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Die Verzichtbarkeit des gesetzlichen Mindestkapitals bei Gründung einer GmbH

Titre: Die Verzichtbarkeit des gesetzlichen Mindestkapitals bei Gründung einer GmbH

Exposé Écrit pour un Séminaire / Cours , 2006 , 32 Pages , Note: 14

Autor:in: Iris Otto (Auteur)

Droit - Droit civil / Droit commercial, Droit des sociétés, Droit des cartels, Droit des affaires
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Zunächst werden die historische Entwicklung, aktuelle rechtliche und wirtschaftspolitische Bedeutung der Gesellschaftsform GmbH als Hintergrundinformationen für die folgenden Analysen beschrieben werden.
Daraufhin werden die durch die aktuelle gesetzliche Mindestkapitalschwelle von 25 000 € ausgeübten Funktionen, aber auch die (im Laufe der Jahrzehnte) entstandenen Lücken, Nebenwirkungen und Problematiken aufgezeigt.
Danach werden die durch den Referentenentwurf vom 15.04.2005 begründete vorgesehene Senkung dieser Mindestschwelle auf 10 000 € und die daraus entstehenden Entwicklungen zu diskutieren.analysiert und bewertet.
Schließlich wird die vollständige Verzichtbarkeit eines gesetzlichen Mindestkapitals in Betracht gezogen und die Frage beantwortet werden, welche rechtlichen und wirtschaftlichen Instrumente in diesem Falle die bisher durch die Garantieziffer des Mindeststammkapitals erfüllten Funktionen übernehmen könnten.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

A) Historisches und Hintergründe

Entstehung der GmbH als Gesellschaftsform

I. Entwicklung der GmbH und Reformansätze

1. Entwicklung der wirtschaftlichen Bedeutung der GmbH

2. Reformen

II. Die GmbH heute - Rechtstatsachen

B) Die Funktionen des gesetzlichen Mindestkapitals von 25 000 €

I. Ausstattung der Gesellschaft mit Eigenkapital – Finanzierung

II. Bestandsschutz in der Anfangsphase

III. Gläubigerschutz durch Haftungsfond anstelle persönlicher Haftung

IV. Seriösitätsanforderung

C) Auftretende Problematiken trotz oder wegen dieser Höhe des gesetzlichen Mindestkapitals

I. Gründungsschwierigkeiten

1. Kapitalbedarf bei Dienstleistungsunternehmen

2. Folge für Neugründungen von Dienstleistungsunternehmen

II. Gläubigerschutz

1. Sicherheit für Gläubiger nach Gründung – Trugschluss?

2. Versagen des Haftungsfondsprinzip bei vielen Insolvenzen

a) Zahlungsunfähigkeit

b) Überschuldung

aa) Während des Geschäftsjahres festgestellte Überschuldung

bb) Feststellen einer (leichten) Überschuldung am Bilanzstichtag

III. Umgehung der Gründungsschwelle

1. Mantelkauf

2. Ausweichen auf ausländische Gesellschaftsformen

D) Der am 15.04.2005 vorgetragene Gesetzesentwurf als Lösungsansatz?

I. Die Erhöhung der Attraktivität der GmbH für den Mittelstand

1. Gründung in wenigen Tagen durch elektronisches Handelsregister

2. Keine Überfinanzierung durch Orientierung an kleinen Dienstleistenden Unternehmen

II. Optimierung des Gläubigerschutzes

1. Beibehaltung des Haftkapitalsystems zum Schutz der Gläubiger vor Gründungsrisiken

2. Aufrechterhaltung der Seriösitätsschwelle

3. Einschätzung des Geschäftsrisikos liegt durch die Offenlegung der Haftungsmasse und der Einlagen beim Gläubiger

4. Individuelle Anpassung des Stammkapitals durch ökonomischen Anreiz

III. Wettbewerbsfähigkeit der GmbH im europäischen Vergleich

1. 10000 € im Vergleich angemessen

2. Essenz – Die Summe aller Eigenschaften der Gesellschaftsfom soll eine wettbewerbsfähige mittelständische Gesellschaft abgeben

E) Zukunftsaussicht – Vollständige Verzichtbarkeit des Mindestkapitals?

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit analysiert die historische Entwicklung, die rechtlichen Rahmenbedingungen und die wirtschaftspolitische Bedeutung der GmbH, um zu prüfen, ob die gesetzliche Mindestkapitalschwelle von 25.000 € zeitgemäß ist oder ob eine Senkung auf 10.000 € bzw. eine vollständige Verzichtbarkeit zielführend wäre.

  • Historische Entwicklung der GmbH seit 1892
  • Funktionen und Probleme des gesetzlichen Mindestkapitals
  • Gläubigerschutz und Haftungsthematik in der Insolvenz
  • Analyse des Gesetzesentwurfs zur GmbH-Reform von 2005
  • Wettbewerbsfähigkeit der GmbH im europäischen Vergleich

Auszug aus dem Buch

I. Gründungsschwierigkeiten

Das deutsche Wirtschaftswachstum hat schon bessere Zeiten erlebt. Alle politischen Parteien wollen den Mittelstand fördern. Es hat schon mehrere Programme zur Förderung von Neugründungen mittelständischer Unternehmen gegeben (Ich-AG, Förderungen für ehemals Arbeitslose durch das „Arbeitsamt“).

Im Gegensatz zu der Wirtschaftslandschaft der Vergangenheit, in der zunächst agrarischer, dann produzierender und verarbeitender Sektor dominierten, leben wir heute in einem Dienstleistungsstaat. 85 % aller Firmenneugründungen finden im Dienstleistungssektor statt.

Zusammenfassung der Kapitel

A) Historisches und Hintergründe: Dieses Kapitel erläutert die Entstehung der GmbH im 19. Jahrhundert und ihre Entwicklung zu einer wirtschaftlich bedeutenden Rechtsform in Deutschland.

B) Die Funktionen des gesetzlichen Mindestkapitals von 25 000 €: Hier werden die ursprünglichen Zwecke des Mindestkapitals beleuchtet, insbesondere als Finanzierungsgrundlage, Bestandsschutz in der Anfangsphase und als Signal für Seriösität.

C) Auftretende Problematiken trotz oder wegen dieser Höhe des gesetzlichen Mindestkapitals: Das Kapitel untersucht Gründungsschwierigkeiten für Dienstleister und die Defizite beim Gläubigerschutz durch das Mindeststammkapital.

D) Der am 15.04.2005 vorgetragene Gesetzesentwurf als Lösungsansatz?: Die Ausführungen analysieren geplante Reformen, wie die Reduktion des Mindestkapitals, und deren Auswirkung auf Attraktivität und Gläubigerschutz.

E) Zukunftsaussicht – Vollständige Verzichtbarkeit des Mindestkapitals?: Den Abschluss bildet eine kritische Reflexion über die Sinnhaftigkeit einer vollständigen Abschaffung des Mindestkapitals im Hinblick auf den Gläubigerschutz.

Schlüsselwörter

GmbH, Mindestkapital, Haftungsbeschränkung, Gläubigerschutz, Neugründung, Stammkapital, Insolvenz, Reform, Gesetzesentwurf, Rechtsform, Wettbewerbsfähigkeit, Kapitalgesellschaft, Dienstleistungssektor, Überschuldung, Zahlungsunfähigkeit

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der rechtlichen und wirtschaftlichen Relevanz des gesetzlichen Mindestkapitals bei der GmbH und prüft, ob dieses im Hinblick auf aktuelle Anforderungen noch zeitgemäß ist.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Schwerpunkte sind die historische Entwicklung der GmbH, die Funktionen des Stammkapitals, Probleme des Gläubigerschutzes sowie die Auswirkungen geplanter gesetzlicher Reformen.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Ziel ist es zu untersuchen, ob eine Senkung oder eine vollständige Verzichtbarkeit des gesetzlichen Mindestkapitals die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen GmbH stärken kann, ohne den Gläubigerschutz zu gefährden.

Welche wissenschaftliche Methode wird in der Arbeit verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine Analyse der Rechtsgeschichte, die Auswertung von Gesetzesentwürfen und rechtlicher Literatur sowie eine statistische Betrachtung der Unternehmenslandschaft.

Was wird im Hauptteil der Arbeit detailliert behandelt?

Der Hauptteil analysiert die aktuelle Problematik hoher Gründungsschwellen für Dienstleister, das Versagen des Haftungsfondsprinzips in der Insolvenz sowie die Vorteile elektronischer Handelsregister.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Untersuchung am besten?

Die wichtigsten Schlagworte sind Mindestkapital, Gläubigerschutz, GmbH-Reform, Haftungsbeschränkung und Wettbewerbsfähigkeit.

Wie bewertet die Autorin die Rolle des Mindestkapitals für Start-ups?

Die Autorin sieht das Mindestkapital kritisch, da es insbesondere für Neugründungen im Dienstleistungssektor oft eine unnötige Hürde darstellt, die zur Umgehung durch ausländische Rechtsformen führt.

Welche Rolle spielen ausländische Gesellschaftsformen wie die Limited?

Ausländische Formen dienen oft als Ausweichmöglichkeit bei zu hohen deutschen Gründungshürden, bringen jedoch Rechtsunsicherheit und Probleme bei der Bonitätsprüfung für Geschäftspartner mit sich.

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Résumé des informations

Titre
Die Verzichtbarkeit des gesetzlichen Mindestkapitals bei Gründung einer GmbH
Université
University of Dusseldorf "Heinrich Heine"
Note
14
Auteur
Iris Otto (Auteur)
Année de publication
2006
Pages
32
N° de catalogue
V66344
ISBN (ebook)
9783638589789
ISBN (Livre)
9783638670395
Langue
allemand
mots-clé
Verzichtbarkeit Mindestkapitals Gründung GmbH
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Iris Otto (Auteur), 2006, Die Verzichtbarkeit des gesetzlichen Mindestkapitals bei Gründung einer GmbH, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/66344
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Extrait de  32  pages
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