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Entwicklung, Aufbau und Inhalt des Lehrplans Katholische Religionslehre

Title: Entwicklung, Aufbau und Inhalt des Lehrplans Katholische Religionslehre

Term Paper (Advanced seminar) , 2005 , 17 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Larissa Drewa (Author)

Didactics - Theology, Religion Pedagogy
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„Ein Lehrplan [...] enthält die Lehrziele; eine Zusammenfassung der Lehrinhalte; Art und Anzahl der Lernerfolgskontrollen (z.B. mündliche oder schriftliche Prüfungen), wobei diese häufig auch in so genannten Prüfungsordnungen gesondert behandelt werden; gegebenenfalls auch eine Liste der Grundlagenliteratur [...]; neuerdings auch die Kompetenzen, die die Schüler erreichen sollen [...].“
Der Lehrplan wird von den Kultusministerien der Länder vorgegeben und dient dazu Inhalt und Organisation des Unterrichts zu regeln. Ein Lehrplan erfüllt verschiedene Funktionen: Er unterstützt die Lehrkraft bei der Planung und gibt Impulse für weitere Unterrichtsideen.
Der erste Teil meiner Hausarbeit beschäftigt sich mit der Entwicklung des Lehrplans bis zum Curriculum und deren Auswirkungen auf den heutigen Katholischen Religionsunterricht.

Im zweiten Teil meiner Hausarbeit steht der Vergleich zwischen dem Alten und dem Neuer Lehrplan im Mittelpunkt. Dabei hat mich die folgende Frage beschäftigt:
Warum wurde ein neuer Lehrplan zur Erprobung entworfen?
Zu diesem Zweck werden der inhaltliche und formale Aufbau der Lehrpläne skizziert. Um die Frage beantworten zu können werden beide Lehrpläne dargestellt und später verglichen (Unterschiede und Gemeinsamkeiten).

Auf diese verschiedenen Punkte werde ich im Folgenden näher eingehen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Theoretische Grundlagen

2.1. Entwicklung des Lehrplans

2.2. Curriculum

2.3. Auswirkungen auf den Religionsunterricht

3. Aufbau der Lehrpläne

3.1. Inhalte der Lehrpläne

3.2. Unterschiede und Gemeinsamkeiten

4. Resümee

Zielsetzung & Themen

Diese Hausarbeit untersucht den strukturellen und inhaltlichen Wandel des Lehrplans für den katholischen Religionsunterricht durch den Vergleich eines älteren mit einem neueren, zur Erprobung entworfenen Entwurf. Das primäre Ziel ist es, die didaktische Weiterentwicklung sowie die veränderte Berücksichtigung der kindlichen Lebenswelt und religiöser Ausgangssituationen zu analysieren.

  • Historische Entwicklung des Lehrplans und Curriculum-Theorie
  • Struktureller Vergleich: Alter versus Neuer Lehrplan
  • Bedeutung des Korrelationsprinzips in der Religionsdidaktik
  • Praktische Auswirkungen der Neugestaltung auf die Unterrichtsplanung
  • Integration neuer Themenfelder (z. B. Weltreligionen, Lebenssituationen)

Auszug aus dem Buch

2.2 Curriculum

„Der Begriff >Curriculum< (der Wortbedeutung nach Zeitablauf, aber auch Handlungs-, Gedanken- oder Entwicklungsablauf), taucht in der Pädagogik im 17. Jahrhundert als Bezeichnung für Lehrpläne auf.“ Allerdings unterscheidet sich der Begriff des Curriculums wesentlich von dem des Lehrplans (Stoffverteilungsplan): Der ‘Stoffverteilungsplan’ berücksichtigt nur ‘Lerninhalte’ und ‘Lernorganisation’, im Gegensatz zu den curricularen Plänen, die noch um die ‘Lernziele’ ergänzt werden. „Ein curricularer Lehrplan geht also zum einen von einer anderen Ausrichtung des Unterrichts aus, er versucht aber zugleich, diese Ausrichtung wissenschaftlich zu verantworten.“ Das Curriculum übernimmt dabei die Aufgabe Ziele, sowohl für die Lehrkraft als auch für den Schüler, festzulegen und diesen entsprechend beispielhaften Unterrichtsstoff zuzuordnen.

Im Laufe der Jahre verschwindet der Begriff des Curriculums, stattdessen tritt der Begriff des Lehrplans immer mehr in den Mittelpunkt. Erst 1967 durch ein von Saul Benjamin Robinsohn veröffentlichtes Werk (‘Bildungsreform als Revision des Curriculum’) wird das Curriculum wieder thematisiert. „Die zentrale Forderung lautet: Bildungsinhalte müssen den Bedürfnissen der Zeit angepasst werden. Kriterium für ihre Auswahl kann nicht mehr die umfassende Berührung mit den geistigen Fundamenten unserer Kultur sein, sondern die Ausstattung für das Verhalten in der Welt.“ Dabei definiert Robinsohn Curriculum nach drei Teilaspekten: Das Curriculum ist ein Gerüst, welches Lernziele und -inhalte zusammenhält. Zudem legt es die Gestaltung und Durchführung von Lernprozessen fest und wie diese überprüft werden können.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung definiert den Lehrplan als Instrument der Unterrichtssteuerung und legt die Forschungsfrage zur Entstehung des neuen Lehrplans fest.

2. Theoretische Grundlagen: Dieses Kapitel erläutert die Zuständigkeiten von Staat und Kirche bei der Lehrplangestaltung und definiert die begriffliche Abgrenzung zwischen Lehrplan und Curriculum.

3. Aufbau der Lehrpläne: Der Hauptteil beschreibt die strukturellen Unterschiede zwischen dem alten und neuen Lehrplan und erläutert die verschiedenen Inhaltsbereiche beider Dokumente.

4. Resümee: Die Schlussbetrachtung würdigt die Neugestaltung des Lehrplans als notwendigen Schritt zur besseren Berücksichtigung der heutigen Lebenswirklichkeit der Schüler.

Schlüsselwörter

Katholischer Religionsunterricht, Lehrplan, Curriculum, Korrelation, Didaktik, Bildungsziele, Unterrichtsplanung, Religionspädagogik, Schülerorientierung, Kompetenzen, Stoffverteilungsplan, Lebenssituation, Religionsunterricht, Schulentwicklung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Hausarbeit befasst sich mit der didaktischen Struktur und dem inhaltlichen Aufbau des Lehrplans für den katholischen Religionsunterricht.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die Schwerpunkte liegen auf dem historischen Wandel von starren Stoffverteilungsplänen hin zu flexiblen, am Curriculum orientierten Lehrplänen sowie deren Auswirkung auf den Unterricht.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Hauptziel ist die Beantwortung der Frage, warum ein neuer Lehrplan entworfen wurde und welche Unterschiede und Gemeinsamkeiten dieser gegenüber dem alten Plan aufweist.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer vergleichenden Analyse von Lehrplänen und religionsdidaktischer Fachliteratur unter Berücksichtigung des Korrelationsprinzips.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretischen Grundlagen und die detaillierte Darstellung und Gegenüberstellung der Aufbaustrukturen und inhaltlichen Bereiche des alten und neuen Lehrplans.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind Religionsunterricht, Korrelation, Curriculum, Schülerorientierung und didaktische Flexibilität.

Wie unterscheidet sich die Flexibilität für Lehrkräfte in den beiden Plänen?

Während der alte Lehrplan durch klassenspezifische Vorgaben und mögliche Themenvorschläge eher einschränkend wirkte, ermöglicht der neue Lehrplan durch die Zusammenfassung von Unterrichtsgegenständen eine individuellere und flexiblere Unterrichtsgestaltung.

Welche Rolle spielt das Korrelationsprinzip?

Die Korrelation dient als didaktische Brücke zwischen der christlichen Überlieferung und der heutigen Lebenswirklichkeit der Kinder, um den Glauben als etwas Aktuelles erfahrbar zu machen.

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Details

Title
Entwicklung, Aufbau und Inhalt des Lehrplans Katholische Religionslehre
College
University of Wuppertal
Course
Die Didaktik des Religionsunterrichts - eine Einführung:
Grade
1,3
Author
Larissa Drewa (Author)
Publication Year
2005
Pages
17
Catalog Number
V65641
ISBN (eBook)
9783638581585
ISBN (Book)
9783656786016
Language
German
Tags
Entwicklung Aufbau Inhalt Lehrplans Katholische Religionslehre Didaktik Religionsunterrichts Einführung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Larissa Drewa (Author), 2005, Entwicklung, Aufbau und Inhalt des Lehrplans Katholische Religionslehre, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/65641
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