Die vorliegende Arbeit stellt im Folgenden die RAPM-Kennzahlen eingehend dar. Die anschließende Fallstudie der Schwäbischen Bank AG zeigt zunächst die Steuerungsmöglichkeiten auf Gesamtbankebene auf. Darauf aufbauend wird dann ein untergliederter Geschäftsbereich unter Berücksichtigung verschiedener Szenarien optimiert.
Inhaltsverzeichnis
- Einführung
- Gegenstand und Zielsetzung der Arbeit
- Risikoadjustierte Performancemaße
- Risikobestimmung mittels Value-at-Risk
- Risikoadjustierte Performance-Kennzahlen
- RORAC
- RAROC
- Fallstudie
- Fallbeschreibung
- Betrachtung des Gesamtbankportfolios
- Optimierung des Investmentgeschäfts
- Einführung einer weiteren Nebenbedingung
- Fazit
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die Seminararbeit befasst sich mit der Anwendung risikoadjustierter Performancemaße, insbesondere RORAC und RAROC, in der Portfoliooptimierung. Die Arbeit analysiert die Verwendung dieser Kennzahlen im Kontext der Finanzindustrie, insbesondere in Großbanken, und beleuchtet deren Nutzen für die Steuerung von Finanzbereichen. Sie untersucht die Entstehung dieser Kennzahlen im Zuge der Deregulierung und Globalisierung der Finanzmärkte und zeigt die Relevanz von risikoadjustierten Kennzahlen im Wettbewerb um Eigenkapital auf. Die Arbeit beleuchtet die Schwächen des traditionellen Rendite-Risiko-Modells, insbesondere die Berücksichtigung von positivem und negativem Risiko, und führt den Value-at-Risk als Alternative zur Messung des Downside Risks ein.
- Risikoadjustierte Performancemaße (RORAC, RAROC)
- Portfoliooptimierung
- Value-at-Risk (VaR) als Risikomasstab
- Steuerung von Finanzbereichen
- Wettbewerb um Eigenkapital
Zusammenfassung der Kapitel
- Einführung: Die Einführung beleuchtet den Gegenstand und die Zielsetzung der Seminararbeit. Sie stellt die Relevanz von risikoadjustierten Performancemaßen im Kontext der Finanzindustrie, insbesondere in Großbanken, heraus und erläutert die Entstehung dieser Kennzahlen im Zuge der Deregulierung und Globalisierung der Finanzmärkte. Die Einführung beleuchtet die Herausforderungen im Wettbewerb um Eigenkapital und diskutiert die Schwächen traditioneller Rendite-Risiko-Modelle.
- Risikoadjustierte Performancemaße: Dieses Kapitel stellt verschiedene risikoadjustierte Performancemaße, insbesondere RORAC und RAROC, vor. Es erläutert die Bedeutung des Value-at-Risk als Risikomasstab und verdeutlicht die Vorteile der Verwendung von RAPM-Kennzahlen für die Steuerung von Finanzbereichen.
- Fallstudie: Die Fallstudie konzentriert sich auf die Schwäbische Bank AG und demonstriert die Anwendung von RAPM-Kennzahlen auf Gesamtbankebene. Sie analysiert die Möglichkeiten zur Steuerung des Bankportfolios und zur Optimierung des Investmentgeschäfts unter Berücksichtigung verschiedener Szenarien.
Schlüsselwörter
Risikoadjustierte Performancemaße, RORAC, RAROC, Portfoliooptimierung, Value-at-Risk (VaR), Finanzindustrie, Großbanken, Eigenkapital, Deregulierung, Globalisierung, Wettbewerb, Steuerung von Finanzbereichen.
Häufig gestellte Fragen
Was sind risikoadjustierte Performancekennzahlen (RAPM)?
RAPM sind Kennzahlen, die den Erfolg einer Investition oder eines Geschäftsbereichs ins Verhältnis zum eingegangenen Risiko setzen. Bekannte Beispiele sind RORAC (Return on Risk Adjusted Capital) und RAROC (Risk Adjusted Return on Capital).
Welche Rolle spielt der Value-at-Risk (VaR) in der Portfoliooptimierung?
Der Value-at-Risk dient als Maßstab für das Downside-Risiko. Er gibt an, welcher Verlust innerhalb eines bestimmten Zeitraums mit einer festgelegten Wahrscheinlichkeit nicht überschritten wird, und bildet die Basis für die Risikokalkulation bei Kennzahlen wie RAROC.
Warum sind RORAC und RAROC für Banken so wichtig?
In Zeiten von Globalisierung und Deregulierung stehen Banken im harten Wettbewerb um Eigenkapital. Diese Kennzahlen ermöglichen eine effiziente Steuerung der knappen Ressource Kapital, indem sie die Rentabilität risikogerecht bewerten.
Was ist der Unterschied zwischen RORAC und RAROC?
Während RORAC den Ertrag auf das risikoadjustierte Kapital bezieht, wird bei RAROC der Ertrag selbst um das erwartete Risiko (z. B. erwartete Verluste) bereinigt und ins Verhältnis zum Kapital gesetzt.
Wie unterstützt die Fallstudie der Schwäbischen Bank AG das Verständnis?
Die Fallstudie zeigt praxisnah auf, wie RAPM-Kennzahlen zur Steuerung auf Gesamtbankebene eingesetzt werden und wie das Investmentgeschäft unter verschiedenen Szenarien optimiert werden kann.
- Citar trabajo
- Andreas Varnholt (Autor), 2006, Portfoliooptimierung mittels risikoadjustierter Performancekennzahlen, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/66113