Digitale Literatur: Ein prägendes Merkmal der literarischen Gegenwart?


Hausarbeit (Hauptseminar), 2006

32 Seiten, Note: 1,0


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Digitale Literatur
2.1 Literarisches Schreiben im Netz
2.1.1 Gemeinsames Schreiben im Usenet
2.1.2 Gemeinsames Schreiben im World Wide Web
2.1.3 Projekt gvoon – w.w.words
2.2. Autorenblogs

3. Wofür sprechen die gesammelten Indizien?

Anhang I: Usenetthread zu Kapitel 2.1.1
Anhang II: Interview mit den Autorinnen zu Kapitel 2.1.1

Literaturverzeichnis

1. Einleitung

„Wenn ich den Computer nutze, um das Wort zu transportieren, geschieht etwas Seltsames, das mich stark von dem entfernt, was ich früher getan habe. Das Schreiben an sich wird anders. Schon wenn ich mit einem Computer als Schreibgerät umgehe, sind alle meine Vorversionen, alles, was ich nicht speichere, schon weg, wenn ich einfach die „Löschen“-Taste drücke. Es bleibt keine Spur, und Forscher, die nachvollziehen wollten, wie mein Text zu dem geworden ist, was er jetzt ist, würden keine Spur finden – keine Zettel, keine Randnotizen oder verworfenen Passagen. Alles ist nur virtuell, also nur fast real, aber eben nicht wirklich da.“[1]

Diese Äußerung stellt Stefan Maskievicz seiner Betrachtung der Nutzung des Mediums Internet als Publikationsorgan für seine eigenen literarischen Werke voran. Er macht damit einen Ausschnitt der Tragweite deutlich, die die Nutzung moderner Medien für Literatur in der heutigen Zeit haben kann. Dass es sich beim Internet um ein flüchtiges Medium handelt, dessen Inhalte nicht nur mit der Überarbeitung der Texte selbst, sondern unter Umständen auch im Rahmen des technischen Wandels des Mediums verschwinden, liefert eine veränderte Ausgangssituation für den Autor.[2] Eine derartige Verknüpfung der Mediengeschichte mit der Literaturgeschichte ist kein neuer Prozess. Spätestens mit der Erfindung des Buchdrucks Mitte des 15. Jahrhunderts nach Christus wird dieser kulturhistorisch-literarische Zusammenhang überdeutlich, der aber auch schon vorher vorhanden war. So ist die Form der Abgrenzung zwischen mündlicher und handschriftlicher Tradierung von Wissen und literarischen Werken ein Gegenstand, der immer wieder zu Diskussionen innerhalb der Literaturwissenschaft führte und führt. Der eigentliche Kern solcher Debatten ist allerdings häufig inhaltlicher Art und nur am Rande vom neuen Medium ‚Schriftlichkeit’ beeinflusst.[3] Die Frage nach den Veränderungen, die ein neues Medium in der Gesellschaft und damit auch in der Literaturgeschichte bewirkt hat, ist darüber hinaus nur im historischen Rückblick für bereits abgeschlossene Prozesse eindeutig bewertbar.[4] Schwierig ist die Beurteilung hingegen bei aktuellen, noch nicht abgeschlossenen Entwicklungen. Bezüglich der gegenwärtigen Zeit nehmen die beobachtbaren Prozesse somit den Status von Indizienbeweisen für eine Umwälzung an, die häufig als ‚digitale Revolution’ bezeichnet wird. Sie ist vor allem gekennzeichnet durch die umfassende Veränderung aller Bereiche der Kommunikation und der gesamten Medienwelt durch die Entstehung des Universalmediums Computer.[5] Das Internet als globales Netzwerk ist dabei ein bedeutender Teil der Veränderungen in der Kommunikations- und Medienwelt. Hieraus ergibt sich die Frage, welchen Einfluss diese aktuellen, ‚neuen Medien’ auf die Erscheinungsformen der Literatur und ihre Entstehung haben und welche neuen Formen im Umgang mit Literatur durch sie geschaffen werden. Ist es lediglich die mit dem Eingangszitat angesprochene ‚handwerkliche Flüchtigkeit’ digital gespeicherter Ideen, oder gibt es weitere, möglicherweise viel grundlegendere Veränderungen innerhalb der Produktion und Rezeption von Literatur? Was wird in 50 oder 100 Jahren als charakteristisches Merkmal unserer Zeit Eingang in die literaturhistorische Epochendiskussion gefunden haben?

Die abschließende Beantwortung dieser Frage im Rahmen einer einzelnen Seminararbeit zu leisten, ist in der Tat kaum möglich. Vielmehr geht es mir um die Beleuchtung ausgewählter Phänomene. Anhand dieser soll ein indizienartiger Einblick in das breite Feld der digitalen Literatur und aktueller Veränderungen in diesem Bereich entstehen. Die Darstellung unterschiedlicher verteilter (kollaborativer) Schreibprojekte in Kapitel 2.1 und die Betrachtung eines so genannten ‚Autorenblogs’ in Kapitel 2.2 liefern dabei das konkrete Indizienmaterial. Die gewonnenen Erkenntnisse werden zur Beantwortung der Fragestellung in Kapitel 3 zusammengeführt. Auf eine vorgezogene und gebündelte Darstellung von theoretischen Zusammenhängen und Begriffsdefinitionen werde ich aus Gründen des Praxisbezugs verzichten. Die notwendigen Erläuterungen werden vielmehr Teil der einzelnen Kapitel sein.

2. Digitale Literatur

Spricht man von digitaler Literatur in ihrer Gesamtheit, stößt man in den deutschsprachigen literaturwissenschaftlichen Fachtexten auf eine große Anzahl von konkurrierenden Begriffen.[6] Teilweise ausgeführt als verschiedene Bezeichnungen für ähnliche Phänomene, teilweise aber auch bei unterschiedlichen Autoren mit unterschiedlicher Bedeutung belegt, ergibt sich kaum ein einheitliches Gesamtbild des Bedeutungsfeldes ‚digitale Literatur’. Trotz dieser begrifflichen Vielfalt existiert doch immerhin eine wesentliche Unterscheidung zwischen zwei großen Teilgebieten, die Auftrennung in „Literatur im Netz“ und „Netzliteratur“.[7] Der Bereich der Literatur im Netz ist dabei für diese Arbeit eher von untergeordneter Bedeutung. Zwar bringt die Publikation von literarischen Texten im Internet einige Strukturmerkmale mit sich, die in Büchern in dieser Form nicht zu finden sind[8], jedoch geht es in erster Linie um das Ausnutzen eines neuen Mediums für prinzipiell auch in anderer Form publizierbare Inhalte, also um die Nutzung von Parallelmedien. Ob sich dieser Bereich in der Praxisbetrachtung allerdings komplett aussparen lässt, muss sich im Rahmen der Beschäftigung mit den jeweiligen Projekten herausstellen. Interessanter ist im Hinblick auf die formulierte Fragestellung in jedem Fall die Betrachtung der Netzliteratur. Zusammenfassen lassen sich unter diesem Begriff alle Werke, die speziell für das Internet geschrieben worden sind, beziehungsweise erst durch dieses entstehen. Gemeinsam ist ihnen, dass sie die besonderen (technischen) Bedingungen des Internets für ihre produktionsästhetischen Zwecke nutzen.[9] Teil dieser Bedingungen sind auch die sozialen Beziehungen, in erster Linie die Kommunikation einzelner Personen in einem Netzwerk. Besonders deutlich wird diese Entwicklung im Bereich der kollaborativen Schreibprojekte, denen im folgenden Kapitel die erste genauere Betrachtung gilt.

2.1 Literarisches Schreiben im Netz

Für literarische Werke ist charakteristisch, dass sie im Gegensatz zu dokumentarischer und Fachliteratur eine bestimmte Interpretationsbedürftigkeit mitbringen. Fachtexte sollten im Optimalfall auch für sich alleine stehen können, da sie alle Unklarheiten hinreichend genau erläutern, den Leser aber zumindest im Rahmen von Quellenangaben und Querverweisen auf ihre Zusammenhänge hinweisen. Im literarischen Werk ist eine solche Alleinstellung hingegen fast ausgeschlossen. Der Autor oder die Autoren produzieren etwas, das sich nur erschließen lässt, wenn Zusammenhänge gedeutet (interpretiert) werden. Dies geschieht innerhalb des Textes selbst, in der Regel aber auch auf Basis von Hintergrundwissen, Weltwissen und jeder Form von Paratexten.[10] In der traditionellen Autor-Leser-Konstellation sind die Rollen dabei klar verteilt. Der Autor produziert, der Leser entschlüsselt. Genau dieser Aspekt wird mit kollaborativen Schreibprojekten hinfällig. Das Internet bietet dem einzelnen Nutzer Interaktion mit anderen Nutzern – so weit eine triviale Feststellung, da dies charakteristisch für jedes Netzwerk ist. Jedoch liefert das Internet mehr als nur die Möglichkeit der Kommunikation miteinander. Im Rahmen eines gemeinsamen Schreibprojekts kann jeder Leser selbst zum Autor werden. Die vormals klare Rollenverteilung entfällt und die Interpretation des Gelesenen erfolgt durch produktives Weiterschreiben. „Die einheitsstiftende Rolle des Autors überträgt sich auf den Leser, der im Hypertext durch eigene Entscheidung eine Textfolge kombiniert und eine kohärente Verbindung der Textfragmente herstellen muss.“[11] Der Leser fügt also sein eigenes Verständnis des Gelesenen in den Text ein und verändert diesen damit für den Folgeleser. Die gestalterischen Möglichkeiten jedes Projekts sind dabei durch zweierlei Aspekte begrenzt. Zunächst ist dies aus technischer Sicht das verwendete Übertragungsprotokoll. Es bestimmt, welche Form der Gestaltungsmöglichkeiten ein Schreibprojekt bietet. Das Schreiben von reinen Textbausteinen enthält charakteristischerweise andere gestalterische Möglichkeiten, als eine Plattform, die mit multimedialem Charakter aufwartet. Der zweite (später zu behandelnde) begrenzende Aspekt ist eine mögliche Einflussnahme durch einen Leiter bzw. Moderator des Projekts. Gleichzeitig ist aber auch zu beachten, dass nicht immer eine eindeutige Trennung von gemeinsamem Schreiben und dem ‚Schreiben über das Schreiben’ möglich ist, wie das folgende Beispiel zeigen wird.

2.1.1 Gemeinsames Schreiben im Usenet

Eine der ältesten Plattformen, die sich der reinen Textform bedient, ist das Usenet. Dieses auf dem Protokoll NNTP basierende Netzwerk mit insgesamt ca. 25.000 Diskussionsgruppen weltweit entstand bereits 1979. Es umfasst – die Anzahl der Gruppen lässt es bereits vermuten – alle nur denkbaren Themen, an denen ein Interesse zur Diskussion besteht. Das Grundprinzip des Usenets lässt sich durch einen Vergleich mit dem Zeitungswesen beschreiben. Zu einem veröffentlichten Artikel schreibt ein Leser einen Leserbrief, der durch die Veröffentlichung in der Zeitung selbst zu einem Artikel wird. Auf diese Weise ergibt sich eine (in den meisten Fällen) unmoderierte bidirektionale Diskussion auf schriftlicher Basis.[12]

Die Hierarchie ‚de.etc.schreiben.*’ mit ihren Untergruppen ‚.lyrik’, ‚.prosa’ und ‚.misc’ ging im Mai 1999 aus der älteren Gruppe ‚de.alt.geschichten’ hervor, als dort der zunehmende Traffic zur Unübersichtlichkeit führte.[13] Der bisherige Aktivitäts-höhepunkt wurde im Jahr 2001 mit über 34.000 Beiträgen für die Gesamthierarchie erreicht. Seitdem sind die Beitragszahlen wieder deutlich gesunken und liegen zurzeit bei etwa einem Zehntel des Höchststandes.[14] Dies ist möglicherweise mit der zunehmenden Konkurrenz durch Forensysteme mit ähnlicher Ausrichtung im World Wide Web zu erklären. Für den englischsprachigen Raum gibt es ebenfalls diverse Usenethierarchien, die das Schreiben und Mitschreiben zum Thema haben. Unter anderem sind dies:

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

misc.writing Schreiben als Beruf oder Hobby allgemein.“[15]

In der deutschsprachigen Usenetgruppe ‚de.etc.schreiben.lyrik’ finden sich fast täglich neue Beiträge von Gruppenteilnehmern, die dort ihre eigenen lyrischen Werke publizieren. Geradezu typisch für das Usenet findet sich dabei eine Mischung aus Diskussion, humoristischen Beiträgen und Ergänzungen der präsentierten Werke. Ein aktuelles Beispiel dazu ist ein Posting mit dem Betreff „albtraumtrunken“ von Autorin „zymtstern“ vom 16.07.2006. Inhalt ist ein vierstrophiges Gedicht. ‚R.L.’ antwortet am 19.07.2006 auf dieses Posting. Sie ergänzt zu jeder der vier Strophen ihre eigenen Gedanken in Form von weiteren Versen, bevor sie abschließend (außerhalb des Gedichts) den Kommentar „…ein Dialog mit deinen Gedanken. Gruß Rena“ einfügt. Dies kommentiert wiederum ‚zymtstern’ am 20.07.2006 mit den Worten „Danke für Deine Gedanken dazu. Träume, insbesondere Albträume sind ja für mich die "unendliche Geschichte", da kommen sicher noch viele zusammen. Vielleicht sollte ich mal ein Traumgedichtbuch ins Auge fassen? :)“. Dieser Beitrag ist der (bisher) abschließende im Diskussionsthread.[16]

Obwohl er lediglich aus drei Beiträgen von zwei Autoren besteht, ist der Ablauf dieses Threads dennoch charakteristisch für den Ablauf von Schreibprozessen im Usenet. Es steht nicht die Präsentation eines fertigen Werks im Mittelpunkt, sondern die Weitergabe einer Vorlage und eine Diskussion darüber. Durch die textgebundene Form ist das Kommentieren und Diskutieren über Beiträge fast wie in einem normalen Gespräch möglich.[17] Die für das Usenet geltenden Konventionen der Zitation sorgen darüber hinaus für einfache Lesbarkeit und Übersicht.[18] Der dargestellte Gesamteindruck ergab sich speziell im Gespräch mit den beiden oben unter ihren Pseudonymen erwähnten Autorinnen. Per E-Mail habe ich mit ihnen am 28.07.2006 Kontakt aufgenommen und ein schriftliches Kurzinterview geführt, das ich im Folgenden zusammen mit den Antworten vom 28.07.2006 und 29.07.2006 in Ausschnitten wiedergebe und kommentiere.[19]

[...]


[1] Maskiewicz, Stefan: Schreiben an der Web|kante. In: Digitalität und Literalität. Zur Zukunft der Literatur, hrsg. v. Harro Segeberg u. Simone Winko, München 2005, S. 179-198, hier S. 180.

[2] Vgl. ebd., S. 181.

[3] Ein Beispiel hierfür ist die Diskussion im Rahmen der Überlieferungsgeschichte der mittelhochdeutschen Lieder Neidharts aus dem frühen 13. Jahrhundert. Sie bewegt sich im Wesentlichen entlang der Frage der Autor-Authentizität von vormals nur mündlich tradierten und erst später im Rahmen des Mediums „Handschrift“ festgehaltenen Texten. Die mediengeschichtliche Diskussion ist in einem solchen Fall also nur sekundär von Interesse. Ähnliches gilt auch für das Nibelungenlied, bei dem die Grenzstellung zwischen Mündlichkeit und Schriftlichkeit als Mediendiskussion in die Literaturwissenschaft Eingang findet. Vgl. Schütz, Erhard/ Wegmann, Thomas: Literatur und Medien. In: Gründzüge der Literaturwissenschaft, hrsg. v. Heinz Ludwig Arnold und Heinrich Detering, 3. Aufl. München 1999, S. 52-78, hier S. 55.

[4] Die zunehmende Alphabetisierung der Bevölkerung und die eng damit verknüpfte Veränderung im Leseverhalten der Menschen in Folge der Erfindung des Buchdrucks mit beweglichen Lettern durch Gutenberg ist hierfür das bekannteste Beispiel. Vgl. Schön, Erich: Geschichte des Lesens. In: Handbuch Lesen, hrsg. v. Bodo Franzmann, Klaus Hasemann, Dietrich Löffler u. Erich Schön, München 1999, S. 1-85.

[5] Vgl. Manovich, Lev: The Language of New Media. Cambridge 2001, S. 19.

[6] Vgl. Winko, Simone: Hyper-Text-Literatur. Digitale Literatur als Herausforderung an die Literaturwissenschaft. In: Segeberg, Winko, 2005, s. Anm. 1, S. 137-157, hier S. 137, Anm. 1.

[7] Vgl. Böhler, Christine: Das Netz beschreiben. In: Segeberg, Winko, 2005, s. Anm. 1, S. 57-67.

[8] Beispiele hierfür finden sich etwa überall dort, wo Fachtexte für das Internet aufbereitet werden. Die textinterne Verlinkung einzelner Kapitel ist dabei das auffälligste Merkmal solcher Auftritte. Häufig ist auch die zusätzliche Anreicherung mit Bildmaterial, ergänzenden Links zu anderen Onlineauftritten oder auch die zusätzliche Kommentierung bestimmter Abschnitte zu finden. Bei literarischen Texten im Internet ist dies ähnlich, hier steht allerdings noch häufiger die Eins-zu-eins-Wiedergabe des Textes im Vordergrund. Insgesamt handelt es sich aber in sämtlichen Fällen nicht um eine neue Form des Werks, sondern eben schlicht um eine an die Besonderheiten des Mediums Internet angepasste Textvariante.

[9] Vgl. Simanowski, Roberto: Die Kinetisierung konkreter Poesie. In: Segeberg, Winko, 2005, s. Anm. 1, S. 161-177, hier S. 164.

[10] Die Begrifflichkeit Paratext geht auf Gérard Genette zurück und bezeichnet die um den Primärtext herum angeordneten Schriftstücke, die sich auf diesen beziehen. Hierzu gehören neben weiteren Primärtexten mit intertextuellen Bezügen auch Interviews, Tagebücher, Briefe und ähnliches Quellenmaterial, das bei Genette als „Epitexte“ eingeordnet ist. Vgl. Genette, Gérard: Paratexte: das Buch vom Beiwerk des Buches. Frankfurt a.M. 1989.

[11] Suter, Beat/ Böhler, Michael: Vom Tod des Autors, kollaborative Autorschaft und die Rolle des Lesers , 2000. Zugriff unter http://www.netlit.de/literatur/theorie/ (02.08.2006).

[12] Vgl. http://de.wikipedia.org/wiki/Usenet (02.08.2006).

[13] Vgl. Hoth, Iris/ Gassner, Oliver/ Zoetl, Gunnar/ Weber, Kai: FAQ de.etc.schreiben.*, http://www.faqs.org/faqs/de-autorenkreis/geschichtenfaq/ (02.08.2006).

[14] Vgl. http://usenet.dex.de/de.etc.schreiben.ALL.html (02.08.2006).

[15] s. Anm. 13.

[16] Der Thread dieser drei Postings findet sich im Anhang I der Arbeit.

[17] Der Sonderfall der so genannten ASCII-Art müsste in diesem Zusammenhang separat untersucht werden, da er mit der optischen Gestaltbarkeit von Text spielt. Ich gehe allerdings davon aus, dass er höchstens in Form der konkreten Poesie Eingang in die angesprochenen Gruppen des Usenets findet. Somit wäre er dann ebenfalls Ausgangspunkt für inhaltliche Diskussionen und widerspricht daher dem Dargestellten nicht.

[18] Vgl. für das deutschsprachige Usenet: Nimmich, Dirk: Wie zitiere ich im Usenet?

http://www.afaik.de/usenet/faq/zitieren/ (02.08.2006). Für den englischsprachigen Raum vgl.

Bell, Jon: Quoting Style in Newsgroup Postings, http://web.presby.edu/~nnqadmin/nnq/nquote.html

(02.08.2006).

[19] Der vollständige Interviewteil ist im Anhang II dieser Arbeit abgedruckt.

Ende der Leseprobe aus 32 Seiten

Details

Titel
Digitale Literatur: Ein prägendes Merkmal der literarischen Gegenwart?
Hochschule
Georg-August-Universität Göttingen  (Seminar für Deutsche Philologie)
Veranstaltung
Literatur und Medien
Note
1,0
Autor
Jahr
2006
Seiten
32
Katalognummer
V66922
ISBN (eBook)
9783638592888
ISBN (Buch)
9783638725255
Dateigröße
579 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Digitale, Literatur, Merkmal, Gegenwart, Medien
Arbeit zitieren
Sebastian Hanelt (Autor), 2006, Digitale Literatur: Ein prägendes Merkmal der literarischen Gegenwart?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/66922

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