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Geburtenfolge macht Unterschiede - Geschwisterkonstellationen und ihre Bedeutung fürs ganze Leben

Title: Geburtenfolge macht Unterschiede - Geschwisterkonstellationen und ihre Bedeutung fürs ganze Leben

Term Paper , 2001 , 19 Pages , Grade: B

Autor:in: Sylvia Nösterer (Author)

Sociology - Relationships and Family
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Summary Excerpt Details

Meine Arbeit befasst sich mit der Hypothese, dass die persönliche Position in der Geschwisterhierarchie die Lebensgestaltung nach dem Verlassen der Herkunftsfamilie beeinflusst.
Ich versuche aufzuzeigen, dass Erstgeborene, Mittelkinder und Letztgeborene durch die Geburtsreihenfolge bedingt verschiedene Charaktereigenschaften erwerben, die auch im Erwachsenenleben die Berufswahl oder die Gestaltung des Beziehungslebens mitbestimmen.
Mittels Interviewleitfaden befragte ich 9 Bekannte, 3 älteste, 3 mittlere und 3 jüngste Kinder, um mein Literaturstudium zu ergänzen.

Meine zuvor aufgestellte Hypothese bestätigte sich, die persönliche Geburtsposition innerhalb der Herkunftsfamilie legt Ausprägungen des Charakters und des Rollenverhaltens grund, die die Lebensgestaltung als Erwachsene teilweise stark beeinflussen.

Durch diese neuen Erkenntnisse motiviert, überlege ich Konsequenzen für die Umsetzung im Unterricht. Im Bereich soziales Lernen oder bei Arbeitsaufträgen in Kleingruppen kann ich die besonderen Kompetenzen der Kinder als Erst- Zweit- oder Letztgeborene gezielter einsetzen und generell Grundzüge ihres Charakters besser verstehen.
[...]

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Inhaltsverzeichnis

2. Abstract

3. Abgrenzung des Themas

4. Einleitung

5. Verschiedene Geschwisterpositionen

5.1 Erstgeboren – Privileg oder Fluch?

5.2 Zweitgeboren – das Sandwichkind ohne Fotos im Album

5.3 Letztgeboren – Nesthäkchen, verwöhnter Selbstdarsteller?

6. Überlebenstraining in der Familie

6.1. Geschwister erziehen mit...

6.2 Favoritentum und seine Konsequenzen

7. Beeinflussung & Bereicherung durch Geschwister das ganze Leben lang

7.1 Beeinflussung der Berufswahl, -ausübung

7.2 Beeinflussung des Beziehungslebens

8. Hypothesenprüfung

9. Resümee – berufliche Konsequenzen

10. Literaturliste

11. Anhang

11.1. Interviewfragebogen - Vorlage

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die Arbeit untersucht die Hypothese, ob die Geburtsreihenfolge innerhalb der Geschwisterhierarchie die Lebensgestaltung und Persönlichkeitsentwicklung bis ins Erwachsenenalter nachhaltig beeinflusst.

  • Einfluss der Geburtsreihenfolge auf Charaktereigenschaften
  • Prägende Rolle der Geschwisterbeziehungen in der Herkunftsfamilie
  • Auswirkungen der Geschwisterposition auf die spätere Berufswahl
  • Bedeutung der Geschwisterkonstellation für das Beziehungsleben
  • Pädagogische Konsequenzen für die Arbeit mit Kindern

Auszug aus dem Buch

5.1 Erstgeboren – Privileg oder Fluch?

Durch die große Bedeutung innerhalb der Familie entwickelt sich im erstgeborenen Kind ein starkes Bedürfnis nach Anerkennung; es steht von Geburt an im Mittelpunkt der Familie und will dieses Gefühl auch später nicht missen. Älteste legen Wert darauf die Erwartungen Erziehender und später auch allgemein der als wichtig erlebten Menschen gut zu erfüllen und von ihnen „geschätzt“ zu werden.

Als Erwachsene lassen sich Erstgeborene meist auf zu viele Sachen ein – zu viele Aktivitäten, Projekte, Organisationen. Sie können schwer nein sagen, da sie es allen Recht machen wollen.

Ihrer Fähigkeit gemäß Wünschen, Anordnungen und Druck genauestens zu entsprechen verbeißen sie sich erfolgsorientiert und hart arbeitend darin, die Erfolgsleiter rasch zu erklimmen. Da schon ihre Eltern höhere Ansprüche an sie gestellt haben als an die folgenden Geschwister, stellen die Erstgeborenen auch an sich selbst oft (zu) hohe Erwartungen - und leiden oft ihr ganzes Leben an ihrem Drang nach Perfektionismus.

Zusammenfassung der Kapitel

4. Einleitung: Erläutert, dass die Geschwisterposition lediglich einen Einflussfaktor neben Erziehung und Umfeld darstellt und kein schicksalhaftes Determinans für den Lebensverlauf ist.

5. Verschiedene Geschwisterpositionen: Analysiert die spezifischen Rollen, Bedürfnisse und Herausforderungen von Erst-, Zweit- und Letztgeborenen basierend auf Literatur und Interviews.

6. Überlebenstraining in der Familie: Untersucht Geschwister als soziale Gruppe sowie das Phänomen der elterlichen Bevorzugung und deren langfristige Folgen für das Selbstwertgefühl.

7. Beeinflussung & Bereicherung durch Geschwister das ganze Leben lang: Beleuchtet, wie früh erlernte Rollenmuster und Verhaltensweisen die berufliche Orientierung und die Gestaltung von Partnerschaften prägen.

8. Hypothesenprüfung: Bestätigt die aufgestellte Hypothese, dass die Geburtsreihenfolge die Lebensgestaltung von Erwachsenen nachhaltig beeinflusst.

9. Resümee – berufliche Konsequenzen: Reflektiert pädagogische Ansätze, wie Lehrkräfte die spezifischen Potenziale unterschiedlicher Geschwisterpositionen im Unterricht gezielter fördern können.

Schlüsselwörter

Geschwisterhierarchie, Geburtsreihenfolge, Erstgeborene, Mittelkinder, Letztgeborene, Persönlichkeitsentwicklung, Berufswahl, Beziehungsleben, Sozialverhalten, Familienkonstellation, Rollenverhalten, Geschwisterforschung, Pädagogische Konsequenzen.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die Hypothese, ob und wie die persönliche Position eines Menschen in der Geschwisterhierarchie die Gestaltung des Lebens nach dem Verlassen der Herkunftsfamilie beeinflusst.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Im Fokus stehen die typischen Charakterzüge von Erst-, Mittel- und Letztgeborenen, das Sozialverhalten innerhalb der Familie, das Phänomen der Favorisierung sowie der Einfluss dieser Faktoren auf Karriere und Partnerschaft.

Was ist das primäre Ziel der Studie?

Das Ziel ist es, Zusammenhänge zwischen der Geburtsreihenfolge und der späteren Lebensgestaltung aufzuzeigen und daraus pädagogische Implikationen für den Unterricht abzuleiten.

Welche wissenschaftliche Methode wird in dieser Arbeit verwendet?

Die Autorin kombiniert eine fundierte Literaturrecherche mit einer empirischen Ergänzung durch Interviewleitfäden, in denen neun Personen unterschiedlicher Geschwisterpositionen befragt wurden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil analysiert die psychologischen Dynamiken der verschiedenen Geschwisterrollen, den Prozess des „Überlebenstrainings“ durch Geschwisterinteraktionen und die Auswirkungen auf die spätere Berufswahl sowie das Beziehungsleben.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind Geschwisterhierarchie, Geburtsreihenfolge, Rollenverhalten, Persönlichkeitsentwicklung, Familienkonstellation und pädagogische Förderung.

Warum wird im Resümee der Fokus auf den Unterricht gelegt?

Die Autorin ist Master-Absolventin und nutzt die Erkenntnisse über Geschwisterdynamiken, um als Lehrerin die Stärken und Herausforderungen ihrer SchülerInnen besser zu verstehen und gezielter zu unterstützen.

Welche Bedeutung kommt der elterlichen Bevorzugung in dieser Arbeit zu?

Die Arbeit thematisiert Favoritentum als belastenden Faktor, der bei nicht bevorzugten Kindern zu dauerhaften Gefühlen der Benachteiligung und Kompensationsdrang führen kann.

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Details

Title
Geburtenfolge macht Unterschiede - Geschwisterkonstellationen und ihre Bedeutung fürs ganze Leben
College
University of Derby  (Education)
Course
Master of Education
Grade
B
Author
Sylvia Nösterer (Author)
Publication Year
2001
Pages
19
Catalog Number
V6542
ISBN (eBook)
9783638140850
Language
German
Tags
Geburtenfolge Geschwister
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Sylvia Nösterer (Author), 2001, Geburtenfolge macht Unterschiede - Geschwisterkonstellationen und ihre Bedeutung fürs ganze Leben, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/6542
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