Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Publicación mundial de textos académicos
Go to shop › Arqueología

Trompe l'oeil in der Griechischen Malerei

Título: Trompe l'oeil in der Griechischen Malerei

Tesis , 1997 , 193 Páginas , Calificación: 1,0

Autor:in: Mag. Gudrun Kieweg-Vetters (Autor)

Arqueología
Extracto de texto & Detalles   Leer eBook
Resumen Extracto de texto Detalles

Trompe l’oeil in greek painting has been the subject of the author’s thesis. The main topics have been the discussion of different definitions of the term "Trompe l’oeil", analysis of ancient sources concerning naturalistic paintings and the analysis of preserved mosaics and paintings up to the roman conquest, that imitate items in size, colour and place, where they are expected to be seen. This is the main aspect of Trompe l’oeil: deceiving the eye by imitating something in the most perfect way and in Greek, Etruscan and Italic tombs several examples are preserved and discussed in the book.
The most prominent examples of ancient Trompe l’oeil are the anecdote of the competition between the painters Zeuxis and Parrhasios at the end of the 5th century B.C., the so called asarotos oikos (unswept floor) of the mosaicist Sosos of Pergamon (2nd century B.C) recorded in several roman copies and the signature of the mosaicist Hephaistion – also coming from Pergamon- showing a small piece of papyrus fixed to the floor by red sealing-wax. Just one corner is rolled up.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Forschungsgeschichte

3. Die Geschichte der griechischen Malerei vom Ende der Archaik bis zum Ende des Hellenismus

4. Die Entwicklung des neuzeitlichen Trompe l’oeil’s

5. Begriffsdefinition

5.1. Trompe l’oeil da cavalletto

5.2. Das architektonische Trompe l’oeil

5.3. Die Trompe l’oeil-artige Malweise

5.4. Der Illusionismus

5.5. Die Voraussetzungen

5.5.1. Die Größe, Farbe und Struktur

5.5.2. Der Aufstellungsort

5.5.3. Die Verbindung zwischen Wand und Bildhintergrund

6. Die technischen Voraussetzungen für die antike dreidimensionale Malerei

6.1. Die Verwendung von Licht und Schatten

6.2. Die Perspektive

6.3. Die Bauzeichnung

7. Die antiken Quellen

7.1. Die Trauben und der Vorhang, oder der Wettkampf zwischen Zeuxis und Parrhasios

7.1.1. Die Trauben (T 1 - T 5)

7.1.2. Der Vorhang (T 1)

7.2. Tiere werden durch eine Malerei getäuscht

7.2.1. Das Rebhuhn des Protogenes (T 6, T 7)

7.2.2. Die Raben von Rom (T 8)

7.2.3. Eine Schlange verscheucht Vögel (T 9)

7.2.4. Das Pferd des Apelles (T 10, T 11)

7.3. Der Schwamm oder wie Fortuna die Malerei förderte (T 12 - 17)

7.4. Die räumliche Tiefe

7.4.1. Alexander der Große als Zeus (T 18)

7.4.2. Der Stier des Pausias (T 19)

7.4.3. Der Schildträger des Polygnot (T 20)

7.4.4. Das Götterbild von Arsinoe II. (T 28)

7.5. Wie der Bildinhalt durch eine Erwartungshaltung beeinflußt wird

7.5.1. Die Kämpfer des Parrhasios (T 21)

7.5.2. Der Soldat des Theon (T 22)

7.5.3. Herondas (T 23, T 24)

7.6. Der ungefegte Boden (T 25 - 27)

8. Die Signatur des Hephaistion

9. Der Vorhang

9.1. Tomba della Mercareccia

9.2. Tomba della Tappezzeria

9.3. Tarent

9.4. Sarkophag aus der Tomba degli Anina

9.5. Centuripe

9.6. Tomba del Cacciatore

10. Gibt es Trompe l’oeil in der griechischen Grabmalerei ?

10.1. Gräber mit Gegenständen des täglichen Lebens

10.1.1. Das Grab von Ainea

10.1.2. Ein Kammergrab in Eretria

10.1.3. Die Tomba dei Rilievi

10.1.4. Albanella

10.1.5. Capaccio Scalo, Tomba 1/ 1964

10.1.6. Andriuolo, Tomba 23

10.1.7. Arcioni, Tomba 271/1976

10.1.8. Andriuolo, Tomba 12

10.1.10. Athen

10.1.11. Ein bemaltes Grab aus Tanagra

10.1.12. Tarent

10.1.14. Grabstele des Metrodoros

10.2. Grabmalerei mit Waffendarstellungen

10.2.1. Tomba Giglioli

10.2.2. Andriuolo Tomba 61

10.2.3. Gnathia

10.2.4. Andriuolo Tomba 28

10.2.5. Zwei Waffenfriese unbekannter Herkunft

10.2.6. Tomba dei Festoni

10.2.7. Tragilos

10.2.8. Gräber mit reliefierten Rundschilden

10.2.9. Das Grab von Lyson und Kallikles

10.2.10. Das Grab bei Katerini

10.2.11. Das Alketas - Grab in Termessos

10.2.12. Grabstein aus Istanbul

10.3. Waffenreliefs auf Monumenten, die nicht in den Bereich des Grab- bzw. Heroenkultes gehören

10.3.1. Das Osttor von Side

10.3.2. Die Athena - Stoa von Pergamon

11. Zusammenfassung

11.1. In welchem bildlichen Zusammenhang findet man Trompe l’oeil artige Darstellungen ?

11.2. Wieso können wir durch diese Bilder getäuscht werden?

11.3. Welche Absicht könnte hinter diesen Darstellungen stehen?

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die Arbeit untersucht das Phänomen des antiken Illusionismus, insbesondere des Trompe-l'oeil, und analysiert dessen Wahrnehmung sowie seine Anwendung in der griechischen Malerei und Grabkunst durch den Vergleich antiker Quellen mit erhaltenen Denkmälern.

  • Definition und Abgrenzung der Begriffe Trompe-l'oeil und Illusionismus in der antiken Malerei.
  • Analyse antiker Anekdoten und deren Wahrheitsgehalt im Kontext naturalistischer Darstellungen.
  • Untersuchung von Grabmalereien und deren Funktion als Ersatz für reale Beigaben.
  • Die Rolle der Wahrnehmungspsychologie und Erwartungshaltung des Betrachters bei der Entstehung von Illusionseffekten.

Auszug aus dem Buch

7.1.1. Die Trauben (T 1 - T 5)

Eine, wenn nicht sogar die bekannteste Anekdote über antikes Trompe l’oeil handelt von Trauben, die so naturalistisch gemalt waren, daß Vögel davon getäuscht wurden. Sie wird zweimal in unterschiedlichem Kontext für Zeuxis überliefert. Einmal handelt es sich um einen Wettstreit mit seinem Malerkollegen Parrhasios. Zeuxis malte die erwähnten Trauben, die durch ihre naturalistische Darstellungsweise die Vögel täuschten, während Parrhasios einen Vorhang zeichnete und Zeuxis erst durch seine Bitte, den Vorhang zur Seite ziehen zu dürfen, auf die Augentäuschung aufmerksam wurde. In der Zweiten wird vom Gemälde eines Knaben berichtet, der Trauben in der Hand hält. Wieder können Vögel nicht zwischen realen und gemalten Trauben unterscheiden und versuchen, nach ihnen zu picken. Zeuxis soll darüber so erbost gewesen sein, daß er die Trauben übermalte, da der dargestellte Knabe keine abschreckende Wirkung auf die Vögel ausübte und somit nicht so naturalistisch dargestellt war wie die Trauben.

Es stellt sich nun die Frage, wie die zwei Gemälde mit den Trauben ausgesehen haben könnten und ob sie die gleiche täuschende Wirkung auch auf den Menschen ausgeübt haben.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Einführung in das Thema der optischen Wahrnehmung und der Definition von Trompe-l'oeil-Phänomenen in der Antike.

2. Forschungsgeschichte: Überblick über die kunsthistorische Forschung zum antiken Illusionismus von Franz Wickhoff bis in die Gegenwart.

3. Die Geschichte der griechischen Malerei vom Ende der Archaik bis zum Ende des Hellenismus: Darstellung der technischen und historischen Grundlagen, die eine illusionistisch-realistische Malerei begünstigten.

4. Die Entwicklung des neuzeitlichen Trompe l’oeil’s: Erläuterung der Entwicklung der Bildgattung im 17. und 18. Jahrhundert in den Niederlanden und Europa.

5. Begriffsdefinition: Präzisierung und Abgrenzung der Begriffe Trompe l’oeil, Illusionismus und ihrer Unterformen.

6. Die technischen Voraussetzungen für die antike dreidimensionale Malerei: Analyse von Licht, Schatten, Perspektive und Bauzeichnung als notwendige Grundlagen für den Illusionismus.

7. Die antiken Quellen: Kritische Untersuchung von Schriftquellen zu Augentäuschungen und deren Bedeutung für das Verständnis antiker Malereipraktiken.

8. Die Signatur des Hephaistion: Analyse einer spezifischen Mosaikinschrift in Pergamon als Beispiel für ein antikes Trompe-l'oeil.

9. Der Vorhang: Zusammenfassende Betrachtung des Vorhang-Motivs als illusionistisches Element in der antiken Wand- und Grabmalerei.

10. Gibt es Trompe l’oeil in der griechischen Grabmalerei ?: Detaillierte Analyse von Grabbeigaben, Waffendarstellungen und architektonischen Bemalungen in verschiedenen Regionen.

11. Zusammenfassung: Synthese der Erkenntnisse zur Intention und Wahrnehmung illusionistischer Darstellungen in der griechischen Antike.

Schlüsselwörter

Trompe l’oeil, antike Malerei, Illusionismus, Zeuxis, Parrhasios, Wandmalerei, Grabmalerei, Perspektive, Licht und Schatten, Augentäuschung, antike Quellen, Mosaikkunst, Realismus, Wahrnehmung, illusionistische Bildgestaltung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Diplomarbeit untersucht das Auftreten und die Intention von Trompe-l'oeil-Effekten und Illusionismus in der antiken griechischen Malerei und Grabkunst unter Einbeziehung schriftlicher Quellen und archäologischer Funde.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die Arbeit behandelt die Definition des Illusionismus, die historische Entwicklung der griechischen Malerei, die Rolle antiker Anekdoten und die Analyse erhaltener Grabmalereien mit Fokus auf deren täuschende Wirkung.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, einen fundierten Überblick über das Trompe-l'oeil in der griechischen Antike zu geben und die Frage zu klären, inwieweit antike Malerei tatsächlich als Augentäuschung konzipiert war.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es erfolgt eine vergleichende Analyse antiker literarischer Quellen mit archäologisch erhaltenen Originalen (Wandmalerei, Mosaik) und zeitgenössischer kunsthistorischer Fachliteratur.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Begriffsbestimmung, eine Untersuchung technischer Voraussetzungen und eine detaillierte Analyse spezifischer Beispiele, insbesondere aus dem Grabkontext.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit fokussiert auf Trompe l’oeil, Illusionismus, antike Malerei, Wahrnehmung, Mosaikkunst, Grabmalerei und die methodische Arbeit mit antiken Künstleranekdoten.

Wie unterscheidet die Autorin zwischen Illusionismus und Trompe l'oeil in der Grabmalerei?

Sie unterscheidet durch die Intention: Während im Trompe-l'oeil eine bewusste Augentäuschung beabsichtigt ist, dient die trompe-l'oeil-artige Malweise in Gräbern primär als funktionaler Ersatz für reale Beigaben, nicht zur bewussten Irritation des Betrachters.

Welche Rolle spielen antike Anekdoten wie die von Zeuxis und Parrhasios für diese Arbeit?

Die Autorin betrachtet sie als rhetorische Mittel und "Wanderanekdoten", die weniger den historischen Wahrheitsgehalt abbilden, als vielmehr die zeitgenössische Wertschätzung für naturalistisches Können und künstlerische Meisterschaft.

Final del extracto de 193 páginas  - subir

Detalles

Título
Trompe l'oeil in der Griechischen Malerei
Universidad
University of Vienna  (Institut für klassische Archäologie)
Calificación
1,0
Autor
Mag. Gudrun Kieweg-Vetters (Autor)
Año de publicación
1997
Páginas
193
No. de catálogo
V64711
ISBN (Ebook)
9783638574570
ISBN (Libro)
9783656782285
Idioma
Alemán
Etiqueta
Trompe Griechischen Malerei Zeuxis Parrhasios Apelles Grabmalerei; Sosos;
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Mag. Gudrun Kieweg-Vetters (Autor), 1997, Trompe l'oeil in der Griechischen Malerei, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/64711
Leer eBook
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
Extracto de  193  Páginas
Grin logo
  • Grin.com
  • Envío
  • Contacto
  • Privacidad
  • Aviso legal
  • Imprint