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Die Mitarbeiterbefragung als Instrument des Personalmarketings im Krankenhaus

Title: Die Mitarbeiterbefragung als Instrument des Personalmarketings im Krankenhaus

Term Paper , 2003 , 25 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Claudia Dahn (Author)

Business economics - Business Management, Corporate Governance
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Nichts ist beständiger als der Wandel - so sagt schon ein altes Sprichwort. Daher muss auch der Gesundheitssektor - und hier insbesondere öffentliche Unternehmen wie Krankenhäuser und Kliniken - einen Wandel bewältigen, der durch verschiedene Faktoren hervorgerufen wird. Hier sind z.B. der medizinische und technische Fortschritt zu nennen sowie der zunehmende Verdrängungswettbewerb zwischen Krankenhäusern. Diese Faktoren verursachen einen wachsenden Druck auf Krankenhäuser und Kliniken, dem nur durch Effizienz- und Effektivitätssteigerung begegnet werden kann. Dabei spielen kompetente und motivierte Mitarbeiter und Führungskräfte eines Krankenhauses oder einer Klinik eine große Rolle, die durch ein professionelles Personalmarketing langfristig der Institution erhalten bleiben. Hierbei ist es wichtig, um die Anregungen, Interessen, Kritiken und Wünsche der Mitarbeiter zu wissen und diesen Punkten Rechnung zu tragen. Die Mitarbeiterbefragung ist hier ein Instrument des Personalmarketings, um die Meinung der Mitarbeiter zu erfassen und zu analysieren. Diese Hausarbeit hat es sich zum Ziel gemacht, das Medium der Mitarbeiterbefragung deskriptiv zu erläutern und kritisch zu prüfen. Dabei wird wie folgt vorgegangen: Zuerst werden in Kapitel 2 die Grundlagen des Personalmarketings beschrieben und auf den Betrieb „Krankenhaus“ bezogen. Anschließend werden in Kapitel 3 eine Definition der Mitarbeiterbefragung gegeben sowie die Funktionen, Inhalte und der Ablauf einer Befragung erläutert. Im folgenden Kapitel 4 werden Probleme bei der Durchführung einer Befragung aufgezeigt sowie Problemlösungen, um in Kapitel 5 zum Fazit und Ausblick zu gelangen. Nach jeden Kapitel folgt eine kritische Beleuchtung der vorangegangen Angaben. [...]

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Grundlagen des Personalmarketings

3. Mitarbeiterbefragung als Instrument des Personalmarketings

3.1 Definition und Funktionen der Mitarbeiterbefragung

3.2 Formen einer Befragung

3.3 Inhalt der Mitarbeiterbefragung

3.4 Planung und Ablauf einer Befragung

4. Probleme bei der Umsetzung einer Mitarbeiterbefragung

4.1 Problemstellungen

4.1.1 Auslöser: Direktorium

4.1.2 Auslöser: Mitarbeiterschaft

4.1.3 Auslöser: Mitarbeitervertretung

4.2 Ansätze zur Problemlösung

4.2.1 Gewährleistung der Anonymität

4.2.2 Freiwilligkeit

4.2.3 Aufklärung durch das Direktorium

5. Fazit und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Mitarbeiterbefragung als ein zentrales Instrument des Personalmarketings innerhalb von Krankenhäusern. Das Ziel besteht darin, die Methode deskriptiv zu erläutern, kritisch zu hinterfragen und praktische Herausforderungen sowie Lösungsansätze für die erfolgreiche Durchführung im klinischen Umfeld aufzuzeigen.

  • Grundlagen und Funktionen des Personalmarketings in Krankenhäusern
  • Definition, Methoden und Prozessschritte von Mitarbeiterbefragungen
  • Analyse potenzieller Probleme bei der Durchführung
  • Strategien zur Sicherung der Akzeptanz und Anonymität
  • Bedeutung der Befragung für Organisationsentwicklung und Mitarbeiterbindung

Auszug aus dem Buch

3.1 Definition und Funktionen der Mitarbeiterbefragung

Die Mitarbeiterbefragung kann definiert werden als „ein Verfahren der Unternehmensanalyse, mit dem Aussichten, Einstellungen und Wünsche von Mitarbeitern im Unternehmen erhoben werden.“ Ziel ist es dabei, den Mitarbeiter „als Kunden besser zu verstehen.“

Die Mitarbeiterbefragung hat mehrere Funktionen inne. Zum einen ist sie als Diagnoseinstrument zu verstehen, welches die allgemeine Zufriedenheit der Mitarbeiterschaft bezüglich bestimmter Teilaspekte ihrer Arbeit abbildet und somit mögliche Mängel im Krankenhaus als Unternehmen aufzeigt. Außerdem bietet sich die Mitarbeiterbefragung als sachliches Fundament bei Dialogen zwischen z.B. Arbeitgebervertretungen und Arbeitnehmervertretungen an.

Zum anderen kann die Mitarbeiterbefragung als Mittel zur Distanzverringerung zwischen Führungskräften (z.B. der Pflegedirektion im Krankenhaus) und Mitarbeitern (z.B. den Pflegekräften im Krankenhaus) gesehen werden. So kann der Kontakt zwischen Vorgesetzten und Mitarbeitern optimiert werden. Daher spricht man von der Mitarbeiterbefragung als „gestalterischen Eingriff in die Organisation“ eines Unternehmens bzw. Krankenhauses.

Darüber hinaus werden die Mitarbeiter durch eine Mitarbeiterbefragung Teilhaber an den Verbesserungsprozessen eines Krankenhauses.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet den Wandel im Gesundheitswesen und begründet die Notwendigkeit professionellen Personalmarketings sowie der Mitarbeiterbefragung als Instrument zur Analyse von Mitarbeiterbedürfnissen.

2. Grundlagen des Personalmarketings: Dieses Kapitel definiert Personalmarketing und stellt die zentralen Funktionen wie Personalgewinnung, -erhaltung und die Anpassung an veränderte Bedürfnisse im Kontext des Krankenhauses dar.

3. Mitarbeiterbefragung als Instrument des Personalmarketings: Es werden die begrifflichen Grundlagen, verschiedene Formen der Befragung, inhaltliche Schwerpunkte sowie der prozessuale Ablauf einer Befragung detailliert beschrieben.

4. Probleme bei der Umsetzung einer Mitarbeiterbefragung: Dieses Kapitel identifiziert typische Schwierigkeiten bei Befragungen, differenziert nach den beteiligten Personengruppen, und leitet entsprechende Lösungsstrategien ab.

5. Fazit und Ausblick: Das Fazit unterstreicht den wachsenden Stellenwert von Mitarbeiterbefragungen als Instrument des Change Managements zur Sicherung der Qualität und Mitarbeiterzufriedenheit in modernen Krankenhäusern.

Schlüsselwörter

Personalmarketing, Mitarbeiterbefragung, Krankenhausmanagement, Personalerhaltung, Organisationsentwicklung, Befragungsmethodik, Mitarbeiterzufriedenheit, Change Management, Unternehmensanalyse, Anonymität, Interne Kommunikation, Führungskräfte, Personalmanagement, Beteiligung, Gesundheitssektor

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die Mitarbeiterbefragung als ein strategisches Instrument des Personalmarketings, das dazu dient, die Bedürfnisse und Meinungen des Personals im Krankenhaus systematisch zu erfassen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Im Zentrum stehen die theoretischen Grundlagen des Personalmarketings, der methodische Aufbau einer Befragung sowie die Identifikation von Barrieren und Lösungsansätzen für eine erfolgreiche Umsetzung.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist die deskriptive Darstellung und kritische Prüfung der Mitarbeiterbefragung, um aufzuzeigen, wie Institutionen durch dieses Instrument die Mitarbeiterbindung und Arbeitsqualität nachhaltig verbessern können.

Welche wissenschaftliche Methode wurde gewählt?

Die Autorin wählt einen deskriptiven Ansatz in Verbindung mit einer Literaturanalyse sowie eine kritische Reflexion der Konzepte im Kontext der spezifischen Arbeitsbedingungen in Krankenhäusern.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Definition von Mitarbeiterbefragungen, deren methodische Durchführung, die inhaltliche Gestaltung mittels Themenfeldern sowie eine Analyse von Problemen bei der Implementierung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Schlagworte sind unter anderem Personalmarketing, Krankenhausmanagement, Mitarbeiterzufriedenheit, Change Management und Anonymität.

Warum spielt die Anonymität eine so große Rolle für den Erfolg?

Die Anonymität ist essenziell, um Hemmungen bei den Mitarbeitern abzubauen und sicherzustellen, dass ehrliche Rückmeldungen ohne die Angst vor negativen beruflichen Sanktionen gegeben werden.

Welchen Einfluss hat die Art der Befragungsform auf die Ergebnisse?

Die Wahl zwischen schriftlicher Befragung (z.B. standardisierte Fragebögen) und mündlichen Interviews beeinflusst die Detailtiefe der Ergebnisse und den Zeit- sowie Kostenaufwand der Studie erheblich.

Warum sollte die Mitarbeitervertretung in den Prozess einbezogen werden?

Eine Einbindung ist notwendig, um Skepsis und Widerstände der Mitarbeitervertretung zu vermeiden, die andernfalls eine Befragung als Gefahr für ihre eigene Position oder als Mittel zur Personalselektion missverstehen könnte.

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Details

Title
Die Mitarbeiterbefragung als Instrument des Personalmarketings im Krankenhaus
College
University of Applied Sciences Koblenz
Course
Krankenhausmanagement
Grade
1,3
Author
Claudia Dahn (Author)
Publication Year
2003
Pages
25
Catalog Number
V67403
ISBN (eBook)
9783638603676
ISBN (Book)
9783656781554
Language
German
Tags
Mitarbeiterbefragung Instrument Personalmarketings Krankenhaus Krankenhausmanagement
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Claudia Dahn (Author), 2003, Die Mitarbeiterbefragung als Instrument des Personalmarketings im Krankenhaus, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/67403
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