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Brauchen Kinder Architektur?

Title: Brauchen Kinder Architektur?

Term Paper , 2002 , 21 Pages , Grade: B

Autor:in: Sylvia Nösterer (Author)

Art - Architecture / History of Construction
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Summary Excerpt Details

Meine Untersuchung befasst sich mit Möglichkeiten der Raumplanung nach Maria Montessoris pädagogischen Leitvorstellungen und deren sichtbarer Umsetzung.

Anhand des Montessori - Kindergartens Wien Rudolfsplatz (1926) und des Kindergartens der Gemeinde Wien "Schweizer Spende" (1948) - beide geplant von Architekt Franz Schuster (1892 - 1972) - versuche ich Alternativen zum mir bekannten traditionellen Schul- "Raum" zu untersuchen.

Unterscheiden sich beide von mir gewählten Beispiele Montessori - pädagogisch orientierter Architektur im äußeren Gesamtbild auch deutlich, so weisen beide jeweils ein großzügiges Raumangebot, Unterteilung in Gruppen, größenangepasste Einrichtungsgegenstände und nutzbaren Außenraum auf.

Vorgegebene Raumstrukturen an reformpädagogische Lern- und Erfahrungswelten anzupassen erscheint in der Praxis schwierig und es stellt sich mir die Frage nach einer kindgerechten und Lernanregungen bietenden Schularchitektur.

Kann Architektur die Umsetzung - speziell Montessori-orientierter - pädagogischer Leitvorstellungen begünstigen?
[...]

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Inhaltsverzeichnis

2. Abstract

3. Einleitung

4. Pädagogische Grundbegriffe bei Maria Montessori

4.1. Selbstaufbau und Selbstbestimmung durch Tätigkeit

4.2. Polarisation der Aufmerksamkeit

4.3. Soziale Erziehung

4.4. Sensible Perioden

4.5. Ordnung

4.6. Bewegung

5. Schulstrukturelles Konzept

5.1. Prinzip der Mischung der Lebensalter und der Kooperation

5.2. Prinzip der „offenen Tür“ und der „freien Zirkulation“

6. Unterrichtsformen

6.1. Freiarbeit

6.2. Stille

6.3. Kosmische Erziehung

6.4. Vorbereitete Umgebung

6.4.1. Raumgröße

6.4.2. Klarheit und einfache Struktur

6.4.3. Ästhetik

6.4.4. Angepasste Einrichtungsgegenstände

6.5. Montessori – material

7. Umgesetzte Beispiele pädagogisch orientierter Architektur nach Franz SCHUSTER

7.1. Lebenslauf Franz Schuster

7.2. Montessori – Kindergarten, Wien Rudolfsplatz 1926

7.2.1. Pädagogik – spezielle Anforderungen bzw. Grundhaltungen

7.2.2. Eingangssituation

7.2.3. Verhältnis Gruppengemeinschaft zu Hausgemeinschaft

7.2.4. Gruppen-/ Spielraum – Betätigungsformen

7.2.5. Einrichtung – Unterstützung der Pädagogik, kindgerechte Gestaltung

7.2.6. Außenraum – Bedeutung für Pädagogik und Konzeptionz

7.3. Kindergarten der Gemeinde Wien „Schweizer Spende“ 1948

7.3.1. Pädagogik – spezielle Anforderungen bzw. Grundhaltungen

7.3.2. Eingangssituation

7.3.3. Verhältnis Gruppengemeinschaft zu Hausgemeinschaft

7.3.4. Gruppen-/ Spielraum – Betätigungsformen

7.3.5. Einrichtung – Unterstützung der Pädagogik, kindgerechte Gestaltung

7.3.6. Außenraum – Bedeutung für Pädagogik und Konzeptionz

8. Zusammenfassung

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die Arbeit untersucht, inwieweit die Architektur von Bildungseinrichtungen die Umsetzung der pädagogischen Prinzipien nach Maria Montessori fördern kann. Dabei wird analysiert, ob räumliche Gestaltung als Unterstützung für kindgerechtes, freies Lernen fungieren kann.

  • Pädagogische Grundlagen nach Maria Montessori
  • Strukturelle Konzepte für Montessori-Einrichtungen
  • Architektonische Umsetzung im Montessori-Kindergarten Wien Rudolfsplatz
  • Analyse des Kindergartens "Schweizer Spende" als Fallbeispiel
  • Vergleich von Raumkonzepten und deren Einfluss auf die Pädagogik

Auszug aus dem Buch

Vorbereitete Umgebung

Die vorbereitete Umgebung wird vom Erzieher/ der Erzieherin für das Kind geschaffen, jeder Gegenstand, der sich darin befindet, wurde bewusst ausgewählt. Die kindgerecht gestaltete Umgebung unterstützt die spontane Auseinandersetzung mit einem Lern- bzw. Entwicklungsmaterial.

Geräumige Klassenräume in denen ein großer Teil des Bodens frei (unbestellt) bleibt ist die Grundvoraussetzung für die Umsetzung pädagogischer Zielsetzungen nach Maria Montessori. Die große freie Fläche bietet neben einladenden Bewegungsmöglichkeiten auch den Rahmen für Arbeiten am Boden. In manchen Montessori – Einrichtungen werden auch die Gänge und Vorräume in die Lernumgebung einbezogen.

Zusammenfassung der Kapitel

4. Pädagogische Grundbegriffe bei Maria Montessori: Erläuterung der zentralen Leitsätze Montessoris wie Selbstaufbau, Polarisation der Aufmerksamkeit und soziale Erziehung.

5. Schulstrukturelles Konzept: Darstellung organisatorischer Prinzipien wie die Altersmischung und das Konzept der offenen Tür für eine freie Zirkulation.

6. Unterrichtsformen: Detaillierte Beschreibung von Freiarbeit, Stille und der Bedeutung der vorbereiteten Umgebung als Basis für den Lernprozess.

7. Umgesetzte Beispiele pädagogisch orientierter Architektur nach Franz SCHUSTER: Analyse zweier spezifischer Kindergartenbauten in Wien unter Berücksichtigung ihrer architektonischen Anpassung an die Montessori-Pädagogik.

8. Zusammenfassung: Synthese der Ergebnisse, die den hohen Stellenwert von Architektur für die pädagogische Praxis unterstreicht.

Schlüsselwörter

Maria Montessori, Schularchitektur, Raumplanung, Reformpädagogik, Freiarbeit, Franz Schuster, Vorbereitete Umgebung, Kindergarten, Montessori-Pädagogik, Bildungsraum, kindgerechte Gestaltung, Altersmischung, Pädagogik.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit primär?

Die Arbeit befasst sich mit dem Einfluss von architektonischen Rahmenbedingungen auf die Umsetzung pädagogischer Konzepte von Maria Montessori im Bereich der Elementarpädagogik.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Im Zentrum stehen die pädagogischen Leitsätze Montessoris, die strukturelle Gestaltung von Bildungseinrichtungen und die konkrete Umsetzung dieser Anforderungen in Architekturprojekten des Architekten Franz Schuster.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, zu analysieren, ob und wie Architektur die Umsetzung spezifisch pädagogischer Leitvorstellungen begünstigen und unterstützen kann.

Welche wissenschaftliche Methode wurde gewählt?

Die Autorin nutzt eine vergleichende Fallstudienanalyse zweier historischer Montessori-Kindergärten, um die praktische Umsetzung der Pädagogik in gebaute Räume zu untersuchen.

Was umfasst der inhaltliche Hauptteil der Arbeit?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung der Montessori-Pädagogik sowie in die architektonische Analyse von zwei Wiener Kindergärten, die von Franz Schuster geplant wurden.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind unter anderem Montessori-Pädagogik, vorbereitete Umgebung, kindgerechte Architektur, Freiarbeit und die räumliche Organisation von Lernumgebungen.

Warum spielt der Aspekt der „vorbereiteten Umgebung“ eine so große Rolle?

Die vorbereitete Umgebung ist ein integraler Bestandteil der Montessori-Pädagogik, da sie dem Kind ermöglicht, durch selbstständige Wahl der Tätigkeit und des Ortes seinen eigenen Lernprozess zu steuern.

Welche architektonischen Unterschiede zeigen sich bei den untersuchten Beispielen?

Während der Kindergarten am Rudolfsplatz durch Verbindungsgänge eine kommunikative Offenheit zwischen den Gruppen fördert, ist der Kindergarten „Schweizer Spende“ architektonisch in streng isolierte Einheiten gegliedert.

Excerpt out of 21 pages  - scroll top

Details

Title
Brauchen Kinder Architektur?
College
University of Derby  (Education)
Course
Master of Education
Grade
B
Author
Sylvia Nösterer (Author)
Publication Year
2002
Pages
21
Catalog Number
V6544
ISBN (eBook)
9783638140874
Language
German
Tags
Architektur Montessori Schuster
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Sylvia Nösterer (Author), 2002, Brauchen Kinder Architektur?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/6544
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