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Chinas und Hongkongs Sozialpolitik

Titel: Chinas und Hongkongs Sozialpolitik

Hausarbeit (Hauptseminar) , 2003 , 24 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Magistra Artium, M.A. Meng- Ping Ni (Autor:in)

Soziologie - Politik, Majoritäten, Minoritäten
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Dieser Arbeit liegen zwei wesentliche Fragen zugrunde. Zum Einem, welcher Zusammenhang besteht zwischen der konfuzianischen Lehre und einem chinesischen sozialpolitischen Verständnis? Zum Anderen, welche anderen Ansätze können zur Erklärung der Sozialpolitik Chinas und Hongkongs angewandt werden? Neben der Funktion von einleitenden Fragen, sollen sie ebenfalls durch die gesamte Arbeit hinweg als Leitmotiv gelten. Als den roten Faden, dem der Wissensanspruch gilt. Wenn von der aktuellen, sozialen Situation in China die Rede ist, muss diese vor allem im Zusammenhang mit den politischen Reformmaßnahmen seit 1978 gesehen werden. Die unter maoistischer Propaganda erzielte Vollbeschäftigung, war nun nicht mehr länger von bedeutender Priorität. Doch mit der Veränderung der Politik, sieht sich die erwerbstätige Bevölkerung Chinas ebenfalls mit einer veränderten sozialen Situation konfrontiert. Inwiefern sich die reformpolitischen Maßnahmen auf die soziale Lebenswelt der Menschen auswirken, ist der nächste gedankliche Schritt, den es zu beantworten gilt. Zwei ausgewählte Sozialbereiche sollen hierbei näher analysiert werden. Das chinesische Gesundheitswesen und die Altersfürsorge eignen sich besonders dafür, vor allem in Hinsicht auf die eingangs gestellten Fragen. Die konfuzianische Ethik und ihre Wirkung auf das soziale Handeln der Menschen, kann ebenfalls auf ein anderes Länderbeispiel angewandt werden. Die Rede ist von Hongkong, obwohl die ehemalige britische Kolonie seit Juni 1997 offiziell wieder zu China gehört, unterscheidet sich die Region Hongkong noch immer wesentlich in ihrer Wirtschaft und Politik von China. Der Grund liegt im Status Hongkongs als eine Sonderverwaltungsregion Chinas. China räumt mit dem Status der Sonderverwaltungsregion Hongkong die Rechte ein, ihre wirtschaftliche und politische Freiheit im Zeitraum der nächsten fünfzig Jahre beizubehalten. Freie Marktwirtschaft ist dadurch die erklärte und praktizierte Realität Hongkongs. Der Ort Hongkong als Handels- und Wirtschaftsmetropole wirkt sich ebenfalls enorm auf das sozialpolitische Verständnis aus. Worin sieht die Regierung ihre Aufgaben im Sozialbereich? Im Hinblick darauf, ist daher die Frage nach der Sozialpolitik Hongkongs in diesem Zusammenhang von besonderer Bedeutung.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

I.) Vorwort

II.) Theoretische Grundlagen

a.) Die konfuzianische Ethik und ihre Handlungslehren

b.) Chinas Wirtschaftsreformen

c.) Soziale Auswirkungen der chinesischen Reformpolitik

III.) China

a.) Gesundheitswesen

b.) Altersfürsorge

IV.) Hongkong

a.) Hongkongs Wirtschaft

b.) Hongkongs Sozialpolitik

V.) Schlussbemerkung

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht den Zusammenhang zwischen der konfuzianischen Lehre und dem sozialpolitischen Verständnis in der Volksrepublik China sowie in der Sonderverwaltungsregion Hongkong. Ziel ist es, kulturelle Erklärungsansätze für soziale Sicherungssysteme mit politisch-ökonomischen Faktoren zu verknüpfen und zu analysieren, wie sich wirtschaftliche Reformen auf die soziale Lebenswelt auswirken.

  • Einfluss der konfuzianischen Ethik auf soziales Handeln
  • Soziale Auswirkungen der chinesischen Wirtschaftsreformen seit 1978
  • Vergleich der sozialpolitischen Ansätze in China und Hongkong
  • Die Rolle von Migration und Arbeitsmarkt für die soziale Sicherheit
  • Wandel des Sozialverständnisses unter dem Einfluss von Marktmechanismen

Auszug aus dem Buch

I.) Einleitung

Dieser Arbeit liegen zwei wesentliche Fragen zugrunde. Zum Einem, welcher Zusammenhang besteht zwischen der konfuzianischen Lehre und einem chinesischen sozialpolitischen Verständnis? Zum Anderen, welche anderen Ansätze können zur Erklärung der Sozialpolitik Chinas und Hongkongs angewandt werden? Neben der Funktion von einleitenden Fragen, sollen sie ebenfalls durch die gesamte Arbeit hinweg als Leitmotiv gelten. Als den roten Faden, dem der Wissensanspruch gilt. Zur Vermeidung von Missverständnissen soll erwähnt werden, dass wenn im weiteren Verlauf der Arbeit von China gesprochen wird, damit die Volksrepublik China gemeint ist.

Das Bestreben liegt demnach darin, die sozialen Verhältnisse im heutigen China zunächst unter kultursoziologischen Aspekten zu betrachten. Die konfuzianische Ethik und ihr Einfluss auf das gesellschaftliche Handeln der Menschen soll hierbei als ein kultureller Erklärungsansatz dienen. Wenn von der aktuellen, sozialen Situation in China die Rede ist, muss diese vor allem im Zusammenhang mit den politischen Reformmassnahmen seit 1978 gesehen werden. Chinas Reformära begann mit der endgültigen Abkehr von der maoistischen Politik, hin zu einer wirtschaftsfördernden und liberaleren Politik. Vorteile ergaben sich vor allen auf Seiten der Wirtschaft. Der Aufbau und die Stärkung einer Privatwirtschaft, brachte ebenfalls einen enormen sozialen Wandel mit sich.

Zusammenfassung der Kapitel

I.) Vorwort: Dieses Kapitel führt in die Forschungsfragen der Arbeit ein und definiert den kulturellen sowie methodischen Rahmen der Untersuchung.

II.) Theoretische Grundlagen: Hier werden die Bedeutung der konfuzianischen Ethik sowie die wirtschaftspolitischen Reformen in China seit 1978 analysiert und deren soziale Auswirkungen beleuchtet.

III.) China: Dieses Kapitel untersucht konkret das Gesundheitssystem und die Altersfürsorge im Kontext der gesellschaftlichen Veränderungen.

IV.) Hongkong: Die Untersuchung konzentriert sich auf die liberale Wirtschaftsverfassung Hongkongs und deren Auswirkungen auf die Sozialpolitik der Sonderverwaltungsregion.

V.) Schlussbemerkung: Die Arbeit resümiert, dass für das Verständnis der Sozialpolitik in China und Hongkong sowohl kulturelle Werte als auch politisch-ökonomische Bedingungen gleichermaßen entscheidend sind.

Schlüsselwörter

Konfuzianismus, Sozialpolitik, China, Hongkong, Wirtschaftsreformen, soziale Sicherheit, Altersfürsorge, Gesundheitswesen, laissez-faire, positive non-interventionism, Arbeitsmarkt, Migration, Generationenvertrag, Privatisierung, Wohlfahrtsstaat

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert, wie sich das sozialpolitische Verständnis in China und Hongkong auf Basis kultureller Traditionen und wirtschaftlicher Reformen entwickelt hat.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind der Konfuzianismus als kultureller Erklärungsansatz, die Auswirkungen der chinesischen Reformpolitik auf die soziale Sicherung und die liberale Wirtschaftspolitik in Hongkong.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, die Diskrepanz zwischen wirtschaftlichem Aufschwung und sozialer Absicherung zu hinterfragen und zu prüfen, welche Rolle traditionelle Werte bei der sozialen Wohlfahrt spielen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine kultursoziologische Analyse, die theoretische Ansätze mit empirischen Daten und Länderbeispielen verknüpft.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Untersuchung der theoretischen Grundlagen, die Analyse spezifischer Sozialbereiche in China und die Betrachtung der Wirtschafts- und Sozialpolitik in Hongkong.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Konfuzianismus, soziale Sicherheit, Wirtschaftsreformen und den Vergleich zwischen China und Hongkong geprägt.

Warum spielt die Migration für die soziale Situation in China eine Rolle?

Migration führt zu einer großen Gruppe von Wanderarbeitern, die oft keinen Zugang zu städtischen sozialen Sicherungssystemen haben, was den Bedarf an neuen Absicherungskonzepten erhöht.

Was zeichnet die Sozialpolitik in Hongkong aus?

Die Sozialpolitik in Hongkong ist stark an das Prinzip des "positive non-interventionism" gebunden, bei dem der Staat nur minimal interveniert und Eigenverantwortung im Vordergrund steht.

Ende der Leseprobe aus 24 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Chinas und Hongkongs Sozialpolitik
Hochschule
Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn
Note
1,0
Autor
Magistra Artium, M.A. Meng- Ping Ni (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2003
Seiten
24
Katalognummer
V68079
ISBN (eBook)
9783638608671
ISBN (Buch)
9783638672566
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Chinas Hongkongs Sozialpolitik
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Magistra Artium, M.A. Meng- Ping Ni (Autor:in), 2003, Chinas und Hongkongs Sozialpolitik, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/68079
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Leseprobe aus  24  Seiten
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