Aktuelle Forschungsbefunde der computervermittelten Kommunikation

Stand 2006


Zwischenprüfungsarbeit, 2006
43 Seiten, Note: 1,3

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Grundlagen der Kommunikation
2.1 Grundlagen & Eigenschaften interpersonaler Kommunikation
2.2 Grundlagen & Eigenschaften computervermittelter Kommunikation

3. Modelle & Theorien zur computervermittelten Kommunikation
3.1 Dienste und Anwendungen
3.2 Modelle der CvK nach Nicola Döring
3.3 Folgen und Wirkungen

4. Computervermittelte Kommunikation in der Lehre

5. Fazit

I Abbildungsverzeichnis

II Abkürzungsverzeichnis

III Anhang, Zahlen und Statistiken

IV Literaturverzeichnis

1. Einleitung

Es ist nicht möglich, nicht zu kommunizieren. Die Behauptung von Paul Watzlawick betraf im ursprünglichen Sinn nur die menschliche Kommunikation. Aber in unserer modernen Zeit sollte man diese Aussage ausbauen zu, „Es ist nicht möglich, nicht mittels Computer zu kommunizieren“. Kommunikation über Computer ist heutzutage in jedem Bereich des alltäglichen Lebens präsent. Folgender Tagesablauf soll das verdeutlichen.

06:00 Uhr: Herr Klaus Anders, Logistikleiter IB Warehouse GmbH steht auf. Als erste Tätigkeit schaltet er seinen Computer und geht online zum Lesen des neuesten Wetterberichtes, damit er anschließend die richtige Kleiderwahl für den Tag treffen kann.

06:30 Uhr: Herr Anders ist beim Frühstück und liest die Nachrichten auf www.spiegel.de und www.zeit.de

06:50 Uhr: Herr Anders überprüft die Antworten auf seine dringende Frage in einem Newsforum zur Internettelefonie.

07:30 Uhr: Auf Arbeit angekommen öffnet Klaus Anders sein Emailprogramm um Emails der Auftragsbestätigungen zu empfangen und zu beantworten

08:30 Uhr: Während dem mühevollen Sichten der Masse an Emails erscheint ein Telegramm seiner Instant-Messaging-Software, ein Kollege von Anders brauch dringend einen geschäftlichen Rat.

13:30 Uhr: Nach dem Mittagessen Geschäftsmeeting mit der Firmenleitung und Geschäftspartner aus New York, die mittels Videokonferenz zugeschaltet sind.

15:30 Uhr: Arbeitspause und Ersteigern einer neuen Lampe für die Frau bei Ebay

16:30 Uhr: Feierabend und Begrüßung der Familie. Sohn Max sitzt völlig Selbstversunken in seinem abgedunkelten Zimmer und spielt World of Warcraft. Ein Online-Rollenspiel bei dem der schmächtige, kleine Junge ein gewalttätiges Monster spielt und mit fremden Personen aus der ganzen Welt gemeinsam in die Schlacht zieht.

16:40 Uhr: Die Tochter ist schon seit Stunden in einem Flirtchat und hofft dort den Mann ihrer Träume zu treffen, wo sich doch schon die letzten angeblich muskulösen, intelligenten, gepflegten Männer als Nullnummern herausstellten.

17:00 Uhr: Die Ehefrau telefoniert seit knapp 120 Minuten mit ihrer Schwester. Beide haben sich zwar erst vor 3 Tagen gesehen, aber seit der neuen Internet-Telefonie sind die Gespräche ja kostenlos und müssen doch auch genutzt werden.

Natürlich findet dieser Tagesablauf nirgendwo in dieser Form statt und beinhaltet eine Vielzahl an Stereotypen und Klischees, dennoch sollten einige der dargestellten Ereignisse auch bei uns im alltäglichen Leben vorkommen. Fast jeder hat schon einmal einen der dargestellten Dienste genutzt. Die in der Geschichte enthaltenen Implikationen zu Gefahren, Ängsten aber auch Hoffnungen und Möglichkeiten sind real. Sie zeigen wie wichtig die computervermittelte Kommunikation geworden ist und warum es notwendig wird, diese Form der medialen Kommunikation zu untersuchen. Gerade die sozialpsychologischen Aspekte, Effekte und Folgen der computervermittelten Kommunikation sind von immenser Bedeutung und Bestandteil dieser Arbeit. So formuliert Köhler die Tatsache: „die computervermittelte Kommunikation zeichnet sich durch ein Minimum sozialer Reize aus.“[1] Sie bietet uns die Chance, ist aber auch eine Bedrohung für unser durch Computer neu gestaltetes Leben.[2] Da Computer aber weder reine Kommunikationsmedien sind, noch ein reines Instrument, welches Einzug in fast allen Bereichen des privaten/geschäftlichen gehalten hat, ist von Interesse zu untersuchen, welche Auswirkungen sie auf Individuen, Gruppen und Organisationen haben. Inhalt dieser Arbeit ist somit eine Betrachtung der computervermittelten Kommunikation mit seinen Auswirkungen, Effekten und Befunden durchzuführen. Hierbei werden zuerst die Grundlagen der Kommunikation und der menschlichen/interpersonalen Kommunikation dargestellt, um dann die computervermittelte Kommunikation klar abgrenzen zu können. In Kapitel 2 werden aktuelle Dienste und Anwendungen beschrieben. Anschließend werden einige Modelle und Theorien zur computervermittelten Kommunikation dargestellt, die zur Erklärung von Medieneffekten/Mediennutzung/Medienwirkungen dienen. Die wichtigsten Folgen und Wirkungen dieser Kommunikationsform werden weiterhin diskutiert. In Kapitel 4 wird dann eingegangen auf aktuelle Forschungsbefunde zur computervermittelten Kommunikation, speziell auf Bereiche die das Lernen und die Schule betreffen.

2. Grundlagen der Kommunikation

Kommunikation ist ein wesentlicher Bestandteil des sozialen Lebens und war beziehungsweise (in Folge: bzw.) ist eine notwendige Bedingung für die Evolution der Menschheit. Der Begriff leitet sich aus dem lateinischen „communicare“[3] ab und bedeutet wörtlich übersetzt: „teilen, mitteilen, teilnehmen lassen, vereinigen“. Anlehnend an diese Übersetzung bezeichnet Kommunikation auf der menschlichen Alltagsebene den wechselseitigen Austausch und das gemeinsame Verfertigen von Gedanken in Sprache, Gestik, Mimik, Schrift und Bild. Kommunikation steht im Zusammenhang mit der Begrifflichkeit der Interaktion und wird meistens mit diesem Synonym verwendet, wenn eine Wechselseitigkeit der Kommunikations- bzw. Interaktionspartner vorausgesetzt wird. Kommunikation findet in Form von Kommunikationsprozessen statt. Sie sollte niemals isoliert und losgelöst betrachtet werden. Prozesse laufen immer in Situationen, durch welche sie bestimmt sind ab, so genannte (in Folge: sog.) Kommunikationssituationen. In der Literatur gibt es keine einheitliche Definition von Kommunikation, da Definitionen immer abhängig vom Blickwinkel der Betrachtung sind. Interaktionsprozesse sind sowohl soziale, linguistische als auch psychologische Phänomene. Technische Sichtweisen sehen in Kommunikation ein bloßes Übermitteln von Daten oder Signalen. In der Psychologie hingegen ist Kommunikation ein Begriff für den Prozess der Zeichenübermittlung und Verständigung zwischen Menschen, die sog. Humankommunikation. Sie dient nicht nur zum Wissensaustausch, sondern hat auch die Funktion der wechselseitigen Steuerung und Kontrolle des Verhaltens von Individuen. Allgemein formuliert, dient Kommunikation zur Vermittlung von Bedeutung zwischen Menschen und geschieht über Sprache und andere Zeichensysteme, das heißt (in Folge: d.h.) über Worte, Stimme, Berührung, Gefühle, Gedanken, Emotionen, Stimmungen und Affekte.

Demnach lassen sich die Bestandteile der Kommunikation in die Elemente Code[4], Kanal[5], Kontext[6] und Inhalt[7] gliedern. Im Sender – Empfänger – Modell von Shannon und Weaver[8] ist Kommunikation ein intentionaler und wechselseitiger Prozess des Sendens und Empfangens von Informationen, Nachrichten und Botschaften.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Tabelle 2.1: Sender – Empfänger Modell von Shannon / Weaver

Des Weiteren ist in der Literatur eine Vielzahl weiterer Unterteilungen und Klassifikationen[9] zu finden. Analog zu der oben angegebenen (in Folge: o.a.) Unterteilung in einzelne Bestandteile der Kommunikation werden die Komponenten Wahrnehmen, Analysieren und Verarbeiten, Mitteilen und Übermitteln der Kommunikationsinhalte unterschieden. So steht im Mittelpunkt der Betrachtung, ob sich Kommunikation zwischen Lebewesen vollzieht oder zwischen technischen Geräten oder ob sie verbal bzw. nonverbal stattfindet. Betrachtet wird ebenso, ob sich Kommunikation ohne technische Hilfsmittel oder mit technischen Hilfsmitteln[10] vollzieht, den sog. Kommunikationsmedien.

Auch eine Analyse der Kommunikationsprozesse ist vorzunehmen. Es existiert eine Unterscheidung nach den Phasen der Kommunikation in Verschlüsselung (Kodierung), Übermittlung (Signalisierung) und Entschlüsselung (Dekodierung und Interpretation). Im Alltagsleben findet sich eine Fülle unterschiedlichster Formen der Kommunikation, die alle bestimmte Aspekte oder Dimensionen kennzeichnet.

Zu nennen wären hier:

1. Intimkommunikation
2. Individualkommunikation
3. Gruppenkommunikation
4. Wahlkommunikation
5. Massenkommunikation
6. Interne Kommunikation

2.1 Grundlagen & Eigenschaften interpersonaler Kommunikation

Die Entwicklung der Sprache war ein entscheidender Schritt in der Evolution des Menschen, dennoch überdecken die Informationschancen der Sprache nicht die instinkthaften und nonverbal übertragenen Signale der Individuen in der Kommunikation untereinander. Sowohl die nonverbalen als auch die sprachlichen Signale sind Teil der sozialen Interaktion, der zwischenmenschlichen bzw. interpersonellen Kommunikation. Wie Watzlawick schon postulierte, verursachen die von uns ausgesendeten nonverbalen Signale eine ständige Kommunikation mit unseren Mitmenschen.[11]

In der Soziologie definiert als ein sichtbares, wechselseitiges Aufeinanderwirken zwischen Individuen zum Zwecke der Abstimmung des Denkens und Verhaltens. Interpersonelle / Interpersonale Kommunikation ist Forschungsgegenstand in vielen Bereichen der Wissenschaft. Unter anderem

- in der Kommunikationswissenschaft / Informationswissenschaft / Sprechakttheorie / Medienwissenschaft / Linguistik / Semiotik
Die durch die Interpersonale Kommunikation verursachte psychische Tätigkeit wechselseitiger Beeinflussung von Individuen hingegen ist ein bestimmendes Element der Psychologie. Es werden Kommunikationsprozesse auf mehreren Ebenen zwischenmenschlicher Interaktion betrachtet, die zu einer Klassifizierung führen bzw. genutzt werden. Man unterscheidet zwischen nonverbaler, vokaler, visueller, unterstützter, gebärden- unterstützter und gestützter Kommunikation. Als besondere und alltägliche Form der Interpersonalen Kommunikation gilt die Face – to – Face Kommunikation (in Folge: F2F), d.h. eine Interaktion der Individuen von Angesicht zu Angesicht. Kennzeichnende Merkmale der Form sind
- Wechselseitigkeit / Intentionalität / Anwesenheit / Sprachlichkeit / Wirkung /
Reflexivität: sowohl zeitlich, als auch sachlich und sozial

Vorrausetzung für eine funktionierende F2F – Kommunikation ist ein Mindestmaß an Verständigung der Individuen und ein gemeinsamer, übereinstimmender Zeichenvorrat. Oft gilt die F2F Kommunikation als der Idealtyp menschlicher Kommunikation. Beim Vergleich der unterschiedlichen Kommunikationsformen wird die Nutzung der Übertragungskanäle betrachtet. F2F – Kommunikation findet auf allen 6 Kanälen menschlicher Sinneswahrnehmung statt, d.h. auditiv, visuell, taktil, olfaktorisch, thermal, gustatorisch. Die einzelnen Wissenschaften gehen davon aus, dass je mehr Kanäle bedient werden, desto präziser ist der Grad der Reflexivität und der Präzision in der zwischenmenschlichen Kommunikation. Zur besseren Veranschaulichung dient das Sender – Empfänger – Modell von Shannon / Weaver von 1949[12], welches einen informationstheoretischen Ansatz bietet. Dass zwischenmenschliche Kommunikation auf mehreren Ebenen stattfindet, erkannte schon Schulz von Thun[13], der davon ausging, dass eine Nachricht vier Seiten bzw. Ebenen besitzt. Er nutzte dass metaphorische Bild eines Nachrichtenquadrates mit seinen vier Seiten mit den Bezeichnungen bzw. Labels Sachinhalt, Selbstoffenbarung, Appell und Beziehung (enthält Du und Wir Botschaften). In der Praxis gibt es nämlich oft Missverständnisse, wenn der Empfänger der Nachricht sich auf eine andere Seite der Nachricht bezieht, als es vom Sender beabsichtigt wurde. Hierbei dienen Metabotschaften, sog. nonverbalen Signale zur Unterstützung des richtigen Interpretierens. Wie wichtig der nonverbale Anteil ist, wird deutlich, wenn man misst, mit welchem Anteil Signale Einfluss auf die Reaktion der Interaktionspartner haben. So bewirkt der nonverbale Anteil rund 80 % aller Reaktionen des Gegenübers und nur 10 % bis 20 % entfallen auf das gesprochene Wort.[14] Ebenso wichtig für die interpersonale Kommunikation stellt sich die innere Haltung (Einstellung zum Gegenüber) dar, die sog, Empathie.

Zusammenfassend zur Interpersonalen Kommunikation formulierte 1969 Paul Watzlawick 5 Axiome.[15]

1. Man kann nicht nicht – kommunizieren
2. Jede Kommunikation hat eine Inhaltsebene und eine Beziehungsebene
3. Interpunktion der Kommunikation definiert Beziehung der Teilnehmer zueinander
4. Die Kommunikation verläuft digital und analog
5. Zwischenmenschliche Kommunikation verläuft entweder komplementär oder symmetrisch, dies ist abhängig davon, ob die Beziehung der Kommunikanten auf Gleichheit oder Unterschiedlichkeit beruht.

Als Sonderform der Interpersonalen Kommunikation ist die technisch - mediisierte Kommunikation anzusehen. Bei ihr findet die Übertragung der Signale über technische Geräte statt, insbesondere über Computer, aus diesem Grund wird in der Literatur von Computervermittelter Kommunikation gesprochen.

2.2 Grundlagen & Eigenschaften computervermittelter Kommunikation

1973 formulierte Graham, Bell, dass die technisch-vermittelte Kommunikation ein eigenständiger Bereich interpersonalen Austausches ist, die computervermittelte Kommunikation. Diese medial oder technisch vermittelte Kommunikation ist als Form indirekter (mediierter) Kommunikation klar abzugrenzen zur Face-to-Face-Kommunikation.[16] Zur CvK (CMC) existiert in der einschlägigen Fachliteratur eine Vielzahl gängiger Definitionen

Pelz:[17] „Computervermittelte Kommunikation ist der Oberbegriff für unterschiedliche Anwendungsformen der elektronischen Übermittlung, Speicherung und des Abrufs von Elektronischen Nachrichten durch Menschen über miteinander vernetzte Computer.“ Höflich:[18] „CvK erfolgt vorwiegend unter bislang Fremden, also mit Personen oder Personengruppen, zu denen bisher keine Sozialkontakte bestanden haben und womöglich auch nicht folgen werden (wenngleich dies jedoch nicht ausgeschlossen ist)“

Der Definition von Höflich ist entgegenzuhalten, dass neue Erkenntnisse ergeben haben, dass gerade in der CvK häufig bekannte Personen und Personengruppe miteinander kommunizieren.[19] Eine Definition die als Hauptmerkmal „Fremde“ als Teilnehmer nennt ist daher nicht mehr als aktuell anzusehen und zu revidieren. Daher schließe ich mich der überarbeiteten Definition von Thomas Köhler an.[20]

„Der Begriff der computervermittelten Kommunikation lässt sich folgendermaßen definieren: Unter computervermittelter Kommunikation (CVK, englisch CMC für Computer - mediated communication) verstehe ich die Kommunikation, der mindestens 2 Individuen in einer nicht Face-To-Face Kommunikation miteinander in Beziehung treten. Damit ist computervermittelte Kommunikation insbesondere von face – to – face Kommunikation abzugrenzen, gegebenenfalls auch von anderen Formen mediierter Kommunikation

Wie die interpersonale Kommunikation so zeichnet sich auch die CvK anhand spezifischer Merkmale aus. Der Klassifikation von Falckenberg[21] folgend, wären diese Merkmale

1. Mehrere bis sehr viele Kommunikationspartner sind möglich
2. Kommunikation erfolgt unter bislang Fremden
3. Aufenthaltsort der Kommunikationspartner spielt keine Rolle
4. Die Kommunikation beschränkt sich fast immer auf einen Text

In der Praxis des alltäglichen Lebens begegnen uns viele Arten der computervermittelten Kommunikation, in Form von Emails, Chats, Newsgroups, Videokonferenzen. Eine Fülle unterschiedlichster Dienste, wobei jede von eigene, spezifische Ausprägungen hat und unterschiedlichste soziale und psychologische Phänomene auslöst. Allein bei bloßer Betrachtung der diversen Anwendungsformen und Dienste wird die Einteilung in textbasierte und audiovisuelle CvK deutlich. Textbasierte CvK ist gekennzeichnet durch Asynchronität, dem Fehlen sozialer Hinweisreize und der Textbasiertheit. Audiovisuelle CvK nutzt dem Namen nach visuelle und auditive Hilfsmittel und ermöglicht dadurch das Vorhandensein sozialer Hinweisreize, gleichzeitig erfordert sie eine Synchronität der Interaktion. Des Weiteren wird die CvK hinsichtlich der beteiligten Personen bzw. der Kommunikanten differenziert.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Tabelle 2.2: Döring (): Formen der asynchronen und synchronen CvK

Es existieren diverse Formen der CvK, wie Intrapersonale Kommunikation, interpersonelle Kommunikation, Massenkommunikation oder Unikommunikation.

Analog zur Gliederung der Bestandteile interpersonaler Kommunikation findet man in Fachartikeln eine Betrachtung der Bestandteile computervermittelter Kommunikation.

1. Wahrnehmungstechniken à Eingabegeräte[22]
2. Verarbeitungstechniken à Ausgabegeräte[23]
3. Mitteilungstechniken
4. Übertragungstechniken

Die Vielzahl verschiedener Kategorisierungen macht deutlich, dass eine Fülle unterschiedlicher Vorgänge unter dem Label „CMC“ zusammengefasst wird. Sobald in einer Situation Menschen Botschaften über vernetzte Computer miteinander austauschen wird diese Form der Kommunikation der „CMC“ zugeordnet. Hier „spricht eine Gemeinsamkeit der genannten Kommunikationsszenarien dafür, dass CMC nicht nur technisch, sondern auch psychologisch von anderen Formen medialer Telekommunikation in charakteristischer Weise abweicht.“[24] Selbst das bloße „Schreiben einer E - Mail“, die rein textbasiert stattfindet, ist davon abhängig, dass man auf der einen Seite auf der Tastatur die Texte eingibt und auf der anderen Seite die Texte vom Computermonitor abliest. Welche Dienste und Anwendungen in der CMC noch eine Rolle spielen und wie sich die o.a. psychologischen Abweichungen zeigen und äußern wird in Kapitel 3 der Arbeit untersucht.

[...]


[1] Vgl. Köhler (2003). S 14

[2] Vgl. Winterhof-Spurk & Groebel (1989)

[3] Begriffsdefinition aus www.wikipedia.de

[4] Beinhaltet Sprache, Mimik, Gestik und Stil

[5] bezeichnet den tatsächlichen Übertragungsweg der Signale bzw. der Kommunikation

[6] bezeichnet den Zusammenhang in dem Kommunikation stattfindet

[7] bezeichnet den Gegenstand der Kommunikation

[8] Siehe Abbildungsverzeichnis

[9] Vgl. Zimbardo (1994)

[10] Vgl. Zimbardo (1994)

[11] Vgl. Watzlawick, Paul (2000)

[12] Vgl. Döring, Nicola (2003)

[13] Vgl. Zimbardo, Philip (2004)

[14] Vgl. Zimbardo, Philip (2004)

[15] Vgl. Watzlawick, Paul (2000)

[16] Köhler, S. 17

[17] Pelz (1995)

[18] Höflich (1994)

[19] Vgl. Köhler, Thomas (2003)

[20] Köhler (2003) S. 19

[21] Falckenberg (1994):

[22] z.B. Tastatur, Maus, Mikrofon

[23] Z.B. Drucker, Monitor, Braile-ausgabegeräte, Virtuelle Brillen

[24] Döring, Nicola IN: Batinic (2000): S. 347

Ende der Leseprobe aus 43 Seiten

Details

Titel
Aktuelle Forschungsbefunde der computervermittelten Kommunikation
Untertitel
Stand 2006
Hochschule
Universität Potsdam  (Humanwissenschaftliches Institut)
Veranstaltung
Interpersonale Kommunikation
Note
1,3
Autor
Jahr
2006
Seiten
43
Katalognummer
V66276
ISBN (eBook)
9783638589390
ISBN (Buch)
9783638711081
Dateigröße
652 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Aktuelle, Forschungsbefunde, Kommunikation, Interpersonale
Arbeit zitieren
Roman Ott (Autor), 2006, Aktuelle Forschungsbefunde der computervermittelten Kommunikation , München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/66276

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