Der Auszubildende soll nach der Unterweisung selbstständig Verkehrsverbindungen für eine Geschäftsreise ermitteln und eine Empfehlung abgeben können.
Inhaltsverzeichnis
1.) Allgemeine Vorüberlegungen zur Ausbildungseinheit
1.1 Was soll dem Auszubildenden vermittelt werden?
1.2 Wie soll das Wissen dem Auszubildenden vermittelt werden?
1.3 Wohin soll der Auszubildende geführt werden?
1.4 Wer soll die Ausbildungseinheit durchführen?
1.5 Womit soll der Auszubildende ausgebildet werden?
1.6 Wem soll die Ausbildungseinheit vermittelt werden?
1.7 Wo soll die Ausbildungseinheit durchgeführt werden?
1.8 Wann soll die Ausbildungseinheit durchgeführt werden?
2.) Planung der Ausbildungseinheit
2.1 Festlegung des Richtzieles
2.2 Festlegung des Groblernzieles
2.3 Festlegung der Feinlernziele
2.4 Festlegung des Durchführenden
2.5 Festlegung der Lehrmethoden
2.6 Förderung der Schlüsselqualifikationen
2.7 Anzahl der Auszubildenden
2.8 Benötigte Vorkenntnisse
2.9 Festlegung der Ausbildungsphase
2.10 Benötigte Arbeitsmittel
2.11 Festlegung des Lernortes
2.12 Festlegung der Dauer
2.13 Vorbereitung des Ausbildungsortes
3.) Durchführung der Ausbildungseinheit
3.1 Kurzvortrag
3.2 Leittextmethode
3.3 Feedbackgespräch
4.) Nachbereitung
4.1 Lernerfolgskontrolle / Lehrgespräch
4.2 Auswertung der Ergebnisse
4.3 Rückmeldung über den Erfolg der Ausbildung
4.4 Maßnahmen zur Sicherung des Lernerfolges
Zielsetzung & Themen
Diese Arbeit dient als praktisches Präsentationskonzept gemäß AEVO mit dem Ziel, die methodische Planung und Durchführung einer betrieblichen Unterweisung zum Thema "Verkehrsverbindungen ermitteln und Verkehrsmittel bedarfsgerecht auswählen" darzulegen. Die zentrale Forschungsfrage liegt in der optimalen didaktischen Strukturierung und lerngerechten Gestaltung einer Ausbildungseinheit für Auszubildende im dritten Lehrjahr.
- Systematische Vorbereitung einer Ausbildungseinheit (die acht "W-Fragen")
- Planung von Lernzielen und didaktischen Methoden
- Einsatz der Leittextmethode zur Förderung der Handlungskompetenz
- Erfolgsprüfung und Qualitätssicherung betrieblicher Ausbildung
Auszug aus dem Buch
3.2 Leittextmethode
Hierbei erfolgt die Ausbildung im Wesentlichen durch Leittexte die durch den Ausbilder vorbereitet wurden. Ein Leittext beinhaltet eine Darstellung der Aufgabe und eine Auflistung der Lernziele. Das Hauptziel diese Methode liegt darin dem Auszubildenden beizubringen die ihm gestellte Aufgabe selbständig zu durchdenken und anschließend eigenständig in die Praxis umzusetzen. Dabei erlernt der Auszubildende ebenfalls die Erstellung eines Arbeitsplanes. Damit ist die Methode besonders geeignet Schlüsselqualifikationen und das eigenständige Arbeiten zu fördern. Hieraus ergibt sich dann folgender Arbeitsablauf:
Informieren: In dieser Phase der Methode nenne ich als Ausbilder noch mal das Thema der Ausbildungseinheit. Im Rahmen des Kurzvortrages bin bereits auf die vorhandenen Kenntnisse über Verkehrsmittel eingegangen. Anschließend teile ich die von mir vorbereiteten Leittexte aus und gebe noch Auskunft über die zur Verfügung stehenden Informationsquellen.
Zusammenfassung der Kapitel
1.) Allgemeine Vorüberlegungen zur Ausbildungseinheit: Behandelt die methodische Herleitung der Ausbildungsplanung mittels der acht W-Fragen und der gesetzlichen Vorgaben durch die Ausbildungsordnung.
2.) Planung der Ausbildungseinheit: Detailliert die konkrete Vorbereitung des gewählten Unterweisungsthemas inklusive Lernzieldefinitionen und Ressourcenplanung.
3.) Durchführung der Ausbildungseinheit: Beschreibt die praktische Umsetzung durch methodische Ansätze wie Kurzvortrag und Leittextmethode sowie die Anleitung der Auszubildenden.
4.) Nachbereitung: Erläutert notwendige Maßnahmen zur Erfolgskontrolle, Auswertung der Ergebnisse und Sicherung des nachhaltigen Lernerfolgs.
Schlüsselwörter
Ausbildung, AEVO, Leittextmethode, Lernziele, Unterweisung, Ausbilder, Handlungsfähigkeit, Schlüsselqualifikationen, Lernerfolg, Didaktik, Methodik, Ausbildungsordnung, Praxistransfer, Auszubildende, betriebliche Ausbildung.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in diesem Dokument grundlegend?
Es handelt sich um ein strukturiertes Präsentationskonzept für den praktischen Teil der IHK-Ausbildereignungsprüfung (AEVO).
Welches Szenario bildet den Kern der Arbeit?
Das zentrale Thema ist die Vermittlung von Kompetenzen zur Ermittlung von Verkehrsverbindungen und der bedarfsgerechten Auswahl von Verkehrsmitteln für Geschäftsreisen.
Welches primäre Ziel verfolgt der Ausbilder?
Der Auszubildende soll befähigt werden, nach der Unterweisung eigenständig Verkehrsverbindungen zu recherchieren und begründete Empfehlungen abzugeben.
Welche wissenschaftliche bzw. didaktische Methode wird eingesetzt?
Die Arbeit fokussiert auf die Leittextmethode, kombiniert mit vorangehenden Kurzvorträgen und abschließenden Feedbackgesprächen.
Was wird im Hauptteil des Konzepts behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die methodische Planung, die praktische Durchführung der Leittextmethode sowie die anschließende Bewertung der Auszubildenden.
Durch welche Schlüsselbegriffe ist die Arbeit geprägt?
Die zentralen Begriffe umfassen Ausbildung, Leittextmethode, Lernziele, Handlungsfähigkeit und Qualitätssicherung.
Warum ist die Wahl des Lernortes für den Ausbilder relevant?
Der Lernort muss so gewählt sein, dass die Auszubildenden vor Ablenkungen geschützt sind und die notwendigen Arbeitsmittel wie PCs und Internetzugang zur Verfügung stehen.
Wie geht der Ausbilder mit unterschiedlichen Lernergebnissen um?
Die Arbeit definiert klare Handlungsempfehlungen für positive, mittlere und schlechte Ergebnisse, wie etwa Lob, sachliche Fehlerkorrekturen oder intensive Wiederholungsphasen.
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- Christopher Wolf (Author), 2006, Verkehrsverbindungen ermitteln und Verkehrsmittel bedarfsgerecht auswählen (Unterweisung Kaufmann / -frau für Bürokommunikation), Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/65922