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Berufsbedingte Dysphonien bei AHS LehrerInnen

Titel: Berufsbedingte Dysphonien bei AHS LehrerInnen

Hausarbeit , 2002 , 24 Seiten , Note: B

Autor:in: Sylvia Nösterer (Autor:in)

Pädagogik - Der Lehrer / Pädagoge
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Meine Untersuchung befasst sich mit Stimmbeschwerden und Sprechproblemen bei AHS - LehrerInnen, subjektiv wahrgenommener Symptomatik, Häufigkeit und Dauer. Ich versuche aufzuzeigen, dass bei 60 AHS - LehrerInnen (30 Männer, 30 Frauen) geschlechtsspezifische Unterschiede bezüglich der Selbstwahrnehmung von Stimmproblematiken, stimmbelastender Faktoren und der Wahl der gesuchten Therapie bestehen.

Mittels Fragebogenuntersuchung erhob ich weiters den Informationsstand über Möglichkeiten der Stimmhygiene, des adäquaten Stimmeinsatzes im Unterricht und stimmtechnischer Möglichkeiten und versuchte festzustellen inwieweit vorhandenes Fachwissen in den Bereichen Stimmtechnik und Stimmhygiene das Entstehen von Stimm- und Sprechstörungen beeinflusst.

Meine zuvor aufgestellten Hypothesen bestätigten sich: Weibliche AHS - Lehrerinnen nehmen tatsächlich häufiger auftretende und länger andauernde Stimmprobleme wahr, auch bezüglich Symptomatik können geschlechtsspezifische Unterschiede ausgemacht werden.
Bei der Untersuchungsgruppe mit vorhandenem Fachwissen in den Bereichen Stimmtechnik und - hygiene treten geringfügig seltener Dysphonien auf.

Durch diese Ergebnisse motiviert versuche ich Schlussfolgerungen für die pädagogische Praxis zu ziehen.
[...]

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Inhaltsverzeichnis

2. Abstract

3. Einleitung

4. Abgrenzung des Themenbereichs/ der Untersuchung

5. Funktionelle Stimmstörungen

5.1. Hyperfunktionelle Dysphonie

5.2. Hypofunktionelle Dysphonie

6. Hypothese 1

6.1. Häufigkeit und Dauer auftretender Stimm- und Sprechprobleme

6.2. Sprechdauer und Stimmbelastung

6.3. Subjektiv erlebte Symptomatik

6.4. Beanspruchte Hilfeleistung und Art der angewandten Behandlung

6.5. Stimmbelastende Faktoren

6.6. Subjektiv erlebte allgemeine berufliche Belastung

6.7. Erkrankungen der Atemwege

6.8. Informationsstand über Möglichkeiten der Stimmhygiene, des adäquaten Stimmeinsatzes im Unterricht und stimmtechnischer Möglichkeiten

7. Hypothese 2:

7.1. Häufigkeit auftretender Stimm- und Sprechprobleme

7.2. Dauer auftretender Stimm- und Sprechprobleme

8. Hypothesenprüfung

9. Zusammenfassung

10. Schlussfolgerungen für die pädagogische Praxis

11. Literaturverzeichnis

12. Verzeichnis der Abbildungen

13. Anhang

13.1. Fragebogen – Vorlage

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Verbreitung und subjektive Wahrnehmung von stimmlichen Belastungen und Sprechproblemen bei AHS-Lehrkräften. Ziel der Untersuchung ist es, geschlechtsspezifische Unterschiede bei der Symptomwahrnehmung und den gewählten Bewältigungsstrategien aufzuzeigen sowie den Einfluss von fachlichem Wissen über Stimmhygiene und Stimmtechnik auf das Auftreten von Dysphonien zu analysieren.

  • Berufsbedingte Stimmstörungen bei Lehrkräften
  • Geschlechtsspezifische Unterschiede bei der Selbstwahrnehmung von Stimmproblemen
  • Einfluss von Stimmhygiene und Stimmtechnik auf die Stimmgesundheit
  • Prävention und pädagogische Praxis im Bereich Stimmtraining

Auszug aus dem Buch

5.1. Hyperfunktionelle Dysphonie

„Es handelt sich hierbei um eine unabsichtliche, übertriebene Kontraktion der Phonationsmuskulatur einschließlich der Atem-, Artikulations- und Halsmuskulatur“2. Diese Stimmstörung kann infolge unökonomischen Stimmgebrauchs vor allem bei Sprechberufen – und somit auch häufig bei LehrerInnen - auftreten.

Als Faktoren werden Stimmüberlastung, Stimmfehlbelastung, Sprechen im Lärm mit Anstieg der mittleren Sprechstimmlage, Diskrepanz zwischen individueller Stimmleistung und Anforderung an die Stimmleistung mit dem Versuch des Leistungsausgleichs durch vermehrte Kraftanstrengung gesehen. Auch psychogene Faktoren wie besondere Situationen und Befürchtungen, Überlastungsreaktionen und ungünstige Arbeits- und Berufsbedingungen spielen eine Rolle.

Die Stimme klingt rauh und belegt, von der Stimmbelastung abhängige Heiserkeit tritt auf. Räusperzwang, Trockenheitsgefühl im Rachen, Hustenreiz und Schmerzen im Bereich des Kehlkopfes und der Halsmuskulatur können beobachtet werden.3

Zusammenfassung der Kapitel

5. Funktionelle Stimmstörungen: Definition von Stimmstörungen und Abgrenzung zwischen hyper- und hypofunktioneller Dysphonie basierend auf fachlichen Grundlagen.

6. Hypothese 1: Analyse der geschlechtsspezifischen Unterschiede hinsichtlich der Häufigkeit, Dauer und subjektiven Symptomatik von Stimmbeschwerden bei AHS-Lehrkräften.

7. Hypothese 2: Untersuchung des Zusammenhangs zwischen dem Wissensstand über Stimmhygiene/Stimmtechnik und dem Auftreten von Dysphonien.

8. Hypothesenprüfung: Zusammenfassende Bestätigung der aufgestellten Thesen auf Basis der erhobenen Daten.

9. Zusammenfassung: Resümee der wichtigsten Forschungsergebnisse zur Belastungssituation und zum Informationsstand der Zielgruppe.

10. Schlussfolgerungen für die pädagogische Praxis: Handlungsempfehlungen zur Stimmbildung während des Studiums und zur Sensibilisierung von Lehrkräften im aktiven Dienst.

Schlüsselwörter

Berufsbedingte Dysphonie, AHS-LehrerInnen, Stimmstörungen, Hyperfunktionelle Dysphonie, Stimmhygiene, Stimmtechnik, Sprechbelastung, Heiserkeit, Prävention, Lehrergesundheit, Stimmapparat, Pädagogische Praxis.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die berufsbedingten Stimmbeschwerden bei Lehrkräften an allgemeinbildenden höheren Schulen (AHS) und untersucht, wie diese Störungen subjektiv wahrgenommen und behandelt werden.

Welches sind die zentralen Themenfelder?

Im Zentrum stehen die Kategorisierung von Stimmstörungen, die geschlechtsspezifische Belastungssituation, der Einfluss des Umfelds sowie das Wissen über präventive Stimmhygiene.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist der Nachweis geschlechtsspezifischer Unterschiede bei der Wahrnehmung von Stimmproblemen sowie die Prüfung, ob theoretisches Fachwissen über Stimme die Inzidenz von Dysphonien verringert.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wurde eine hypothesengeleitete quantitative Befragung mittels Fragebögen unter 60 AHS-Lehrkräften in Wien durchgeführt.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Einführung in Dysphonien und die detaillierte Auswertung der erhobenen Daten zu Symptomen, Belastungsfaktoren und dem Informationsstand der Probanden.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die zentralen Begriffe sind Stimmbelastung, LehrerInnen, Dysphonie, Stimmhygiene, geschlechtsspezifische Unterschiede und präventive Stimmbildung.

Welche Rolle spielt der Lärm im Klassenzimmer laut der Untersuchung?

Der hohe Umgebungslärm wird von der überwiegenden Mehrheit der befragten Lehrkräfte als einer der belastendsten Faktoren für die eigene Stimme eingestuft.

Warum suchen laut der Untersuchung so wenige Lehrer Hilfe bei Stimmproblemen?

Die Untersuchung zeigt, dass Stimmbeschwerden häufig als unvermeidbarer Teil des Lehrberufs akzeptiert werden, was zu einer späten Inanspruchnahme medizinischer oder therapeutischer Hilfe führt.

Ende der Leseprobe aus 24 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Berufsbedingte Dysphonien bei AHS LehrerInnen
Hochschule
University of Derby  (Education)
Veranstaltung
Master of Education
Note
B
Autor
Sylvia Nösterer (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2002
Seiten
24
Katalognummer
V6545
ISBN (eBook)
9783638140881
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Dysphonien LehrerInnen beruflich
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Sylvia Nösterer (Autor:in), 2002, Berufsbedingte Dysphonien bei AHS LehrerInnen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/6545
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Leseprobe aus  24  Seiten
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