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Risikomanagement mit Optionen - Strategien

Title: Risikomanagement mit Optionen - Strategien

Seminar Paper , 2006 , 17 Pages , Grade: 1.0

Autor:in: Christian Ruffer (Author)

Business economics - Banking, Stock Exchanges, Insurance, Accounting
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Strategien

Optionen lassen sich in Verbindung mit dem Underlying oder in Kombination mit anderen Optionen bestens dazu verwenden bestimmte Payoff-Muster zu generieren. Daher eignen Sie sich hervorragend für die Absicherung eines Portfolios.1 Man kann dadurch Markt- und Preisrisiken von Investitionen vermindern. Dies beruht auf einer Kompensation von Verlusten eines Investments mit den Gewinne aus einem anderen Investment.2 Die hier vorgestellten Kombinationen beruhen auf der Annahme, dass europäische Optionen eingesetzt werden. Wäre zu jedem Strike eine Option am Markt verfügbar, so könnte man könnte man damit jedes Payoff-Muster kreieren.3

Heutzutage werden solche Strategien von Banken auch als fertige strukturierte Produkte in Form von Zertifikaten angeboten.

Put-Call-Parität

Die Put-Call-Parität ist für die Portfoliostrategien ein bedeutendes Theorem das besagt, dass eine Investition in einen Long Call und einen Long Put, gleiche Kosten mit sich bringt wie der Kauf eines Underlyings auf Kredit. Es wird aus folgenden Annahmen gefolgert.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

Strategien

Put-Call-Parität

Covered-Call-Writing

Protected-Put-Buying

Bull Spread

Bear Spread

Straddle

Strangle

Fazit

Zielsetzung & Themen

Das Hauptziel dieser Arbeit ist die Darstellung und Analyse verschiedener Optionsstrategien, um das Risikomanagement bei Finanzinvestitionen durch den gezielten Einsatz von Optionen zu optimieren.

  • Grundlagen der Put-Call-Parität
  • Einsatz von Covered-Call-Writing zur Renditeoptimierung
  • Absicherungsmechanismen durch Protected-Put-Buying
  • Analyse von Spread-Strategien (Bull Spread und Bear Spread)
  • Kombinationsmöglichkeiten durch Straddle und Strangle

Auszug aus dem Buch

Covered-Call-Writing

Unter Covered-Call-Writing versteht man den Kauf eines bestimmten Underlyings, auf das man zusätzlich einen Call schreibt. Das gekaufte Underlying ist somit gedeckt. Die Bedeutung ist in folgendem Diagramm (Abbildung 3) dargestellt.

Der Punkt S sei der Kurs zu dem gekauft wird. K sei der Strike einer Short Call Option auf das Underlying. Würde der Anleger nur das Underlying, z.B. eine Aktie, kaufen, so stellt die blaue Linie das Payoff der Aktie zu einem bestimmten Kurs dar. Ist der Kurs links von S und damit niedriger, verliert der Anleger. Ist der Kurs rechts von S gewinnt er. Schreibt er zusätzlich zu dem gekauften Underlying noch einen Call, erhält er eine Prämie für diesen Call. Der Payoff seiner Inverstition verschiebt sich somit um die Höhe der Prämie nach oben. Dies ist mit der roten Linie dargestellt.

Der Knick in der roten Linie am Kurs K stellt die Ausübung des Calls dar, da hier der Kurs des Underlyings über dem Strike K liegt. Der Payoff beim Covered-Call-Writing ist somit noch oben durch einen so genannten Cap begrenzt. Dieser Cap errechnet sich aus dem Strikekurs des Underlyings und der Optionsprämie C*.

Zusammenfassung der Kapitel

Strategien: Einführung in die Nutzung von Optionen zur Generierung von Payoff-Mustern und zur Portfolio-Absicherung.

Put-Call-Parität: Erläuterung des Theorems, das den Zusammenhang zwischen Long Calls, Long Puts und dem Kauf eines Underlyings auf Kredit beschreibt.

Covered-Call-Writing: Beschreibung der Strategie, bei der ein Call auf ein bereits gehaltenes Underlying geschrieben wird, um Prämien zu vereinnahmen.

Protected-Put-Buying: Analyse der Absicherung eines Underlyings durch den gleichzeitigen Kauf einer Put-Option gegen Kursverluste.

Bull Spread: Vorstellung einer Strategie für moderat steigende Märkte mittels Kombination von Calls oder Puts mit unterschiedlichen Strikes.

Bear Spread: Beschreibung der gegenteiligen Strategie zum Bull Spread, um bei fallenden oder stagnierenden Kursen Erträge zu erzielen.

Straddle: Analyse der Kombination aus Call und Put mit identischem Strike zur Ausnutzung starker Kursschwankungen.

Strangle: Erläuterung der Variante des Straddles, die durch unterschiedliche Strikes einen Floor in der Verlustzone schafft.

Fazit: Zusammenfassende Betrachtung der vielseitigen Konstruktionsmöglichkeiten von Optionen als Instrument für das Risikomanagement.

Schlüsselwörter

Risikomanagement, Optionen, Put-Call-Parität, Covered-Call-Writing, Protected-Put-Buying, Bull Spread, Bear Spread, Straddle, Strangle, Underlying, Payoff-Muster, Absicherung, Hedging, Termingeschäfte, Strike.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundlegend?

Die Arbeit behandelt die systematische Anwendung von Optionsstrategien zur Steuerung von Risiken und zur gezielten Gestaltung von Ertragsprofilen in Finanzinvestitionen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen umfassen die mathematischen Grundlagen wie die Put-Call-Parität sowie die praktische Umsetzung von Absicherungs- und Spekulationsstrategien durch Optionskombinationen.

Welches Ziel verfolgt die Arbeit?

Ziel ist es, die grundlegenden Techniken und Möglichkeiten aufzuzeigen, wie durch Kombination von Optionen und Underlyings spezifische Payoff-Muster konstruiert werden können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine theoretische Analyse von Payoff-Diagrammen und mathematischen Bedingungen, um die Wirkungsweise der Strategien in verschiedenen Kurs-Szenarien darzustellen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden verschiedene Strategien wie Covered-Call-Writing, Spread-Varianten sowie Straddle und Strangle detailliert anhand von Diagrammen und Szenarioanalysen erläutert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Risikomanagement, Optionen, Underlying, Payoff, Strike, Hedging, Volatilität und Spread-Strategien.

Warum wird die Put-Call-Parität als bedeutend eingestuft?

Sie gilt als fundamentaler Zusammenhang, der aufzeigt, dass unterschiedliche Kombinationen von Finanzinstrumenten äquivalente Ertragsprofile erzeugen können, was die Basis für viele Arbitrage- und Strategiebetrachtungen bildet.

Wann eignet sich der Einsatz eines Strangle im Vergleich zum Straddle?

Der Strangle wird gewählt, wenn der Investor auf starke Kursschwankungen setzt, aber durch die Wahl unterschiedlicher Strikes gezielt einen Floor in der Verlustzone definieren möchte, was beim klassischen Straddle anders gelagert ist.

Wie unterscheidet sich der Bull Spread Put vom Bull Spread Call?

Während beide Strategien auf steigende Märkte abzielen, unterscheiden sie sich in der Prämienzahlung; beim Bull Spread Put vereinnahmt der Investor anfangs eine höhere Prämie (Credit-Spread), was das Risikoprofil beeinflusst.

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Details

Title
Risikomanagement mit Optionen - Strategien
College
Munich University of Applied Sciences
Course
Risikomanagement
Grade
1.0
Author
Christian Ruffer (Author)
Publication Year
2006
Pages
17
Catalog Number
V67001
ISBN (eBook)
9783638593243
ISBN (Book)
9783638768146
Language
German
Tags
Risikomanagement Optionen Strategien Risikomanagement
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Christian Ruffer (Author), 2006, Risikomanagement mit Optionen - Strategien, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/67001
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