Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Publicación mundial de textos académicos
Go to shop › Sociología - Conocimientos e Información

Freie Software, Open Source und Linux

Título: Freie Software, Open Source und Linux

Trabajo , 2004 , 42 Páginas , Calificación: 1,0

Autor:in: Anonym (Autor)

Sociología - Conocimientos e Información
Extracto de texto & Detalles   Leer eBook
Resumen Extracto de texto Detalles

Bei der vorliegenden Arbeit handelt es sich um die Ausarbeitung eines Referats, welches von den Autoren im Rahmen der Lehrveranstaltung „Soziologie und politische Ökonomie des Internet“, die unter Leitung von Dr. Ulrich Dolata im Sommersemester 2004 an der Universität Bremen stattfand, gehalten wurde. Es soll im Folgenden der Versuch gemacht werden, einen Einblick zu gewähren, in die Sphäre der Open Source Software (im folgenden auch kurz OSS) bzw. Free Software. Begonnen wird mit einer grundlegenden Einführung zu informationstechnischen (Kapitel 2: Quellcode und Objektcode) und rechtlichen Belangen (Kapitel 3: Free Software und Open Source Software). Anschließend wird Open Source Software aus der Benutzerperspektive beleuchtet (Kapitel 4), dabei wird sowohl auf ideologische Beweggründe von Benutzern, wie auch auf den Einsatz von OSS im Vergleich zu proprietärer Software beispielsweise in der Bürolandschaft eingegangen. Ökonomische Aspekte werden größtenteils in den Kapiteln 5 und 6 herausgearbeitet, wobei in Kapitel 5 anhand einer allgemeinen Software-Value-Chain Geschäftsmodelle mit proprietärer Software und OSS vorgestellt werden. In Kapitel 6 folgt eine Beschreibung der ökonomisch relevanten Akteure rund um OSS in ihrem Verhältnis zuein-ander, außerdem wird hier versucht, sowohl eine Akteurskonstellation wie auch einen Ausblick zu skizzieren. Das Kapitel 7 ist dem Softwarepatent gewidmet, welches im direkten Zusammenhang mit der Zukunft der Open Source Bewegung steht. [...]

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Quellcode und Objektcode

2.1 Programmiersprachen

2.2 Die Unumkehrbarkeit des Übersetzens

3 Free–Software und Open–Source–Software

3.1 Proprietäre Software

3.2 Freie Lizenzen

3.2.1 Die BSD–Lizenz

3.2.2 Die GNU General Public License (GPL)

3.3 Free Software versus Open Source Software

4 Linux Userperspektive

4.1 OSS als Projekttionsfläche von Idealen

4.1.1 Ideologischer Diskurs

4.1.2 Bildungsbereich / Wissensallmende

4.1.3 OSS in Nicht–G8–Länder

4.2 OSS in der ökonomischen Nutzung

4.2.1 Kosteneinsparung

4.2.2 Systemadministration

4.2.3 Implementierung

4.2.4 Kooperative Hilfe

5 Geschäftsmodell „Free Software / Open Source Software“

5.1 Allgemeine Software–Value–Chain

5.2 Geschäftsmodelle mit proprietärer Software

5.3 Geschäftsmodelle mit Open–Source–Software

6 Akteure und Akteurskonstellation

6.1 Akteure

6.1.1 Entwicklergemeinde

6.1.2 Hardwarehersteller

6.1.2.1 Aktuelle Entwicklungen

6.1.2.2 Wirtschaftliche Motivation

6.1.3 Softwareproduktion

6.1.3.1 Aktuelle Entwicklungen

6.1.3.2 Microsoft / Initiative for Software Choice

6.1.4 IT–Dienstleister

6.1.5 Kunden

6.1.6 Staatliche Einrichtungen

6.2 Akteurskonstellation

6.3 Ausblick

7 Das Softwarepatent

7.1 Definition

7.2 Koexistenz von Urheberrecht und Softwarepatent

7.3 Trivialpatente

7.4 Volkswirtschaftliche Auswirkungen

7.5 Der europäische Mittelstand

7.6 Zukunft von OSS?

A Über dieses Dokument

A.1 Verwendete Software für diese Arbeit

Zielsetzung & Themen

Das Hauptziel dieser Arbeit besteht darin, einen umfassenden Einblick in die Sphären der Free Software und Open Source Software (OSS) zu gewähren, wobei insbesondere informationstechnische, rechtliche und ökonomische Aspekte beleuchtet werden. Die zentrale Forschungsfrage untersucht die Rolle und Bedeutung von OSS innerhalb des heutigen wirtschaftlichen Gefüges sowie die Auswirkungen auf verschiedene Akteure und die zukünftigen Herausforderungen, insbesondere durch Softwarepatente.

  • Grundlagen von Quellcode, Objektcode und Lizenzmodellen.
  • Die Benutzerperspektive und ideologische Beweggründe für den Einsatz von OSS.
  • Wirtschaftliche Geschäftsmodelle bei proprietärer Software versus OSS.
  • Analyse der Akteurskonstellationen im Ökosystem rund um Free und Open Source Software.
  • Die Auswirkungen und Risiken von Softwarepatenten auf die Zukunft der Open Source Bewegung.

Auszug aus dem Buch

2.2 Die Unumkehrbarkeit des Übersetzens

Nachdem ein Quelltext übersetzt wurde, ist im resultierenden Binärobjekt nicht mehr von den Zusammenhängen, die in der abstrakten Sprache formuliert waren, erkennbar. Die obige Zeichenkette sieht dann so aus: 1101000 1100101 1101100 1101100 1101111 100000 1101111 1100010 1101100 1100100 0001010 0000000. Diese Bits stehen irgendwo im Speicher zusammen mit allen anderen Daten und mit allen auszuführenden Anweisungen; es ist nicht erkennbar, dass diese Bits Kodierungen für eine Kolonne von Buchstaben sein sollen. Die Anweisungen manipulieren einfach bitweise in diesem Bereich herum, ohne sogar selbst zu wissen, wo das Ende dieses Bereiches ist und wo andere Daten anfangen. All dies Wissen war nur im Verlaufe des Übersetzens vom Quelltext in den Binärcode bekannt und ist bei diesem Prozess verloren gegangen. Der Rechner braucht dieses Wissen auch nicht, er verläßt sich sozusagen darauf, dass der Übersetzer schon alles richtig gemacht hat.

Binärcode auf das ursprünglich gemeinte zurückzuführen, ist praktisch unmöglich und wenn doch, dann meist nur mit einem Arbeitsaufwand, der dem Programmieren selbst gleichkommt. Joseph Weizenbaum hat in Weizenbaum (1977) ein ganzes Kapitel darauf verwendet, nachzuweisen, dass selbst unter der Annahme, dass eine übernatürliche Intelligenz in der Lage wäre, zu jedem beliebigen Zeitpunkt den vollständigen Zustand eines Computersystems zu erfassen, nicht verstehen kann, wie dieses Computersystem gerade etwas tut. Zu beobachten ist nur, dass bestimmte Eingaben (vom Benutzer oder von einer beliebigen Datenquelle) unter bestimmten, aber in ihrer Ganzheit unbekannten, inneren und äußeren Bedingungen, bestimmte Ausgaben oder Aktionen hervorrufen. Diese Sichtweise auf ein System wird auch als Blackboxing bezeichnet. Wenn nun jemand versuchen muss, die Funktionsweise eines Softwaresystems zu verstehen, bleibt ihm nichs anderes übrig, als zu versuchen, Ein- und Ausgabe zu analysieren und daraus kausale/funktionale Zusammenhänge zu schließen.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung skizziert den Kontext der Arbeit, die im Rahmen eines Seminars zur Soziologie des Internets entstanden ist, und gibt einen Überblick über den geplanten inhaltlichen Aufbau.

2 Quellcode und Objektcode: In diesem Kapitel werden grundlegende technische Begriffe der Informatik erläutert, insbesondere das Verhältnis zwischen Quell- und Objektcode sowie die Irreversibilität des Übersetzungsvorgangs.

3 Free–Software und Open–Source–Software: Dieses Kapitel widmet sich den rechtlichen Aspekten und Lizenzmodellen von Software, wobei der Fokus auf dem Unterschied zwischen proprietärer Software und verschiedenen freien Lizenzen wie BSD und GPL liegt.

4 Linux Userperspektive: Hier wird der Einsatz von OSS aus der Sicht der Benutzer beleuchtet, wobei sowohl ideologische Diskurse als auch praktische Anwendungen in Bildung und Wirtschaft thematisiert werden.

5 Geschäftsmodell „Free Software / Open Source Software“: Dieses Kapitel analysiert verschiedene Geschäftsmodelle anhand einer allgemeinen Software-Wertschöpfungskette und vergleicht dabei proprietäre Ansätze mit Open-Source-Strategien.

6 Akteure und Akteurskonstellation: Hier werden die Rollen und Verhältnisse der verschiedenen Marktteilnehmer, von der Entwicklergemeinde über Hardwarehersteller bis hin zu staatlichen Einrichtungen, detailliert beschrieben.

7 Das Softwarepatent: Das Abschlusskapitel behandelt die kontroverse Debatte um Softwarepatente, ihre ökonomischen Auswirkungen und die spezifischen Gefahren, die sie für die Zukunft der Open-Source-Bewegung und den Mittelstand darstellen.

Schlüsselwörter

Free Software, Open Source Software, OSS, Linux, Quellcode, Objektcode, Geschäftsmodelle, Wertschöpfungskette, Lizenzen, GPL, BSD, Softwarepatente, Trivialpatente, Entwicklergemeinde, IT-Dienstleistung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht das Phänomen von freier Software und Open Source Software (OSS) aus einer soziologischen und ökonomischen Perspektive, insbesondere vor dem Hintergrund ihrer Bedeutung für das Internet und die Softwareindustrie.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Zentrale Themen sind die technischen Grundlagen von Software, verschiedene Lizenzmodelle, die Nutzung von OSS in Bildungs- und Wirtschaftsbereichen, sowie die Rolle der unterschiedlichen Akteure und die Bedrohung durch Softwarepatente.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage dieser Arbeit?

Das primäre Ziel ist es, den ökonomischen und sozialen Einfluss von OSS zu analysieren und dabei zu klären, wie OSS in Geschäftsmodelle integriert wird und welchen Herausforderungen, wie etwa dem Patentrecht, die Bewegung gegenübersteht.

Welche wissenschaftliche Methode wird in der Arbeit verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Analyse und Ausarbeitung, die durch die Verwendung zahlreicher Quellen, Fallbeispiele und Studien, wie etwa der Linux Usability Studie, gestützt wird.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in technische Grundlagen, eine detaillierte Benutzer- und Akteursanalyse, die Vorstellung von Geschäftsmodellen entlang einer Wertschöpfungskette sowie eine intensive Auseinandersetzung mit der Problematik von Softwarepatenten.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Open Source, Free Software, Geschäftsmodelle, Urheberrecht, Softwarepatente, Collaborative Engineering und die ökonomische Nutzung von OSS in der Industrie charakterisiert.

Welche Rolle spielen staatliche Einrichtungen laut dem Dokument bei der Förderung von OSS?

Staatliche Einrichtungen fördern OSS zunehmend aus Gründen der Sicherheit, zur Kostensenkung sowie zur Stärkung der technologischen Unabhängigkeit von großen Softwarekonzernen, beispielsweise durch Kooperationen mit Firmen wie IBM und SuSE.

Warum stellen Trivialpatente laut der Analyse eine besondere Gefahr dar?

Trivialpatente sind laut Arbeit gefährlich, da sie alltägliche Funktionen schützen, die für Entwickler kaum vermeidbar sind, und somit die freie Softwareentwicklung behindern oder durch Lizenzforderungen und Schadensersatzansprüche das Überleben mittelständischer Unternehmen gefährden können.

Wie bewertet der Autor die Zukunft von OSS im Hinblick auf kapitalistisches Wirtschaften?

Der Autor argumentiert, dass Open-Source-Softwareentwicklung keineswegs einen zwangsläufigen Wegbereiter in eine "neue" Ökonomie darstellen muss, da er aufgezeigt hat, dass es sich auch mit freier Software sehr gut kapitalistisch wirtschaften lässt.

Final del extracto de 42 páginas  - subir

Detalles

Título
Freie Software, Open Source und Linux
Universidad
University of Bremen  (Soziologie)
Curso
Soziologie und politische Ökonomie des Internet
Calificación
1,0
Autor
Anonym (Autor)
Año de publicación
2004
Páginas
42
No. de catálogo
V67812
ISBN (Ebook)
9783638586658
Idioma
Alemán
Etiqueta
Freie Software Open Source Linux Soziologie Internet
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Anonym (Autor), 2004, Freie Software, Open Source und Linux, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/67812
Leer eBook
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
Extracto de  42  Páginas
Grin logo
  • Grin.com
  • Envío
  • Contacto
  • Privacidad
  • Aviso legal
  • Imprint