Die berauschende Wirkung von Drogen ist dem Menschen schon sehr lange bekannt. Der Konsum pflanzlicher Drogen durch den Menschen lässt sich auf eine Zeit von mindestens 10.000 Jahren v. Chr. zurückbestimmen. Sie wurden als Rauschmittel, Heil- und Schlafmittel, sowie als Zaubermittel und auch als Gift genutzt und meist bei magischen, kultischen oder religiösen Ereignissen eingesetzt.
Heute muss man kein Pflanzenkenner mehr sein, um sich Rauschmittel zu beschaffen. Längst werden diese in großen Mengen industriell und künstlich hergestellt und verkauft.
Dieses Buch untersucht, warum gerade junge Menschen heutzutage zu Drogen greifen, und inwieweit der Drogenkonsum Jugendlicher kulturell oder individuell bedingt ist.
Inhaltsverzeichnis
- I. Einleitung
- II. Jugendliche und Drogenkonsum
- 1. Definition des Drogenbegriffs
- 1.1 Der medizinische Drogenbegriff
- 1.2 Der juristische Drogenbegriff
- 1.2.1 Legale Drogen
- 1.2.2 Illegale Drogen
- 2. Der Zugang Jugendlicher zu den Drogen
- 2.1 Schule und Clique
- 2.2 Weitere Beschaffungsmöglichkeiten
- 3. Jugendliche als Drogenkonsumenten
- 3.1 Antezedenzien der Initiation
- 3.1.1 Familiäre Hintergründe
- 3.1.2 Entwicklungspsychologische Hintergründe
- 3.1.3 Subkulturelle Bedingung: Drogenkonsum in der Techno-Party-Szene
- 3.1 Antezedenzien der Initiation
- 4. Ecstasy verharmloste Partydroge?
- 4.1 Definition
- 4.2 Leichter Zugang
- 4.3 Wirkung und Risiken
- 4.3.1 Unmittelbare Wirkung
- 4.3.2 Nebenwirkungen und Risiken
- 4.3.3 Langzeitwirkung und –Gefahren
- 5. Drogen- und Suchtbericht 1999
- 5.1 Legale Drogen
- 5.2 Illegale Drogen
- 6. Präventionsmöglichkeiten
- 6.1 Elternhaus
- 6.2 Schule
- 1. Definition des Drogenbegriffs
- III. Schlussgedanke
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Hausarbeit befasst sich mit dem Thema Jugendlicher und Drogenkonsum. Ziel ist es, die Ursachen und Hintergründe des Drogenkonsums in der Jugend zu untersuchen und auf verschiedene Facetten des Themas einzugehen.
- Definition des Drogenbegriffs aus medizinischer und juristischer Sicht
- Zugangsmöglichkeiten von Jugendlichen zu legalen und illegalen Drogen
- Antezedenzien der Initiation in den Drogenkonsum, einschließlich familiärer, entwicklungspsychologischer und subkultureller Faktoren
- Drogenkonsum in der Techno-Party-Szene und die Verharmlosung von Ecstasy
- Präventionsmöglichkeiten durch Eltern und Schulen
Zusammenfassung der Kapitel
- Die Einleitung führt in das Thema Jugendlicher und Drogenkonsum ein und stellt die Forschungsfrage nach den Ursachen und Bedingungen des Drogenkonsums in der Jugend.
- Kapitel II definiert den Begriff "Drogen" aus medizinischer und juristischer Sicht und geht auf die Unterscheidung zwischen legalen und illegalen Drogen ein. Des Weiteren wird der Zugang Jugendlicher zu Drogen behandelt, sowohl in der Schule und in der Clique als auch durch andere Beschaffungsmöglichkeiten.
- Kapitel III beleuchtet die Frage, warum Jugendliche zu Drogen greifen. Es werden drei Antezedenzien der Initiation in den Drogenkonsum untersucht: familiäre Hintergründe, entwicklungspsychologische Hintergründe und subkulturelle Bedingung, insbesondere der Drogenkonsum in der Techno-Party-Szene.
- Kapitel IV beschäftigt sich mit der Verharmlosung der Partydroge Ecstasy. Es werden die Definition, der leichte Zugang, die Wirkung und die Risiken von Ecstasy sowie die unmittelbare Wirkung, Nebenwirkungen, Risiken und Langzeitwirkungen und -gefahren beleuchtet.
- Kapitel V bietet einen Einblick in den Drogen- und Suchtbericht 1999, der Daten über den Konsum legaler und illegaler Drogen zusammenfasst.
- Kapitel VI geht auf Präventionsmöglichkeiten ein, die von Eltern und Schulen im Kampf gegen den Drogenkonsum junger Menschen genutzt werden können.
Schlüsselwörter
Jugendlicher Drogenkonsum, Drogenbegriff, Legalität, Illegalität, Zugangsmöglichkeiten, Antezedenzien, Initiation, Techno-Party-Szene, Ecstasy, Verharmlosung, Prävention, Eltern, Schule.
Häufig gestellte Fragen
Was unterscheidet den medizinischen vom juristischen Drogenbegriff?
Der medizinische Fokus liegt auf der berauschenden oder heilenden Wirkung, während der juristische Begriff zwischen legalen und illegalen Substanzen gemäß Gesetzeslage unterscheidet.
Warum greifen Jugendliche zu Drogen?
Die Gründe sind vielfältig und umfassen familiäre Hintergründe, entwicklungspsychologische Faktoren sowie den Einfluss von Subkulturen wie der Techno-Szene.
Welche Gefahren birgt die Droge Ecstasy?
Neben unmittelbaren Nebenwirkungen bestehen Risiken für Langzeitschäden. Die Arbeit warnt besonders vor der Verharmlosung als reine „Partydroge“.
Welche Rolle spielt die Clique beim Drogenkonsum?
Die Schule und der Freundeskreis (Clique) sind oft die primären Orte für den ersten Zugang zu Drogen und fördern durch Gruppendruck die Initiation.
Wie können Eltern und Schulen zur Prävention beitragen?
Durch Aufklärung, Förderung der Persönlichkeitsentwicklung und die Schaffung eines vertrauensvollen Umfelds können sowohl das Elternhaus als auch die Schule den Drogenkonsum verhindern.
- Quote paper
- Daniela Kilper-Welz (Author), 2001, Jugend und Drogenkonsum, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/6819