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Das Efficient Consumer Response (ECR)-Konzept; Anspruch und Realität

Title: Das Efficient Consumer Response (ECR)-Konzept; Anspruch und Realität

Term Paper (Advanced seminar) , 2004 , 28 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Dipl.-Hdl. Steffen Asendorf (Author)

Business economics - Offline Marketing and Online Marketing
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Ausgangssituation

„An den Sand im Getriebe hat man sich offenbar so gewöhnt, daß man ihn gar nicht mehr wahrnimmt.“

In den vergangenen Jahren haben sich sowohl Handels-, als auch Industrieunternehmen durch eigenes Wachstum, oder aufgrund von Akquisitionen und Zusammenschlüssen immer mehr zu verschachtelten Systemen entwickelt.
Zudem führen stagnierende oder sogar rückläufige Konsumgütermärkte, die zunehmende Internationalisierung und Globalisierung von Industrie und Handel, sowie ein gravierender Wertewandel der Verbraucher, welcher sich durch ein gestiegenes Preis- und Qualitätsbewusstsein auszeichnet, zu einem sich weiterhin verschärfendem Konfliktpotential in der Konsumgüterindustrie.
Dabei sind die Möglichkeiten innerhalb des eigenen Unternehmens, oder Konzerns noch Kostensenkungspotentiale und Möglichkeiten zur Effizienzsteigerung zu realisieren bereits weitgehend ausgeschöpft.
Um also unter derart veränderten Marktbedingungen noch einen Mehrwert, sowohl für das Unternehmen selbst, als auch für den Kunden zu schaffen, erscheint eine engere Kooperation zwischen den Akteuren der Wertschöpfungskette erforderlich und soll zu einer Stabilisierung und Überlebenssicherung der beteiligten Systeme in einem verschärften Wettbewerb beitragen.
Vor diesem beschriebenen Hintergrund bietet das ECR-Konzept eine Basis für einen wirkungsvollen und umfassenden Verbesserungsprozess. Das Schlagwort ECR fasst zahlreiche Einzelansätze zusammen. Diese versuchen unter Nutzung von modernen Informations- und Kommunikationstechnologien die Aufteilung der Funktionen im Distributionskanal nach Effizienzkriterien zu optimieren, indem die Wertschöpfungskette nicht mehr einzelunternehmerisch betrachtet wird, sondern vielmehr aus einer firmenübergreifenden, ganzheitlichen Perspektive. Neben den Detailverbesserungen in der Prozesskette geht es um strategische Vereinbarungen in den Kernhandlungsfeldern Logistik und Marketing der beteiligten Akteure.
Die Vision von Efficient Consumer Response (ECR) lautet seit jeher „Working together to fulfil consumer wishes better, faster and at less cost.“, was auf Deutsch soviel bedeutet wie „Zusammenarbeit für eine bessere, schnellere und kostengünstigere Erfüllung der Wünsche der Konsumenten“.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Ausgangssituation

1.2 ECR Entwicklung

2 Hauptteil

2.1 Definition ECR

2.2 Hauptpunkte des ECR-Konzeptes

2.3 ECR Basisstrategien und Grundtechniken

2.3.1 Efficient Replenishment (ERP)

2.3.1.1 Electronic Data Interchange (EDI)

2.3.1.2 Cross Docking (CD)

2.3.1.3 Vendor Managed Inventory (VMI)

2.3.1.4 Efficient Unit Loads (EUL)

2.3.1.5 Roll Cage Sequencing (RCS)

2.3.2 Efficient Assortment (EA)

2.3.3 Efficient Promotion (EP)

2.3.4 Efficient Product Introduction (EPI)

3 Schlussteil

3.1 ECR in der Praxis

3.2 Kritische Auseinandersetzung

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht das Efficient Consumer Response (ECR)-Konzept als strategischen Ansatz zur Effizienzsteigerung in der Konsumgüterindustrie. Ziel ist es, den Anspruch einer ganzheitlichen Kooperation zwischen Industrie und Handel der realen Umsetzung in der Praxis gegenüberzustellen, um Potenziale und Hürden bei der Implementierung aufzuzeigen.

  • Grundlagen und Entstehung des ECR-Konzepts
  • Die vier Basisstrategien: ERP, EA, EP und EPI
  • Logistische und marketingorientierte Techniken
  • Aktueller Status der ECR-Einführung in Europa und Deutschland
  • Kritische Analyse der Implementierungsprobleme und Erfolgsfaktoren

Auszug aus dem Buch

2.3.1.1 Electronic Data Interchange (EDI)

Electronic Data Interchange ist ein grundlegendes ECR-Instrument. Es ermöglicht den papierlosen, elektronischen Datenaustausch zwischen verschiedenen Unternehmen, bzw. innerhalb einzelner Unternehmensteile.

EDI ist eine Norm, die Nachrichten standardisiert, und zwar in Bezug auf Umfang, Inhalt und Form. Durch die elektronische Übertragung solcher nach einheitlichen Normen formatierter Daten mittels EDI kann ein schnellerer und verlässlicher Informationsaustausch gewährleistet werden, durch den die Abwicklung der Geschäftsvorfälle beschleunigt wird, die Kosten der Logistik sinken und sich der Servicegrad für den Kunden erhöht.

Die folgende Tabelle gibt einen kleinen Ausblick über verschiedene EDI-Standards, sowie deren Funktionen:

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Marktsituation und den zunehmenden Wettbewerbsdruck in der Konsumgüterindustrie, der eine engere Kooperation entlang der Wertschöpfungskette notwendig macht.

2 Hauptteil: Der Hauptteil definiert ECR, erläutert die zentralen Grundsätze und beschreibt detailliert die vier Basisstrategien sowie die unterstützenden Grundtechniken.

3 Schlussteil: Der Schlussteil bewertet den Stand der ECR-Implementierung in der Praxis, diskutiert bestehende Umsetzungsprobleme und reflektiert das Konzept als langfristigen Managementansatz.

Schlüsselwörter

Efficient Consumer Response, ECR, Wertschöpfungskette, Kooperation, Handel, Industrie, Efficient Replenishment, Category Management, EDI, Cross Docking, VMI, Logistik, Marketing, Prozessoptimierung, Konsumgüterwirtschaft.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit dem ECR-Konzept als Strategie zur Effizienzsteigerung in der Zusammenarbeit von Industrie und Handel.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder sind die Logistik (Supply Side) und das Marketing (Demand Side) innerhalb der Wertschöpfungskette.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist die Gegenüberstellung des ECR-Anspruchs mit der realen Umsetzung in der Unternehmenspraxis.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse sowie der Auswertung von Branchenstudien und ECR-spezifischen Berichten.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in Definitionen, die Erläuterung der Basisstrategien (ERP, EA, EP, EPI) und die Darstellung technischer Instrumente wie EDI.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind unter anderem Efficient Consumer Response, Kooperation, Wertschöpfungskette und Prozessoptimierung.

Warum ist die Implementierung von ECR in der Logistik erfolgreicher als im Marketing?

In der Logistik sind die Kostensenkungspotenziale bei der ERP-Strategie deutlicher quantifizierbar und die Kooperation ist leichter umsetzbar als bei den komplexeren Themen der Absatzseite.

Welche Rolle spielt der Kunde bei ECR?

Der Kunde steht zentral im Mittelpunkt; das Konzept zielt darauf ab, dessen Wünsche schneller, besser und kostengünstiger zu erfüllen, setzt jedoch voraus, dass der Kunde auch zu einem entsprechenden Preisverhalten bereit ist.

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Details

Title
Das Efficient Consumer Response (ECR)-Konzept; Anspruch und Realität
College
Carl von Ossietzky University of Oldenburg  (Institut für Betriebswirtschaftslehre und Wirtschaftspädagogik)
Course
Allgemeine Betriebswirtschaftslehre I - Marketing und Konsum
Grade
1,7
Author
Dipl.-Hdl. Steffen Asendorf (Author)
Publication Year
2004
Pages
28
Catalog Number
V66115
ISBN (eBook)
9783638588416
ISBN (Book)
9783656058687
Language
German
Tags
Efficient Consumer Response Konzept Anspruch Realität Allgemeine Betriebswirtschaftslehre Marketing Konsum
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Dipl.-Hdl. Steffen Asendorf (Author), 2004, Das Efficient Consumer Response (ECR)-Konzept; Anspruch und Realität, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/66115
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