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Die Fixierte Rollentherapie nach G. A. Kelly

Title: Die Fixierte Rollentherapie nach G. A. Kelly

Term Paper , 2006 , 14 Pages

Autor:in: Julia Zenkert (Author)

Psychology - Personality Psychology
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Kelly wurde am 28.04.1905 in Kansas geboren.
Nach einer Ausbildung zum Schauspiellehrer, sah er seine Berufung daran, im Bereich der Psychologie zu arbeiten. So verbrachte er für ca. 20 Jahre an dem Lehrstuhl für klinische Psychologie and der Ohio State University.
Zu Kellys größten Werken zählt sein zweibändiges Werk „The Psychology of Personal Constructs“, dass er im Jahre 1955 veröffentlich hat.
Auf eine weitere Neuerung durch G.A.Kelly, dem REP-Test („Role- construct- repetory-test“), ein Verfahren zum Erfassen von persönlichen Konstrukten, die dann wiederum zum Verständnis der Persönlichkeit beiträgt, möchte ich an dieser Stelle nicht weiter eingehen. Ich möchte in meiner Arbeit dagegen den Schwerpunkt auf die Fixierte Rollentherapie (fixed role therapy) legen, die denjenigen Menschen eine Chance auf Besserung bieten sollten, die schon lange Zeit zuvor auf eine Psychotherapie gewartet hatten. Zuerst werde ich mich jedoch nach einigen Definitionen, zum besseren Verständnis, seine Theorie der personalen Konstrukte anreißen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einführung

2 Definitionen

2.1 Rolle

2.2. Rollenspiel

2.3 Therapie

2.4 Konstrukt

3 Einige Aspekte der Theorie der personalen Konstrukte

4 Die fünf Phasen der Fixierten Rollentherapie

4.1 1. Phase: Selbstcharakterisierung

4.2 2. Phase: Rollensketch

4.3 3. Phase: Vorstellen des Rollensketches

4.4 4. Phase: Spielphase

4.5 5. Phase: Ende des Rollenspiels

5 Kritik und Würdigung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit befasst sich mit der Fixierten Rollentherapie nach G. A. Kelly, einem therapeutischen Verfahren, das darauf abzielt, festgefahrene Konstruktsysteme von Klienten durch die experimentelle Übernahme einer fiktiven Rolle zu lockern und neue Verhaltensweisen sowie Sichtweisen zu ermöglichen.

  • Biografischer Kontext und Theoriegrundlagen nach G. A. Kelly
  • Definition zentraler Begriffe wie Rolle, Konstrukt und Rollenspiel
  • Detaillierte Darstellung des fünfphasigen Ablaufs der Rollentherapie
  • Analyse der therapeutischen Methodik am Beispiel der Arbeit mit Klienten
  • Kritische Würdigung des kognitiven Ansatzes von Kelly

Auszug aus dem Buch

4.1 1. Phase: Selbstcharakterisierung

„Wenn du nicht weißt, was in einer Person vorgeht, dann frage sie, sie sagt es dir vielleicht“ 9

Genau auf diesem Zitat beruht die erste Phase der Fixierten Rollentherapie. Sie ist gekennzeichnet durch eine direkte Erfassungsmethode, in welcher der Klient gebeten wird eine Charakterskizze über sich selbst in der 3. Person anzufertigen. Näher betrachtet bedeutet dies, dass er sich selbst beschreiben, sozusagen ein Charakterbild von sich selbst entwerfen soll, so, „als ob es sich um einen Theaterhelden oder um einen ihm näher bekannten Schauspieler handele“ 10, oder aber aus Sicht eines/ einer ihm/ ihr vertrauten Freundes/ Freundin.

Besonders hilfreich ist es, wenn diese Charakterskizze schriftlich festgehalten wird.11 Der Zweck dieser Charakterskizze ist es, die persönlichen Konstrukte, also die wesentlichen Merkmale vom Selbstbild des Klienten kennen zu lernen und mit Hilfe der Anamnese einen Überblick über die Schwächen und Schwierigkeiten des Klienten zu bekommen, auch wenn er sie vielleicht nicht alle preisgibt.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einführung: Diese Einleitung gibt einen Überblick über den biografischen Hintergrund von G. A. Kelly und erläutert die Zielsetzung der Arbeit sowie deren Fokus auf die Fixierte Rollentherapie.

2 Definitionen: In diesem Kapitel werden grundlegende Termini wie Rolle, Rollenspiel, Therapie und Konstrukt wissenschaftlich definiert, um ein Fundament für die weitere Analyse zu schaffen.

3 Einige Aspekte der Theorie der personalen Konstrukte: Das Kapitel führt in das Menschenbild von Kelly ein, insbesondere die Metapher des „Menschen als Wissenschaftler“, die das Bestreben zur Vorhersage und Kontrolle der Welt verdeutlicht.

4 Die fünf Phasen der Fixierten Rollentherapie: Hier wird der Prozess der Therapie von der Selbstcharakterisierung bis zum Abschluss des Rollenspiels detailliert schrittweise erläutert.

5 Kritik und Würdigung: Der letzte Teil befasst sich mit wissenschaftlichen Einwänden gegen Kellys Theorie und schließt mit einer persönlichen Reflexion über die Anwendbarkeit der Rollentherapie.

Schlüsselwörter

G. A. Kelly, Fixierte Rollentherapie, Personale Konstrukte, Selbstcharakterisierung, Rollensketch, Rollenspiel, Persönlichkeitsveränderung, Konstruktiver Alternativismus, Mensch als Wissenschaftler, Kognition, Therapie, Verhaltensstruktur, Interaktionspartner.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die Fixierte Rollentherapie nach G. A. Kelly und analysiert deren theoretische Fundamente sowie den praktischen therapeutischen Ablauf.

Welche zentralen Themenfelder werden abgedeckt?

Die thematischen Schwerpunkte liegen auf der Theorie der personalen Konstrukte, der Definition therapeutischer Kernbegriffe und dem strukturierten Vorgehen in der Rollentherapie.

Was ist das primäre Ziel der beschriebenen Therapie?

Das Ziel ist es, durch die temporäre Annahme einer neuen Rolle festgefahrene Konstruktsysteme des Klienten aufzubrechen und ihn für neue Sichtweisen und Erfahrungen zu öffnen.

Welche wissenschaftliche Methode liegt der Arbeit zugrunde?

Es handelt sich um eine theoretische Auseinandersetzung mit der von Kelly entwickelten Methode, ergänzt durch die Erläuterung der fünf therapeutischen Phasen.

Was ist Gegenstand des Hauptteils?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Einführung in die Konstrukttheorie und eine detaillierte Erläuterung der fünf Phasen der Rollentherapie.

Welche Schlagworte charakterisieren diese Publikation?

Wichtige Begriffe sind unter anderem Rollentherapie, Konstrukt, Selbstcharakterisierung, Rollensketch und Kellys Menschenbild des Wissenschaftlers.

Warum ist ein Rollentausch um 90 Grad und nicht um 180 Grad vorgesehen?

Eine 180-Grad-Wendung würde das Risiko bergen, dass der Klient in der gleichen Konstruktdimension verhaftet bleibt, während 90 Grad neue Dimensionen erschließen.

Welche Rolle nimmt der Therapeut während der Spielphase ein?

Der Therapeut fungiert als Interaktionspartner, der den Klienten beim Durchspielen der neuen Rolle unterstützt und auf verschiedene Alltagssituationen vorbereitet.

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Details

Title
Die Fixierte Rollentherapie nach G. A. Kelly
College
University of Bamberg
Author
Julia Zenkert (Author)
Publication Year
2006
Pages
14
Catalog Number
V64989
ISBN (eBook)
9783638576604
ISBN (Book)
9783656796978
Language
German
Tags
Fixierte Rollentherapie Kelly
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Julia Zenkert (Author), 2006, Die Fixierte Rollentherapie nach G. A. Kelly, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/64989
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