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Kinder-/Jugendhilfeplanung (KJP)

Titre: Kinder-/Jugendhilfeplanung (KJP)

Exposé (Elaboration) , 2004 , 20 Pages , Note: 1,0

Autor:in: Anke Hartwig (Auteur)

Travail Social
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Résumé Extrait Résumé des informations

Spricht man von Sozialplanung oder insbesondere Jugendhilfeplanung, dann ist damit eine Planung auf infrastruktureller Handlungsebene gemeint. In der sozialen Arbeit geht es dabei, um die angemessene Versorgung von Personengruppen mit Angeboten der sozialen Unterstützung und Förderung. Bei der damit verbundenen Infrastrukturplanung geht es um das fachliche und fachpolitische Verfahren und die Entscheidungsvorbereitung dessen. Infrastrukturplanung hat ihren Schwerpunkt auf der strategischen Ebene, diese muss aber die alltäglichen Abläufe der Sozialen Arbeit berücksichtigen, um in die Praxis wirkungsvoll und nützlich umgesetzt werden zu können. Aus diesem Wissensstand heraus beschäftigen wir uns zentral mit den Fragen, wie solch eine Planung in einzelnen Schritten stattfindet und wie sie dann letztendlich umgesetzt wird, bzw. seit der gesetzlichen Verpflichtung 1990/ 91 (§§ 79/80 KJHG) umgesetzt werden muss/ sollte. [...]

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Was ist Kinder-/ Jugendhilfeplanung?

2.1. Anfänge der Planung

2.1.1. Planungsansätze der 70er

2.1.2. Planungsorientierung in den 80er Jahren

2.1.3. Planung in den 90er Jahren

2.2. Gesetzliche Grundlagen (KJHG)

3. Planungsschritte

3.1. Ziel-/ Konzeptentwicklung

3.2. Bestandsfeststellung/ Bedarfsermittlung

3.2.1. Bevölkerungs-/ und Sozialstruktur

3.2.2. Handlungsstruktur des Jugendamtes

3.2.3. Soziale Infrastruktur

3.3. Maßnahmenentwicklung

3.4. Evaluation und Fortschreibung

4. Mitwirkung der Kinder und Jugendlichen

4.1. Partizipation

4.2. Alters- und entwicklungsspezifische Grundlagen

4.3. Konzeptionen und Methoden der Beteiligung

5. Beispiel Spielplatzplanung

5.1. Bedeutung für Städte und Landkreise

5.2. Spielplatzplanung ist auch Wohnraumplanung

5.3. vielfältige Möglichkeiten

5.4. Planungsbeteiligung

6. typische Probleme im Planungsprozess

7. Schlussfolgerungen

Zielsetzung & Themen

Das Ziel der Arbeit ist es, die systematische Gestaltung von Jugendhilfeplanung auf kommunaler Ebene zu beleuchten und aufzuzeigen, wie gesetzliche Vorgaben in die soziale Praxis transferiert werden können, um eine bedarfsgerechte Angebotsstruktur zu schaffen.

  • Grundlagen und historische Entwicklung der Jugendhilfeplanung
  • Strukturierte Planungsschritte gemäß gesetzlicher Anforderungen
  • Methoden der Sozialraumanalyse und Bestandsfeststellung
  • Partizipation und Beteiligung von Kindern und Jugendlichen
  • Praxisbeispiel der Spielplatzplanung als Instrument der Sozialplanung

Auszug aus dem Buch

5.2. Spielplatzplanung ist auch Wohnraumplanung

Eine besondere Bedeutung für die Entwicklung von Spielplätzen o.ä. kommt zukünftig den folgenden drei Wohngebietstypen zu: Erstens Neubaugebiete mit verdichteter Bauweise, z.B. beim Neubau von Mehrfamilienhäusern. Zweitens bei verdichteten Wohngebieten mit hohem Verkehrsaufkommen in Stadtmitte und drittens in überalteten Wohngebieten.

In den übrigen Wohngebieten hat dagegen zukünftig die Bestandssicherung, die qualitative Angebotssicherung und Vernetzung von Spielflächen durch sichere Fuß- und Radwege Priorität.

Da die Spielplatzplanung unter anderem auch eine Wohnraumplanung darstellt müssen verschiedene weitere Aspekte bedacht werden. Kinder und Jugendliche im Grundschulalter spielen vor allem im engen Wohnumfeld der Familien. Kinder im Jugendalter suchen vermehrt Freizeitstätten, Vereine etc. außerhalb des engeren Wohnumfeldes, in ihrer Freizeit, auf. Junge Erwachsene finden Möglichkeiten zur Freizeitgestaltung bereits außerhalb des Stadtteils. Daher muss die Jugendhilfeplanung unterschiedliche sozialräumliche Lebenswelten von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen für die Analyse von Problem- und Bedarfslagen und die Maßnahmenentwicklung zu Grunde legen.

Die Betreuung von Kindern im schulpflichtigen Alter des Primarbereichs wird in Zukunft mit steigender Erwerbstätigkeit von Müttern und Zunahme alleinerziehender Mütter und Väter an Bedeutung gewinnen. In der Spielplatzplanung kommt damit der Abstimmung von Spielflächen für unterschiedliche Altersgruppen, Nutzungsfunktionen und in unterschiedlicher organisatorischer Anbindung/ Trägerschaft ebenfalls eine steigende Bedeutung zu.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung definiert den Begriff der Sozialplanung als infrastrukturelle Handlungsebene und erläutert die Relevanz der strategischen Planung in der sozialen Arbeit.

2. Was ist Kinder-/ Jugendhilfeplanung?: Dieses Kapitel beschreibt die Entwicklung der Jugendhilfeplanung von den Anfängen in den 70er Jahren bis zur gesetzlichen Pflichtaufgabe durch das KJHG.

3. Planungsschritte: Es werden die zentralen Phasen wie Zielentwicklung, Bestandsfeststellung und Maßnahmenplanung erläutert, die ein logisches Gesamtkonzept bilden.

4. Mitwirkung der Kinder und Jugendlichen: Das Kapitel thematisiert die Notwendigkeit der Partizipation und die alters- sowie entwicklungsspezifischen Grundlagen für die Beteiligung.

5. Beispiel Spielplatzplanung: Anhand dieses Beispiels wird aufgezeigt, wie theoretische Planungsansätze auf konkrete stadtplanerische und jugendhilferelevante Bereiche angewendet werden.

6. typische Probleme im Planungsprozess: Das Kapitel reflektiert Hindernisse und Schwierigkeiten, die bei der Umsetzung von Planungsvorhaben in der Praxis auftreten können.

7. Schlussfolgerungen: Eine abschließende Betrachtung der Ergebnisse und der Bedeutung einer nachhaltigen Jugendhilfeplanung.

Schlüsselwörter

Jugendhilfeplanung, Sozialplanung, KJHG, Infrastrukturplanung, Sozialraumorientierung, Partizipation, Spielplatzplanung, Bedarfsermittlung, Lebensweltorientierung, Kommunale Planung, Sozialarbeit, Zielgruppenorientierung, Bestandsaufnahme.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit den theoretischen und methodischen Grundlagen der Kinder- und Jugendhilfeplanung als Pflichtaufgabe der öffentlichen Jugendhilfe.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die historische Einordnung der Planung, gesetzliche Grundlagen, der Ablauf des Planungsprozesses sowie die Bedeutung von Partizipation.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, den Planungsprozess als Instrument zur Schaffung positiver Lebensbedingungen für junge Menschen und deren Familien darzustellen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine Literaturanalyse und eine strukturierte Aufbereitung von Planungskonzepten sowie deren Anwendung auf ein praktisches Beispiel.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil behandelt die fünf zentralen Planungselemente sowie die spezifische Anwendung auf die Spielplatz- und Wohnraumplanung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Jugendhilfeplanung, Sozialraum, Partizipation und Bedarfsermittlung charakterisiert.

Wie unterscheidet sich die Planung heute von den Anfängen in den 70er Jahren?

Waren es früher eher abstrakte theoretische Konzeptionen, ist Jugendhilfeplanung heute durch das KJHG ein integrierter, bedarfsorientierter und verbindlicher Prozess.

Warum ist die Spielplatzplanung ein wichtiges Beispiel für die Jugendhilfeplanung?

Sie verdeutlicht, dass Planung weit über die reine Bereitstellung von Geräten hinausgeht und Aspekte der Wohnraumplanung und Sozialraumorientierung integrieren muss.

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Résumé des informations

Titre
Kinder-/Jugendhilfeplanung (KJP)
Université
niversity of Applied Sciences Oldenburg/Ostfriesland/Wilhelmshaven; Oldenburg
Cours
Einführung in Theorie und Methoden
Note
1,0
Auteur
Anke Hartwig (Auteur)
Année de publication
2004
Pages
20
N° de catalogue
V66200
ISBN (ebook)
9783638588805
ISBN (Livre)
9783656561828
Langue
allemand
mots-clé
Kinder-/Jugendhilfeplanung Einführung Theorie Methoden
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Anke Hartwig (Auteur), 2004, Kinder-/Jugendhilfeplanung (KJP), Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/66200
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Extrait de  20  pages
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