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Dichterpolemik im Siglo de Oro: Untersuchungen zur Kontroverse zwischen Góngora und Quevedo

Titre: Dichterpolemik im Siglo de Oro: Untersuchungen zur Kontroverse zwischen Góngora und Quevedo

Dossier / Travail de Séminaire , 2006 , 23 Pages , Note: 1,0

Autor:in: Jasmina Murad (Auteur)

Romanistique - Philologie espagnole
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Résumé Extrait Résumé des informations

Dass zwischen Luis de Góngora y Argote und Francisco Gómez de Quevedo y Santibáñez Villegas eine Fehde bestand, ist allgemein bekannt und wird wohl von jedem Kritiker, der sich der beiden spanischen Dichter des Siglo de Oro annimmt, erwähnt. Von einer kritischen Analyse der einzelnen Gedichte, in denen sich der eine gegen den anderen wendet, wird jedoch zumeist abgesehen. In der vorliegenden Arbeit soll die Kontroverse zwischen Quevedo und Góngora näher beleuchtet werden. Zunächst auf die beiden literarischen Tendenzen eingegangen, denen die beiden Dichter zugeordnet werden können: Konzeptismus und Kulteranismus. In diesem Zusammenhang soll der Tatsache auf den Grund gegangen werden, warum Góngora das gesamte 17. Jahrhundert hindurch die Gemüter bewegte, und zwar besonders in dem in der Literaturgeschichte wohl einmaligen Disput um sein Dichtungsideal, eine Schlacht, die mit allen Mitteln geführt wurde, mit gelehrten Gutachten und Kommentaren, aber auch mit Satiren und Parodien, Verunglimpfungen und Beschimpfungen. Es wird sich zeigen, inwiefern sich die Kulteraner von den Konzeptisten unterschieden und welche Kunstmittel der gongorinischen Dichtung verantwortlich für die scharfe Kritik an ihrem Schöpfer waren. Die Analyse liefert den Verständnishintergrund für die anschließende Untersuchung der Fehde zwischen Quevedo und Góngora auf der Basis der näheren Betrachtung einzelner Schmähgedichte.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Konzeptismus und Kulteranismus – Dichterpolemik im Siglo de Oro

3. Die Kontroverse zwischen Góngora und Quevedo

4. Fazit

5. Literaturverzeichnis

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die literarische und persönliche Auseinandersetzung zwischen den spanischen Dichtern Luis de Góngora und Francisco de Quevedo im 17. Jahrhundert. Ziel ist es, das Spannungsfeld zwischen den beiden zentralen poetischen Tendenzen der Epoche – Konzeptismus und Kulteranismus – zu analysieren und die Entwicklung der Fehde zwischen den beiden Kontrahenten anhand ihrer Schmähgedichte nachzuvollziehen.

  • Charakterisierung von Konzeptismus und Kulteranismus
  • Analyse der ästhetischen Unterschiede und Gemeinsamkeiten
  • Untersuchung der persönlichen und literarischen Kontroverse
  • Auswertung von Schmähgedichten und Invektiven
  • Einordnung in den historisch-literarischen Kontext des Siglo de Oro

Auszug aus dem Buch

3. Die Kontroverse zwischen Góngora und Quevedo

La relación entre Góngora y Quevedo siempre ha sido motivo de curiosidad popular y de apostilla crítica, en referencia rápida no tanto a dos modos distintos de entender la literatura y de ejercer como poetas, sino para ejemplificar complacientemente la debilidad de la condición humana, sobre todo cuando se expresa en tipos de relieve histórico, que descienden genialmente al insulto la procacidad, la ira.

Im Jahre 1603 begab sich der damals 42jährige Góngora nach Valladolid, wo er sich schnell in das literarische Ambiente, welches den königlichen Hof umgab, integrierte. Hier verfasste er unter anderem die satirische Letrilla „¿Qué lleva el señor de Esgueva?“, welche ihm viel Lob einbrachte. Zur selben Zeit befand sich in Valladolid ein junger Mann von 23 Jahren, Student der Theologie, der auf Góngoras Letrilla reagierte, indem er ebenfalls ein satirisches Gedicht schrieb: „Ya que coplas componéis“.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Dieses Kapitel führt in die literarische Fehde zwischen Góngora und Quevedo ein und erläutert die literaturgeschichtliche Ausgangslage sowie das Ziel der vorliegenden Untersuchung.

2. Konzeptismus und Kulteranismus – Dichterpolemik im Siglo de Oro: Das Kapitel befasst sich mit den zwei dominierenden literarischen Tendenzen der Zeit und beleuchtet die Debatte um Stilideale sowie die ästhetischen Vorwürfe der Zeitgenossen gegenüber Góngoras Dichtweise.

3. Die Kontroverse zwischen Góngora und Quevedo: Hier wird der Verlauf der konkreten Auseinandersetzung zwischen den beiden Dichtern nachgezeichnet, wobei die Entstehung der Polemik und die in den Schmähgedichten verwendeten Motive analysiert werden.

4. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und kommt zu dem Schluss, dass die Unterscheidung der beiden Stile zwar für das Verständnis notwendig bleibt, die persönliche Fehde jedoch über eine rein literaturkritische Auseinandersetzung weit hinausging.

5. Literaturverzeichnis: Auflistung der in der Arbeit zitierten wissenschaftlichen Quellen und Primärtexte.

Schlüsselwörter

Góngora, Quevedo, Siglo de Oro, Konzeptismus, Kulteranismus, Dichterpolemik, Literaturgeschichte, Spanische Lyrik, Schmähgedichte, Invektiven, Barock, Manierismus, obscuridad, ingenium, iudicium.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die literarische Fehde zwischen den spanischen Dichtern Luis de Góngora und Francisco de Quevedo im 17. Jahrhundert.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind die theoretische Unterscheidung von Konzeptismus und Kulteranismus sowie die Analyse der persönlichen und poetischen Feindschaft der beiden Autoren.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Ziel ist es zu klären, inwiefern die Stildifferenzen die persönliche Kontroverse begründeten und wie sich diese Fehde inhaltlich und formal in den Schmähgedichten manifestierte.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine literaturwissenschaftliche Analyse, die sowohl literaturhistorische Quellen als auch eine komparative Untersuchung der Texte der beiden Dichter umfasst.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die Definitionen von Konzeptismus und Kulteranismus sowie den Verlauf der Fehde, inklusive der persönlichen Angriffe und der Reaktionen auf die jeweils veröffentlichten Werke.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Góngora, Quevedo, Konzeptismus, Kulteranismus, Siglo de Oro und die Polemik um das barocke Dichtungsideal.

Welche Rolle spielt die "Dunkelheit" (obscuridad) in der Polemik?

Die Dunkelheit des Stils von Góngora bildete den Hauptangriffspunkt für seine Gegner, die darin einen Verstoß gegen die Regeln der Klarheit und die moralische Pflicht des Dichters sahen.

Wie verhielten sich die beiden Dichter in der Kontroverse zueinander?

Beide Dichter führten die Auseinandersetzung zunehmend aggressiv, wobei sie nicht nur literarische Argumente nutzten, sondern auch persönliche Verunglimpfungen, etwa bezüglich Herkunft, Religion oder physischer Mängel.

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Résumé des informations

Titre
Dichterpolemik im Siglo de Oro: Untersuchungen zur Kontroverse zwischen Góngora und Quevedo
Université
Free University of Berlin  (Institut für Romanische Philologie )
Cours
Manierismus und Konzeptismus
Note
1,0
Auteur
Jasmina Murad (Auteur)
Année de publication
2006
Pages
23
N° de catalogue
V64721
ISBN (ebook)
9783638574655
ISBN (Livre)
9783640319442
Langue
allemand
mots-clé
Dichterpolemik Siglo Untersuchungen Kontroverse Góngora Quevedo Manierismus Konzeptismus
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Jasmina Murad (Auteur), 2006, Dichterpolemik im Siglo de Oro: Untersuchungen zur Kontroverse zwischen Góngora und Quevedo, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/64721
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Extrait de  23  pages
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