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Grundlagen und Aspekte des Personalcontrolling

Title: Grundlagen und Aspekte des Personalcontrolling

Term Paper , 2006 , 44 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Christoph Sarlette (Author)

Leadership and Human Resources - Miscellaneous
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Personalcontrolling ist in allen Unternehmen auf dem Vormarsch. Dieser Trend spiegelt das Bedürfnis nach besseren und frühzeitigeren Informationen über die Entwicklungen des Personalkostenbereichs wider, da dieser Teil einen sehr großen Anteil des Gesamtkostenblocks ausmacht. Immer mehr Unternehmen erkennen, dass ihre Personalberichterstattung den Anforderungen, die heute an ein modernes Steuerungs- und Beratungsinstrument gestellt werden, nicht mehr gewachsen ist. Zwar hat sich das betriebswirtschaftliche Kostencontrolling über die Jahre bewährt und ist entsprechend verbessert worden, doch es fehlt ein Instrumentarium, das die Steuerung des wichtigsten Produktionsfaktors, nämlich des Personals, auf eine zählbare Grundlage stellt.

Da immer mehr Funktionen des Unternehmens nicht nur von der Leistungs-fähigkeit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter abhängen, sondern vor allem von deren Leistungswillen, ist es an der Zeit auch z.B. die Kreativität, Motivation, Zufriedenheit und Loyalität der Beschäftigten zu messen.

Die wachsende Komplexität der Strukturen und Abläufe, steigende Mitarbeiterfluktuation, die zunehmende Globalisierung zwingen Unternehmen heutzutage dazu das Personal genauer unter die Lupe zu nehmen. Auch gibt es Informationsanforderungen von Aktionären, Banken, Lieferanten, Kunden, Genehmigungsbehörden und Medien, die die Unternehmen zwingen anhand verschiedener Kennzahlen das Personal zu beurteilen.

Ferner können diese gewonnenen Daten bei leistungsorientierten Entgeltsystemen, wenn z.B. die Führungsleistung und Mitarbeitermotivation gemessen wird, oder bei Qualitätssicherungssystemen, wenn z. B. Daten über die Fähigkeiten und Eignung der Mitarbeiter erhoben werden, eingesetzt werden.
Doch um welche Kennzahlen handelt es sich da im Einzelnen? Welche Aufgaben hat das Personalcontrolling? Wie läuft der typische Controlling-Prozess ab? Auf diese Fragen soll die vorliegende Arbeit unter anderem Antworten geben.
Dabei soll die Arbeit dem Leser insgesamt einen Einblick in das Personalcontrolling verschaffen.

Zunächst wird ein Überblick über die Grundlagen des Personalcontrollings gegeben. Ausgehend von einer Klärung des Begriffes Personalcontrolling wird auf die Aufgaben und den Ablauf eines typischen Controlling-Prozesses näher eingegangen. Nach einer Beschreibung der verschiedenen Facetten des Personalcontrollings werden die verschiedenen Instrumente des Personalcontrollings detailliert erläutert und zum Teil mit Abb. verdeut..
[...]

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Grundlagen des Personalcontrollings

2.1 Abgrenzung des Begriffs Personalcontrolling

2.2 Strategisches und operatives Personalcontrolling

2.3 Aufgaben des Personalcontrolling

2.4 Ablauf des Controlling-Prozesses

3. Verschiedene Facetten des Personalcontrolling

3.1 Kostencontrolling

3.2 Effizienzcontrolling

3.3 Effektivitätscontrolling

4. Unterschiedliche Kennzahlen des Personalcontrollings

4.1 Mengen und Strukturkennziffern

4.2. Qualitative Daten

4.3 Verhaltens- und Ereigniszahlen

4.4. Kostendaten

4.5 Leistungsdaten

4.6 Verschiedene Kennzahlen des Personalcontrolling

5. Instrumente des Personalcontrollings

5.1 Soll-Ist-Vergleiche

5.2 Beurteilungssysteme

5.2.1 Personalbeurteilung / Leistungsbeurteilung

5.2.2 Assessement-Center

5.2.3 360-Grad-Feedbackbeurteilung (Mehrfachbeurteilung)

5.3 Mitarbeiterbefragung

5.4 Szenario-Technik

5.5 Früherkennungssysteme

5.6 Human Ressource Portfolio (Personal-Portfolio)

5.7 Stärken-Schwächen-Analysen

5.8 Balanced Scorecard

5.9 Benchmarking

6. Zusammenfassung

7. Schlussbemerkung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Bedeutung des Personalcontrollings als modernes Steuerungs- und Beratungsinstrument, um den Produktionsfaktor Personal auf eine messbare und zählbare Grundlage zu stellen. Ziel ist es, die Aufgaben, Prozesse und spezifischen Instrumente des Personalcontrollings vor dem Hintergrund wachsender globaler Wettbewerbsanforderungen und der Notwendigkeit zur Effizienzsteigerung zu analysieren.

  • Grundlagen und Definitionen des Personalcontrollings
  • Differenzierung zwischen strategischem und operativem Controlling
  • Methoden zur Messung von Personalkosten und Effizienz
  • Einsatz vielfältiger Kennzahlen zur Personalbeurteilung
  • Analyse und Anwendung von Steuerungsinstrumenten wie Balanced Scorecard oder Assessment-Center

Auszug aus dem Buch

5.2.2 Assessement-Center

Zunächst eine Kurzbeschreibung des Konzeptes. Das Wort Assessement-Center lässt sich übersetzen mit Beurteilungs- oder Einschätzungszentrum. Im Wesentlichen geht es darum, dass die Bewerber die Schlüsselqualifikationen unter Beweis stellen, die für einen beruflichen Erfolg unverzichtbar sind. Anhand verschiedener Aufgaben ( z.B. Präsentation, Rollenspiel, Interview ) wird festgestellt, ob die Kandidaten über folgende Qualifikationen verfügen: Team- und Kommunikationsfähigkeit, Einfühlungsvermögen, Belastbarkeit, Kritikfähigkeit, Durchsetzungsvermögen, Kontaktfähigkeit und Organisations-vermögen. Während des gesamten Tages werden die Bewerber bei der Bearbeitung der Aufgaben von Assessoren beobachtet und bewertet.

Mit Hilfe eines Assessment-Centers können externe beziehungsweise interne Bewerber ausgewählt und eine Potenzialfeststellung (Beratungs-Assessement-Center) durchgeführt werden. Ferner kann über ein Förder-Assessement-Center Aus- und Weiterbildungsbedarf festgestellt werden. Schließlich ist im Rahmen von Personalentwicklungs-Controlling die Entwicklung von Weiterbildungsmaßnahmen möglich.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die zunehmende Bedeutung des Personalcontrollings als Reaktion auf steigende Anforderungen an moderne Steuerungsinstrumente in einer globalisierten Wirtschaft.

2. Grundlagen des Personalcontrollings: Dieses Kapitel definiert den Controlling-Begriff, unterscheidet zwischen strategischen und operativen Ansätzen und skizziert den typischen Controlling-Prozess.

3. Verschiedene Facetten des Personalcontrolling: Hier werden die drei Kernbereiche Kosten-, Effizienz- und Effektivitätscontrolling zur Differenzierung der personalwirtschaftlichen Aktivitäten erläutert.

4. Unterschiedliche Kennzahlen des Personalcontrollings: Das Kapitel bietet einen Überblick über verschiedene Kennzahlenarten wie Struktur-, qualitative Daten sowie Verhaltens- und Leistungszahlen, um Schwachstellen aufzudecken.

5. Instrumente des Personalcontrollings: Dieser zentrale Teil erläutert detailliert methodische Instrumente wie Soll-Ist-Vergleiche, Beurteilungssysteme, Mitarbeiterbefragungen, das Personal-Portfolio und die Balanced Scorecard.

6. Zusammenfassung: Die Zusammenfassung resümiert, dass Personalcontrolling eine effektive und effiziente Methode ist, um Personalstrukturen und -kosten transparent und steuerbar zu machen.

7. Schlussbemerkung: Die Schlussbemerkung betont die wachsende Bedeutung des Personalcontrollings angesichts steigender Personalkosten und die Notwendigkeit verantwortungsbewussten Handelns.

Schlüsselwörter

Personalcontrolling, Personalmanagement, Soll-Ist-Vergleich, Personalkosten, Effizienzcontrolling, Effektivitätscontrolling, Kennzahlen, Assessment-Center, Balanced Scorecard, Mitarbeiterbefragung, Personalstrategie, Personalkennziffern, Humankapital, Personalportfolio, Benchmarking

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit behandelt die systematische Planung, Steuerung und Kontrolle von Personalprozessen durch den Einsatz des Personalcontrollings.

Welches sind die zentralen Themenfelder?

Im Fokus stehen das Kosten-, Effizienz- und Effektivitätscontrolling sowie die Anwendung vielfältiger Instrumente zur Messung von Mitarbeiterleistung und -potenzial.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, Führungskräften Instrumente an die Hand zu geben, um den Produktionsfaktor Personal auf eine wissenschaftliche und zählbare Grundlage zu stellen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine Literaturanalyse und stellt eine theoretische Systematisierung der verschiedenen Controlling-Instrumente sowie deren Kennzahlen dar.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretischen Grundlagen, die Erläuterung der Teilbereiche, die Darstellung relevanter Kennzahlen und eine detaillierte Beschreibung der praktischen Instrumente.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Personalcontrolling, Balanced Scorecard, Personalkennziffern, Assessment-Center und Effizienzmessung.

Wie unterscheidet sich strategisches von operativem Personalcontrolling?

Während das strategische Personalcontrolling zukunftsorientiert auf langfristige Ziele und Erfolgspotenziale ausgerichtet ist, fokussiert sich das operative Personalcontrolling auf gegenwartsbezogene Aufgaben und das Tagesgeschäft.

Warum sind Mitarbeiterbefragungen ein Instrument des Personalcontrollings?

Sie dienen als Diagnoseinstrument, um Zufriedenheit, Leistungsbereitschaft und Motivation zu erfassen und um Schwachstellen in der Organisation frühzeitig zu identifizieren.

Welchen Zweck erfüllt das Human Resource Portfolio nach Odiorne?

Es dient der Einordnung von Mitarbeitern anhand von Leistungsverhalten und Entwicklungspotenzial, um fundierte Entscheidungen für Personalbeschaffungs- und Entwicklungsstrategien treffen zu können.

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Details

Title
Grundlagen und Aspekte des Personalcontrolling
College
Administrative and Economic Academy Essen
Course
Personalmanagement
Grade
1,3
Author
Christoph Sarlette (Author)
Publication Year
2006
Pages
44
Catalog Number
V65728
ISBN (eBook)
9783638582346
ISBN (Book)
9783640859573
Language
German
Tags
Personalcontrolling Personalmanagement
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Christoph Sarlette (Author), 2006, Grundlagen und Aspekte des Personalcontrolling, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/65728
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