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Das Erstellen eines Trickfilms als projektbezogene Teamarbeit zur Story- und Figurenentwicklung

In einer 5. Klasse, Regelschule

Title: Das Erstellen eines Trickfilms als projektbezogene Teamarbeit zur Story- und Figurenentwicklung

Examination Thesis , 2006 , 93 Pages , Grade: 2,00

Autor:in: Matthias Kümmel (Author)

Pedagogy - Media Pedagogy
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Die Projektarbeit gründet auf dem allgemeinen Teil des Lehrplans des Thüringer Kultusministeriums „für offenen Unterricht, fächerübergreifendes Lehren und Lernen, Problemorientierung, Projektarbeit und Praxiserfahrungen ebenso wie für innere Differenzierung, individualisiertes Lernen sowie die Anwendung traditioneller und neuer Medien.“ Durch medienpädagogisches Arbeiten im Kunstunterricht sollen die Schüler 2 in der freien Entfaltung ihrer Persönlichkeit, in sozialer Verantwortung, und in ästhetischem Empfinden gefördert und gestärkt werden. Die Grundwerte menschlichen Zusammenlebens und die Gleichstellung zwischen Jungen und Mädchen in Familie und Gesellschaft als einer zentralen gesellschaftlichen Aufgabe 3 sollen den Schülern verdeutlicht und erlebbar gemacht werden. Sie sollen zum eigenständigen Handeln befähigt werden und ihre Ideen fantasiereich mit angemessenen Mitteln umsetzen können. Insbesondere die Lernbereiche Visuelle Medien/Visuelle Kommunikation haben zahlreich umfassen Anknüpfungspunkte an die Erfahrungswelt der Schüler. In den Arbeits- und Erlebnisbereichen Bildfolgen/Comic und Video/Film besitzen die Schüler durch ihren täglichen Konsum von Zeitschriften und Fernsehen Wahrnehmungs- und Urteilskompetenz 4 . Diese gilt es mit Hilfe des Trickfilm-Projektes weiterzuentwickeln und auszubauen. Der Arbeits- und Erlebnisbereich Video/Film ist zwar erst in der Klassenstufe 8 Inhalt des Kunstunterrichts, sollte aber durch entsprechende Motivation und technische Hilfestellung bereits in der Klassenstufe 5 umsetzbar sein. Schließlich verfügen die Schüler, als Zielgruppe des Kinderkanals, über reichliche Erfahrungen in der Benutzung der elektronischen Medien Film und Video.

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Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1. Themenbegründung

1.2. Technische Mittel

1.3. Thematische Eingrenzung

2. Theoretische Grundlagen

2.1. Medienerziehung in der Regelschule allgemein

2.2. Medienerziehung im Fachunterricht Kunsterziehung

2.3. Medienkompetenz als Ziel pädagogischer Arbeit

2.4. Grundlagen des Trickfilms – Sachanalyse

2.5. Die Trickboxx

2.6. Projektbezogene Schlussfolgerungen – didaktische Reduktion

3. Planung des Projekts

3.1. Voraussetzungen und Vorbereitungen

3.2. Didaktische und methodische Überlegungen

3.3. Schülerbezogene Überlegungen

3.4. Geplante Lernschritte

3.5. Verlaufsplanung der Projektwoche

4. Durchführung des Projekts

4.1. Vorbereitung und Anfertigung (Montag, 10.10.2005)

4.2. Erster Drehtag (Dienstag, 11.10.2005)

4.3. Zweiter Drehtag (Mittwoch, 12.10.2005)

4.4. Dritter Drehtag und Nachvertonung (Donnerstag, 13.10.2005)

4.5. Exkursion zum KiKA (Freitag, 14.10.2005)

5. Auswertung des Projekts

5.1. Auswertung des Projektverlaufs

5.2. Bewertungen der Schülerleistungen

5.3. Auswertung bezüglich der Ziele des Lehrplans Regelschule

5.4. Auswertung bezüglich der ausgewählten Ziele für die Projektwoche

6. Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Befähigung von Schülern der 5. Klasse zur projektbezogenen Teamarbeit bei der Erstellung von Trickfilmen unter Verwendung der "Trickboxx". Das Ziel ist es, durch die aktive Auseinandersetzung mit dem Medium Film die Medienkompetenz sowie soziale und methodische Fähigkeiten der Schüler zu fördern, wobei schülereigene Geschichten in einer Projektwoche umgesetzt werden.

  • Projektorientierte Medienerziehung im Kunstunterricht
  • Förderung von Teamfähigkeit und sozialer Kompetenz
  • Praktische Anwendung der Trickboxx-Technologie
  • Entwicklung von Storyboards und eigenständige Filmproduktion

Auszug aus dem Buch

2.4. Grundlagen des Trickfilms – Sachanalyse

Mit dem Trickfilm lässt sich mit einfachen Mitteln alles „Mögliche und Unmögliche“ darstellen. Man hat die vielfältigste Wahl zwischen realitätsnaher oder abstrakter, utopischen Darstellung von Ideen und Geschichten. Experimentierfreude und Neugierde sind dabei notwendige Eigenschaften.

Als erstes entsteht eine Idee für die Geschichte. Sie sollte in kurzen Sätzen formuliert werden, die der Drehbuchautor (hier: ein Schüler) aufschreibt.

Im so genannten Storyboard (Drehbuch) werden die Gedanken in einfache, skizzenhafte Bilder, Texte und Ton (Geräusche, Musik, Sprache) umgesetzt. Schritt für Schritt entstehen damit die einzelnen Szenen, wobei schon die verschiedenen Einstellungsgrößen und Farbencharaktere entworfen werden können. Die Figuren in den Bildern einer Szene (Phase) werden im Film/Video durch schrittweise Abfolge vieler kleiner Stellungs- oder Haltungsänderungen zu Animationen. Der Beginn und das Ende einer Phase werden als Eckphasen, die Bilder dazwischen als Zwischenphase bezeichnet. Der Bewegungsablauf lässt sich je nach Anzahl der Zwischenphasen als „schnell“ (wenige Bilder) oder „langsam“ (viele Bilder) darstellen. Beim Zeichnen des Films ist darauf zu achten, dass sich die zu bewegende Figur immer an genau der gleichen Stelle des Bildes befindet und nicht von Phase zu Phase hin und her springt. Damit das nicht passiert, müssen die Phasen beim Zeichnen übereinander gelegt werden, also nachdem Phase 1 gezeichnet ist, das Blatt der Phase 2 darüber legen und durchpausen usw.

Die einfachste Form eines Trickfilms ist das Daumenkino20. Im Auge des Betrachters vermischt sich der Ablauf der Bilder zu einer flüssigen Bewegung.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Begründung der Projektarbeit auf Basis des Thüringer Lehrplans, Vorstellung der technischen Mittel und thematische Eingrenzung auf schülereigene Geschichten.

2. Theoretische Grundlagen: Erörterung der Medienerziehung, Medienkompetenz und der Sachanalyse zur Trickfilmherstellung mit der Trickboxx.

3. Planung des Projekts: Darstellung der organisatorischen Voraussetzungen, didaktisch-methodische Überlegungen sowie die Verlaufsplanung der Projektwoche.

4. Durchführung des Projekts: Detaillierte Dokumentation der einzelnen Projekttage von der Vorbereitung bis zur Exkursion zum Kinderkanal.

5. Auswertung des Projekts: Kritische Reflexion des Projektverlaufs, Bewertung der Schülerleistungen sowie Analyse der erreichten Lernziele.

6. Zusammenfassung: Resümee über die erfolgreiche Projektdurchführung und Ausblick auf zukünftige Vorhaben.

Schlüsselwörter

Trickfilm, Trickboxx, Medienpädagogik, Projektarbeit, Kunsterziehung, Medienkompetenz, Teamarbeit, Regelschule, Storyboard, Animation, Grundschule, Filmanalyse, Medienerziehung, Lernziele, Kreativität

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit?

Die Arbeit dokumentiert ein medienpädagogisches Projekt, in dem Schüler der 5. Klasse einer Regelschule unter Anleitung selbstständig eigene Trickfilme produzieren.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Im Mittelpunkt stehen die Medienerziehung im Kunstunterricht, die methodische Planung von Gruppenprojekten und die technische Umsetzung von Trickfilmen.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Hauptziel ist die Förderung von Medienkompetenz sowie die Stärkung sozialer Fähigkeiten wie Teamfähigkeit und eigenverantwortliches Arbeiten durch die praktische Filmproduktion.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Es handelt sich um eine handlungsorientierte Projektarbeit, die durch Verlaufspläne, Reflexionsbögen und eine begleitende Auswertung der Lernziele strukturiert wurde.

Welche Inhalte umfasst der Hauptteil?

Der Hauptteil beschreibt detailliert die theoretische Fundierung, die organisatorische Vorbereitung und die konkrete Durchführung der Projektwoche, einschließlich der abschließenden Exkursion.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren das Projekt?

Die zentralen Begriffe sind Trickboxx, Medienkompetenz, Projektarbeit, Teamarbeit und handlungsorientierter Kunstunterricht.

Wie wurde die Trickboxx im Unterricht integriert?

Sie diente als zentrales technisches Werkzeug, mit dem die Schüler nach einer Einführungsphase in Gruppen eigene kleine Trickfilme auf Basis von Storyboards produzierten.

Welche Rolle spielt die Gruppenarbeit für den Erfolg?

Die Gruppenarbeit war unerlässlich, da die Komplexität der Trickfilmherstellung (Zeichnen, Legen, Aufnehmen, Vertonen) eine Aufgabenteilung und intensive Kommunikation innerhalb der Lerngruppe erforderte.

Was ergab die Auswertung für die zukünftige Arbeit?

Die Auswertung zeigte, dass für komplexe Aufgaben kleinschrittigere Anleitungen notwendig sind und eine sorgfältige Gruppeneinteilung sowie die frühzeitige technische Vertrautheit mit den Geräten den Lernerfolg maßgeblich beeinflussen.

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Details

Title
Das Erstellen eines Trickfilms als projektbezogene Teamarbeit zur Story- und Figurenentwicklung
Subtitle
In einer 5. Klasse, Regelschule
College
University of Applied Sciences Burgenland  (Staatliches Studienseminar Eisenach)
Grade
2,00
Author
Matthias Kümmel (Author)
Publication Year
2006
Pages
93
Catalog Number
V66591
ISBN (eBook)
9783638602990
ISBN (Book)
9783656816553
Language
German
Tags
Befähigung Teamarbeit Herstellen Trickfilms Ideen Story- Figurenentwicklung Klasse Klassenstufe Regelschule
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Matthias Kümmel (Author), 2006, Das Erstellen eines Trickfilms als projektbezogene Teamarbeit zur Story- und Figurenentwicklung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/66591
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