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Jugend und Drogenkonsum

Title: Jugend und Drogenkonsum

Term Paper , 2001 , 24 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Daniela Kilper-Welz (Author)

Sociology - Children and Youth
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Summary Excerpt Details

Die berauschende Wirkung von Drogen ist dem Menschen schon sehr lange bekannt. Der Konsum pflanzlicher Drogen durch den Menschen lässt sich auf eine Zeit von mindestens 10.000 Jahren v. Chr. zurückbestimmen. Sie wurden als Rauschmittel, Heil- und Schlafmittel, sowie als Zaubermittel und auch als Gift genutzt und meist bei magischen, kultischen oder religiösen Ereignissen eingesetzt.
Heute muss man kein Pflanzenkenner mehr sein, um sich Rauschmittel zu beschaffen. Längst werden diese in großen Mengen industriell und künstlich hergestellt und verkauft.
Dieses Buch untersucht, warum gerade junge Menschen heutzutage zu Drogen greifen, und inwieweit der Drogenkonsum Jugendlicher kulturell oder individuell bedingt ist.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

I. Einleitung

II. Jugendliche und Drogenkonsum

1. Definition des Drogenbegriffs

1.1 Der medizinische Drogenbegriff

1.2 Der juristische Drogenbegriff

1.2.1 Legale Drogen

1.2.2 Illegale Drogen

2. Der Zugang Jugendlicher zu den Drogen

2.1 Schule und Clique

2.2 Weitere Beschaffungsmöglichkeiten

3. Jugendliche als Drogenkonsumenten

3.1 Antezedenzien der Initiation

3.1.1 Familiäre Hintergründe

3.1.2 Entwicklungspsychologische Hintergründe

3.1.3 Subkulturelle Bedingung: Drogenkonsum in der Techno-Party-Szene

4. Ecstasy – verharmloste Partydroge?

4.1 Definition

4.2 Leichter Zugang

4.3 Wirkung und Risiken

4.3.1 Unmittelbare Wirkung

4.3.2 Nebenwirkungen und Risiken

4.3.3 Langzeitwirkung und –Gefahren

5. Drogen- und Suchtbericht 1999

5.1 Legale Drogen

5.2 Illegale Drogen

6. Präventionsmöglichkeiten

6.1 Elternhaus

6.2 Schule

III. Schlussgedanke

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit untersucht die Beweggründe von Jugendlichen für den Konsum von Drogen und analysiert, inwieweit dieser Konsum kulturell oder individuell bedingt ist. Im Fokus steht dabei die Identifizierung von Risikofaktoren im familiären und schulischen Umfeld sowie die spezifische Rolle jugendlicher Subkulturen.

  • Definition des Drogenbegriffs unter medizinischen und juristischen Gesichtspunkten
  • Analyse der Zugangswege zu Drogen im schulischen und freizeitkulturellen Kontext
  • Untersuchung von Antezedenzien des Drogenkonsums (familiär, psychologisch, subkulturell)
  • Detaillierte Betrachtung von Ecstasy als spezifische Partydroge
  • Präventionsansätze in Elternhaus und Schule

Auszug aus dem Buch

3.1.2 Entwicklungspsychologische Hintergründe

Ein Jugendlicher in der Adoleszenzphase muss laut Dreher & Dreher zehn grundlegende Entwicklungsaufgaben erfüllen, die unter Umständen zu Problemen und Krisen führen können, wenn sie nicht bewältigt werden. Er muss sich einen Freundeskreis aufbauen und zu Altersgenossen beiderlei Geschlechts neue, tiefere Beziehungen herstellen. Weiterhin muss er seine eigene körperliche Erscheinung akzeptieren und dabei Veränderungen des Körpers und sein eigenes Aussehen annehmen. Außerdem muss der Jugendliche eine bestimmte Rolle in der Gesellschaft einnehmen, d.h., sich das Verhalten aneignen, das man in unserer Gesellschaft von einem Mann bzw. einer Frau erwartet. Darüber hinaus sollte er fähig sein, intime Beziehungen zu einem Partner aufzunehmen. Er muss sich vom Elternhaus lösen; sich für eine berufliche Richtung entscheiden und sich informieren, was man dafür können bzw. lernen muss; Vorstellungen entwickeln, wie ein Ehepartner und die zukünftige Familie sein sollen; über sich selbst im Bilde sein; eine eigenständige Weltanschauung entwickeln und ein bestimmtes Werteverständnis entwickeln. Des weiteren soll er auch noch sein Leben planen und realistische Ziele ansteuern, d.h. eine individuelle Zukunftsperspektive entwickeln.

Die Tatsache, dass all diese Aufgaben, die ein junger Mensch erfüllen muss, wenn er in die Gesellschaft der Erwachsenen integriert werden möchte, nicht leicht zu bewältigen sind, ist durchaus nachvollziehbar. Die erfolgreiche oder auch erfolglose Bewältigung dieser Entwicklungsaufgaben nimmt Einfluss auf die nachfolgende Entwicklung. Es müssen viele wichtige Entscheidungen getroffen werden, u.a. auch, ob man zu legalen oder auch illegalen Drogen greifen möchte, wenn die Belastung individuell als zu hoch empfunden wird.

Zusammenfassung der Kapitel

I. Einleitung: Diese Einleitung führt in die historische Bedeutung von Rauschmitteln ein und benennt die Forschungsfrage nach den individuellen und kulturellen Ursachen des Drogenkonsums bei jungen Menschen.

II. Jugendliche und Drogenkonsum: Dieses Kapitel liefert eine grundlegende Definition des Drogenbegriffs und kategorisiert Substanzen in legale und illegale Drogen.

1. Definition des Drogenbegriffs: Hier werden die medizinischen und juristischen Differenzierungen erläutert, die zwischen verschiedenen Substanzen und deren rechtlichem Status unterscheiden.

2. Der Zugang Jugendlicher zu den Drogen: Dieser Abschnitt thematisiert die Rolle der Schule und der Clique als primäre Orte der Drogenbeschaffung und des Austauschs.

3. Jugendliche als Drogenkonsumenten: Hier werden die psychologischen und sozialen Hintergründe untersucht, die den Einstieg in den Drogenkonsum begünstigen können.

4. Ecstasy – verharmloste Partydroge?: Dieses Kapitel widmet sich der speziellen Problematik von Ecstasy, inklusive Wirkungsweisen, Risiken und der Bedeutung innerhalb der Techno-Szene.

5. Drogen- und Suchtbericht 1999: Eine Analyse statistischer Daten zum Konsum legaler und illegaler Substanzen in Deutschland zum Zeitpunkt der Erstellung.

6. Präventionsmöglichkeiten: Hier werden Strategien zur Suchtprävention diskutiert, wobei insbesondere die Verantwortung von Elternhaus und Schule beleuchtet wird.

III. Schlussgedanke: Der abschließende Teil bewertet die Wirksamkeit der aktuellen Drogenpolitik und betont die Notwendigkeit, Prävention gegenüber repressiven Ansätzen zu stärken.

Schlüsselwörter

Drogenkonsum, Jugendliche, Suchtprävention, Adoleszenz, Ecstasy, Drogenaffinität, Schulalltag, Cliquenverhalten, Suchtbericht, Wirkungsrisiken, Psychologie, legale Drogen, illegale Drogen, Leistungsgesellschaft, Entwicklungsaufgaben.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit den Ursachen und Rahmenbedingungen für den Drogenkonsum von Jugendlichen unter Berücksichtigung individueller und soziokultureller Faktoren.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Zu den Kernpunkten gehören die Definition von Drogen, die Analyse von Beschaffungswegen, die psychologischen Hintergründe der Einstiegsphase sowie die Bedeutung von Subkulturen wie der Techno-Szene.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es zu untersuchen, welche Faktoren Jugendliche dazu bewegen, zu Drogen zu greifen, und inwieweit dies eine Reaktion auf gesellschaftliche Anforderungen oder individuelle Krisen darstellt.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Literaturanalyse, unter Einbeziehung aktueller Drogenberichte, empirischer Studien und entwicklungspsychologischer Theorien.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Begriffsbestimmung, die Analyse von Zugangswegen, die Untersuchung von Antezedenzien sowie eine detaillierte Fallbetrachtung der Droge Ecstasy.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind unter anderem Jugendkultur, Drogenprävention, Lebenskompetenz, Adoleszenzkrisen und soziale Involviertheit.

Welche Rolle spielt das Elternhaus bei der Prävention?

Laut Autorin liegt im Elternhaus das größte Potenzial für frühzeitige Prävention durch die Förderung von Lebenskompetenzen, Geborgenheit und einer starken Eltern-Kind-Beziehung.

Inwiefern beeinflusst die Techno-Party-Szene den Drogenkonsum?

Die Szene fungiert als kulturelle Bedingung, in der eine hohe Drogenaffinität herrscht, da Konsum oft mit sozialer Eingebundenheit und Leistungsanforderungen innerhalb dieser Subkultur korreliert.

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Details

Title
Jugend und Drogenkonsum
College
University of Bamberg  (Volkskunde und Ethnologie)
Course
Jugendkulturen im 20. Jahrhundert
Grade
1,0
Author
Daniela Kilper-Welz (Author)
Publication Year
2001
Pages
24
Catalog Number
V6819
ISBN (eBook)
9783638143073
ISBN (Book)
9783638741934
Language
German
Tags
Jugend Drogenkonsum Jugendkulturen Jahrhundert
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Daniela Kilper-Welz (Author), 2001, Jugend und Drogenkonsum, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/6819
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