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Theorie der Ästhetik des Nationalsozialismus

Título: Theorie der Ästhetik des Nationalsozialismus

Tesis de Maestría , 2006 , 94 Páginas , Calificación: 2,1

Autor:in: Jan Peter (Autor)

Filosofía - Práctica (etica, estética, cultura, naturaleza, derecho, etc.)
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Die Kunst des „Dritten Reichs“ wird in der heutigen Zeit gerne pauschal als „Nazi-Kitsch“ oder als Mittel der Propaganda ohne großen künstlerischen oder überhaupt einen kulturellen Wert betrachtet und ist oftmals in den Archiven der Museen verschwunden oder vernichtet worden. Einige Werke nationalsozialistischer Kunst dagegen wurden von ihren künstlerischen und historischen Ursprüngen gelöst und zieren unkommentiert Foyers, öffentliche Plätze und Räume etc., und sind somit Bestandteil des modernen Lebens geworden. Aufklärende Ausstellungen sind nach wie vor umstritten. Die Kontroversen im Umfeld der Ausstellungen spiegeln die Diskussion um einen angemessenen Umgang mit der deutschen Geschichte und eine weitere Aufarbeitung der Vergangenheit wider. Die Fundamente der in den Kunstwerken reflektierten Ideologie bleiben bei diesen Ausstellungen allerdings zumeist verborgen. Daher soll das Ziel der vorliegenden Arbeit sein, diese Fundamente zu ergründen und herauszuarbeiten, in wie weit es eine einheitliche Auffassung von Schönheit im Nationalsozialismus gab.
Eine Richtlinie des nationalsozialistischen Kunstverständnisses kann sicherlich in einer Rede Adolf Hitlers auf der Kulturtagung des Reichsparteitages 1938 in Nürnberg gesehen werden:
„Jede wahre Kunst muß ihren Werken den Stempel des Schönen aufprägen. Denn das Ideal für uns alle hat in der Pflege des Gesunden zu liegen.
Alles Gesunde aber allein ist richtig und natürlich, alles Richtige und Natürliche ist damit schön.“
Auffällig an diesen Worten ist die Reichweite, die Hitler der Kunst zumisst. Sie dient keineswegs nur der Unterhaltung oder rein propagandistischen Zwecken. Ihr liegt vielmehr der Gedanke von Gesundheit und Natürlichkeit der Menschen zu Grunde. Die Kunst des Nationalsozialismus wird damit direkt in den Wirkungsbereich der nationalsozialistischen Weltanschauung gerückt. (Die Wanderausstellung „Entartete Kunst“ in den Jahren 1937 bis 1941 und die Zelebrierung der Bayreuther Wagner-Festspiele sind wohl die bekanntesten Beispiele für die Instrumentalisierung der Kunst durch die Nationalsozialisten.)

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Zielsetzung und Methodik

3. Die Grundlagen rassischer Weltanschauung

3.1 Graf Arthur de Gobineau

3.2 August Langbehn

3.3 Richard Wagner

3.4 Houston Stewart Chamberlain

3.5 Zusammenfassung

4. Ästhetische Konzepte des Nationalsozialismus

4.1. Alfred Baeumler

4.1.1 Die Idee des Schönen

4.1.2 Nachwort Alfred Baeumlers

4.1.3 Zusammenfassung – Begriff der Ästhetik bei Alfred Baeumler

4.2 Alfred Rosenberg

4.2.1 Kulturpolitik

4.2.2 Ästhetik

4.2.2.1 Das nordisch-rassische Schönheitsideal

4.2.2.2 Die innere Dynamik der Kunst und deren Gehalt

4.2.2.3 Die Anerkennung des ästhetischen Willens

4.2.3 Zusammenfassung – Begriff der Ästhetik bei Alfred Rosenberg

4.3 Paul Schultze Naumburg

4.3.1 Ästhetik

4.3.2 Kulturpolitik

4.3.3 Zusammenfassung – Begriff der Ästhetik bei Paul Schultze-Naumburg

5. Gegenüberstellung und Vergleich der einzelnen Konzepte

5.1 Ästhetik

5.2 Kulturpolitik

6. Abschließende Bewertung

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit hat das Ziel, die ideologischen Fundamente der nationalsozialistischen Kunstauffassung zu ergründen und herauszuarbeiten, inwieweit eine einheitliche Auffassung von Schönheit innerhalb dieser Weltanschauung existierte. Es wird untersucht, wie Kunst im Nationalsozialismus bestimmt wurde, welche Konzepte der Ästhetik dieser Definition zugrunde lagen und warum bestimmte Vorstellungen von Schönheit als erstrebenswert galten.

  • Analyse der intellektuellen Vorläufer rassischer Weltanschauungen (u.a. Gobineau, Wagner).
  • Untersuchung der ästhetischen Konzepte von Alfred Baeumler, Alfred Rosenberg und Paul Schultze-Naumburg.
  • Erforschung der Wechselwirkung zwischen Rassegedanke, Gesundheit und Kunstverständnis.
  • Gegenüberstellung der Theorien zur Bestimmung des Ästhetischen und der nationalsozialistischen Kulturpolitik.
  • Kritische Aufarbeitung der Instrumentalisierung von Kunst für politische Ziele.

Auszug aus dem Buch

1. Einleitung

Die Kunst des „Dritten Reichs“ wird in der heutigen Zeit gerne pauschal als „Nazi-Kitsch“ oder als Mittel der Propaganda ohne großen künstlerischen oder überhaupt einen kulturellen Wert betrachtet und ist oftmals in den Archiven der Museen verschwunden oder vernichtet worden. Einige Werke nationalsozialistischer Kunst dagegen wurden von ihren künstlerischen und historischen Ursprüngen gelöst und zieren unkommentiert Foyers, öffentliche Plätze und Räume etc., und sind somit Bestandteil des modernen Lebens geworden. Aufklärende Ausstellungen sind nach wie vor umstritten. Die Kontroversen im Umfeld der Ausstellungen spiegeln die Diskussion um einen angemessenen Umgang mit der deutschen Geschichte und eine weitere Aufarbeitung der Vergangenheit wider.

Die Fundamente der in den Kunstwerken reflektierten Ideologie bleiben bei diesen Ausstellungen allerdings zumeist verborgen. Daher soll das Ziel der vorliegenden Arbeit sein, diese Fundamente zu ergründen und herauszuarbeiten, in wie weit es eine einheitliche Auffassung von Schönheit im Nationalsozialismus gab.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung skizziert die Wahrnehmung nationalsozialistischer Kunst und legt das Ziel der Arbeit fest, die zugrundeliegenden ideologischen Fundamente und das Verständnis von Schönheit zu untersuchen.

2. Zielsetzung und Methodik: Hier wird der methodische Ansatz der Untersuchung beschrieben, der auf der Analyse der intellektuellen Vordenker und der zentralen Akteure der NS-Ideologie basiert.

3. Die Grundlagen rassischer Weltanschauung: Dieses Kapitel widmet sich den historischen Vorläufern und Theoretikern rassischer Weltanschauungen wie Gobineau, Langbehn, Wagner und Chamberlain.

4. Ästhetische Konzepte des Nationalsozialismus: Eine detaillierte Analyse der ästhetischen Theorien von Alfred Baeumler, Alfred Rosenberg und Paul Schultze-Naumburg im Hinblick auf deren Definition von Kunst, Schönheit und Rasse.

5. Gegenüberstellung und Vergleich der einzelnen Konzepte: Ein systematischer Vergleich der zuvor analysierten Theorien in den Bereichen Ästhetik und Kulturpolitik.

6. Abschließende Bewertung: Eine zusammenfassende Einschätzung der Ergebnisse, welche die enge Verknüpfung von Ästhetik, politischer Ideologie und Rassenlehre im Nationalsozialismus verdeutlicht.

Schlüsselwörter

Nationalsozialismus, Ästhetik, Rassenlehre, Kunstverständnis, Kulturpolitik, Schultze-Naumburg, Alfred Baeumler, Alfred Rosenberg, Nordische Rasse, Schönheit, Volksseele, Ideologie, Kunst, Gesundheit, Existenzkampf

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die theoretischen Grundlagen der nationalsozialistischen Ästhetik und untersucht, wie Begriffe wie Schönheit und Kunst in die nationalsozialistische Weltanschauung und Ideologie eingebettet wurden.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf der Untersuchung von Rassenlehren, der Philosophie der Ästhetik innerhalb der NS-Ideologie, dem Konzept der Volksseele sowie der kulturpolitischen Instrumentalisierung von Kunst.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, die verborgenen ideologischen Fundamente der Kunst im „Dritten Reich“ zu ergründen und zu klären, inwieweit es eine einheitliche, rassisch begründete Auffassung von Schönheit gab.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine historisch-analytische Methode, indem sie die Schriften wichtiger Vordenker (z.B. Chamberlain, Wagner) sowie zentraler NS-Ideologen (Baeumler, Rosenberg, Schultze-Naumburg) untersucht und vergleicht.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden zunächst die rassentheoretischen Grundlagen des 19. Jahrhunderts diskutiert, gefolgt von einer detaillierten Analyse der ästhetischen Konzepte der drei genannten Hauptakteure des Nationalsozialismus.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind unter anderem: Nationalsozialismus, Ästhetik, Rasse, nordisches Schönheitsideal, Kunstpolitik, Volksseele und Kulturverfall.

Welche Rolle spielt der Begriff des „Schönen“ bei Alfred Baeumler?

Für Baeumler ist Schönheit eng mit der „Maßnorm“ und einer pädagogischen Funktion verknüpft, wobei er den platonischen Schönheitsbegriff auf das realistische Lebensgesetz des Existenzkampfes reduziert.

Wie unterscheidet sich die Auffassung von „Rasse und Kunst“ bei Schultze-Naumburg von der der anderen Autoren?

Schultze-Naumburg legt einen besonderen Fokus auf die praktische Anwendbarkeit und Moralität von Kunst; für ihn ist Schönheit untrennbar mit dem Zweck und der rassischen Reinheit des gestaltenden Menschen verbunden, was er massiv durch eine biologistische Argumentation untermauert.

Final del extracto de 94 páginas  - subir

Detalles

Título
Theorie der Ästhetik des Nationalsozialismus
Universidad
University of Bonn
Calificación
2,1
Autor
Jan Peter (Autor)
Año de publicación
2006
Páginas
94
No. de catálogo
V65189
ISBN (Ebook)
9783638578202
Idioma
Alemán
Etiqueta
Theorie Nationalsozialismus
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Jan Peter (Autor), 2006, Theorie der Ästhetik des Nationalsozialismus, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/65189
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