Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Publish your texts - enjoy our full service for authors
Go to shop › History of Europe - Middle Ages, Early Modern Age

Die Sachsenzüge Karls des Großen 782-785

Title: Die Sachsenzüge Karls des Großen 782-785

Term Paper , 2005 , 13 Pages , Grade: 2,5

Autor:in: Bernhard Wetzstein (Author)

History of Europe - Middle Ages, Early Modern Age
Excerpt & Details   Look inside the ebook
Summary Excerpt Details

Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit den Sachsenzügen Karls des Großen in der Zeit von 782-785. Hierbei werden die Ereignisse einerseits so behandelt, wie sie in der neuen Forschungsliteratur erscheinen. Andererseits werden Einhards Vita Karoli und die Reichsannalen zum Vergleich und zur Präzisierung als zeitgenössische Quellen herangezogen.
Dabei sollen nicht nur die militärischen Ereignisse beleuchtet werden. Ebenso wichtig ist die weiterreichende (politische) Frage, welche Rolle die Kriegszüge der Jahre 782-785 im zweiunddreißigjährigen Gesamtringen der Franken mit den Sachsen gespielt haben.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung: Ziel und Beginn der Sachsenkriege

2. Militärische Organisation der Franken, Form der Besatzung und die Missionierung der Sachsen

3. Die Hauptphase der Sachsenkriege: Die Sachsenzüge 782-785

4. Die Feldzüge im Rückblick

5. Die Zeit nach 785

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die militärischen Auseinandersetzungen der Sachsenkriege unter Karl dem Großen im Zeitraum von 782 bis 785. Ziel ist es, die Ereignisse dieser intensivsten Phase des Konflikts historisch einzuordnen, die militärische Strategie der Franken zu analysieren und die Bedeutung dieser Jahre für den gesamten dreißigjährigen Unterwerfungsprozess der Sachsen zu beleuchten.

  • Fränkische Reichsidee und die Motivation der Sachsenkriege
  • Militärische Organisation und Besatzungsrecht der Franken
  • Die Rolle von Widukind als sächsischer Widerstandsführer
  • Analyse der Sachsenzüge 782-785 und ihrer Folgen
  • Integration Sachsens in das karolingische Reich

Auszug aus dem Buch

3. Die Hauptphase der Sachsenkriege: Die Sachsenzüge 782-785

Charakteristisch für diese vier Jahre sind die in regelmäßigen Abständen auflodernden Unruhen mit dem Sachsenführer Widukind an der Spitze, der schon seit dem Jahre 777 als treibende Kraft des Widerstandes zu erkennen ist. Nachdem König Karl 782 nach der vermeintlichen Befriedung „Sachsens“ im Zuge der auf der Reichsversammlung von Lippspringe geregelten Besatzungsstatuten das Land verlassen hatte, erstarkte die sächsische Rebellion erneut, von Widukind dazu angestachelt. Aus den Reichsannalen erfahren wir hierzu: Widukind [...] reizte die Sachsen mit eitlen Hoffnungen zum Aufruhr.

Hinzu kamen Übergriffe der Sorben auf thüringisches und sächsisches Gebiet, die den Reichsannalen zufolge mehrere Orte mit Raub und Brand verwüstet hatten. Karl schickte schließlich ein Heer zunächst gegen die Sorben Richtung Elbe. Vom sächsischen Aufbegehren wusste er zu diesem Zeitpunkt noch nichts.

Erst als sein Heer die mittlere Elbe erreichte, verbreitete sich die Kunde von den sich immer weiter ausdehnenden Sachsenaufständen. Man erfuhr auch, dass sie dem fränkischen Bekehrungswerk durch Ermordung einiger Priester beträchtlichen Schaden zugefügt hatten. Zusammen mit einem Truppenkontingent des Grafen Theoderich aus Ribuarien, der dieses auf eigene Faust aufgestellt hatte, wandte man sich gegen die Aufständischen, auf deren Heerlager man schließlich jenseits der Weser im Raum Hameln/Minden traf.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Ziel und Beginn der Sachsenkriege: Das Kapitel erläutert den Grenzbereich zwischen Franken und Sachsen im 8. Jahrhundert sowie die ideologischen Grundlagen der fränkischen Eroberungspolitik.

2. Militärische Organisation der Franken, Form der Besatzung und die Missionierung der Sachsen: Hier werden das drakonische Besatzungsrecht, die Einführung des Kirchenzehnts sowie die Rolle von Burgen und Wehrsiedlern in der fränkischen Strategie beschrieben.

3. Die Hauptphase der Sachsenkriege: Die Sachsenzüge 782-785: Dieser Abschnitt analysiert die Eskalation des Konflikts, den Widerstand unter Widukind und die verlustreichen Schlachten sowie die präventiven Maßnahmen Karls des Großen.

4. Die Feldzüge im Rückblick: Das Kapitel reflektiert die dezentrale Natur des sächsischen Widerstands und bewertet die Jahre 782-785 als entscheidende Phase, die den geschlossenen militärischen Widerstand brach.

5. Die Zeit nach 785: Diese Ausführung behandelt den Zeitraum bis zum endgültigen Frieden im Jahr 804 und die schrittweise politische sowie religiöse Integration Sachsens in das karolingische Reich.

Schlüsselwörter

Sachsenkriege, Karl der Große, Widukind, Frankenreich, Reichsannalen, Einhard, Capitulatio in partibus Saxoniae, Irminsul, Sachsen, Missionierung, Christianisierung, militärische Strategie, Besatzungsrecht, karolingische Reichsidee, Unterwerfung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der militärischen und politischen Unterwerfung der Sachsen durch Karl den Großen im Zeitraum von 782 bis 785.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Im Zentrum stehen die fränkische Reichsidee, das militärische Vorgehen der Franken, die Rolle des sächsischen Widerstands unter Widukind und die anschließende Integration Sachsens in das Frankenreich.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, die Ereignisse der Jahre 782-785 detailliert darzustellen und ihre Bedeutung für den dreißigjährigen Gesamtkrieg zwischen Franken und Sachsen einzuordnen.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Autorin/der Autor nutzt moderne Forschungsliteratur sowie zeitgenössische Quellen wie Einhards "Vita Karoli" und die Reichsannalen für die Analyse.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die militärische Organisation der Franken, die Eskalation der Kämpfe, die Bedeutung der Burgen für die Besatzung und den Verlauf der Sachsenzüge bis zur Taufe Widukinds.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Schlüsselbegriffe sind Sachsenkriege, Widukind, karolingische Expansion, Unterwerfung, Christianisierung und militärische Strategie.

Welche Rolle spielten die Burgen im "Burgenkrieg"?

Burgen wie die Eresburg dienten als strategische Stützpunkte für fränkische Operationen und als "Wellenbrecher", um die Kontrolle über sächsische Gebiete zu sichern.

Warum war der sächsische Widerstand so langwierig?

Aufgrund der dezentralen Organisation der sächsischen Stämme konnte Karl der Große sie nie in einer einzigen entscheidenden Schlacht endgültig besiegen, was den Krieg über Jahrzehnte in die Länge zog.

Welche Bedeutung hatte die "Capitulatio in partibus Saxoniae"?

Sie installierte ein hartes Besatzungsrecht, das Verstöße gegen Staat und Kirche mit der Todesstrafe bedrohte und somit massiven Druck auf die sächsische Bevölkerung ausübte.

Excerpt out of 13 pages  - scroll top

Details

Title
Die Sachsenzüge Karls des Großen 782-785
College
University of Göttingen  (Institut für Mittlere und Neuere Geschichte)
Course
Proseminar
Grade
2,5
Author
Bernhard Wetzstein (Author)
Publication Year
2005
Pages
13
Catalog Number
V67414
ISBN (eBook)
9783638603737
ISBN (Book)
9783638802703
Language
German
Tags
Sachsenzüge Karls Großen Proseminar
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Bernhard Wetzstein (Author), 2005, Die Sachsenzüge Karls des Großen 782-785, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/67414
Look inside the ebook
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
Excerpt from  13  pages
Grin logo
  • Grin.com
  • Shipping
  • Contact
  • Privacy
  • Terms
  • Imprint