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Einführung in den Defensivrebound

Titre: Einführung in den Defensivrebound

Dossier / Travail , 2005 , 13 Pages , Note: 1,5

Autor:in: Christian Klaas (Auteur)

Sport - Théorie et Pratique
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Résumé Extrait Résumé des informations

[...] Der Rebound, definiert als das Sichern des vom Brett oder Korb abprallenden Balles im Angriff (Offensivrebound) und in der Verteidigung (Defensivrebound) nach erfolgtem Korbwurf (vgl. Brill & Prinz, 1993, S. 45) wird in der Unterrichts- und Trainingspraxis häufig zu Unrecht vernachlässigt. Tatsächlich stellt der Rebound eines der wichtigsten Spielelemente im Basketballspiel dar und verleiht diesem mehr Aggressivität und Spannung. Während in anderen Ballsportarten der Ball nach einem Fehlwurf oder Fehlschuss meistens im Aus landet, bleibt er im Basketballspiel durch das Korbbrett im Spiel und prallt ins Spielfeld zurück. Aus diesem Grund ist es für eine Mannschaft von herausragender Bedeutung diese abprallenden Bälle zu bekommen, denn mehr Rebounds bedeuten mehr Ballbesitz und mehr Ballbesitz bedeutet mehr Möglichkeiten „Körbe zu machen“ und weniger Möglichkeiten für den Gegner, das Gleiche zu tun. „Wer die Bretter beherrscht, beherrscht das Spiel“ trifft in dieser Hinsicht den Kern (vgl. Kyriasoglou, 1971, S. 49). Im Zentrum dieser Unterrichtseinheit steht der Defensivrebound, der von den Verteidigern mit dem Ziel ausgeführt wird, den Ball zu sichern und dem Angreifer damit eine zweite Wurfchance zu verwehren. Zudem bildet der Defensivrebound die Grundlage für das Einleiten eines erfolgreichen Schnellangriffs. Die Technik des Defensivrebounds gliedert sich in zwei Phasen: das Ausblocken des Gegners (Hinausboxen) und den eigentlichen Rebound, die Brettarbeit (vgl. Schlick & Schumacher, 1979, S. 51). In der Grundstellung für den eigentlichen Rebound ist die Front des Rebounders dem Korb zugewandt, die Füße stehen mindestens schulterweit auseinander, die Knie sind gebeugt, die Arme sind seitlich vom Körper in Schulterhöhe angewinkelt, die Handinnenflächen zeigen fangbereit nach oben, der Oberkörper ist leicht vorgeneigt (stabile Position durch Verlagerung des Körperschwerpunkts über die Beine) und die Augen schauen zum Ring bzw. zum abprallenden Ball. [...]

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1 Überlegungen zur Lerngruppe

2 Diskussion und Definition des Themas

3 Ziele der Unterrichtseinheit

3.1 Motorische Lernziele

3.2 Kognitive Lernziele

3.3 Sozial-affektive Lernziele

4 Didaktisch-methodische Überlegungen

5 Geplanter Unterrichtsverlauf

Zielsetzung & Themen

Das primäre Ziel dieser Unterrichtseinheit ist die fundierte Vermittlung der Defensivrebound-Technik im Basketball an Studenten, um den Ballbesitz durch effektives Sichern abprallender Bälle zu maximieren. Die Arbeit adressiert dabei sowohl die physischen Anforderungen als auch das taktische Verständnis des Ausblockens (Hinausboxens) als entscheidendes Element für ein erfolgreiches Defensivspiel.

  • Grundlagen und Bedeutung des Defensivrebounds im Basketballspiel
  • Technikschulung: Sprungtiming, Absprung und korrektes Ballfangen
  • Individual- und gruppentaktische Maßnahmen beim Ausblocken des Gegners
  • Methodischer Aufbau vom einfachen Sprungtraining bis zur komplexen Spielform "Under Pressure"
  • Übertragung der erlernten Fertigkeiten in die Spielsituation (5:5)

Auszug aus dem Buch

Diskussion und Definition des Themas

Der Rebound, definiert als das Sichern des vom Brett oder Korb abprallenden Balles im Angriff (Offensivrebound) und in der Verteidigung (Defensivrebound) nach erfolgtem Korbwurf (vgl. Brill & Prinz, 1993, S. 45) wird in der Unterrichts- und Trainingspraxis häufig zu Unrecht vernachlässigt. Tatsächlich stellt der Rebound eines der wichtigsten Spielelemente im Basketballspiel dar und verleiht diesem mehr Aggressivität und Spannung. Während in anderen Ballsportarten der Ball nach einem Fehlwurf oder Fehlschuss meistens im Aus landet, bleibt er im Basketballspiel durch das Korbbrett im Spiel und prallt ins Spielfeld zurück. Aus diesem Grund ist es für eine Mannschaft von herausragender Bedeutung diese abprallenden Bälle zu bekommen, denn mehr Rebounds bedeuten mehr Ballbesitz und mehr Ballbesitz bedeutet mehr Möglichkeiten „Körbe zu machen“ und weniger Möglichkeiten für den Gegner, das Gleiche zu tun. „Wer die Bretter beherrscht, beherrscht das Spiel“ trifft in dieser Hinsicht den Kern (vgl. Kyriasoglou, 1971, S. 49).

Im Zentrum dieser Unterrichtseinheit steht der Defensivrebound, der von den Verteidigern mit dem Ziel ausgeführt wird, den Ball zu sichern und dem Angreifer damit eine zweite Wurfchance zu verwehren. Zudem bildet der Defensivrebound die Grundlage für das Einleiten eines erfolgreichen Schnellangriffs.

Die Technik des Defensivrebounds gliedert sich in zwei Phasen: das Ausblocken des Gegners (Hinausboxen) und den eigentlichen Rebound, die Brettarbeit (vgl. Schlick & Schumacher, 1979, S. 51). In der Grundstellung für den eigentlichen Rebound ist die Front des Rebounders dem Korb zugewandt, die Füße stehen mindestens schulterweit auseinander, die Knie sind gebeugt, die Arme sind seitlich vom Körper in Schulterhöhe angewinkelt, die Handinnenflächen zeigen fangbereit nach oben, der Oberkörper ist leicht vorgeneigt (stabile Position durch Verlagerung des Körperschwerpunkts über die Beine) und die Augen schauen zum Ring bzw. zum abprallenden Ball.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Überlegungen zur Lerngruppe: Dieses Kapitel stellt kurz fest, dass es sich um eine studentische Zielgruppe und nicht um Schüler handelt, was den methodischen Ansatz beeinflusst.

2 Diskussion und Definition des Themas: Es erfolgt eine theoretische Einordnung des Rebounds als spielentscheidendes Element sowie eine detaillierte technische Beschreibung der Defensivrebound-Phasen.

3 Ziele der Unterrichtseinheit: Hier werden die motorischen, kognitiven und sozial-affektiven Lernziele definiert, die die Studenten im Verlauf der Einheit erreichen sollen.

4 Didaktisch-methodische Überlegungen: Dieses Kapitel erläutert den konzeptionellen Aufbau der Einheit von einfachen Grundübungen bis hin zu komplexen Spielsituationen unter Druck.

5 Geplanter Unterrichtsverlauf: Eine tabellarische Übersicht, die den zeitlichen Ablauf, die inhaltlichen Schwerpunkte, die Lehrverfahren sowie die benötigten Materialien präzise auflistet.

Schlüsselwörter

Basketball, Defensivrebound, Offensivrebound, Ausblocken, Hinausboxen, Sprungtiming, Spieltaktik, Innenposition, Korbsicherung, Schnellangriff, Unterrichtseinheit, Techniktraining, Sportwissenschaft, Ballsport, Rebounder.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die didaktische Planung und methodische Vermittlung des Defensivrebounds innerhalb einer Sportunterrichtseinheit für Studenten.

Welche zentralen Themenfelder werden abgedeckt?

Die Schwerpunkte liegen auf der Technik des Rebounds, dem Ausblocken des Gegners, der Schulung des Sprungtimings und der Umsetzung in spielnahen Situationen.

Was ist das primäre Ziel der Unterrichtseinheit?

Das Ziel ist, dass die Teilnehmer die Technik des Defensivrebounds beherrschen und verstehen, wie sie durch diese Fertigkeit den Ballbesitz ihrer Mannschaft sichern.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einem methodisch-didaktischen Entwurf, der auf sportpädagogischen Prinzipien (vom Einfachen zum Komplexen) und Fachliteratur zur Basketballvermittlung aufbaut.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die technische Analyse der Rebound-Bewegung, die Zielsetzung der Einheit, didaktische Begründungen sowie den detaillierten Zeitplan der verschiedenen Übungsphasen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Basketball, Defensivrebound, Ausblocken, Sprungtiming und Techniktraining charakterisieren.

Warum wird zwischen aktivem und reaktivem Ausblocken unterschieden?

Die Unterscheidung ist notwendig, da der Verteidiger beim aktiven Ausblocken auf den Werfer reagiert, während beim reaktiven Ausblocken ein Gegenspieler ohne Ball durch den Verteidiger kontrolliert werden muss.

Was bedeutet das Prinzip "Under Pressure" im Kontext der Spielform?

Es beschreibt eine komplexe Spielform, in der die Rebound- und Pass-Technik unter erschwerten Bedingungen und Zeitdruck angewendet werden müssen, um die Spielpraxis zu fördern.

Welche Rolle spielt das "Verteidigungsdreieck"?

Das Verteidigungsdreieck dient der Zusammenarbeit mehrerer Spieler in Korbnähe, um das Ausblocken effektiver zu gestalten und den Korb besser gegen Rebounder des Gegners abzusichern.

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Résumé des informations

Titre
Einführung in den Defensivrebound
Université
Technical University of Darmstadt  (Institut für Sportwissenschaft)
Cours
Aufbaukurs Vermittlung Basketball
Note
1,5
Auteur
Christian Klaas (Auteur)
Année de publication
2005
Pages
13
N° de catalogue
V66762
ISBN (ebook)
9783638584869
ISBN (Livre)
9783656782100
Langue
allemand
mots-clé
Einführung Defensivrebound Aufbaukurs Vermittlung Basketball
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Christian Klaas (Auteur), 2005, Einführung in den Defensivrebound, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/66762
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Extrait de  13  pages
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