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Direktinvestitionen deutscher Unternehmen in Russland und Perspektiven wirtschaftlicher Beziehungen zwischen Deutschland und Russland

Title: Direktinvestitionen deutscher Unternehmen in Russland und Perspektiven wirtschaftlicher Beziehungen zwischen Deutschland und Russland

Diploma Thesis , 2006 , 89 Pages , Grade: 2,9

Autor:in: Dipl.-Ing., Dipl.-Wirt.-Ing. Alexander Gromov (Author)

Business economics - General
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Die BRD ist eine der führenden Exportnationen. Eine starke außenwirtschaftliche Verflechtung bedeutet aber auch hohe Abhängigkeit deutscher Unternehmen vom Export. Um die Marktanteile auf fremden Märkten zu sichern oder sogar die eigene Position auszubauen, engagieren sich die deutschen Unternehmen mittels Auslandsinvestitionen direkt vor Ort. 2004 investierten deutsche Unternehmen 41,26 Mrd. Euro im Ausland1. Ein kleiner Teil davon floss in die Russische Föderation. Der russische Markt lockt mit ca. 143,5 Millionen Konsumenten. Russland verfügt über reiche Rohstoffvorkommen, ein großes Potential an Forschungseinrichtungen und über hoch qualifizierte und relativ billige Arbeitskräfte sowie preiswerte Energieversorgung. Schrittweise wurde die russische Gesetzgebung dem westlichen Standard angenähert, damit der Gründung von hundertprozentigen Tochtergesellschaften ausländischer Investoren nichts mehr im Wege steht.

Ziel der vorliegenden Arbeit ist es, das Ausmaß der Investitionstätigkeit der deutschen Unternehmen in der Russischen Föderation sowie die Gründe für die Direktinvestitionen zu untersuchen.

Am Anfang (Kap. 2) wird der Begriff der Direktinvestitionen analysiert, indem zunächst eine Begriffsdefinition sowie eine Klassifikation von Direktinvestitionen vorgenommen werden. Nach einem Überblick über die Vielfalt von theoretischen Erklärungsansätzen für das Zustandekommen von Direktinvestitionen wird dieses Kapitel mit der Betrachtung der Motive der Direktinvestitionen und Formen des Markteintritts abgeschlossen.

Bevor im Einzelnen auf die Direktinvestitionen der deutschen Unternehmen in Russland eingegangen wird, soll die heutige Wirtschaftslage in beiden Ländern beschrieben werden. Im Folgenden werden Deutschland als Investorland (Kap. 3) sowie Russland als Investitionsstandort (Kap. 4) dargestellt.

Der Schwerpunkt dieser Arbeit liegt auf Kapitel 5, in welchem einführend die Rolle deutscher Unternehmen unter den ausländischen Investoren in Russland erörtert wird. Danach werden Eintrittsformen deutscher Unternehmen und deren Verteilung nach Gebiete und Regionen analysiert. Anschließend werden die Verteilung der Investitionsvolumina nach Wirtschaftssektoren sowie ausgewählte Beispiele von in Russland investierenden deutschen Unternehmen dargestellt.

Abschließend wird (Kap. 6) ein Überblick über Perspektiven der wirtschaftlichen Beziehungen zwischen Deutschland und Russland vorgenommen. Die Zusammenfassung bildet den Abschluss.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Theoretische Grundlagen der Direktinvestitionen

2.1 Begriffe und Klassifizierung

2.2 Grundlegende Theorien der Direktinvestitionen

2.2.1 Die erweiterte Außenhandelstheorien

2.2.2 Standorttheorien

2.2.3 Industrieökonomische Theorien

2.2.4 Internalisierungstheorien

2.2.5 Sonstige Theorien

2.2.6 Der eklektische Ansatz von Dunning

2.3 Motive für Direktinvestitionen

2.4 Formen des Markteintritts

3 Deutschland als Investorland

3.1 Exportland Deutschland

3.2 Motive der deutschen Direktinvestitionen

3.3 Zielregionen und Branchen der Auslandsinvestitionen

3.4 Staatliche Investitionsgarantien

4 Russland als Investitionsland

4.1 Volkswirtschaftliches Kurzporträt

4.2 Russland als Außenhandelspartner

4.3 Russland als Investitionsstandort

4.3.1 Notwendige Voraussetzungen für die Direktinvestitionen

4.3.2 Investitionsklima in Russland

4.3.3 Motive für Direktinvestitionen in Russland

4.3.4 Verteilung der Investitionsvolumina

5 Investitionen der deutschen Unternehmen in die Russische Föderation

5.1 Die Rolle deutscher Unternehmen unter den ausländischen Investoren in Russland

5.2 Eintrittsformen der deutschen Unternehmen auf dem russischen Markt

5.3 Interessenverteilung deutscher Unternehmen nach Gebieten und Regionen

5.4 Branchenstruktur der deutschen Investitionen in Russland

5.4.1 Handel

5.4.2 Grundstoffindustrie

5.4.3 Maschinenbau und Elektrotechnik

5.4.4 Kfz-Industrie

5.4.5 Chemische Industrie

5.4.6 Bauwirtschaft und Baustoffindustrie

5.4.7 Zwischenfazit

6 Perspektiven wirtschaftlicher Beziehungen zwischen Deutschland und Russland

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das Ausmaß der Investitionstätigkeit deutscher Unternehmen in der Russischen Föderation sowie die zugrundeliegenden Motive und Perspektiven der deutsch-russischen Wirtschaftsbeziehungen.

  • Theoretische Grundlagen und Motive für Direktinvestitionen
  • Die Rolle Russlands als Investitionsstandort
  • Analyse der Investitionsaktivitäten deutscher Unternehmen in Russland
  • Eintrittsformen und Branchenschwerpunkte der Investitionen
  • Perspektiven für die zukünftige wirtschaftliche Zusammenarbeit

Auszug aus dem Buch

2.2.6 Der eklektische Ansatz von Dunning

Die oben dargestellten Theorien sind alle als partialanalytisch zu charakterisieren, das heißt, sie behandeln immer nur einzelne Aspekte der Multinationalisierung von Unternehmen.

Erst Dunning (1977) versucht in seiner eklektischen Theorie unterschiedliche Ansätze in ein umfassendes Konzept zu integrieren. Die Zentralaussage der Theorie ist das OLI-Schema. Dieses Schema bestimmt eine Reihe von Bedingungen, die einem Unternehmen den Anstoß zu den Auslandsdirektinvestitionen geben.

„Ownership Specific Advantages …“ (Eigentumsvorteil). Das Unternehmen muss einen firmenspezifischen Wettbewerbsvorteil auf dem Auslandsmarkt gegenüber dort ansässigen Unternehmen besitzen.

„Internalization Incentive Advantages …“ (Internalisierungsvorteil). Es muss für das Unternehmen lohnend sein, diesen Vorteil selbst zu nutzen, anstatt ihn an ausländische Unternehmen zu verkaufen oder zu verpachten.

„Location Specific Variables …“ (Standortvorteil). Es muss mindestens ein Standortfaktor im Gastland gegenüber dem heimischen Markt vorteilhaft sein. Sonst werden ausländische Märkte durch Exporte bedient.

In der eklektischen Theorie von Dunning werden alle wesentlichen Ansätze zur Erklärung von Direktinvestitionen verbunden. Die Theorie ist aussagekräftig für alle Typen der Direktinvestitionen und verbindet die drei wichtigsten Formen des internationalen Engagements (Export, Direktinvestitionen und Lizenzvergabe).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Vorstellung des Themas und der Zielsetzung, den Umfang und die Gründe für Direktinvestitionen deutscher Unternehmen in Russland zu untersuchen.

2 Theoretische Grundlagen der Direktinvestitionen: Analyse der Begriffsdefinitionen, Klassifizierungen und theoretischen Erklärungsansätze für Direktinvestitionen, einschließlich des eklektischen Ansatzes von Dunning.

3 Deutschland als Investorland: Darstellung der deutschen Exportwirtschaft, der Motive für Direktinvestitionen und der staatlichen Rahmenbedingungen.

4 Russland als Investitionsland: Analyse der historischen wirtschaftlichen Entwicklung Russlands sowie der aktuellen Investitionsbedingungen, Risiken und Chancen am Standort.

5 Investitionen der deutschen Unternehmen in die Russische Föderation: Detaillierte Untersuchung der Rolle deutscher Firmen, ihrer Eintrittsformen, regionalen Verteilung und branchenspezifischen Aktivitäten in Russland.

6 Perspektiven wirtschaftlicher Beziehungen zwischen Deutschland und Russland: Ausblick auf die zukünftige Entwicklung der Wirtschaftsbeziehungen unter Berücksichtigung strategischer Sektoren wie Energie und Modernisierung.

Schlüsselwörter

Direktinvestitionen, Deutschland, Russland, OLI-Schema, Markteintritt, Investitionsklima, Export, Joint Ventures, Tochtergesellschaften, Energie, Wirtschaftsbeziehungen, Transformation, Außenhandel, Investitionsgarantien, Unternehmensbeteiligungen.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die Direktinvestitionstätigkeit deutscher Unternehmen in der Russischen Föderation sowie die Gründe für dieses Auslandsengagement.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die Themen umfassen die theoretischen Hintergründe von Direktinvestitionen, eine Analyse der deutschen und russischen Wirtschafts- und Investitionslandschaft sowie die spezifische Branchenstruktur deutscher Investitionen in Russland.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, das Ausmaß und die Motive der Investitionstätigkeit deutscher Firmen in Russland zu untersuchen und die Zukunftsaussichten für die wirtschaftlichen Beziehungen zu bewerten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Fundierung durch existierende Direktinvestitionstheorien, ergänzt durch eine empirische und deskriptive Analyse der aktuellen Investitionsdaten und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden Deutschland als Investorland, Russland als Investitionsstandort sowie detailliert die Rolle und Eintrittsformen deutscher Unternehmen in der russischen Wirtschaft betrachtet.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren das Werk?

Wichtige Begriffe sind Direktinvestitionen, Außenwirtschaftsbeziehungen, Marktpotential, Investitionsklima, OLI-Schema und Standortvorteile.

Wie bewertet die Arbeit die Rolle von Joint Ventures in Russland?

Joint Ventures werden als strategisch wichtiges Instrument identifiziert, um den Zugang zum russischen Markt zu erleichtern, Marktkenntnisse zu nutzen und regulatorische sowie operative Risiken durch lokale Partnerschaften zu minimieren.

Welche Herausforderungen nennt der Autor für Investoren in Russland?

Zu den genannten Problemen zählen unter anderem bürokratische Hürden, Korruptionsanfälligkeit, ein komplexes Rechtssystem, Infrastrukturmängel und die Unterkapitalisierung des Bankensektors.

Welche Bedeutung kommt dem Energiesektor zu?

Der Energiesektor nimmt eine Schlüsselposition ein, da er ein zentrales Feld der deutsch-russischen Partnerschaft darstellt und durch Großprojekte wie die Gaspipeline die Energieversorgungssicherheit nachhaltig beeinflusst.

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Details

Title
Direktinvestitionen deutscher Unternehmen in Russland und Perspektiven wirtschaftlicher Beziehungen zwischen Deutschland und Russland
College
Cologne University of Applied Sciences
Grade
2,9
Author
Dipl.-Ing., Dipl.-Wirt.-Ing. Alexander Gromov (Author)
Publication Year
2006
Pages
89
Catalog Number
V64829
ISBN (eBook)
9783638575447
ISBN (Book)
9783656449188
Language
German
Tags
Direktinvestitionen Unternehmen Russland Perspektiven Beziehungen Deutschland Russland
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Dipl.-Ing., Dipl.-Wirt.-Ing. Alexander Gromov (Author), 2006, Direktinvestitionen deutscher Unternehmen in Russland und Perspektiven wirtschaftlicher Beziehungen zwischen Deutschland und Russland, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/64829
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