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Orthografieunterricht an der Berufsschule

Title: Orthografieunterricht an der Berufsschule

Term Paper (Advanced seminar) , 2004 , 32 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Tina Schröder (Author)

Didactics for the subject German - Pedagogy, Linguistics
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Summary Excerpt Details

Aufgrund meiner zukünftigen Rolle als Deutschlehrerin an berufsbildenden Schulen möchte ich diese Arbeit dem Thema „Rechtschreibunterricht am Berufskolleg“ widmen. Da ich vor dem Studium eine Ausbildung als Mediengestalterin absolviert habe und wegen meiner Fächerkombination von Deutsch und Drucktechnik davon ausgehe, im Bereich Druck und Medien in der Berufsschule die angehenden Mediengestalter zu unterrichten, soll der Schwerpunkt dieser Arbeit auf einen Rechtschreibunterricht fokussiert werden, der an der o.g. Berufsgruppe ausgerichtet ist.
Dieser Orthografieunterricht soll das Problem des Umgangs mit der Neuregelung der deutschen Rechtschreibung aufgreifen und hierbei insbesondere den Punkt „Groß- und Kleinschreibung“ berücksichtigen. Ausgehend von einem Abriss verschiedener didaktisch-methodischer Vorgehensweisen im Rechtschreibunterricht möchte ich einen Entwurf vorstellen, welcher einen Schritt zu einem praxisrelevanten Deutschunterricht für Mediengestalter darstellen soll. So wird in diesem Kapitel die Ausgangssituation geschildert, indem ich einleitend die Probleme der Neuregelung der deutschen Rechtschreibung und des Orthografieunterrichts aus sprachwissenschaftlicher und didaktischer Sicht beschreibe, um anschließend vorausweisend das Ziel dieser Arbeit zu formulieren. Im zweiten Kapitel möchte ich einige didaktische Konzeptionen zum Rechtschreibunterricht - sowohl allgemeiner Art als auch speziell für den Bereich der berufsbildenden Schulen - erklären und diese als Grundlage für das Kapitel 3 nutzen, um dort aufbauend auf den vorherigen Erkenntnissen einen Unterrichtsentwurf zu gestalten, in dem die Situation der Mediengestalter Berücksichtigung findet.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1 Das Problem der Neuregelung der deutschen Rechtschreibung

1.2 Das Problem eines handlungsorientierten Orthografieunterrichts

1.3 Ziel dieser Arbeit: Ein Unterrichtskonzept zum Thema „Neuregelung der deutschen Rechtschreibung“ mit handlungsorientierten Momenten in der Berufsschule im Bereich Druck und Medien

2. Didaktische Überlegungen zum Rechtschreibunterricht

2.1 Allgemeines zum Deutschunterricht an berufsbildenden Schulen

2.2 Rechtschreibunterricht an berufsbildenden Schulen

3. Rechtschreibunterricht beim Mediengestalter

3.1 Der Ausbildungsrahmenlehrplan für den Ausbildungsberuf des Mediengestalters

3.2 Begründung der Themenwahl: Orthografieunterricht – Regeln und Richtlinien der neuen deutschen Rechtschreibung

3.3 Ein Unterrichtsentwurf zum Thema „Majuskel- und Minuskelschreibung“

3.3.1 Sachanalyse

3.3.2 Unterrichtsziele

3.3.3 Methodisch-praktische Realisierung

4. Schlussbetrachtung

Zielsetzung & Themen

Das Hauptziel dieser Arbeit ist die Entwicklung eines praxisorientierten Unterrichtskonzepts zur Vermittlung der Regeln der deutschen Rechtschreibung, insbesondere der Groß- und Kleinschreibung, für Auszubildende im Bereich der Mediengestaltung. Die zentrale Forschungsfrage untersucht, wie die komplexen orthografischen Neuregelungen unter Berücksichtigung eines handlungsorientierten Lehransatzes effektiv in den berufsbezogenen Deutschunterricht integriert werden können.

  • Handlungsorientierter Rechtschreibunterricht an berufsbildenden Schulen
  • Analyse und Anwendung der Rechtschreibreform von 1998
  • Die Problematik der Groß- und Kleinschreibung (Substantivierung)
  • Integration fachspezifischer Projektszenarien (Werbesprache)
  • Kritische Bewertung von Rechtschreibhilfsprogrammen

Auszug aus dem Buch

3.3.1 Sachanalyse

Die Groß- und Kleinschreibung als unterrichtlicher Gegenstand kann zum einen anhand der geltenden Richtlinien und Regeln des DUDENS thematisiert werden. Welche Normen der DUDEN vorschreibt, wurde bereits im Kapitel 1.1 unter dem Titel „Das Problem der Neuregelung der deutschen Rechtschreibung“ kurz angesprochen. Aus dieser recht umfangreichen Sammlung an Regeln zur Großschreibung soll auf einen Aspekt näher eingegangen werden: die Verwendung sogenannter „substantivisch gebrauchter Wortarten“. Diese Regeln werden in den Richtlinien des DUDENS unter den R 47 bis 51 erklärt (vgl. Duden – Die deutsche Rechtschreibung 1996: 37f.). Die amtliche Regelung soll nun weitere Auskünfte über die Schreibung substantivisch gebrauchter Wortarten liefern.

Die amtliche Regelung befasst sich im Abschnitt D mit der Majuskel- und Minuskelschreibung. Dort wird das Thema der „Substantivierungen“ im Abschnitt 2.2 anhand vieler Beispiele dokumentiert. Die elementare Regel zur Thematik der Substantivierungen lautet hier: „Wörter anderer Wortarten schreibt man groß, wenn sie als Substantive gebraucht werden (=Substantivierungen)“ (ebd.: 887). Was im Einzelnen hinter dieser Regel steckt, soll hier stichpunktartig erklärt werden:

Substantivierte Wörter sind solche, die man mit Hilfe mindestens einer der folgenden Eigenschaften identifizieren kann:

– Ein substantiviertes Wort kann vor sich einen Artikel, ein Pronomen oder ein unbestimmtes Zahlwort führen. Bsp.: das/ein/kein Lesen

– Ein substantiviertes Wort kann vor sich ein Adjektivattribut führen. Bsp.: das konzentrierte Lesen

– Ein substantiviertes Wort kann hinter sich ein Attribut, welches sich auf das substantivierte Wort bezieht, führen. Bsp.: das Lesen des Buches

– Ein substantiviertes Wort kann im Kasus näher bestimmt werden. Bsp.: Er ist dem Lesen eher abgeneigt.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Dieses Kapitel erläutert die Problematik der Rechtschreibneuregelungen von 1998 und definiert das Ziel der Arbeit, ein handlungsorientiertes Unterrichtskonzept für Mediengestalter zu erstellen.

2. Didaktische Überlegungen zum Rechtschreibunterricht: Hier werden allgemeine Anforderungen an den Deutschunterricht an Berufsschulen diskutiert und das Konzept der Handlungsorientierung als methodische Grundlage für den Orthografieunterricht dargelegt.

3. Rechtschreibunterricht beim Mediengestalter: Dieses Kapitel verknüpft die theoretischen Grundlagen mit der Ausbildungspraxis und stellt einen konkreten Unterrichtsentwurf für das Thema „Majuskel- und Minuskelschreibung“ vor.

4. Schlussbetrachtung: Die Arbeit resümiert, dass eine praxisnahe Integration orthografischer Inhalte für die berufliche Qualifizierung unerlässlich ist und empfiehlt die Vernetzung von Allgemeinbildung und Fachkunde.

Schlüsselwörter

Rechtschreibunterricht, Berufsschule, Mediengestalter, Groß- und Kleinschreibung, Substantivierung, Handlungsorientierung, Rechtschreibreform, Deutschunterricht, Werbesprache, Projektmethode, Didaktik, Fehleranalyse, Rechtschreibhilfsprogramme, Berufspraxis, Unterrichtsentwurf

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit befasst sich mit der Konzeption eines praxisorientierten Deutschunterrichts, der speziell auf die Bedürfnisse von Auszubildenden im Bereich Mediengestaltung zugeschnitten ist und die deutsche Rechtschreibung thematisiert.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die Problematik der Rechtschreibreform, die didaktische Vermittlung von Groß- und Kleinschreibung sowie die Integration fachspezifischer Projekte im Deutschunterricht.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist die Erstellung eines Unterrichtskonzepts, das durch handlungsorientierte Methoden die orthografische Sicherheit der Auszubildenden erhöht und den Wert der Rechtschreibung für den Berufsalltag verdeutlicht.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Autorin nutzt eine Kombination aus fachdidaktischer Analyse aktueller Rahmenlehrpläne, der Auswertung bestehender Fachliteratur und der Entwicklung eines exemplarischen Unterrichtsentwurfs.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert didaktische Konzepte für den Rechtschreibunterricht, hinterfragt die Rolle von Rechtschreibsoftware und erarbeitet ein konkretes Unterrichtsprojekt zur Substantivierung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich vor allem durch die Begriffe Rechtschreibunterricht, Mediengestalter, Handlungsorientierung und Groß- und Kleinschreibung definieren.

Wie unterscheidet sich der Unterricht für Mediengestalter vom herkömmlichen Unterricht?

Der Unterricht setzt verstärkt auf praxisnahe Bezüge, wie die Korrektur eigener Werbetexte, und vermeidet veraltete Methoden wie das isolierte Diktat, um die Motivation zu steigern.

Welche Rolle spielt das Konzept von Utz Maas in der Arbeit?

Maas dient als alternative theoretische Grundlage zum Duden, um den Schülern durch eine syntaktische Analyse der Nominalgruppen ein tieferes Verständnis für die Großschreibung zu vermitteln.

Wie beurteilt die Arbeit den Einsatz von Rechtschreibhilfsprogrammen?

Die Arbeit warnt vor einer zu großen Abhängigkeit von Software, da diese die Regeln oft nicht korrekt anwendet; sie empfiehlt stattdessen, die Tools als Anreiz für eine kritische Auseinandersetzung mit der Sprache zu nutzen.

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Details

Title
Orthografieunterricht an der Berufsschule
College
University of Wuppertal
Course
Schriftsystem und Syntax
Grade
1,3
Author
Tina Schröder (Author)
Publication Year
2004
Pages
32
Catalog Number
V66016
ISBN (eBook)
9783638588041
Language
German
Tags
Orthografieunterricht Berufsschule Schriftsystem Syntax
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Tina Schröder (Author), 2004, Orthografieunterricht an der Berufsschule, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/66016
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