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Die zivil-militärischen Beziehungen in Süd- und Mittelamerika im 20. Jh. und deren Auswirkungen auf das Verhältnis zur demokratischen Politik heute in dieser Region.

Titre: Die zivil-militärischen Beziehungen in Süd- und Mittelamerika im 20. Jh. und deren Auswirkungen auf das Verhältnis zur demokratischen Politik heute in dieser Region.

Essai , 2006 , 9 Pages , Note: 1,3

Autor:in: Madeleine Pfeiffer (Auteur)

Politique - Région: Amérique Centrale et du Sud
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Résumé Extrait Résumé des informations

Der folgende Aufsatz ist der Versuch einer Reflexion zu den zivil-militärischen Beziehungen in Süd- und Mittelamerika im 20. Jahrhundert. Zu Beginn erfolgt eine allgemeine Betrachtung in diesem Kontext. Anschließend werden die zivilmilitärischen Beziehungen im Verlauf des 20. Jahrhundert dargestellt, um zuletzt die sich daraus ergebenden Herausforderungen an die demokratische Politik heute zu diskutieren.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

Wo war die zivile Gewalt? - zum Verhältnis von Politik und Militär in Süd- und Mittelamerika.

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die historische Entwicklung der zivil-militärischen Beziehungen in Süd- und Mittelamerika im 20. Jahrhundert und analysiert die daraus resultierenden Herausforderungen für die Stabilität und Konsolidierung demokratischer Systeme in der heutigen Zeit.

  • Historische Analyse zivil-militärischer Beziehungen im 20. Jahrhundert
  • Konzepte ziviler Kontrolle des Militärs nach Samuel P. Huntington
  • Die Rolle des Militärs als „Moderator“ und politische Interventionsfaktoren
  • Wandlungsprozesse vom „neuen Professionalismus“ hin zur Re-Demokratisierung
  • Aktuelle Herausforderungen wie Vergangenheitspolitik und zivile Institutionenstabilität

Auszug aus dem Buch

Wo war die zivile Gewalt? - zum Verhältnis von Politik und Militär in Süd- und Mittelamerika.

Zum allgemeinen Verständnis zivil-militärischer Beziehungen erscheint es angebracht mit dem Politikwissenschaftler Samuel P. Huntington zu beginnen, der die Diskussion über die politische Kontrolle des Militärs stark geprägt hat. Er differenziert in seinem Werk „The Soldier and the State. The Theory and Politics of Civil-Military Relations“(1957) zwischen subjektiver und objektiver ziviler Kontrolle. Subjektive Kontrolle kennzeichnet die freiwillige oder von der zivilen Seite gesuchte Unterstützung eines Teils des Militärs für ein bestimmtes Interesse, eine Institution oder eine politisch zivilgesellschaftliche Gruppe. In dieser Konstellation drohen Konflikte in zweierlei Hinsicht. In der Regel gibt es immer mehrere, konkurrierende zivile Gruppen, durch deren Interessen die übrigen Militärs gezwungen sind, sich für oder gegen die Regierung zu positionieren bzw. im Abseits zu bleiben. Dies kann zu einer Spaltung innerhalb des Militärs führen.

Parallel dazu rivalisieren die zivilgesellschaftlichen Gruppen darum Verbündete in den Reihen der Militärs zu finden. Laut Huntington resultieren daraus zwangsläufig konkurrierende zivil-militärische Bündnisse, welche die Einheit des Militärs und die Herausbildung einer professionellen Haltung gefährden oder unmöglich machen. Erstrebenswert ist nach Huntington die objektive zivile Kontrolle des Militärs. Die Voraussetzung ist hier die Autonomie des militärischen Berufs anzuerkennen und die Streitkräfte zu einer politisch unabhängigen und neutralen Institution zu machen.

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Die Einleitung gibt einen Überblick über den thematischen Rahmen der Untersuchung zu zivil-militärischen Beziehungen im 20. Jahrhundert und skizziert den weiteren Aufbau des Essays.

Wo war die zivile Gewalt? - zum Verhältnis von Politik und Militär in Süd- und Mittelamerika.: Das Hauptkapitel erläutert theoretische Ansätze zur Kontrolle des Militärs, analysiert die historische Rolle der Streitkräfte in lateinamerikanischen Staaten und diskutiert die Herausforderungen für die moderne Demokratisierung.

Schlüsselwörter

Zivil-militärische Beziehungen, Südamerika, Mittelamerika, Militärregime, Demokratisierung, Politische Kontrolle, Samuel P. Huntington, Professionalismus, Transitionsprozess, Vergangenheitspolitik, Institutionelle Stabilität, Zivile Oberherrschaft

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit reflektiert die komplexe historische und aktuelle Beziehung zwischen dem Militär und der Politik in lateinamerikanischen Staaten während des 20. Jahrhunderts.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Im Fokus stehen die politische Kontrolle der Streitkräfte, die Ursachen militärischer Interventionen in die Politik sowie die Anforderungen an die Festigung demokratischer Systeme.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, die historischen Entwicklungen der zivil-militärischen Beziehungen zu verstehen und daraus Handlungsempfehlungen für die heutige Konsolidierung der Demokratie in dieser Region abzuleiten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine politikwissenschaftliche Reflexion, die auf der Analyse theoretischer Konzepte (insbesondere von Samuel P. Huntington) und historischer Fallbeispiele basiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil analysiert die Entstehung militärischer Machtansprüche, die verschiedenen Phasen des militärischen Einflusses – vom „Militär als Moderator“ bis zur Diktatur – und die anschließenden Prozesse der Re-Demokratisierung.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind zivil-militärische Beziehungen, objektive zivile Kontrolle, Militärputsch, Professionalisierung des Militärs und Re-Demokratisierung.

Wie unterscheidet Huntington zwischen subjektiver und objektiver Kontrolle?

Subjektive Kontrolle bezeichnet die politische Instrumentalisierung des Militärs durch zivile Interessengruppen, während objektive Kontrolle eine professionelle, autonome und politisch neutrale Haltung des Militärs voraussetzt.

Welche Faktoren begünstigen laut Krämer und Kuhn militärische Eingriffe in die Politik?

Zu den Faktoren gehören schwere nationale Krisen, schwache institutionelle Kontrollmechanismen im Staatssystem sowie eine mangelnde politische Legitimität ziviler Regierungen.

Welche Rolle spielten Militärregime bei der ökonomischen Entwicklung?

Mit Ausnahme von Chile und Brasilien erwiesen sich die meisten Militärdiktaturen in Süd- und Mittelamerika in ökonomischer Hinsicht als Misserfolg, da soziale Probleme wie Armut und Korruption zunahmen.

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Résumé des informations

Titre
Die zivil-militärischen Beziehungen in Süd- und Mittelamerika im 20. Jh. und deren Auswirkungen auf das Verhältnis zur demokratischen Politik heute in dieser Region.
Université
University of Potsdam  (Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Fakultät )
Cours
Militär in der Politik - Das Beispiel Süd- und Mittelamerika
Note
1,3
Auteur
Madeleine Pfeiffer (Auteur)
Année de publication
2006
Pages
9
N° de catalogue
V66621
ISBN (ebook)
9783638595612
ISBN (Livre)
9783656781288
Langue
allemand
mots-clé
Beziehungen Süd- Mittelamerika Auswirkungen Verhältnis Politik Region Militär Politik Beispiel Süd- Mittelamerika
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Madeleine Pfeiffer (Auteur), 2006, Die zivil-militärischen Beziehungen in Süd- und Mittelamerika im 20. Jh. und deren Auswirkungen auf das Verhältnis zur demokratischen Politik heute in dieser Region., Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/66621
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Extrait de  9  pages
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