Zeit ist das wertvollste Gut, das wir besitzen. Unsere wichtigste Lebensaufgabe besteht darin, so viel wie möglich aus dieser Zeit zu machen, denn: Zeit ist ein absolut knappes Gut; Zeit ist nicht käuflich; Zeit kann nicht gespart oder gelagert werden; Zeit kann nicht vermehrt werden; Zeit verrinnt kontinuierlich und unwiderruflich; ZEIT IST LEBEN. Ziel dieser Studienarbeit ist die Betrachtung von Arbeitstechniken, mit welchen die persönliche Leistung im Ausbildungs- und Arbeitsprozess effizienter erreicht oder gesteigert werden kann. Sie sollen als Hilfsmittel für Rationalisierungsmaßnahmen zur Reduzierung des Zeitaufwandes beim Studium und am Arbeitsplatz dienen. Gleichzeitig sollen Möglichkeiten zur Steigerung der persönlichen Leistungsfähigkeit innerhalb der zur Verfügung stehenden Zeit gefunden werden. [...]
Inhaltsverzeichnis
1. Definition des Faktors Zeit im Zusammenhang mit Arbeitsorganisation
2. Aufschieberitis
2.1. Bekannte Gewohnheiten des Aufschiebens
2.2. Arbeitstechnik für rationelles Zeitmanagement
2.3. Vorteilsgewinn durch rationelle Arbeitstechnik
3. Störzeit und Rationalisierung der der Störeinflüsse
3.1. Auswirkung von Störeinflüssen
3.2. Analyse der Störeinflüsse mittels Tagesstörkurve
3.3. Nutzen aus der Reservierung einer störarmen Zeit
4. Bearbeitung von Unterlagen
4.1. Regeln
4.2. Kennzeichnung der Unterlagen für die Bearbeitung
4.3. Sortieren von Unterlagen
4.4. Bearbeitungsgrundsätze
5. Informationskonsum und effizientes Lesen
5.1. Grundsätzliche Überlegung für die Anwendung einer effizienten Technik
5.2. Lesetechniken
5.3. Die SQ3R Methode
6. Mind Mapping
6.1. Die moderne Erkenntnis für eine kreative Planarbeit
6.2. Anwendungsvorschläge für Mind Mapping
6.3. Funktionsweise von Mind Mapping
7. Merktechniken
7.1. Funktionsweise des Gehirns
7.2. Arbeitstechniken
7.2.1. Technik der assoziativen Verbindung
7.2.2. Zusammenhänge bewusst herstellen
7.2.3. Bildhafte Assoziation
7.2.4. Wiederholen und Verankern
8. Ordnungsmittel zur Speicherung von Informationen
8.1. Analoge Datenerfassung
8.1.1. Stehende Registratur
8.1.2. Hängende Registratur
8.2. Digitale Datenerfassung
8.2.1. Elektronischer Ordner21
8.2.2. Elektronisches Archiv
9. Schreibtischmanagement
9.1. Schreibtischoberfläche
9.2. Mit Merkregel IDEAL zum Leertischler
10. Arbeitsplatz und Ablagesystem
10.1. Differenzierung des Arbeitsbereiches nach Ablage der Informationen
10.1.1. Der dynamische Arbeitsbereich
10.1.2. Der statische Arbeitsbereich
10.2. Erstellung eines Ablageplans
10.3. Regeln zur Ablage von Informationen
10.4. Anwendung des Ablagesystems bei der Papierablage
10.5. Anwendung des Ablagesystems bei der digitalen Ablage
10.5.1. Aktenplan am PC
11. Ergonomie am Arbeitsplatz
11.1. Das Prinzip der Ergonomie
11.2. Nachteilige Auswirkungen bei der Vernachlässigung
11.3. Grundsätzliche Anforderung an Arbeitsplatzeinrichtung
11.4. Richtige Sitzhaltung
11.5. Ergonomie Bürostuhl
11.6. Ergonomie Schreibtisch
11.7. Bildschirm
11.8. Beleuchtung
11.9. Arbeitsumgebung allgemein
12. Zusammenfassung
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Studienarbeit untersucht effiziente Arbeitstechniken, um die persönliche Leistungsfähigkeit im Ausbildungs- und Arbeitsprozess durch gezielte Rationalisierungsmaßnahmen zu steigern und den Zeitaufwand zu minimieren.
- Zeitmanagement und Strategien gegen Aufschieberitis
- Methoden zur Minimierung von Störeinflüssen im Arbeitsalltag
- Effiziente Verfahren zur Informationsverarbeitung und Lesetechniken
- Optimierung der Arbeitsplatzorganisation und Ablagesysteme
- Ergonomische Gestaltung des Arbeitsumfeldes zur Gesundheitsförderung
Auszug aus dem Buch
3.1. Auswirkung von Störeinflüssen
Wichtige A-Aufgaben erfordern möglichst störungsfreies Arbeiten.
Bei jeder Wiederaufnahme des Lernens / der Arbeit wird Zeit benötigt, um sich wieder in das Thema hineinzudenken. Diese wiederkehrenden Rüstzeiten sind verlorene Zeiten, wo nicht mit voller Konzentration gelernt oder gearbeitet werden kann, weil jedes mal erst wieder der Faden zu finden ist.
Dies nennt man Sägezahneffekt, weil bei einer Auftragung der Konzentration gegen die Zeit ein Bild ähnlich einem Sägeblatt entsteht.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Definition des Faktors Zeit im Zusammenhang mit Arbeitsorganisation: Zeit wird als knappes und wertvolles Gut definiert, dessen bestmögliche Nutzung das Hauptziel der Arbeit darstellt.
2. Aufschieberitis: Das Kapitel analysiert Gewohnheiten des Aufschiebens und stellt Techniken zur Erstellung eines ausgewogenen Tagesrhythmus sowie zur Selbstdisziplin vor.
3. Störzeit und Rationalisierung der der Störeinflüsse: Hier werden die negativen Auswirkungen von Unterbrechungen durch den "Sägezahneffekt" erläutert und Methoden zur Identifikation und Eliminierung von Störungen aufgezeigt.
4. Bearbeitung von Unterlagen: Es werden konkrete Regeln und Grundsätze für die effiziente Sichtung, Kennzeichnung und Sortierung von Dokumenten vermittelt.
5. Informationskonsum und effizientes Lesen: Dieses Kapitel behandelt Strategien, um die Informationsflut durch gezieltes Leseverhalten und Methoden wie SQ3R besser zu bewältigen.
6. Mind Mapping: Die Methode des Mind Mappings wird als Werkzeug für kreative Planarbeit und zur effektiven Strukturierung von Inhalten vorgestellt.
7. Merktechniken: Es wird die Funktionsweise des Gehirns als Wissensnetz betrachtet und Techniken zur assoziativen Verbindung und Verankerung von Informationen erläutert.
8. Ordnungsmittel zur Speicherung von Informationen: Das Kapitel vergleicht analoge und digitale Ablagemöglichkeiten und ihre Vor- und Nachteile.
9. Schreibtischmanagement: Hier stehen Praxisregeln zur Gestaltung der Schreibtischoberfläche im Fokus, um die für die tägliche Arbeit benötigten Mittel optimal zu organisieren.
10. Arbeitsplatz und Ablagesystem: Das Kapitel differenziert zwischen dynamischen und statischen Arbeitsbereichen und leitet zur Erstellung eines systematischen Ablageplans an.
11. Ergonomie am Arbeitsplatz: Es werden Anforderungen an eine ergonomische Arbeitsplatzgestaltung wie Sitzhaltung, Mobiliar und Beleuchtung definiert, um gesundheitliche Beeinträchtigungen zu vermeiden.
12. Zusammenfassung: Die Arbeit fasst die vorgestellten Techniken zur Arbeitsplatzgestaltung, Informationsbearbeitung und Ablage als Mittel zur Leistungssteigerung zusammen.
Schlüsselwörter
Zeitmanagement, Selbstentlastung, Arbeitsorganisation, Aufschieberitis, Sägezahneffekt, Arbeitstechnik, Lesetechniken, SQ3R, Mind Mapping, Ablagesystem, Ergonomie, Informationsmanagement, Priorisierung, Selbstdisziplin, Effizienz.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit befasst sich mit der Optimierung der persönlichen Arbeitsorganisation und der Anwendung von Arbeitstechniken zur Selbstentlastung.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die zentralen Felder umfassen Zeitmanagement, effiziente Informationsverarbeitung, Ablage- und Ordnungssysteme sowie die ergonomische Gestaltung des Arbeitsplatzes.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Das Ziel ist die Vermittlung von Methoden zur Reduzierung des Zeitaufwandes im Studium und Beruf sowie zur Steigerung der persönlichen Leistungsfähigkeit.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Es handelt sich um eine strukturierte Analyse und Zusammenstellung bewährter Arbeitstechniken aus der Fachliteratur, ergänzt durch organisatorische Praxisbeispiele.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil behandelt praxisorientierte Bereiche wie die Bewältigung von Aufschieberitis, Störzeit-Analyse, Lesestrategien, Mind Mapping, Ablagestrukturen und Ergonomie.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Die wichtigsten Begriffe sind Zeitmanagement, Effizienz, Arbeitsorganisation, Ablagesysteme, Ergonomie und Arbeitstechniken.
Wie hilft der "Sägezahneffekt" bei der Arbeitsanalyse?
Er illustriert den Konzentrationsverlust durch Unterbrechungen und verdeutlicht, warum störungsfreie Phasen (stille Stunden) für hochwertige Aufgaben essenziell sind.
Was zeichnet die SQ3R Methode aus?
Sie ist ein strukturiertes Leseverfahren, das durch die Schritte Survey, Question, Read, Recite und Review den Lernprozess und die Wissensaufnahme optimiert.
Warum ist die Unterscheidung in dynamische und statische Arbeitsbereiche sinnvoll?
Sie hilft dabei, Akten nach ihrer Zugriffshäufigkeit räumlich zu organisieren, wodurch Suchzeiten minimiert und Ordnungsprozesse rationalisiert werden.
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- Annette Lackner (Author), 2006, Selbstentastung durch Rationalisierung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/67253