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Preismanagement - Auktionen

Title: Preismanagement -  Auktionen

Term Paper (Advanced seminar) , 2006 , 22 Pages , Grade: 1,30

Autor:in: Matthias Kirschner (Author)

Business economics - Offline Marketing and Online Marketing
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Auktionen als Sonderform von Marktveranstaltungen gewinnen seit einigen Jahren immer mehr an Bedeutung. Insbesondere im Internet wachsen Zahl und Umsatz der per Auktion getätigten Käufe und Verkäufe.

Dabei machen sich sowohl Anbieter als auch Nachfrager die besondere Form der Preisbildung von Auktionen zunutze, die, im Gegensatz zu auf „normalem Weg“ gehandelten Waren, insbesondere die „persönlichen Wertvorstellungen“ der Nachfrager zugrunde liegt.

Diese kann sich sowohl positiv für den Anbieter, beispielsweise bei (nicht zwingend wertvollen) Sammlerstücken, als auch positiv für den Nachfrager, beispielsweise bei kaum gebrauchten oder vielfach angebotenen Gegenständen, auswirken.

Neben diesen Handelsplattformen im Consumer-Bereich haben sich Auktionen in den vergangenen Jahren aber auch als wichtiger Marktplatz für Unternehmen, beispielsweise beim Handel mit gebrauchten Maschinen, etabliert.

Die vorliegende Arbeit behandelt in einem breiten Überblick Grundlagen des Themengebietes. Ausgehend von den historischen Hintergründen werden Begriffsdefinitionen abgeleitet und die besonderen Preisbildungsmechanismen der Auktion behandelt.

Anschließend erfolgt die Darstellung der grundlegenden Auktionstypen und ein Vergleich von traditionellen Präsenzauktionen und den seit einigen Jahren populären Internet-Auktionen.

Abschließend werden verschiedene Nutzergruppen herausgearbeitet und anhand von Beispielen illustriert.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einführung

2 Die Entwicklung der Auktion

2.1 Historische Anfänge

2.2 Begriffsdefinitionen

3 Besonderheiten der Preisbildung bei Auktionen

3.1 Die Auktion als Sonderform von Marktveranstaltungen

3.2 Gründe für den Einsatz von Auktionen

3.3 Die Grundmodelle zur Preisbildung in der Auktionstheorie

4 Arten der Versteigerung

4.1 Vergleich nach Art des Preisbildungsverfahrens

4.1.1 Die Englische Auktion

4.1.2 Die Holländische Auktion

4.1.3 Zuschlagverfahren

4.2 Merkmale von Auktionen

4.3 Wahl eines Versteigerungsverfahrens

4.4 Vergleich von traditionellen und Internet-Auktionen

4.4.1 Allgemeine Unterschiede

4.4.2 Unterschiede im Ablauf

4.4.3 Rechtliche Besonderheiten bei Internet-Auktionen

5 Vergleich der unterschiedlichen Nutzergruppen

5.1 Consumer-to-Consumer – C2C

5.2 Business-to-Consumer – B2C

5.3 Business-to-Business – B2B

6 Schlussbetrachtung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit bietet einen umfassenden Überblick über das Thema Auktionen, von ihren historischen Hintergründen über die ökonomischen Preisbildungsmechanismen bis hin zur modernen Anwendung als Internet-Versteigerung. Die zentrale Forschungsfrage untersucht, wie Auktionen unter Berücksichtigung von Informationsasymmetrien als effiziente Marktveranstaltungen fungieren und wie sich der Ablauf sowie die rechtlichen Rahmenbedingungen zwischen traditionellen und elektronischen Handelsformen unterscheiden.

  • Historische Entwicklung und Ursprünge des Auktionswesens
  • Ökonomische Grundlagen der Preisbildung bei Auktionen
  • Klassifizierung und Vergleich verschiedener Auktionsmodelle
  • Gegenüberstellung von traditionellen Präsenz- und Internet-Auktionen
  • Analyse der Nutzergruppen (C2C, B2C, B2B)

Auszug aus dem Buch

3.3 Die Grundmodelle zur Preisbildung in der Auktionstheorie

Nähere Einsichten in die Preisbildungsmechanismen durch die gegebenen Informationsasymmetrien erlaubt die Auktionstheorie. Hier werden zwei Grundmodelle betrachtet, die versuchen, die unterschiedlichen Wertschätzungen von Bietern innerhalb einer Auktion und damit die Preisbildung in Ansätzen zu erklären.

Zunächst betrachten wir das Modell unabhängiger privater Wertschätzung (independent-private-values model). Dieses Modell geht davon aus, dass jeder Bieter seine persönliche Wertschätzung des Versteigerungsobjektes besitzt. Er selbst kennt die Wertschätzungen der anderen Bieter für das Objekt nicht und ermittelt seinen Wert deshalb unabhängig von anderen Bietern. Bezüglich der anderen Bieter geht er davon aus, dass deren Wertschätzung sich an einer Wahrscheinlichkeitsverteilung orientiert. Die unterschiedlichen Werte stellen dabei die verschiedenen Geschmäcker in bezug auf das Versteigerungsobjekt dar. Das Modell passt beispielsweise auf eine Versteigerung von Antiquitäten, bei denen die Bieter die Objekte für den eigenen Besitz und nicht für den Wiederverkauf erwerben möchten oder auch auf eine öffentliche Ausschreibung, bei der die Bewerber ihr Gebot von ihren eigenen Produktionskosten abhängig machen.

Bei dem zweiten Grundmodell, dem Modell der übereinstimmenden Wertschätzung (common-value model) geht die Auktionstheorie davon aus, dass das Versteigerungsobjekt einen objektiven Wert besitzt, der damit für alle Bieter prinzipiell gleich, aber keinem der Bieter bekannt ist. Dieses Modell ist beispielsweise anwendbar auf Versteigerungen von Bohr- oder Schürfrechten.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einführung: Diese Einleitung führt in die Relevanz von Auktionen als Sonderform von Marktveranstaltungen ein und umreißt den Aufbau sowie die Zielsetzung der Arbeit.

2 Die Entwicklung der Auktion: Dieses Kapitel beleuchtet die historische Herkunft von Auktionen und liefert fundierte Begriffsdefinitionen für das Verständnis des Themas.

3 Besonderheiten der Preisbildung bei Auktionen: Hier werden ökonomische Hintergründe sowie die Rolle von Informationsasymmetrien und Auktionsmodellen bei der Preisbildung analysiert.

4 Arten der Versteigerung: Dieses Kapitel kategorisiert Auktionstypen (Englisch, Holländisch, Zuschlagverfahren) und vergleicht traditionelle Präsenz- mit Internet-Auktionen.

5 Vergleich der unterschiedlichen Nutzergruppen: Eine Abgrenzung der Handelsmodelle zwischen verschiedenen Akteuren (C2C, B2C, B2B) im elektronischen Geschäftsverkehr.

6 Schlussbetrachtung: Das Fazit fasst die Bedeutung von Auktionen als modernen Wirtschaftsfaktor und deren Zukunftsfähigkeit zusammen.

Schlüsselwörter

Auktionen, Preismanagement, Marktveranstaltung, Preisbildung, Internet-Auktionen, Auktionstheorie, Informationsasymmetrie, C2C, B2C, B2B, Versteigerungsverfahren, Bieter, Zuschlag, Markttransparenz, Handelsplattformen.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt Auktionen als spezielle Marktform und untersucht, wie sie zur Preisbildung eingesetzt werden, besonders unter dem Aspekt der modernen digitalen Kommunikation.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf der historischen Entwicklung, den ökonomischen Modellen zur Preisbildung, den verschiedenen Auktionsarten und dem Vergleich zwischen traditionellen und Internet-Auktionen.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Ziel ist es, ein umfassendes Verständnis über die Mechanismen und den Nutzen von Auktionen in verschiedenen Nutzergruppen (Privat, Unternehmen) zu vermitteln.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Analyse von Grundlagenwerken der Auktions- und Wirtschaftstheorie, illustriert durch aktuelle Praxisbeispiele aus dem Internet.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die Preisbildungsmechanismen, unterscheidet Auktionsmodelle wie die Englische oder Holländische Auktion und vergleicht diese mit Internet-Plattformen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den zentralen Begriffen zählen Auktionen, Preisbildung, Informationsasymmetrie, Internet-Auktionen, C2C, B2C sowie B2B.

Wie unterscheidet sich die Englische von der Holländischen Auktion?

Während bei der Englischen Auktion der Preis durch steigende Gebote erhöht wird, beginnt die Holländische Auktion mit einem hohen Preis, der sukzessive gesenkt wird, bis ein Bieter den Zuschlag akzeptiert.

Welche Bedeutung hat das BGH-Urteil von 2004 für Internet-Auktionen?

Das Urteil stellt klar, dass bei Internet-Auktionen, die nicht als klassische Versteigerungen im Sinne des § 156 BGB gelten, für Käufer gegenüber Unternehmern ein 14-tägiges Widerrufsrecht gemäß Fernabsatzrecht bestehen kann.

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Details

Title
Preismanagement - Auktionen
College
University of Trier
Course
Seminar Preismanagement
Grade
1,30
Author
Matthias Kirschner (Author)
Publication Year
2006
Pages
22
Catalog Number
V65572
ISBN (eBook)
9783638581011
ISBN (Book)
9783640133826
Language
German
Tags
Seminar Preismanagement Auktion
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Matthias Kirschner (Author), 2006, Preismanagement - Auktionen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/65572
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