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Das GfK-Fernsehpanel: Methode und Probleme

Titre: Das GfK-Fernsehpanel: Methode und Probleme

Dossier / Travail , 2003 , 14 Pages , Note: 1,7

Autor:in: M.A. Kathleen Deutschmann (Auteur)

Médias / Communication - Méthodes et la logique de la recherche
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Für Redakteure, Programmplaner und Intendanten deutscher Fernsehsender beginnt der Arbeitstag zumeist mit der Auswertung der Einschaltquoten 1 als Erfolgskontrolle der eigenen am Vortag gelaufenen Sendungen. Schon früh am Morgen liefert die GfK den Sendern die ersten vorläufigen Fernsehnutzungsdaten - so genannte „TV-Quicks“. Aber auch viele Fernsehzuschauer, die die Einschaltquoten in Tageszeitungen nachlesen können, interessieren sich dafür, wie viele andere Zuschauer die eigene Lieblingssendung eingeschaltet haben. Nicht selten - vor allem wenn der eigene Sender bzw. die bevorzugte Serie dabei nicht so gut abgeschnitten hat - sind das System der Fernsehzuschauerforschung der GfK und die von ihr ermittelten Quoten dann Gegenstand heftiger Kritik und Zweifel. Doch wie kommen diese Zahlen überhaupt zustande? Wer oder was ist die GfK? Und ist die Kritik an ihrer Arbeitsweise berechtigt? Dies sind Fragen, die diese Hausarbeit klären soll. Im folgenden Abschnitt wird zunächst die Methode der GfK-Fernsehforschung näher erläutert, bevor in Abschnitt 3 aufgezeigt wird, welche Probleme bei der Methode auftreten können bzw. auch, wie die GfK versucht diesen entgegenzuwirken. [...]

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Methode

2.1 Kurze Geschichte und Organisation der Fernsehforschung

2.2 Zielsetzung

2.3 Messtechnik: Panel und TC XL

2.4 Indikatoren der Fernsehnutzung

3. Kritik

3.1 Repräsentativität

3.2 Validität

4. Fazit

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Diese Arbeit untersucht das System der GfK-Fernsehforschung, erläutert dessen methodische Grundlagen zur Ermittlung von Einschaltquoten und analysiert kritisch die Herausforderungen hinsichtlich Repräsentativität und Validität innerhalb dieses Messverfahrens.

  • Historische Entwicklung und Organisation der Fernsehforschung in Deutschland
  • Funktionsweise der elektronischen Messtechnik (GfK-Panel und TC XL)
  • Definition und Anwendung zentraler Indikatoren der Fernsehnutzung
  • Kritische Analyse der Repräsentativität und Validität der Panel-Methode
  • Diskussion über den "Quotenfetischismus" und die Rolle der Forschung als Währung

Auszug aus dem Buch

2.3 Messtechnik: Panel und TC XL

Warum die Fernsehzuschauerforschung elektronisch gemessen wird, liegt auf der Hand: Kaum jemand wird sich genau daran erinnern können, was er am Abend zuvor gesehen hat, wann er wie lange welchen Sender eingeschaltet und wann und wohin umgeschaltet hat. Eine Abfrage des Fernsehverhaltens, die auf Erinnerung beruht, ist daher nicht denkbar und Genauigkeit nur durch elektronische Messung möglich. Grundlage der Fernsehzuschauerforschung sind das so genannte GfK-Fernsehpanel, eine Stichprobe, die aus derzeit 5.640 repräsentativ für Deutschland ausgewählten Haushalten mit etwa 13.000 Personen besteht und das GfK-Meter, das Gerät zur Messung der Fernsehnutzung, das in jedem Panelhaushalt installiert ist.

Ein Panel ist eine gleich bleibende Gruppe von Personen, bei denen mit demselben Instrument in regelmäßigen Abständen oder zumindest zu mehreren Zeitpunkten Erhebungen - z.B. Befragungen oder Beobachtungen - durchgeführt werden. Auch die Entscheidung für eine solche Längsschnitt-Untersuchung, die das Panel darstellt, ist nachvollziehbar, denn es „wäre zu aufwendig, die technische Apparatur jeden Tag in andere Haushalte zu bringen.“ Bezogen auf die Gesamtbevölkerung in Deutschland steht ein Panelmitglied etwa für 5.600 andere Fernsehzuschauer.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Bedeutung der Einschaltquoten für die Fernsehbranche und führt in die Fragestellung ein, wie diese Zahlen durch die GfK zustande kommen und welche Kritik daran geübt wird.

2. Methode: Dieses Kapitel erläutert die geschichtliche Entwicklung, die Ziele sowie die technische Umsetzung der Fernsehforschung mittels des GfK-Panels und definiert die gängigen Indikatoren.

3. Kritik: Das Kapitel kritisiert methodische Schwachstellen, insbesondere hinsichtlich der Repräsentativität der Stichprobe und der Validität der durch das GfK-Meter erfassten Daten.

4. Fazit: Das Fazit bewertet das GfK-System als notwendige Konvention für die Werbe- und Medienwirtschaft, trotz bestehender methodischer Einwände und gesellschaftlicher Auswirkungen.

Schlüsselwörter

GfK-Fernsehforschung, Einschaltquoten, Panel, Fernsehzuschauer, AGF, Reichweite, Repräsentativität, Validität, TC XL, Fernsehnutzung, Marktanteil, Quotenfetischismus, Mediamessung, Medienforschung, Sehbeteiligung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert das System der elektronischen Fernsehzuschauerforschung, welches in Deutschland durch die GfK im Auftrag der AGF durchgeführt wird.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die Themen umfassen die Geschichte der Forschung, die technische Umsetzung mittels Panels, die Definition von Nutzungsindikatoren sowie eine methodenkritische Auseinandersetzung.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, die Funktionsweise der GfK-Fernsehforschung transparent zu machen und zu prüfen, ob die Kritik an der Arbeitsweise der GfK berechtigt ist.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse und einer deskriptiven Darstellung der angewandten Methoden der elektronischen Reichweitenmessung in der deutschen Medienforschung.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die methodische Beschreibung (Panel-Aufbau, Messtechnik, Indikatoren) und den kritischen Teil (Repräsentativität, Panel-Effekt, Validität).

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind GfK-Panel, Einschaltquoten, AGF, Repräsentativität, Validität, Sehbeteiligung und Quotenfetischismus.

Warum ist das GfK-Panel keine perfekte Zufallsauswahl?

Die Stichprobe unterliegt Einschränkungen, da die Anwerbung von Haushalten schwierig ist und die erhobenen Daten durch Gewichtungsverfahren an Sollvorgaben der Media Analyse angepasst werden müssen.

Was versteht man unter dem sogenannten "Panel-Effekt"?

Dies beschreibt die bewusste oder unbewusste Verhaltensänderung der Panel-Teilnehmer, da diese den Zweck der Messung kennen und ihr Nutzungsverhalten darauf ausrichten.

Was ist das GfK-Meter TC XL?

Es handelt sich um einen Mikrocomputer, der in Panel-Haushalten installiert ist und sekundengenau die Nutzung von Fernsehgeräten sowie Videorecordern durch die verschiedenen Haushaltsmitglieder erfasst.

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Résumé des informations

Titre
Das GfK-Fernsehpanel: Methode und Probleme
Université
University of Leipzig  (Institut für Kommunikations- und Medienwissenschaft)
Cours
Methoden der Markt- und Meinungsforschung
Note
1,7
Auteur
M.A. Kathleen Deutschmann (Auteur)
Année de publication
2003
Pages
14
N° de catalogue
V66573
ISBN (ebook)
9783638591393
ISBN (Livre)
9783656795650
Langue
allemand
mots-clé
GfK-Fernsehpanel Methode Probleme Methoden Markt- Meinungsforschung
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
M.A. Kathleen Deutschmann (Auteur), 2003, Das GfK-Fernsehpanel: Methode und Probleme, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/66573
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Extrait de  14  pages
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