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Analyse, Bewertung und Akzeptanz von Immobilien-Ratingsystemen

Title: Analyse, Bewertung und Akzeptanz von Immobilien-Ratingsystemen

Diploma Thesis , 2006 , 83 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Jan Heusgen (Author)

Business economics - Investment and Finance
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Ende 2006 werden die neuen Eigenkapitalanforderungen des Baseler Ausschusses für Bankenaufsicht, Basel II, in Kraft treten (vgl. Kap 2.1). Kreditinstitute müssen demnach ihre eingegangenen Kreditrisiken nicht mehr pauschal, sondern abhängig vom individuellen Risiko des Engagements mit Eigenkapital hinterlegen. Dies wird unweigerlich zu einer Verschärfung der Kreditvergabebedingungen führen. Nur wenn man den Nachweis erbringen kann, ein geringes Risikopotential zu besitzen, wird es für den Kreditnehmer möglich sein, an günstiges Fremdkapital zu gelangen. Basel II schlägt zum Zweck der Risikoeinschätzung die Durchführung entweder eines internen
oder externen Ratings vor.
Diese Entwicklungen hinsichtlich der Fremdfinanzierung machen nicht nur in der Bankenwelt, sondern auch bei den Unternehmen der Immobilienbranche Veränderungen erforderlich. Denn die Verfahren im Bereich des Bonitätsratings, wie sie zur Überprüfung der Kreditwürdigkeit von Schuldnern eingesetzt werden, sind nicht
direkt auf den Bereich der Immobilienfinanzierung anwendbar. Hier ist es zwingend notwendig, spezielle Ratingsysteme zu entwickeln, die die Besonderheiten der Immobilie stärker berücksichtigen. Dies ist auch deshalb wichtig, weil Unternehmen in der Immobilienbranche traditionell eine geringe Eigenkapitalausstattung haben. Dieses höhere Risikopotential würde bei einem Bonitätsrating, das sich nicht genauer mit Immobilienrisiken auseinandersetzt, zwingend eine Verteuerung der Kredite in der Immobilienwirtschaft bedeuten.
Doch die Einführung von Standards für ein Property- und Market-Rating durch den europäischen Dachverband nationaler Immobilienbewertungsorganisationen TEGoVA zeigt, dass das Thema Immobilien-Rating an Bedeutung gewinnt.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Problemstellung und Zielsetzung

1.2 Gang der Untersuchung

2 Theoretische Grundlagen

2.1 Der Baseler Ausschuss für Bankenaufsicht

2.2 Rating

2.2.1 Definition

2.2.2 Internes Rating

2.2.3 Externes Rating

2.2.4 Abgrenzung Rating zu Scoring

2.2.5 Problematiken des Rating-Verfahrens

2.3 Ausgewählte Ratingarten

2.3.1 Das Bonitätsrating

2.3.2 Das Rating von (Immobilien-)Investmentfonds

2.3.3 Das Immobilien-Objektrating

3 Das Immobilienrating

3.1 Notwendigkeit, Nutzen und Ziel

3.2 Typisierung des Immobilienobjekt-Ratings

3.2.1 Risikoprofil von Wohnimmobilien

3.2.2 Risikoprofil von Gewerbeimmobilien

3.2.3 Der Spezialfall der Managementimmobilie

3.2.4 Risikoprofil von Projektentwicklungen

4 Die Systematik des Immobilienratings

4.1 Bewertungskriterien des Immobilienratings

4.1.1 Die Marktanalyse

4.1.2 Die Standortanalyse

4.1.2.1 Makrostandort

4.1.2.2 Mikrostandort

4.1.3 Die Objektanalyse

4.1.3.1 Gebäudesubstanz

4.1.3.2 Gebäudeeffizienz

4.1.3.3 Gebäudeflexibilität

4.1.4 Die Performanceanalyse

4.2 Die angewandten Messstandards

4.3 Gewichtung der Kriterien

4.3.1 Grundgewichtung

4.3.2 Zweitgewichtung

4.4 Das Immobilienrating anhand eines Beispiels

5 Akzeptanz des Immobilienratings

5.1 Vergleichbarkeit der Ratings

5.2 Zuverlässigkeit der Ergebnisse

5.3 Schwächen des Ratings

5.4 Verbesserungspotentiale angewandter Immobilien-Ratingsysteme

6 Schlussbetrachtung

6.1 Zusammenfassung

6.2 Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit analysiert die Notwendigkeit und Anwendung von Immobilien-Ratingsystemen vor dem Hintergrund verschärfter Eigenkapitalanforderungen durch Basel II und dem Bestreben nach erhöhter Markttransparenz. Dabei wird die Forschungsfrage verfolgt, wie sich Immobilien-Ratings von klassischen Bonitätsratings abgrenzen lassen, welche Systematik diese aufweisen und inwieweit sie von Marktteilnehmern akzeptiert werden.

  • Grundlagen und Rahmenbedingungen von Basel II und Ratingverfahren.
  • Differenzierung zwischen Immobilien-Rating, Bonitätsrating und Scoring.
  • Systematik der Bewertungskriterien: Markt, Standort, Objekt und Performance.
  • Akzeptanz, Vergleichbarkeit und Zuverlässigkeit aktueller Immobilien-Ratingsysteme.
  • Verbesserungspotenziale für zukünftige Ratingverfahren in der Immobilienbranche.

Auszug aus dem Buch

4.1.3 Die Objektanalyse

Neben dem Markt und dem Standort ist das Objekt das dritte Hauptkriterium für die Beurteilung der Verkäuflichkeit einer Immobilie. Die Bedeutung des Objekts als Bewertungskriterium hängt sicherlich von dem Lebenszyklusstadium der Immobilie ab. Bei der Objektanalyse lassen sich den Einflussgrössen drei Faktoren unterordnen, die das Objekt beeinflussen: Die Gebäudesubstanz, die Gebäudeeffizienz und die Gebäudeflexibilität. Im Gegensatz zu den Kriterien Markt und Standort kann die Objektstruktur vom Eigentümer bzw. Nutzer selbst gestaltet und verändert werden.

Bei der Bewertung der Gebäudesubstanz stehen die technischen Eigenschaften der Immobilie im Vordergrund. Demnach werden in erster Linie die allgemeine Gebäudekonstruktion und die Ausstattung der Liegenschaft beurteilt. Die Gebäudekonstruktion umfasst die Bauweise und architektonische Aspekte.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Relevanz des Immobilien-Ratings im Kontext von Basel II ein und definiert das Ziel, die Systematik und Akzeptanz dieser Ratingverfahren zu untersuchen.

2 Theoretische Grundlagen: Das Kapitel erläutert die Funktionsweise von Basel II, definiert den Begriff Rating und grenzt Immobilien-Ratings von klassischen Bonitätsratings sowie Scoring-Modellen ab.

3 Das Immobilienrating: Es wird die Notwendigkeit des Immobilien-Ratings dargelegt und die unterschiedlichen Risikoprofile von Wohn-, Gewerbe- und Managementimmobilien sowie Projektentwicklungen typisiert.

4 Die Systematik des Immobilienratings: Dieses Kapitel beschreibt die vier Kriteriengruppen (Markt, Standort, Objekt, Performance), die Messstandards, Gewichtungsmethoden sowie ein konkretes Beispiel für die praktische Umsetzung.

5 Akzeptanz des Immobilienratings: Hier wird die allgemeine Akzeptanz von Immobilien-Ratings diskutiert, indem die Vergleichbarkeit und Zuverlässigkeit der Ergebnisse sowie Schwächen der aktuellen Praxis analysiert werden.

6 Schlussbetrachtung: Das abschließende Kapitel fasst die zentralen Erkenntnisse der Arbeit zusammen und gibt einen Ausblick auf die zukünftige Entwicklung des Ratingmarktes.

Schlüsselwörter

Immobilien-Rating, Basel II, Bonitätsrating, Objektanalyse, Standortanalyse, Marktanalyse, Immobilienfonds, Messstandards, Risikoprofil, Eigenkapitalanforderungen, Transparenz, Performanceanalyse, Gebäudeflexibilität, Kreditvergabe, Projektentwicklung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die Analyse, Bewertung und Akzeptanz von Immobilien-Ratingsystemen im Kontext aktueller regulatorischer Anforderungen durch Basel II.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder umfassen die Systematik der Immobilienbewertung, die Abgrenzung zu anderen Ratingarten sowie die kritische Prüfung der Akzeptanz und Verlässlichkeit am Markt.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist die klare Abgrenzung des Immobilien-Ratings von anderen Ratingarten, die Aufdeckung von Problematiken in der aktuellen Systematik sowie die Ableitung von Verbesserungspotenzialen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine tiefgehende theoretische Analyse der Rating-Systematiken sowie auf Expertengespräche zur Einschätzung der Marktakzeptanz.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden die theoretischen Grundlagen, die spezifischen Risikoprofile verschiedener Immobilienarten und die detaillierte Systematik des Immobilien-Ratings (Markt, Standort, Objekt, Performance) erläutert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den prägenden Begriffen gehören Immobilien-Rating, Basel II, Risikoprofil, Messstandards und Immobilienfonds.

Warum ist das Immobilien-Rating für Banken so wichtig geworden?

Aufgrund von Basel II müssen Banken Kreditrisiken individuell bewerten; da Immobilien bei der Finanzierung oft als Sicherheit dienen, ist ihre spezifische Risikobewertung für eine korrekte Eigenkapitalhinterlegung unerlässlich.

Wie unterscheidet sich die Bewertung von Managementimmobilien?

Bei Managementimmobilien steht nicht nur die Immobilie selbst im Fokus, sondern auch die Qualität, Bonität und das Managementkonzept des Betreibers, da der Erfolg maßgeblich von dessen Fähigkeiten abhängt.

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Details

Title
Analyse, Bewertung und Akzeptanz von Immobilien-Ratingsystemen
College
European Business School - International University Schloß Reichartshausen Oestrich-Winkel
Grade
1,7
Author
Jan Heusgen (Author)
Publication Year
2006
Pages
83
Catalog Number
V68431
ISBN (eBook)
9783638607056
Language
German
Tags
Analyse Bewertung Akzeptanz Immobilien-Ratingsystemen
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Jan Heusgen (Author), 2006, Analyse, Bewertung und Akzeptanz von Immobilien-Ratingsystemen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/68431
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