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Der Einsatz von Kreditderivaten bei der Verbriefung von Fremdkapitalforderungen

Titre: Der Einsatz von Kreditderivaten bei der Verbriefung von Fremdkapitalforderungen

Dossier / Travail de Séminaire , 2002 , 42 Pages , Note: 2,3

Autor:in: Lutz Poppelbaum (Auteur), Inéz Labucay (Auteur), Wolfgang Baums (Auteur)

Gestion d'entreprise - Investissement et Financement
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Résumé Extrait Résumé des informations

Die Quantifizierung und Steuerung von Risiken aus dem Kreditgeschäft stellt für Banken eine elementare Aufgabe dar. Während bereits seit längerem moderne, portfoliotheoretische Modelle für eine zeitnahe Erfassung von Marktrisiken existieren, gilt es, diese auf den Umgang mit Kreditrisiken zu übertragen. Im Rahmen der Steuerung von Kreditrisiken haben sich seit Anfang der 90er Jahre ausgehend von der traditionellen Verbriefung synthetische Strukturen unter Einsatz von Kreditderivaten entwickelt. Zunehmende Liquidität auf den Kreditmärkten, neue Risikomanagementsysteme und geplante regulatorische Veränderungen setzen die Banken zusätzlich unter Druck, durch ein aktiveres Risikomanagement ihren Anteilseignern eine angemessene Eigenkapitalrendite zu erwirtschaften.
Entscheidende Wettbewerbsvorteile werden in Zukunft diejenigen Banken haben, die moderne Methoden und Systeme zur Erfassung von Kreditrisiken implementiert und bereits in einem frühen Stadium Erfahrungen mit den neuen Instrumenten des Kreditrisikotransfers gesammelt haben.
Ziel der Arbeit ist es zu zeigen, inwiefern mit Hilfe der traditionellen bzw. der synthetischen Verbriefung unerwünschte Kreditrisiken auf Dritte übertragen werden können. Daneben soll dem Leser ein Verständnis dafür vermittelt werden, wie Portfoliokreditrisiko messbar gemacht und die daraus gewonnenen Erkenntnisse im Rahmen einer Verbriefung verwendet werden können.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

  • Einleitung
    • Problemstellung
    • Gang der Untersuchung
  • Kredit- und Portfoliokreditrisiko
    • Definition und Abgrenzung des Kreditrisikos
    • Kreditrisiko im Portfolioansatz
    • Die Rolle der Ausfallkorrelation
    • Moody's Diversity Score
    • Die Modellierung von Portfoliokreditrisiken anhand eines Asset Value-Modells
  • Grundlagen der traditionellen Verbriefung
    • Einführung und Begriffsbestimmungen
    • Darstellung der Transaktionsstruktur
    • Beurteilung der traditionellen Verbriefung
  • Synthetische Verbriefung
    • Kreditderivatarten im Rahmen synthetischer Verbriefungen
    • Klassischer Aufbau einer synthetischen Verbriefungsstruktur
    • Strukturierung von CDO-Pools mit Hilfe von Kreditrisikomodellen
    • Bisherige aufsichtsrechtliche Bestimmungen und Basel II
    • Beurteilung der synthetischen Verbriefung
  • Zusammenfassung und Ausblick

Zielsetzung und Themenschwerpunkte

Diese Arbeit befasst sich mit dem Einsatz von Kreditderivaten bei der Verbriefung von Fremdkapitalforderungen. Sie untersucht die Funktionsweise und die Risiken synthetischer Verbriefungen im Vergleich zu traditionellen Verbriefungen, wobei ein Schwerpunkt auf der Modellierung von Portfoliokreditrisiken liegt. Die Arbeit analysiert auch die Regulierung synthetischer Verbriefungen im Rahmen der Basel II-Richtlinien.

  • Kreditrisiko und Portfoliokreditrisiko
  • Traditionelle und synthetische Verbriefung
  • Kreditderivate im Rahmen synthetischer Verbriefungen
  • Modellierung von Portfoliokreditrisiken
  • Aufsichtsrechtliche Bestimmungen und Basel II

Zusammenfassung der Kapitel

  • Kapitel 1: Einleitung: Dieses Kapitel führt in das Thema der Verbriefung von Fremdkapitalforderungen ein und erläutert die Problemstellung, die im Fokus der Arbeit steht. Es wird zudem der Gang der Untersuchung dargelegt.
  • Kapitel 2: Kredit- und Portfoliokreditrisiko: Dieses Kapitel definiert und grenzt das Kreditrisiko ab. Es beleuchtet den Portfolioansatz zur Bewertung von Kreditrisiken und diskutiert die Rolle der Ausfallkorrelation. Außerdem wird Moody's Diversity Score vorgestellt und die Modellierung von Portfoliokreditrisiken anhand eines Asset Value-Modells behandelt.
  • Kapitel 3: Grundlagen der traditionellen Verbriefung: Dieses Kapitel liefert eine Einführung in die traditionelle Verbriefung und erklärt die verschiedenen Begriffsbestimmungen. Es erläutert die Struktur einer traditionellen Verbriefungstransaktion und bewertet deren Vor- und Nachteile.
  • Kapitel 4: Synthetische Verbriefung: Dieses Kapitel untersucht die synthetische Verbriefung und die verschiedenen Arten von Kreditderivaten, die in diesem Kontext verwendet werden. Es analysiert den klassischen Aufbau einer synthetischen Verbriefungsstruktur und die Strukturierung von CDO-Pools mit Hilfe von Kreditrisikomodellen. Schließlich werden die aufsichtsrechtlichen Bestimmungen und die Auswirkungen von Basel II auf synthetische Verbriefungen diskutiert.

Schlüsselwörter

Kreditderivat, Verbriefung, synthetische Verbriefung, traditionelle Verbriefung, Portfoliokreditrisiko, Ausfallkorrelation, Moody's Diversity Score, Asset Value-Modell, Basel II, CDO.

Häufig gestellte Fragen

Was ist der Unterschied zwischen traditioneller und synthetischer Verbriefung?

Bei der traditionellen Verbriefung werden die Forderungen tatsächlich verkauft (True Sale), während bei der synthetischen Verbriefung nur das Kreditrisiko mittels Kreditderivaten auf Dritte übertragen wird.

Was sind Kreditderivate?

Kreditderivate sind Finanzinstrumente, mit denen Kreditrisiken isoliert und separat gehandelt werden können, ohne dass der zugrunde liegende Basiswert (z.B. ein Kredit) den Besitzer wechseln muss.

Welche Rolle spielt die Ausfallkorrelation im Portfolioansatz?

Die Ausfallkorrelation misst, wie wahrscheinlich es ist, dass mehrere Schuldner gleichzeitig ausfallen. Sie ist entscheidend für die Quantifizierung des Gesamtrisikos eines Kreditportfolios.

Was ist Moody's Diversity Score?

Es ist eine Kennzahl, die die Granularität und Diversifikation eines Portfolios misst, um das Klumpenrisiko innerhalb einer Verbriefungsstruktur besser einschätzen zu können.

Wie beeinflusst Basel II den Einsatz von Verbriefungen?

Die Basel II-Richtlinien setzen regulatorische Standards für die Eigenkapitalhinterlegung von Banken und schaffen Anreize für ein aktiveres Risikomanagement durch Verbriefungen.

Was ist ein CDO (Collateralized Debt Obligation)?

Ein CDO ist eine strukturierte Finanzierung, bei der ein Pool von Forderungen (oder deren Risiken) in verschiedene Tranchen mit unterschiedlichen Risiko-Rendite-Profilen aufgeteilt und an Investoren verkauft wird.

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Résumé des informations

Titre
Der Einsatz von Kreditderivaten bei der Verbriefung von Fremdkapitalforderungen
Université
University of Mannheim  (Finanzierung)
Cours
Seminar in Finanzierung
Note
2,3
Auteurs
Lutz Poppelbaum (Auteur), Inéz Labucay (Auteur), Wolfgang Baums (Auteur)
Année de publication
2002
Pages
42
N° de catalogue
V6550
ISBN (ebook)
9783638140935
ISBN (Livre)
9783638639453
Langue
allemand
mots-clé
ABS; sysnthetische und traditionelle Verbriefung Kreditrisiko Kreditrisikomodelle Basel II
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Lutz Poppelbaum (Auteur), Inéz Labucay (Auteur), Wolfgang Baums (Auteur), 2002, Der Einsatz von Kreditderivaten bei der Verbriefung von Fremdkapitalforderungen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/6550
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