Nachdem eine Auseinandersetzung mit dem Begriff „Aufmerksamkeit“ erfolgt, werden Diagnosekriterien für ADS ohne Hyperaktivität nach DSM-III und DSM-IV vorgestellt. Außerdem werden Erklärungsansätze zur Entstehung der Störung geliefert. Hierbei werden biologisch-somatische Faktoren und psychosoziale Faktoren aufgegriffen, die Aufmerksamkeitsstörung aber auch als Handlungsbeeinträchtigung beleuchtet. Es folgen Ausführungen zur Therapie und die Präsentation eines Fallbeispiels.
Inhaltsverzeichnis
- Was versteht man unter „Aufmerksamkeit“?
- Wie äußern sich Aufmerksamkeitsstörungen?
- Wie entstehen Aufmerksamkeitsstörungen? - Erklärungsansätze
- Aufmerksamkeitsstörung als Handlungsbeeinträchtigung.
- Aufmerksamkeitsstörung aufgrund biologisch-somatischer Faktoren
- Hirnschädigung.
- Reizüberflutung und Übererregung.
- Aktivierungsmangel.
- Gestörte Immunregulation…....
- Aufmerksamkeitsstörung aufgrund psychosozialer Faktoren
- Wie können Aufmerksamkeitsstörungen therapiert werden?
- Fallbeispiel
- Literaturverzeichnis...
- Überarbeitung und Vertiefung des Fallbeispiels..
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Arbeit widmet sich dem Thema der Aufmerksamkeitsstörungen ohne Hyperaktivität bei Kindern. Im Fokus steht das Verständnis dieser Störung, ihre vielfältigen Ursachen und Ausprägungen sowie die Möglichkeiten der Therapie.
- Definition und Abgrenzung von Aufmerksamkeitsstörungen
- Symptome und Auswirkungen von Aufmerksamkeitsstörungen ohne Hyperaktivität
- Biologische und psychosoziale Faktoren, die zu Aufmerksamkeitsstörungen führen können
- Möglichkeiten der Therapie und Intervention
- Ein Fallbeispiel zur Veranschaulichung der Problematik
Zusammenfassung der Kapitel
1. Was versteht man unter „Aufmerksamkeit“?
Dieses Kapitel erläutert den Begriff „Aufmerksamkeit“ aus pädagogischer und wissenschaftlicher Sicht. Es werden verschiedene Arten von Aufmerksamkeit vorgestellt, darunter gerichtete, dauerhafte, selektive, veränderbare und geteilte Aufmerksamkeit.
2. Wie äußern sich Aufmerksamkeitsstörungen?
Hier werden die unterschiedlichen Arten von Aufmerksamkeitsstörungen, insbesondere die Aufmerksamkeitsstörungen ohne Hyperaktivität, vorgestellt. Es wird auf die diagnostischen Kriterien und die typischen Symptome dieser Störung eingegangen.
3. Wie entstehen Aufmerksamkeitsstörungen? - Erklärungsansätze
Dieses Kapitel beleuchtet verschiedene Erklärungsansätze für Aufmerksamkeitsstörungen. Es werden sowohl biologisch-somatische Faktoren wie Hirnschädigung, Reizüberflutung und Aktivierungsmangel, als auch psychosoziale Faktoren untersucht.
4. Wie können Aufmerksamkeitsstörungen therapiert werden?
Dieses Kapitel befasst sich mit den verschiedenen Therapieansätzen und Interventionsmöglichkeiten für Kinder mit Aufmerksamkeitsstörungen ohne Hyperaktivität.
5. Fallbeispiel
Ein Fallbeispiel illustriert die Problematik der Aufmerksamkeitsstörung in der Praxis und verdeutlicht die Auswirkungen auf den Alltag des Kindes.
Schlüsselwörter
Aufmerksamkeitsstörungen, Hyperaktivität, Konzentrationsschwäche, Handlungsbeeinträchtigung, biologisch-somatische Faktoren, psychosoziale Faktoren, Therapie, Intervention, Fallbeispiel.
Häufig gestellte Fragen
Was ist ADS ohne Hyperaktivität?
ADS ohne Hyperaktivität (oft als "Träumertyp" bezeichnet) ist eine Aufmerksamkeitsstörung, bei der Betroffene zwar unkonzentriert und leicht ablenkbar sind, aber keine motorische Unruhe oder Impulsivität zeigen.
Wie unterscheiden sich DSM-III und DSM-IV in der Diagnose?
Die Diagnosekriterien wurden über die Zeit verfeinert, um die verschiedenen Subtypen von Aufmerksamkeitsstörungen (mit oder ohne Hyperaktivität) präziser voneinander abzugrenzen.
Welche biologischen Ursachen gibt es für Aufmerksamkeitsstörungen?
Diskutiert werden Faktoren wie minimale Hirnschädigungen, Reizüberflutung, Aktivierungsmangel im Gehirn oder Störungen der Immunregulation.
Spielen psychosoziale Faktoren eine Rolle?
Ja, das familiäre Umfeld, Erziehungsstile und soziale Belastungen können die Ausprägung und den Umgang mit einer Aufmerksamkeitsstörung maßgeblich beeinflussen.
Wie können Aufmerksamkeitsstörungen therapiert werden?
Therapieansätze umfassen pädagogische Fördermaßnahmen, Verhaltenstherapie, Elterntraining und in manchen Fällen medikamentöse Unterstützung.
Was bedeutet "Aufmerksamkeit als Handlungsbeeinträchtigung"?
Dieser Ansatz betrachtet die Störung als Problem bei der Planung und zielgerichteten Ausführung von Handlungen, was über das reine "Nicht-Aufpassen" hinausgeht.
- Quote paper
- Susann Sulzbach (Author), 2005, Aufmerksamkeitsstörungen ohne Hyperaktivität, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/66146