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Sozialisation in der Erziehung mit Medien und die Bedeutsamkeit von Medienkompetenz

Title: Sozialisation in der Erziehung mit Medien und die Bedeutsamkeit von Medienkompetenz

Term Paper , 2005 , 16 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Marcus Thomsen (Author)

Social Work
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Im Laufe der letzten 15 Jahre hat der Computer Einzug in unsere Alltagswelt erhalten. Der Computer ist aus unserem Leben nicht mehr wegzudenken, er vereinfacht uns das Arbeiten und dient als schier unerschöpfliche Informationsquelle und Kommunikationsmedium.
Allerdings schien dieser bis vor kurzem nur der Erwachsenenwelt vorbehalten zu sein. In den letzten fünf Jahren wurden aber mehrere Bundesweite Kampagnen, wie zum Beispiel „Schulen ans Netz“, gestartet, um auch Kinder an dieses Arbeitswerkzeug heranzuführen. Auch das Konzept „Schwimmen lernen im Netz“, welches ich im Punkt 2.3.2 näher beschreiben werde, ist ein Weg, den Kindern die Medienkompetenz zu vermitteln, die sie für die Wissensgesellschaft des 21. Jahrhunderts brauchen.
Außerdem hat die rasante technische Entwicklung der letzten Jahre elektronische Geräte zunehmend erschwinglich gemacht. Dies hat dazu geführt, dass in immer mehr Haushalten und Kinderzimmern elektronische Geräte verfügbar sind.
Dabei wirft sich die Frage auf, wann und in welchem Maße Kinder an dieses Medium herangezogen werden können und sollten. Wie sieht es mit der Sozialisation aus? Vereinsamen Kinder, wenn sie vor einem Computer sitzen? Oder ist es nicht förderlich für Kinder, diesen als weiteres Lernmedium zu nutzen, und Kompetenzen zu erlernen, die für die zukünftige Lebens-, und Arbeitswelt wichtig sind.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Hauptteil

2.1 Sozialisation in der Medienpädagogik

2.1.1 Definition von Sozialisation

2.1.2 Ziele der Sozialisation

2.2 Die Bedeutsamkeit von Medienkompetenz

2.2.1 Was ist Medienkompetenz?

2.2.2 Bedeutung der Medienkompetenz in der Grundschule

2.2.3 Genderspezifische Unterschiede

2.3 Medienerziehung und Mediendidaktik

2.3.1 Begriffsklärungen

2.3.1.1 Medienerziehung

2.3.1.2 Mediendidaktik

2.3.2 Beispiel Anhand des Konzeptes „Schwimmen lernen im netz“

2.4 Gefahren der Medien

3. Schluss

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Rolle von Medien als Sozialisationsinstanz im schulischen Kontext und erörtert die Notwendigkeit der Vermittlung von Medienkompetenz für Kinder. Dabei wird insbesondere der Frage nachgegangen, wie der gezielte Einsatz von Computern als Lernwerkzeug die kindliche Entwicklung fördern kann, ohne dabei die Gefahren einer zunehmenden Medialisierung oder Genderspezifika zu vernachlässigen.

  • Sozialisationstheoretische Grundlagen der Medienpädagogik
  • Bedeutung und Definition von Medienkompetenz
  • Genderspezifische Aspekte bei der Computernutzung
  • Medienerziehung und Mediendidaktik im Grundschulalltag
  • Fallbeispiel: „Schwimmen lernen im Netz“

Auszug aus dem Buch

2.2.1 Was ist Medienkompetenz?

Der Begriff ,,Medienkompetenz" ist zu einem beliebten Schlagwort in der bildungspolitischen Debatte geworden. Im Zuge der fortschreitenden Technisierung unserer Gesellschaft und somit auch der Arbeitswelt wird für den zukünftigen Erfolg der Schulabsolventen auf dem Arbeitsmarkt vielfach Medienkompetenz als unentbehrliche Fähigkeit beschrieben.

Einer der ersten, der auf die Wichtigkeit von Kompetenzen, damals waren es noch Sprachkompetenzen, hinwies, war Noam Chomsky. Chomsky ging von einer endlichen Zahl grammatikalischer Regeln aus, die einem von der Geburt an mitgegeben werden und mit derer eine unendlich Zahl an Ausdrucksweisen möglich sind. Weiter entwickelt wurde diese Theorie von Jürgen Habermas, die er „kommunikative Kompetenz“ nannte. Dieser war der Meinung, dass der Mensch sich nicht nur Mittels Sprache ausdrücken kann, sondern sich auch mit Mimiken und Geesten verständigen kann. Baacke hat hieraus gefolgert, dass nun auch eine gewisse Medienkompetenz dazukommen soll, die dem Menschen die Fähigkeit geben soll, sich auch mit diesem weiteren Medium zu verständigen. (vgl. Moser, 2000 , S. 214)

Während es vor 15 Jahren noch hieß, dass man lernen soll, einen Computer zu programmieren, hat es sich bis heute dahingehend gewandelt, dass man in der Lage sein muss, Benutzeroberflächen zu bedienen und dieses Medium als Werkzeug zu benutzen.

Der Rezipient muss in der Lage sein, Informationen kritisch zu deuten, aber auch mit den Medien selbst umgehen können. Dabei unterscheidet man unter Medienkritik, also die Fähigkeit, sich analytisch und reflexiv auf die Informationen zu beziehen, Medienkunde, die Informiertheit über Systeme, diese bedienen zu können, Mediennutzung, die Begabung, sowohl als Rezipient als auch als Anbieter zu fungieren und Mediengestaltung, also kreative und innovative Prozesse in die Nutzung einfließen zu lassen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die zunehmende Allgegenwärtigkeit von Computern und leitet die Fragestellung ein, wie Kinder durch Medienkompetenz auf die Anforderungen der modernen Wissensgesellschaft vorbereitet werden können.

2. Hauptteil: Der Hauptteil analysiert theoretische Grundlagen der Sozialisation, definiert Medienkompetenz, beleuchtet genderspezifische Unterschiede bei der Computernutzung und diskutiert mediendidaktische Konzepte sowie potenzielle Gefahren.

3. Schluss: Das Schlusskapitel fasst zusammen, dass Medien als wichtige Sozialisationsinstanz fungieren und fordert, dass Medienpädagogik als integratives Werkzeug in den Unterricht eingebunden werden sollte, um Kindern einen kritischen Umgang mit der medialen Welt zu ermöglichen.

Schlüsselwörter

Medienpädagogik, Sozialisation, Medienkompetenz, Grundschule, Medienerziehung, Mediendidaktik, Computer, Wissensgesellschaft, Genderspezifika, Technikkompetenz, Schulisches Lernen, Mediennutzung, Informatikgrundlagen, Persönlichkeitsentwicklung, Schwimmen lernen im Netz

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt den Stellenwert der Medienpädagogik und des Computers in der modernen Erziehung, wobei ein besonderer Fokus auf die Bedeutung der Medienkompetenz für Grundschulkinder gelegt wird.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die zentralen Themen umfassen die Sozialisation durch Medien, die didaktische Einbindung von Computern im Unterricht, geschlechtsspezifische Unterschiede im Nutzungsverhalten sowie die kritische Reflexion von Medienerziehung.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das primäre Ziel ist es aufzuzeigen, wie Kinder durch pädagogische Begleitung zu einer kritischen und kompetenten Nutzung von Medien befähigt werden können, um an der Kultur der Wissensgesellschaft teilzuhaben.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine Literaturanalyse bestehender medienpädagogischer Theorien und bezieht sich ergänzend auf empirische Befunde zu Computernutzung und Sozialisation an Hamburger Grundschulen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Definition von Sozialisation, die theoretische Herleitung von Medienkompetenz, die Analyse von Geschlechterunterschieden, die Unterscheidung von Medienerziehung und Mediendidaktik sowie die Erörterung medienbedingter Gefahren.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind Medienpädagogik, Medienkompetenz, Sozialisation, computergestütztes Lernen und die Förderung von Technikkompetenz im Grundschulalter.

Welche Rolle spielen Genderspezifika bei der Computerkompetenz?

Die Arbeit zeigt auf, dass Technikkompetenz oft noch „männlich überformt“ ist, was dazu führen kann, dass Jungen und Mädchen unterschiedliche Kompetenzniveaus und Zugänge zu Computern entwickeln, sofern die pädagogische Förderung dies nicht aktiv ausgleicht.

Wie lässt sich das Konzept „Schwimmen lernen im Netz“ beschreiben?

Es handelt sich um ein praxisorientiertes Schulkonzept, das darauf abzielt, die Motivation von Kindern zu nutzen, um ihnen gezielt Medienkompetenz und einen sachgemäßen Umgang mit dem Internet als Arbeits- und Lernmedium zu vermitteln.

Welche Gefahren der Medienpädagogik identifiziert der Autor?

Zu den genannten Gefahren gehören die potenzielle Passivität der Schüler, die Entwicklung einer Autoritätsgläubigkeit gegenüber medialen Inhalten und die Gefahr des sozialen Rückzugs in eine rein mediale Welt.

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Details

Title
Sozialisation in der Erziehung mit Medien und die Bedeutsamkeit von Medienkompetenz
College
Hamburg University of Applied Sciences
Course
Erziehungswissenschaften I/II
Grade
1,7
Author
Marcus Thomsen (Author)
Publication Year
2005
Pages
16
Catalog Number
V66265
ISBN (eBook)
9783638589338
ISBN (Book)
9783638822466
Language
German
Tags
Sozialisation Erziehung Medien Bedeutsamkeit Medienkompetenz Erziehungswissenschaften I/II
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Marcus Thomsen (Author), 2005, Sozialisation in der Erziehung mit Medien und die Bedeutsamkeit von Medienkompetenz, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/66265
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