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Wettbewerbsfaktor: Arbeitsmotivation. Von der Theorie zur Praxis.

Title: Wettbewerbsfaktor: Arbeitsmotivation. Von der Theorie zur Praxis.

Term Paper , 2006 , 44 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Andreas Schrauth (Author)

Psychology - Work, Business, Organisation
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Der Mensch wird in der letzten Zeit zum entscheidenden Kosten- und damit Produktionsfaktor. Die Arbeitsmotivation als Einflussparameter auf die Arbeitsleistung wird zum strategischen Wettbewerbsfaktor.
Doch woher kommt eigentlich die Arbeitsmotivation? Wie und warum kann man auf sie einwirken?
Tsunetomo Yamamoto schreibt in seinem Buch Hagakure bereits im frühen 18. Jahrhundert, „Sprich Worte der Ermutigung...Der Samurai, der verzagt und besorgt erscheint, egal in welcher Situation, ist ein Versager; er ist nutzlos, wenn er nicht hoch motiviert bereit ist, mit allen Mitteln nach dem Sieg zu streben…“ (vgl. PIPER 2001, S.36).
Ermutigung, also Lob und Anerkennung können motivierend sein, soviel hat man bereits damals erkannt.
Aber wer spricht in der Arbeitswelt solche ermutigenden Worte aus, zweifelsohne der Vorgesetzte oder die Kollegen. Aber was nützt einem der verständnisvolle Kollege, wenn der Chef anderer Meinung ist?
Tatsächlich scheint es bei den heutigen Führungskräften „in“ zu sein, seine Untergebenen mal richtig in den „Allerwertesten“ zu treten, als Lob und Anerkennung auszusprechen.
Wieder schreibt Tsunetomo Yamamoto in seinem Buch Hagakure II „Kritik gebiert Ärger…ein scharfsinniger Mann, der gern aktuelle Entwicklungen kritisiert und verhöhnt, bringt Unglück über sich. Wer seine Worte mit Bedacht wählt, wird in Friedenszeiten als nützlich angesehen und ist vor Strafe sicher; in Zeiten der Unruhe bliebt ihm die Exekution erspart.“ (vgl. PIPER 2001, S.21).
Motivation ist also Aufgabe der Unternehmensführung, aber:
„Leadership is the art of accomplishing more than the science of management says is possible.” (Colin Powell, vgl. MCGRAW 2002)

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Theoretische Aspekte der Motivation

2.1 Motivation

2.2 Intrinsische und extrinsische Motivation

3 Inhaltstheorien der Motivation

3.1 Bedürfnisklassifikation nach MURRAY

3.2 Modell der Bedürfnis-Hierarchie nach MASLOW

3.3 ERG-Theorie nach ALDERFER

3.4 X-Y-Theorie nach MCGREGOR

3.5 Zweifaktoren-Theorie nach HERZBERG

3.6 Theorie der gelernten Bedürfnisse von MCCLELLAND

3.7 Abschließende Beurteilung der Inhaltstheorien

4 Die Prozesstheorien der Arbeitsmotivation

4.1 VROOMS VIE-Theorie

4.2 Modell von PORTER und LAWLER

4.3 LOCKES Zielsetzungstheorie

4.4 Beurteilung der Prozesstheorien

5 Anwendung der Motivationsmodelle in der Praxis

5.1 Maßnahmen zur Förderung der Arbeitsmotivation

5.1.1 Materielle Be- und Entlohnungen

5.1.2 Immaterielle Belohnungen

5.1.3 Strukturierung der Arbeit

5.1.3.1 Job Rotation (planmäßiger Stellenwechsel):

5.1.3.2 Job Enlargement (Aufgabenerweiterung):

5.1.3.3 Job Enrichment (Aufgabenbereicherung):

5.1.3.4 Veränderung der Charakteristika der Arbeit

5.2 Analyse der Arbeitsmotivation anhand eines Praxisfalles

5.2.1 Arbeitssituation und Ereignisverlauf

5.2.2 Entwicklungsverlauf der Arbeitsmotivation

5.2.3 Analyse der Verhaltensmuster und Begleitumstände

5.2.4 Fehleranalyse

5.2.4.1 Fehler in der Organisation und Führung

5.2.4.2 Fehler in Arbeitsinhalten und der Kommunikation

6 Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht den Transfer von theoretischen Motivationskonzepten in die unternehmerische Praxis. Ziel ist es, zu analysieren, wie Führungskräfte die Arbeitsmotivation durch verschiedene Ansätze – von Inhaltstheorien bis zu Prozesstheorien – aktiv beeinflussen können, um die Leistungsfähigkeit der Mitarbeiter langfristig zu sichern.

  • Differenzierung zwischen intrinsischer und extrinsischer Motivation
  • Vergleich klassischer Inhaltstheorien (Maslow, Herzberg, etc.)
  • Analyse dynamischer Prozesstheorien (Vroom, Locke, etc.)
  • Praktische Implementierung von Motivationsmaßnahmen (Entlohnung, Job-Design)
  • Fallstudienbasierte Fehleranalyse bei der Führung und Arbeitsstrukturierung

Auszug aus dem Buch

5.2.1 Arbeitssituation und Ereignisverlauf

Herr A. arbeitet seit knapp 9 Jahren bei dem über hundert Jahre bestehenden Konzern D. in Süddeutschland. Nach einer betriebsinternen Ausbildung mit anschließender Weiterbildung zum Elektrotechniker, fand Herr A. seine erste Anstellung als technischer Angestellter genauer gesagt als Produktvorplaner innerhalb eines organisatorisch eigenständigen Produktprojektes innerhalb des Konzerns.

Sein direkter Vorgesetzter Herr R. erklärte ihm, dass nach Projektende Herr A. zusammen mit seinen Kollegen in die Linienorganisation und somit ins Team von Herrn B. wechseln wird.

Herrn A. zeichneten zu diesem Zeitpunkt folgende Eigenschaften und Vorstellungen aus:

- ehrgeizig, engagiert, offen, kontaktfreudig, wissbegierig

- neugierig auf das neue Arbeitsumfeld und seinem Fachgebiet, dass nur sehr wenig mit Elektronik zu tun hatte.

- gut ausgebildet mit bereits fachspezifischen Grundwissen in den EDV-Systemen, die konzernspezifisch genutzt werden.

- mit guten bis sehr guten Zeugnissen aus der Aus- und Weiterbildung, darüber hinaus mit einer konzerninternen Auszeichnung.

Der Berufseinstieg machte Herrn A. sehr viel Spaß, das Team bestand aus fünf männlichen Kollegen, zwei davon nur wenig älter als Herr A.

Jeder Planer hatte sein eigenes Aufgabengebiet und war für die Beschaffung von Betriebsmitteln und die Festlegung von Montageprozessen verantwortlich. Das Team berichtete zweimal wöchentlich seine momentanen Aktivitäten und den Fortschritt des Projektes Herrn R.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung thematisiert die wachsende Bedeutung der Arbeitsmotivation als strategischer Wettbewerbsfaktor und stellt die Rolle der Unternehmensführung bei der Motivation der Mitarbeiter heraus.

2 Theoretische Aspekte der Motivation: Dieses Kapitel definiert Motivation als psychologischen Prozess und unterscheidet grundlegend zwischen intrinsischen und extrinsischen Motivationsursachen.

3 Inhaltstheorien der Motivation: Hier werden zentrale theoretische Modelle wie die von Murray, Maslow, Alderfer, McGregor, Herzberg und McClelland vorgestellt, die erklären, welche Bedürfnisse menschliches Handeln antreiben.

4 Die Prozesstheorien der Arbeitsmotivation: Dieses Kapitel fokussiert auf die kognitiven Abläufe bei der Wahl von Handlungsweisen, insbesondere durch die Ansätze von Vroom, Porter/Lawler und Locke.

5 Anwendung der Motivationsmodelle in der Praxis: Der praktische Teil beleuchtet Maßnahmen zur Motivationsförderung (Entlohnung, Job-Design) und analysiert detailliert einen Fall aus der Arbeitsrealität hinsichtlich Fehlern in Organisation, Führung und Kommunikation.

6 Zusammenfassung: Die Zusammenfassung resümiert die theoretischen Ergebnisse und unterstreicht die Notwendigkeit eines motivorientierten Managements für eine langfristig florierende Arbeitswelt.

Schlüsselwörter

Arbeitsmotivation, Inhaltstheorien, Prozesstheorien, Maslow, Herzberg, Arbeitszufriedenheit, Unternehmensführung, Personalmanagement, Empowerment, Job-Enrichment, Führungskultur, Leistungsanreize, Motivationspraxis, Arbeitsgestaltung, Selbstverwirklichung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert den Zusammenhang zwischen wissenschaftlichen Motivationstheorien und deren tatsächlicher Anwendung im unternehmerischen Berufsalltag.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen umfassen die theoretischen Grundlagen der Motivation, verschiedene Motivationsmodelle (Inhalts- und Prozesstheorien) sowie deren praktische Umsetzung durch Maßnahmen wie Entlohnung und Arbeitsstrukturierung.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Motivation entsteht, welche Faktoren sie beeinflussen und warum ein Verständnis dieser Dynamiken für Führungskräfte essenziell ist.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Die Arbeit nutzt eine Literaturanalyse relevanter psychologischer und soziologischer Motivationstheorien, ergänzt durch eine praktische Fallstudie zur Analyse von Motivationsdefiziten in einem Unternehmen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden zunächst diverse Inhaltstheorien und Prozesstheorien gegenübergestellt, bevor deren Anwendung in der Praxis sowie konkrete Fehlerquellen in Führung und Kommunikation anhand eines Fallbeispiels analysiert werden.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit ist durch Begriffe wie Arbeitsmotivation, Führung, Mitarbeiterbindung, Motivationsmodelle und Fallanalyse charakterisiert.

Wie wirkt sich laut dem Autor mangelnde Kommunikation auf die Motivation aus?

Der Autor stellt fest, dass mangelnde Kommunikation und das Ausbleiben von Feedback durch Führungskräfte bei Mitarbeitern zu Desinteresse, Ärger und schließlich zur Resignation führen.

Welche Rolle spielt das Fallbeispiel für die Argumentation?

Das Fallbeispiel dient als Illustration, um zu zeigen, wie theoretische Versäumnisse bei der Arbeitsgestaltung und Führung in der Praxis direkt zu Demotivation und dem Wunsch nach einem Stellenwechsel führen können.

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Details

Title
Wettbewerbsfaktor: Arbeitsmotivation. Von der Theorie zur Praxis.
College
University of Applied Sciences Hamburg
Course
HFH
Grade
1,3
Author
Andreas Schrauth (Author)
Publication Year
2006
Pages
44
Catalog Number
V65250
ISBN (eBook)
9783638578660
ISBN (Book)
9783638710695
Language
German
Tags
Motivationstheorie Motivationspraxis
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Andreas Schrauth (Author), 2006, Wettbewerbsfaktor: Arbeitsmotivation. Von der Theorie zur Praxis., Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/65250
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