobei insbesondere die Risikoanfälligkeit für Währungs- und Bankenkrisen betrachtet wird.

  • Vergleich zwischen festen („hard peg“) und flexiblen („floating“) Wechselkurssystemen
  • Analyse der Bedingungen für eine erfolgreiche Umsetzung verschiedener Regime
  • Untersuchung von Mischformen („intermediate regimes“) und deren Krisenanfälligkeit
  • Diskussion des „Original Sin“-Phänomens und dessen Auswirkungen
  • Empirische Einordnung der Wechselkurspolitik in Schwellenländern anhand historischer Daten

Auszug aus dem Buch

2. Feste Wechselkurssysteme („hard peg regimes“)

Die Literatur unterscheidet zwischen Currency Board Arrangements und der einseitigen offiziellen Einführung einer fremden Währung als gesetzliches Zahlungsmittel (im weiteren „Dollarisierung“ oder „Euroisierung“ genannt). Die Abschaffung der eigenen Währung und Einführung des USD wurde bspw. in Panama und Ecuador vorgenommen.

In einem Currency Board bindet ein Land seine einheimische Währung fest an eine einzelne Ankerwährung oder einen Währungskorb. Es wird ein Leitkurs festgelegt, zu welchem sich die monetären Autoritäten verpflichten, die Ankerwährung gegen eigene Währung zu tauschen. Currency Boards werden heute z. B. von Hong Kong mit Bindung an den USD, von Estland und Litauen mit Bindung an den EUR praktiziert.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Problematik externer Schocks für Emerging Markets ein und skizziert die Wahl zwischen festen, flexiblen und intermediären Wechselkurssystemen als Mittel zur Beeinflussung ökonomischer Stabilitätsfaktoren.

2. Feste Wechselkurssysteme („hard peg regimes“): Dieses Kapitel definiert feste Wechselkurssysteme sowie deren Vor- und Nachteile und erläutert die Voraussetzungen für ihre erfolgreiche Implementierung, insbesondere hinsichtlich der Stärkung der geldpolitischen Glaubwürdigkeit.

3. Flexible Wechselkurssysteme („floating exchange rate regimes“): Das Kapitel behandelt die Definition und die Mechanismen flexibler Wechselkurse und diskutiert deren Vorteil der autonomen Geldpolitik bei gleichzeitiger Problematisierung der Inflationssteuerung und Risiken wie des „passthrough“-Effekts.

4. Mischformen („intermediate exchange rate regimes“ oder „soft peg exchange rate regimes“): Hier werden Kombinationen aus festen und flexiblen Systemen betrachtet, wobei deren theoretische Komplexität und die daraus resultierende hohe Krisenanfälligkeit für Schwellenländer hervorgehoben werden.

5. Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass die Wahl eines geeigneten Wechselkursregimes maßgeblich von den fundamentalwirtschaftlichen und institutionellen Rahmenbedingungen eines Landes abhängt und für die wirtschaftliche Entwicklung essenziell ist.

Schlüsselwörter

Wechselkursregime, Emerging Markets, Feste Wechselkurssysteme, Flexible Wechselkurssysteme, Hard Peg, Floating, Intermediate Regimes, Geldpolitik, Inflation, Währungskrise, Dollarisierung, Currency Board, Kapitalströme, Original Sin, Inflationsziel

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die verschiedenen Wechselkursregime, zwischen denen Schwellenländer wählen können, und untersucht deren jeweilige Auswirkungen auf die wirtschaftliche Stabilität und Krisenanfälligkeit.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die theoretische Unterscheidung zwischen festen („hard peg“), flexiblen („floating“) und intermediären („soft peg“) Wechselkurssystemen sowie deren Vor- und Nachteile.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Schwellenländer durch die bewusste Wahl eines Wechselkursregimes Einfluss auf ihre gesamtwirtschaftliche Entwicklung, Inflationsraten und das Vertrauen der Marktteilnehmer nehmen können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Untersuchung, die durch Beispiele aus der Praxis und eine Analyse empirischer Daten zur Wechselkursklassifikation gestützt wird.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil erörtert die Definitionsmerkmale, Stabilitätsvorteile, Risiken und Voraussetzungen für feste Wechselkurssysteme, flexible Regime sowie Mischformen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich am besten mit Begriffen wie Wechselkursregime, Emerging Markets, Geldpolitik, Währungskrise und Inflationssteuerung beschreiben.

Warum sind "Intermediate Regimes" laut der Arbeit besonders krisenanfällig?

Aufgrund ihrer Komplexität erfordern diese Mischsysteme eine sehr präzise Steuerung mehrerer Teilkomponenten, die für Schwellenländer oft schwer umsetzbar ist und bei Krisen zu einer hohen Anfälligkeit führt.

Welche Rolle spielt der "Original Sin" bei der Wechselkurswahl?

Das Phänomen "Original Sin" beschreibt die Schwierigkeit von Schwellenländern, Schuldtitel in eigener Währung zu begeben, was sie besonders anfällig für Wechselkursschwankungen und Währungskrisen macht.

Was ist das "Peso-Problem"?

Das "Peso-Problem" bezeichnet das Phänomen, dass Marktteilnehmer aufgrund von Abwertungserwartungen hohe Zinsniveaus fordern, was die Handlungsspielräume der Geldpolitik selbst bei offiziell flexiblen Wechselkursen einschränkt.

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Details

Title
Wechselkursregime für Emerging Markets
College
University of Hagen  (Lehrstuhl für Volkswirtschaftslehre, insb. Makroökonomik)
Course
Volkswirtschaftliches Seminar "Ausgewählte Probleme der europäischen Integration"
Grade
1,7
Author
Diplom-Kaufmann Tobias Brechtel (Author)
Publication Year
2004
Pages
22
Catalog Number
V64553
ISBN (eBook)
9783638573382
ISBN (Book)
9783638670098
Language
German
Tags
Wechselkursregime Emerging Markets Volkswirtschaftliches Seminar Ausgewählte Probleme Integration
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Diplom-Kaufmann Tobias Brechtel (Author), 2004, Wechselkursregime für Emerging Markets, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/64553
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