Die Komplexität des Internets hat in den letzten Jahren eine rasante Entwicklung erlebt. Angefangen bei statischen Internetseiten, die mit einer Visitenkarte vergleichbar waren, über dynamische Internetportale, welche in Abhängigkeit von Benutzerinteraktionen Datenbankinhalte auf Webseiten veröffentlichten, bis hin zum semantischen Web, welches die Kommunikation zwischen Mensch und Maschine ermöglicht. Mit dem Aufkommen neuer Technologien und Möglichkeiten wuchsen die Ansprüche an das Internet. Dadurch konnten sich die verschiedensten Einsatzgebiete für webbasierte Anwendungen entwickeln, die heutzutage vollwertige, komplexe Client- / Server-Software-Systeme darstellen. Hypertextsysteme, multimediale Systeme, Kommunikationssysteme, Web Services, Web Portale, Web Communities und Web Informationssysteme sind Beispiele für solche Software-Systeme. In dieser Hausarbeit wird näher auf die J2EE Web-Entwicklung mit Eclipse als Entwicklungsumgebung eingegangen. Es werden die Grundlagen von J2EE erläutert, eine Beispielanwendung implementiert und Eclipse als IDE vorgestellt.
Inhaltsverzeichnis
Einleitung
1 Java 2 Platform - Enterprise Edition
1.1 Infrastruktur von J2EE Web-Anwendungen
1.2 J2EE Programmierschnittstellen
2 Beispielanwendung
3 Eclipse
4 Fazit
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit untersucht die J2EE Web-Entwicklung unter Verwendung von Eclipse als zentraler Entwicklungsumgebung, um die Grundlagen dieser Architektur sowie die praktische Implementierung einer webbasierten Adressdatenverwaltung darzustellen.
- Grundlagen der Java 2 Platform - Enterprise Edition (J2EE)
- Architektur und Infrastruktur von J2EE-Webanwendungen
- Implementierung einer praktischen Beispielanwendung mittels Servlets
- Einsatz und Nutzen von Eclipse als integrierte Entwicklungsumgebung
- Integration von Plugins zur Automatisierung von Entwicklungsprozessen
Auszug aus dem Buch
1 Java 2 Platform - Enterprise Edition
Java 2 Enterprise Edition (J2EE) ist die Spezifikation einer Standardarchitektur zur Entwicklung und Ausführung komponentenbasierter, mehrschichtiger Anwendungen.
Die Spezifikation basiert auf der Java 2 Plattform (J2SE) und nutzt dabei die Vielfalt der zur Verfügung gestellten Funktionalitäten. Darüber hinaus erweitert sie die Basisspezifikation um die Unterstützung von JavaBeans, die Java Servlet API, JavaServer Pages und die XML (eXtensible Markup Language), mit denen sich komplexe Web-Anwendungen realisieren lassen.
Zusätzlich wird die Entwicklung von auf J2EE basierenden Web-Anwendungen enorm erleichtert, indem der Entwickler vorgefertigte Komponenten nur einzusetzen braucht. Immer wieder geforderte Funktionalitäten von Web-Anwendungen sind beispielsweise die Sitzungsverfolgung bei einem Online-Shop oder die Personalisierbarkeit von Websites.
Solche größtenteils automatisierten Vorgänge stellen eine enorme Entlastung dar und ermöglichen eine schnellere Entwicklung.
Methoden, die Interoperabilität und Portabilität von Web-Services über unterschiedliche Systeme hinweg ermöglichen, werden ebenfalls zur Verfügung gestellt.
Zusammenfassung der Kapitel
Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Entwicklung des Internets und die Komplexität moderner webbasierter Software-Systeme ein, die in dieser Arbeit mit J2EE und Eclipse behandelt werden.
1 Java 2 Platform - Enterprise Edition: Hier werden die Grundlagen von J2EE als Standardarchitektur, die Verwendung von MVC sowie die notwendige Infrastruktur durch Application Server erläutert.
1.1 Infrastruktur von J2EE Web-Anwendungen: Dieser Abschnitt beschreibt die Bedeutung von Application Servern und Containern als Laufzeitumgebungen für J2EE-Komponenten.
1.2 J2EE Programmierschnittstellen: Dieser Teil gibt einen Überblick über die umfangreichen APIs von J2EE, die eine Vielzahl von Technologien zur Web-Entwicklung bereitstellen.
2 Beispielanwendung: Dieses Kapitel dokumentiert die Implementierung eines Adressdatenverwaltungsprogramms unter Verwendung der J2EE Servlet Technologie.
3 Eclipse: Hier wird die Rolle von Eclipse als flexible IDE und der Einsatz hilfreicher Plugins wie dem Tomcat-Launcher oder der Web Tools Platform (WTP) beschrieben.
4 Fazit: Das Fazit fasst die Etablierung von Java als Standard für Unternehmensanwendungen zusammen und hebt die Effizienzsteigerung durch Eclipse hervor.
Schlüsselwörter
J2EE, Java, Web-Entwicklung, Eclipse, Servlet, Application Server, MVC, Apache Tomcat, Enterprise Java Beans, JSP, IDE, Software-Architektur, Web-Services, Plugin, Programmierung
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit behandelt die Entwicklung von webbasierten Anwendungen auf Basis der J2EE-Plattform und deren Implementierung unter Nutzung der Entwicklungsumgebung Eclipse.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die Schwerpunkte liegen auf der Architektur von J2EE, der Funktionsweise von Servlets, der Infrastruktur für Web-Anwendungen und der praktischen Anwendung von Eclipse-Plugins.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Ziel ist es, die Grundlagen von J2EE theoretisch darzulegen und anhand eines konkreten Beispiels – einer Adressverwaltung – die praktische Umsetzung in Eclipse zu zeigen.
Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?
Die Arbeit basiert auf einer Literaturrecherche zu J2EE-Grundlagen sowie der praktischen Implementierung und Dokumentation eines Anwendungsbeispiels.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretischen Grundlagen der J2EE-Architektur, die Erstellung einer Java-Servlet-Anwendung und die Vorstellung der IDE Eclipse.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Zu den zentralen Begriffen gehören J2EE, Java-Servlets, Eclipse, Application Server, MVC-Muster und Web-Entwicklung.
Warum wird im Beispiel der Apache Tomcat verwendet?
Apache Tomcat dient als in Java geschriebener Servlet-Container, der für die Beispielanwendung genutzt wird, da er gut in die Eclipse-Umgebung integrierbar ist.
Welchen Vorteil bietet die Rich Client Platform (RCP) in Eclipse?
Die RCP ermöglicht eine modulare Architektur in Eclipse, wodurch die IDE durch Plugins für verschiedenste Sprachen und Technologien erweiterbar ist.
- Quote paper
- Stephan Schwarz (Author), 2006, J2EE Web-Entwicklung mit Eclipse, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/67851