Ausformungen von geschlechtstypischem Kommunikationsverhalten und Gegenstrategien


Hausarbeit (Hauptseminar), 2002
30 Seiten, Note: sehr gut

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

(I.)Zum Geleit

(II.)Gibt es eine Frauensprache?

(III.)Basisbegriffe. Was ist...Geschlecht – Verhalten - Kommunikation – Metakommunikation –Sprache – Interaktion - Identität?

(IV.)Zum wissenschaftlichen Forschungsstand

(V.)Zu Forschungsergebnissen derLinguistischen Geschlechterforschung
(V. 1.) Unterbrechungen in Medieninterviews – Geschlechtstypisches Gesprächsverhalten?
(V. 2.) Sprachliches Handeln am Arbeitsplatz.
(V. 3.) „Freiwillige Selbstkontrolle“ im Fachgespräch
(V. 4.) Resümee

(VI.) Konzepte für Prävention und Beseitigung geschlechtsspezifischen Kommunikationsverhaltens

(VII.) Schlusswort.

(VIII.) Literaturverzeichnis

(I.) Zum Geleit.

- „Frauensprache gibt es natürlich nicht in dem Sinn, dass Frauen eine eigene Sprache sprechen, die Männer nicht verstehen können. Aber wir müssen ein bisschen genauer hinschauen, wie Frauen und Männer, wenn sie zusammen kommunizieren, unterschiedlich reden, wie sie sich unterschiedlich verhalten. Und hier gibt es recht interessante Forschungsergebnisse.“[1]

Dieses Zitat von Senta Trömel-Plötz, einer bekannten Wegbereiterin der linguistischen Frauenforschung, kann strukturgebend für den Inhalt dieser Arbeit stehen, wobei dem Begriff „Frauensprache“ kritisch auf den Grund gegangen wird.

Mit Hilfe einer Analyse von Gisela Schoenthal wird das Feld der linguistischen Geschlechterforschung und ihren VertreterInnen abgesteckt, da diese Analyse kritisch mit Theorien und ihren Nuancierungen vertraut macht, ihren Diskussionsbedarf sowie methodische Forschungsdefizite und daraus ableitbare Forderungen an die linguistische Geschlechterforschung prägnant herauskristallisiert.

Mit Paul Watzlawick wird der definitorische Unterbau dieser Arbeit konstruiert.

Die Frage, was geschlechtstypisches Kommunikationsverhalten ausmacht und wie geschlechtstypisches Kommunikationsverhalten Interaktionsprozesse zum Nachteil von Frauen beeinflusst, wird im Rahmen widersprüchlicher Forschungsergebnisse erörtert.

Das Aufzeigen von Wegen zu einer Veränderung von Kommunikationsstrukturen, die in Interaktionsprozessen zur Konstruktion von Hierarchieverhältnissen beitragen, ist unter besonderer Beachtung von Schule und Arbeitsplatz als Sozialisationsinstanzen ein weiterer Schwerpunkt dieser Arbeit.

(II.) Gibt es eine Frauensprache?

Der Begriff Frauensprache bedingt nach Konstruktionsregeln von Gegenpolbegriffen den Begriff Männersprache. Diese Gegenpolkonstruktion weckt die Assoziation von getrennten Geschlechterwelten aufgrund verschiedener Sprachsysteme.

Wegen des expliziten Trennungsgedankens lässt die Assoziation nicht an das Verständnis von Mann und Frau als sich ergänzende Einheit denken, sondern als einander unverständliche und damit hoch konfliktäre Individuen.

Mit der Existenz der seit Jahrhunderten überlieferten aber aussterbenden chinesischen Geheimsprache Nu Shu, , die „[...] heimlich von den Frauen der Region Jianyong, Provinz Hunan, entwickelt worden [ist], weil ihnen im Gegensatz zu den Männern verboten war, in die Schule zu gehen“ war die Möglichkeit gegeben, im Frauen-internen Rahmen Kritik an frauenfeindlichen Normen des feudalen Patriarchats zu äußern.[2]

Damit ist das Konstrukt von getrennten Welten auf konfliktärer, einander unverständlicher Basis bestätigt, jedoch als einem von Frauen intentional aufgebautem Sprachraum, um in Abgrenzung von einer Frauen missachtenden, von Männern bestimmten Welt in Schutz über diese unverstandene Welt zu kommunizieren.

Michikon Mae von der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf zeigt auf, wie sich Frauensprache und Männersprache im japanischen sprachlichen Regelsystem auf der Grundlage geschlechtsspezifischer Interaktionsnormen manifestiert.

Dass die weibliche und die männliche Geschlechtsidentität nur als variable Konstrukte zu verstehen sind[3], wird mit den geschlechtsspezifischen Sprachsystemen offensichtlich und begründbar. In Japan äußern sich geschlechtsspezifische Sprachstrukturen in doppelten geschlechtsspezifischen Syntaxformen, wobei die männlichen Elemente für Frauen ein Tabu sind, bei dessen Ignoranz beispielsweise aus feministischen Beweggründen ihnen das Stigma von Unhöflichkeit anhaftet.

- Die japanische Frau „kann nicht direkte Befehle erteilen, kein Verbot und keine Aufforderung in direkten Imperativformen aussprechen, keine definitiv bestimmenden Aussagen (mit dem Partikelverb da) machen und nicht einmal die mit diesem Verb verbundene Vermutungsform (-daroo) benutzen.“[4]

Diese durch sprachliche Tabus bedingten kommunikativen Einschränkungen und Handlungseinschränkungen produzieren bei Interaktion der Frau mit dem Mann ein hierarchisches Verhältnis. Die Nichtübereinstimmung von weiblichem Bewusstsein und im Sprachsystem manifestiertem Weiblichkeitsmuster zeigte sich in den 80er-Jahren in der Bewegung von emanzipatorisch gesinnten Frauen, die Befehle und direkte Aussagen zulassende Männersprache zu sprechen.[5]

Bei Vergleich mit der chinesischen Frauensprache bekommen in diesem Bezug die Gegenpolbegriffe Frauensprache-Männersprache eine negative Konnotation, weil dieses intentional Geschlechtergrenzen schaffende Sprachsystem funktional auf die Stützung des Status weiblicher Inferiorität in der Gesellschaft ausgerichtet ist, während die chinesische Frauensprache gesellschaftliche Rollenkonstrukte zwar versteckt – aber dennoch kritisiert.

- „Die Frage nach dem Einfluss sozialer Kategorisierungsprozesse auf Sprache eröffnet für die linguistische Frauenforschung eine neue Forschungsperspektive. [...] Genau diese Kategorisierungen und Typisierungen spielen m. E. in allen Interaktionssituationen eine maßgebliche Rolle, denn Kategorisierungsprozessen kommt aufgrund ihrer Koppelung an Wertungen großer Einfluss auf die Kommunikationserwartungen zu. So kann auch Wissen über das Geschlecht einer Person Urteile über ihre mentale und körperliche Gesundheit, ihre Leistungen, über Persönlichkeit, emotionale Erfahrungen, mathematische Kompetenz u. a. beeinflussen.“[6]

Caja Thimm zeigt mit diesem Zitat den Weg auf, wie geschlechtsspezifische Erwartungshaltungen und Urteile erkannt werden können, nämlich durch die Analyse der Sprache des Kommunikationspartners oder der Kommunikationspartnerin und auch durch Eigenanalyse. Diese Fähigkeit ermöglicht eine weitere Fähigkeit, nämlich die Steuerung von Kommunikations- und Interaktionsverhalten durch die geschickte Verknüpfung von im Laufe dieser Arbeit demonstrierten Kommunikationselementen gegen den Kurs geschlechtsspezifischer Kategorisierungen.

Von dem Konstrukt Frauensprache – Männersprache für den westlichen Kulturkreis geltend distanziert sich diese Arbeit, weil damit das Schema getrennter Welten unterstützt wird, was durch empirische Forschungsarbeiten widerlegt ist, wie noch aufgezeigt wird. Unterstützt werden in dieser Arbeit Begrifflichkeiten wie „geschlechtstypischer Kommunikationsstil“, geschlechtsspezifisches Kommunikations- und Interaktionsverhalten“, weil geschlechtsdifferente die Interaktion beeinflussende Sprachstile vorhanden sind, die für das jeweils andere Geschlecht jedoch auch zugänglich sind und nutzbar gemacht werden können.

(III.) Basisbegriffe. Was ist.

Geschlecht – Verhalten - Kommunikation – Metakommunikation –

Sprache – Interaktion - Identität?

Mit der Offenlegung der Polbegriffe Frauensprache-Männersprache als soziale Konstruktionen ist die Notwendigkeit gegeben, eine differenzierte Betrachtung des Begriffs Geschlecht vorzunehmen.

Adriana Falger führt in diesem Differenzierungskontext aus:

- „Es ist nicht nur das biologische Geschlecht, welches einen Menschen als ‚Frau’ oder als ‚Mann’ determiniert. Die soziale Bedeutung der Geschlechtskategorie ist nicht biologisch vorgegeben, sondern wird gesellschaftlich produziert. Das soziale Geschlecht ist ausschlaggebend und entscheidet über die typisch weibliche oder typisch männliche Biographie. Das kann sogar im Widerspruch zum biologischen Geschlecht geschehen, was u. a. die Transsexuellen bestätigen.“[7]

Geschlechtliche Orientierung ist im Verhalten manifestiert. Verhalten kann man als einen Überbegriff für ein Kategorienschema von in bestimmten Situationskontexten angewendeten erlernten oder genetisch festgelegten Verhaltensweisen wie lachen, schreien, tanzen, weinen, flüstern, laufen, reden, bestimmte Körperhaltungen einnehmen, usw. , bezeichnen. Mit diesem situationsbezogenen Kategorienschema sind die Pole von gesellschaftlich angemessenem und unangemessenem Verhalten konstruiert, unter anderem im Kontext von Geschlechterdifferenz oder wie Paul Watzlawick u. a. im pathologischen Kontext schreiben, von „normal“ und „abnormal“.[8]

Alles Verhalten ist nach Paul Watzlawick u. a. Kommunikation, wobei Kommunikation als Mitteilung definiert ist. Die Bezeichnung Interaktion verdient dagegen ein wechselseitiger Ablauf von Mitteilungen zwischen zwei oder mehreren Personen.[9]

- „Man kann sich nicht nicht verhalten. Wenn man also akzeptiert, dass alles Verhalten in einer zwischenpersönlichen Situation Mitteilungscharakter hat, d. h. Kommunikation ist, so folgt daraus, dass man, wie immer man es auch versuchen mag, nicht nicht kommunizieren kann. Handeln oder Nichthandeln, Worte oder Schweigen haben alle Mitteilungscharakter: Sie beeinflussen andere, und diese anderen können ihrerseits nicht nicht auf diese Kommunikationen reagieren und kommunizieren damit selbst.“[10]

Diese Reaktionen auf Mitteilungen folgen einem gesellschaftlichen Verständniscode.

So interpretiert man beispielsweise eine Frau mit aufrechtem Kopf und Blick, einer Person mit ganzem Körper zugewandt und aufmerksam beobachtend, möglicherweise lächelnd, in einer Gesprächsrunde als geneigt, ein Gespräch mit dem Zugewandten zu führen, womit sie metakommunikativ ihre Beziehung und diesbezügliche Konstellationen zur Gesprächsrunde ausdrückt.

- „Jede Kommunikation hat einen Inhalts- und einen Beziehungsaspekt, derart, dass letzterer den ersteren bestimmt und daher eine Metakommunikation ist.“[11]

Um dieses Axiom von kommunikativer Berechenbarkeit zu verdeutlichen, entwerfen Watzlawick u. a. das Schachzugkonstrukt, wonach gemäß einer metakommunikativen Regel „[...] einem Verhalten a – was immer seine ‚Ursachen’ sein mögen – stets ein Verhalten b, c oder d des Partners folgt, während es anscheinend ein Verhalten x, y oder z ausschließt [...]“.[12] Orientiert sich eine Frau in ihrem Verhalten nach im gesellschaftlichen Normensystem verankerten geschlechtsspezifischen Rollenvorgaben, so folgt nach dem Schachzugprinzip diesem Verhalten ein auf die geschlechtsspezifische Beziehungsebene bedingtes Verhalten, das im Kreislaufprinzip wieder Ursache für ein Verhalten ist. Im Rahmen des Konstrukts typisch-weiblich/typisch männlich kann man danach zugespitzt eindimensional formulieren:

Ein typisch weibliches Verhalten ruft ein typisch männliches Verhalten hervor. Dieses Konstrukt von metakommunikativ bedingtem Ursache- und Wirkungsmechanismus stützt die oben mit Caja Thimm aufgezeigte Möglichkeit, durch die Veränderung von (Geschlechter)beziehungen im Interaktionsprozess über den Gebrauch von Geschlechternormen untypischer Sprache Kommunikationsstrukturen zu verändern.

Diese Anforderung bedingt ein Kenntnispensum über (geschlechtsspezifische) Sprache und über Wirkung von Sprache.

- „Eine Sprache zu beherrschen und etwas über diese Sprache zu wissen, sind zwei Wissensformen von sehr verschiedener Art. So ist es durchaus möglich, dass jemand seine Muttersprache fehlerfrei und fließend beherrscht, ohne irgend etwas von ihrer Grammatik und Syntax zu wissen, d. h. von den Regeln, die er beim Sprechen richtig anwendet.“[13]

Und eine Regelkenntnis des Sprechens in Interaktion betrifft die berechenbare Reaktion, die durch spezifische semantische und grammatikalische Konstruktionen beim Gegenpart nach dem Schachzugkonstrukt als Reiz-Reaktionsmechanismus, der unbewusst und in der Regel unreflektiert passiert, ausgelöst wird. Eine bundesweite Repräsentativumfrage vom Herbst/Winter 1997 über Einstellungen der Deutschen zu ihrer Sprache offenbart, wie gering im Durchschnitt das Bewusstsein über und das Interesse an Sprache, ihre Vielfalt und Differenz ist, wie folgende Zahlen als prägnante Auswahl verdeutlichen.

- 25 % aller Befragten antworten, “überhaupt nicht“ Interesse an Sprache zu haben, 31,5 % und 30,7 % antworten, „wenig“ bzw. „mittleres“ Interesse an Sprache zu haben und nur 9,2 % sowie

3,6 % bekunden ein „starkes“ bzw. „sehr starkes“ Interesse.

Dabei ist der Anteil der sprachinteressierten Frauen etwas größer als das der Männer.

- 43,2 % aller Befragten antworten, dass es „keine bemerkenswerten“ sprachlichen Ost-West-Unterschiede gibt, 40, 4 % und 16,4 % antworten, dass es „einige“ bzw. „sehr viele“ gibt.

- 57, 2 % aller Befragten antworten, dass ihnen Mehrsprachigkeit in Deutschland „egal“ ist, 17, 2 % und 25, 5 % antworten, dass Mehrsprachigkeit „schlecht“ bzw. „gut“ ist.[14]

Und ein geringes Sprachinteresse reicht sich die Hand mit unkritischem, unreflektiertem Gebrauch im Sozialisationsprozess erworbener geschlechtsspezifischer Sprachmuster und diesbezüglicher Verfestigung. Wandlungsbemühungen zum Beispiel in Bezug auf die solide Integration von weiblichen Bezeichnungen für Berufe stoßen damit auf große Schwierigkeiten.

Was ist Sprache? Sprache ist kein einfach zu definierender Begriff, da ihm erstens viele differenzierende Unterbegriffe zuzuordnen sind wie Fremdsprache, Nationalsprache, Konferenzsprache, Fachsprache, Geheimsprache, verbale Sprache, nonverbale Sprache, Schriftsprache, alte Sprache, neue Sprache, usw., welche wiederum in ein Kategoriensystem eingeordnet werden können und da zweitens mit dem Sprachbegriff ein enormer Katalog von Funktionen, Aufgaben, Regeln und Bedingungen verbunden ist. Eine grobe Definition mit Einbezug von Sprachfunktionen soll an dieser Stelle wegen Prioritätensetzung genügen:

- „Sprache ist ein System von Zeichen, ein Werkzeug des Denkens und Handelns sowie das wichtigste Kommunikationsmittel. Durch den Gebrauch bestimmter sprachlicher Mittel oder auch deren Vermeidung kann der Sprecher einem Hörer Zustimmung oder Ablehnung, Einverständnis oder Abweisung signalisieren.“[15]

- „Es ist evident, dass Sprache identitätsstiftend sein kann und neben anderen gruppenkonstituierend wirkenden Faktoren – wie Kleidung, Lifestyle-Produkten, Musik u. ä. – für die Schaffung und Explikation von Verbundenheit, Konvergenz, Heimat oder kurz: Wir-Gefühl bevorzugt verwendet wird.“[16]

Identität, welche Differenz von im gesellschaftlichen System verankerten Lebensentwürfen durch ihre Ablehnung und Zugehörigkeit zu anderen Lebensentwürfen durch ihre Bejahung schafft, ist in der Sprache verankert und kann mit ihr (un)bewusst ausgedrückt werden. In der Sprache eines Subjekts sind Elemente enthalten, die Aussagen zulassen über die Zugehörigkeit zum Geschlecht, zu Weiblichkeitsentwürfen, zu Männlichkeitsentwürfen, zu Subkultur, zu politischer und pädagogischer Einstellung, zu nationaler/regionaler und sozialer Herkunft, zu sozialem Status, zu Berufsart, usw.!

Doch was ist Identität?

Silvia Krömmelbein erläutert das Modell von der Ich-Identität als Balancehaltung zwischen personaler und sozialer Identität. Die „personale Identität“ als manifestierter Selbst- und Lebensentwurf, sowie die „soziale Identität“ als gesellschaftliche Anforderungen und Rollen, stehen im Falle einer Ich-Identität durch das Nichtvorhandensein von einerseits extremer Individualisierung, führend zu einer Isolierung, andererseits extremer Internalisierung gesellschaftlicher Normkonzepte, führend zu einer Entindividualisierung, in einem Basisverhältnis.[17]

Eine Identitätskrise entsteht somit im Falle einer Kontinuität der „sozialen Identität“ bei Umbruch der „personalen Identität“, denn für die neuen Interpretations- und Handlungsmustern gibt es keine konstruktive Bewältigungsstrategie in Form von neuen, entsprechenden gesellschaftlichen Anforderungen und Rollen.

Das Beispiel der oben dargestellten Situation emanzipierter chinesischer Frauen, denen aufgrund ihrer Frauensprachverweigerung gesellschaftlich unadäquate Rollen als grob unhöfliche Frauen zukommen, macht eine Identitätskrise nach diesem Muster deutlich.

(IV.) Zum wissenschaftlichen Forschungsstand.

Gisela Schoenthal von der Universität Freiburg liefert 1998 in kritischer Auseinandersetzung mit methodischen Voraussetzungen von wissenschaftlichen Theorien und Forschungsergebnissen einen Einblick in das weite Forschungsfeld der linguistischen Geschlechterforschung. Dabei kristallisiert sie zwei theoretische Richtungen heraus:

[...]


[1] Plötz-Trömel, Senta: Frauensprache: Sprache der Veränderung. Frankfurt am Main 1987. S. 15.

[2] Vgl. www.frauensprache.de: Chinesische Frauensprache stirbt aus. Internetadresse: http://www.frauensprache.de/chinesische_frauensprache.htm [Recherchedatum: 15-02-02]

[3] Vgl. Mae, Michiko: Geschlechterverhältnis und kulturelle Differenz: Frauensprache und Kommunikation in Japan. In: Beiträge zur feministischen Theorie und Praxis. Jahrgang 18 (1995). Heft 41. S. 134.

[4] Vgl. ebd. S. 139.

[5] Vgl. ebd. S. 141.

[6] Thimm, Caja: Frauen, Sprache, Beruf: Sprachliches Handeln am Arbeitsplatz. In: Schoenthal, Gisela (Hg.): Feministische Linguistik- Linguistische Geschlechterforschung. Ergebnisse, Konsequenzen, Perspektiven. Hildesheim/Zürich/New York 1998. (= Germanistische Linguistik, 139/140). S. 327.

[7] Falger, Adrianna: Macht und Machtlosigkeit – Frauensprache in der Männerwelt. Fakten, Hintergrüne, Konsequenzen. Stuttgart 2001. (= Stuttgarter Arbeiten zur Germanistik, 397). S. 24.

[8] Watzlawick, Paul/Beavin, Janet/Jackson, Don D.: Menschliche Kommunikation. Formen, Störungen, Paradoxien. 10. unveränderte Auflage. Bern/Göttingen/Toronto/Seattle 2000. S. 48.

[9] Vgl. Ebd. S. 50 bis S. 51.

[10] Vgl. Ebd. S. 51.

[11] Ebd. S. 56.

[12] Watzlawick, Paul/Beavin, Janet/Jackson, Don D.: Menschliche Kommunikation. Formen, Störungen, Paradoxien. 10. unveränderte Auflage. Bern/Göttingen/Toronto/Seattle 2000. S. 43.

[13] Ebd. S. 36.

[14] Vgl. Stickel, Gerhard: Zur Sprachbefindlichkeit der Deutschen: Erste Ergebnisse einer Repräsentativumfrage. In: Stickel, Gerhard: (Hg.): Sprache – Sprachwissenschaft – Öffentlichkeit. Berlin/New York 1999. (=Institut für deutsche Sprache. Jahrbuch, 1998). S. 21, S. 35, S. 39.

[15] Reiher, Ruth/Kramer, Undine (Hg.) Sprache als Mittel von Identifikation und Distanzierung. Frankfurt am Main/Berlin/Bern u.a. 1998. (=Leipziger Arbeiten zur Sprach- und Kommunikationsgeschichte, 5). Vorwort. S. 5.

[16] Kramer, Undine: „Wir und die anderen“ – Distanzierung durch Sprache. In: Reiher, Ruth/Kramer, Undine (Hg.) Sprache als Mittel von Identifikation und Distanzierung. Frankfurt am Main/Berlin/Bern u.a. 1998. (=Leipziger Arbeiten zur Sprach- und Kommunikationsgeschichte, 5). S. 273.

[17] Vgl. Krömmelbein, Silvia: Krise der Arbeit – Krise der Identität? Institutionelle Umbrüche der Erwerbarbeit und subjektive

Erfahrungsprozesse in den neuen Bundesländern. Berlin 1996. S. 62 bis S. 64.

Ende der Leseprobe aus 30 Seiten

Details

Titel
Ausformungen von geschlechtstypischem Kommunikationsverhalten und Gegenstrategien
Hochschule
Universität Duisburg-Essen  (Fachbereich Pädagogik)
Veranstaltung
Hauptstufenseminar: Geschlechtersozialisation
Note
sehr gut
Autor
Jahr
2002
Seiten
30
Katalognummer
V6773
ISBN (eBook)
9783638142724
ISBN (Buch)
9783638639637
Dateigröße
703 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Ausformungen, Kommunikationsverhalten, Gegenstrategien, Hauptstufenseminar, Geschlechtersozialisation
Arbeit zitieren
Isabel Ebber (Autor), 2002, Ausformungen von geschlechtstypischem Kommunikationsverhalten und Gegenstrategien, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/6773

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