Diese umfassende Analyse vergleicht und durchleuchtet zwei Schweizer Banken von verschiedenen Seiten her, es sind dies Branchenentwicklung, Positionierungen, Kennzahlenframework, Stärken/Schwächen-Analyse und Leistungsvergleich. Die Kapitel sind dabei unterteilt in Beschreibung der Banken, Aktionäre und Management, Branche und Positionierung, Beurteilung aus finanzieller Sicht sowie ein kurzes Executive Summary.
Diese Arbeit eignet sich dank der klaren Vorgehensweise nicht zuletzt auch als Vorlage für ähnliche Analysen im wirtschaftswissenschaftlichen Bereich.
Abgerundet wird diese Analyse durch ein umfassendes Literatur- und Abbildungsverzeichnis.
Inhaltsverzeichnis
1. Beschreibung der Banken
1.1. Migrosbank
1.2. Bank Coop
2. Aktionäre und Management
2.1. Migrosbank
2.2. Bank Coop
3. Branche und Positionierung
3.1. Entwicklung der Branche
3.2. Positionierung der Migrosbank
3.3. Positionierung der Bank Coop
4. Beurteilung aus finanzieller Sicht
4.1. Inputdaten
4.2. Kennzahlenframework:
4.3. Stärken/Schwächen-Analyse
4.4. Leistungsvergleich der Geschäftsperiode 2005
5. Executive Summary
Zielsetzung & Themen
Das Hauptziel dieser Fallstudie besteht in einem detaillierten Vergleich der beiden Schweizer Retailbanken Migrosbank und Bank Coop, um deren strategische Ausrichtung, Marktpositionierung und finanzielle Leistungsfähigkeit basierend auf den Geschäftsdaten von 2005 zu analysieren und kritisch zu bewerten.
- Unternehmensportrait und Aktionärsstrukturen der beiden Bankinstitute
- Analyse der Branchenumgebung und Positionierungsstrategien
- Finanzielle Beurteilung mittels eines strukturierten Kennzahlenframeworks
- Gegenüberstellung von Stärken und Schwächen durch eine SWOT-Analyse
- Leistungsvergleich anhand spezifischer Bilanz- und Erfolgsrechnungspositionen
Auszug aus dem Buch
1. Beschreibung der Banken
Die durch uns zu behandelnden Banken, die beiden Retailbanken Migrosbank und Bank Coop, sind gewissermassen Spezialfälle auf dem Bankenplatz Schweiz: Sie sind aus den beiden grössten Schweizer Detailhandelsketten hervorgegangen.
1.1. Migrosbank
Die im Jahre 1958 gegründete Migrosbank bietet neben verschiedenen Arten von Konti (Geschäfts und Sparkonti), Dienstleistungen des Zahlungsverkehrs (verschiedene Kreditkarten und Reisezah lungsmittel), Anlage- und Vorsorgeprodukten auch Hypotheken und Kleinkredite bis CHF 50'000 an. Das wichtigste Standbein der Migrosbank ist das Zinsgeschäft, die Sparkonti und die Hypotheken. Bei den Hypotheken erreicht die Migrosbank in der Schweiz mit einem Hypothekarvolumen von rund CHF 20 Mrd. einen Marktanteil von 3,2%. Durch die Ausweitung ihres Engagements im Bereich Private Banking und Asset Management versucht die Migrosbank, ein weiteres Standbein aufzubauen.
Speziell an den Dienstleistungen der Migrosbank ist die M-Card, mit der neben anderen Dienstleistungen auch an Migros-Kassen Bargeld bezogen werden kann. Die Migrosbank versucht also, dank Synergien mit anderen Konzernteilen der Migros-Genossenschaft, für ihre Kunden attraktive Angebote zu kreieren. Ein weiterer Vorteil der Migrosbank ist, dass viele Filialen auch samstags geöffnet haben.
In jüngster Zeit ist die Migrosbank nicht zuletzt durch eine aggressive Preissetzungspolitik bei Börsentransaktionen und durch tiefe Depotgebühren (max. 0.19% vom Depotwert pro Jahr, unabhängig davon was sich im Depot befindet) aufgefallen. Sie hat quasi eine Flatrate für den Börsenhandel ihrer Kunden eingeführt: Die Gebühren sind neu nicht mehr vom Umsatz abhängig, wie dies in der Branche eigentlich üblich ist. Stattdessen ist ein Fixum von 100 CHF (Kundenberater) beziehungsweise 40 CHF (Online-Banking) für jede Transaktion zu bezahlen. Damit übernimmt die Migrosbank die Preisführerschaft auf diesem Gebiet.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Beschreibung der Banken: Vorstellung der Migrosbank und Bank Coop als Retailbanken mit Ursprung im Schweizer Detailhandel.
2. Aktionäre und Management: Analyse der Eigentumsstrukturen und der Management- sowie Verwaltungsratszusammensetzung beider Institute.
3. Branche und Positionierung: Einordnung der Banken in den Schweizer Bankensektor und Erläuterung der jeweiligen Marktstrategien.
4. Beurteilung aus finanzieller Sicht: Detaillierte Auswertung der Geschäftsjahre mittels Kennzahlen, Stärken-Schwächen-Analyse und Leistungsvergleich.
5. Executive Summary: Zusammenfassendes Fazit zum direkten Wettbewerb und zum zukünftigen Wachstumspotenzial der untersuchten Banken.
Schlüsselwörter
Migrosbank, Bank Coop, Retailbanking, Kennzahlenframework, Hypothekargeschäft, Aktiengesellschaft, Genossenschaft, Marktpositionierung, Geschäftsbericht 2005, Finanzanalyse, Zinsgeschäft, SWOT-Analyse, Rentabilität, Liquidität, Bankenplatz Schweiz.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Fallstudie grundsätzlich?
Die Arbeit befasst sich mit einem vergleichenden Finanz- und Strategiecheck der Migrosbank und der Bank Coop basierend auf den Daten des Jahres 2005.
Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?
Die Schwerpunkte liegen auf der Unternehmensstruktur, den Führungsgrundsätzen, der Marktpositionierung und einer quantitativen finanziellen Analyse.
Was ist das primäre Ziel dieser Untersuchung?
Das Ziel ist es, die Leistungsfähigkeit und die strategische Aufstellung der beiden Institute im direkten Wettbewerb zu bewerten und Erkenntnisse über deren Entwicklungspotenzial zu gewinnen.
Welche wissenschaftliche Methode wird in der Arbeit verwendet?
Es wird ein strukturiertes Kennzahlenframework für Banken sowie eine SWOT-Analyse nach Henny Steiniger zur Bewertung der Unternehmen angewendet.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil umfasst die detaillierte Beschreibung der Banken, die Management-Strukturen, die Einordnung in den Branchensektor sowie eine umfassende finanzielle Beurteilung und ein Leistungsvergleich.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Die Arbeit ist geprägt durch Begriffe wie Retailbanking, Finanzanalyse, Marktpositionierung und Unternehmenskennzahlen.
Warum spielt das Hypothekargeschäft eine so große Rolle?
Es bildet für beide Banken eines der wichtigsten Standbeine und generiert den wesentlichen Teil des Erfolgs aus dem Zinsgeschäft.
Wie bewerten die Autoren die Zukunftsaussichten der Banken?
Trotz eines aktuell noch bestehenden Vorsprungs der Migrosbank sehen die Autoren ein konstantes Wachstumspotenzial bei der Bank Coop, das den Wettbewerb in Zukunft intensivieren könnte.
- Quote paper
- P. Schär (Author), F. Schoch (Author), A. Siegenthaler (Author), C. Fernandes (Author), 2007, Ein Vergleich zweier Banken - Migrosbank und Bank Coop, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/67800