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Entwicklungstheorie von Jean Piaget - Störungen des Sozielverhaltens

Title: Entwicklungstheorie von Jean Piaget - Störungen des Sozielverhaltens

Term Paper , 2005 , 30 Pages , Grade: 1

Autor:in: Mandy Pollehn (Author)

Pedagogy - Pedagogic Psychology
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Im Rahmen des Seminars „Störungen im Kindes- und Jugendalter aus der Perspektive der Entwicklungswissenschaft“ ging es um drei Schwerpunkte, die den Studenten ein Verständnis für Störungen im Kindes- und Jugendalter vermitteln sollten.
Diese Schwerpunkte waren:
1. Die Darstellung und Vermittlung ausgewählter Modelle der Entwicklungspsychologie
2. Die Beschreibung ausgewählter Störungen im Kindes- und Jugendalter 3. Potentielle positive und negative Einflüsse des Lehrer- und Schülerverhaltens auf die Manifestation psychischer Störungen auf der Grundlage ausgewählter entwicklungspsychologischer Modelle.
Die vorliegende Arbeit geht nun im speziellen auf die Entwicklungstheorie von Jean Piaget und auf Störungen des Sozialverhaltens ein. Es soll das Ziel sein, einen Einblick in diese beiden Themenbereiche zu ermöglichen und sie schließlich miteinander zu verknüpfen.
Piaget hat mit seiner Stadientheorie seinen Nachfolgern neue Denkanstöße gegeben, die auch heute noch von Bedeutung sind. Es stellt sich nun die Frage, wie sich seine Theorie auf den Umgang mit Störungen des Sozialverhaltens anwenden lässt. Ob dies überhaupt möglich ist und welche Konsequenzen z.B. Pädagogen für ihr professionelles Handeln daraus ziehen können, soll am Ende der Arbeit gezeigt werden.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Entwicklungstheorie von Jean Piaget

2.1 Grundannahmen, die Piagets Theorie zugrunde liegen

2.2 Die einzelnen Stadien

2.3 Empirische Belege und kritische Betrachtung der Theorie

3. Störungen des Sozialverhaltens

3.1 Symptomatik

3.2 Diagnosekategorien

3.3 Genese

3.4 Therapieverfahren

4. Positive und negative Einflüsse zur Manifestation einer Störung des Sozialverhaltens auf der Grundlage von Piagets Theorie

5. Fazit

6. Literaturverzeichnis

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, die Entwicklungstheorie von Jean Piaget mit der Thematik der Störungen des Sozialverhaltens im Kindes- und Jugendalter zu verknüpfen, um pädagogische Handlungsoptionen für den Umgang mit diesen Störungen abzuleiten.

  • Grundlagen der kognitiven Entwicklungstheorie nach Jean Piaget
  • Symptomatik und Diagnosekriterien bei Störungen des Sozialverhaltens
  • Ätiologie (Genese) und therapeutische Ansätze
  • Analyse entwicklungspsychologischer Einflüsse auf die Manifestation von Störungen
  • Pädagogische Strategien zur Reduktion dissozialer Verhaltensweisen

Auszug aus dem Buch

2.1 Grundannahmen, die Piagets Theorie zugrunde liegen

Setzt man sich einmal damit auseinander, welche Grundannahmen Piaget neben seiner Stadientheorie formuliert hat, wird die Komplexität seiner Theorie deutlich. Piaget hat sich, wie schon viele Philosophen vor ihm, gefragt, wie sich der Mensch Wissen aneignet, ob objektives Wissen, welches nicht von der Umwelt des Wissenden beeinflusst wird, überhaupt möglich ist, oder ob es angeborene Ideen gibt oder ob alles Wissen erst erworben werden muss. Bei dem Versuch Antworten auf diese Fragen zu finden, richtet Piaget seinen Blick auf die unterschiedlichsten Wissenschaften, wie zum Beispiel auf Biologie, Mathematik, Philosophie und Psychologie.

Zum einen glaubte Piaget Antworten zu finden, indem er die entwicklungsbedingten Veränderungen im Prozess des Wissenserwerbs und der Organisation von Wissen untersucht. Er geht davon aus, dass Wissen kein Zustand ist, sondern ein Prozess. Kinder nehmen also eine aktive Rolle ein und nehmen Einfluss darauf, welche Form ihr Wissen annimmt, was auch bedeuten würde, dass Wissen subjektiv gefärbt ist. Kinder begreifen ihre Umwelt, indem sie auf sie einwirken. In diesen momentanen, alltäglichen Begegnungen zwischen Kindern und ihrer Umwelt entwickelt sich laut Piaget das Denken. Stadienspezifische Entwicklungen sind auf unzählige solcher „Minientwicklungen“ zurückzuführen, wobei diese kleinen Schritte durch bestimmte funktionale Invarianten vorangetrieben werden.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung skizziert die Schwerpunkte des Seminars und legt das Ziel der Arbeit fest, Piagets Stadientheorie mit Störungen des Sozialverhaltens zu verknüpfen.

2. Entwicklungstheorie von Jean Piaget: Hier werden die Grundannahmen, die kognitiven Stadien sowie eine kritische Auseinandersetzung mit der Theorie Piagets dargestellt.

2.1 Grundannahmen, die Piagets Theorie zugrunde liegen: Dieser Abschnitt erläutert die zentralen Konzepte wie Wissenserwerb als Prozess, funktionale Invarianten sowie Organisation und Adaptation.

2.2 Die einzelnen Stadien: Es werden die vier Stadien der kognitiven Entwicklung von der Geburt bis zum 15. Lebensjahr detailliert beschrieben.

2.3 Empirische Belege und kritische Betrachtung der Theorie: Eine wissenschaftliche Reflexion über Piagets methodisches Vorgehen, die Schwachstellen seiner Theorie und deren bleibende Bedeutung.

3. Störungen des Sozialverhaltens: Dieses Kapitel liefert eine Definition und Beschreibung des Störungsbildes, inklusive Symptomatik, Diagnose, Ursachen und Therapie.

3.1 Symptomatik: Detaillierte Auflistung häufig auftretender dissozialer und aggressiver Verhaltensweisen, die eine Störung kennzeichnen.

3.2 Diagnosekategorien: Vorstellung verschiedener Einordnungen nach ICD 10 sowie Differenzierung nach Altersstufen und Schweregrad.

3.3 Genese: Erörterung der Entstehungsfaktoren, wobei familiäre Risikofaktoren eine zentrale Rolle einnehmen.

3.4 Therapieverfahren: Überblick über mögliche therapeutische Maßnahmen und die Schwierigkeiten bei deren Wirksamkeitsnachweis.

4. Positive und negative Einflüsse zur Manifestation einer Störung des Sozialverhaltens auf der Grundlage von Piagets Theorie: Die praktische Anwendung der Theorie auf pädagogische Strategien zur Verhaltenssteuerung in verschiedenen Entwicklungsstadien.

5. Fazit: Zusammenfassende Bewertung der Anwendbarkeit von Piagets Theorie auf moderne Störungsbilder und Ausblick auf den wachsenden Bedarf an professioneller Hilfe.

6. Literaturverzeichnis: Auflistung der verwendeten wissenschaftlichen Quellen.

Schlüsselwörter

Entwicklungstheorie, Jean Piaget, Störungen des Sozialverhaltens, kognitive Entwicklung, Stadientheorie, Pädagogik, Aggressivität, Delinquenz, Adaptation, Egozentrismus, Therapie, Erziehungsstil, kognitive Organisation, Prävalenzraten, Sozialpädagogik.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit untersucht die Verbindung zwischen der kognitiven Entwicklungstheorie von Jean Piaget und dem Auftreten sowie dem Umgang mit Störungen des Sozialverhaltens im Kindes- und Jugendalter.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die Arbeit behandelt die Stadientheorie Piagets, die Merkmale und Ursachen von Störungen des Sozialverhaltens sowie spezifische pädagogische Interventionsstrategien.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie sich Piagets entwicklungspsychologische Erkenntnisse nutzen lassen, um pädagogische Strategien zur Reduktion oder Verstärkung von Symptomen bei Störungen des Sozialverhaltens abzuleiten.

Welche wissenschaftliche Methode liegt der Arbeit zugrunde?

Es handelt sich um eine theoretische Arbeit, die auf einer Literaturanalyse und der vergleichenden Anwendung psychologischer Modelle auf klinische Störungsbilder basiert.

Welche Inhalte werden im Hauptteil schwerpunktmäßig behandelt?

Im Hauptteil werden Piagets Stadien (sensomotorisch bis formal-operativ) detailliert beschrieben und anschließend in Bezug auf konkrete Verhaltensauffälligkeiten analysiert, um daraus Handlungsanweisungen für Eltern und Pädagogen zu gewinnen.

Welche Schlüsselbegriffe sind für die Arbeit charakteristisch?

Wichtige Begriffe umfassen den Egozentrismus, funktionale Invarianten, Assimilation, Akkomodation sowie spezifische Diagnosekategorien für Störungen des Sozialverhaltens.

Wie gehen betroffene Kinder im präoperativen Stadium mit Konflikten um?

Aufgrund ihres egozentrischen Denkens und mangelnder Perspektivenübernahme können Kinder in diesem Stadium die Folgen ihres aggressiven Verhaltens nicht antizipieren; sie handeln oft impulsiv und sind für rationale Argumente schwer zugänglich.

Warum ist das formal-operative Stadium für die Therapie relevant?

Da Jugendliche in diesem Stadium zu Hypothesenbildung und Reflexion fähig sind, können sie ihre Handlungen bewusst hinterfragen, was den Therapeuten neue Möglichkeiten zur Verhaltensmodifikation bietet.

Welche Rolle spielt der elterliche Erziehungsstil?

Ein demokratischer Erziehungsstil, der klare Kontrolle mit Unterstützung bei Schwierigkeiten verbindet, wird als entscheidend für die Förderung eines stabilen Selbstwertgefühls angesehen, was wiederum das Risiko für delinquentes Verhalten senkt.

Warum ist Gruppenbehandlung bei Kindern mit Störungen des Sozialverhaltens kritisch?

Die Arbeit weist darauf hin, dass eine rein aus betroffenen Kindern bestehende Gruppe die dissoziale Symptomatik verstärken kann, statt zu einer Besserung beizutragen.

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Details

Title
Entwicklungstheorie von Jean Piaget - Störungen des Sozielverhaltens
College
Carl von Ossietzky University of Oldenburg
Grade
1
Author
Mandy Pollehn (Author)
Publication Year
2005
Pages
30
Catalog Number
V68493
ISBN (eBook)
9783638610513
Language
German
Tags
Entwicklungstheorie Jean Piaget Störungen Sozielverhaltens
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Mandy Pollehn (Author), 2005, Entwicklungstheorie von Jean Piaget - Störungen des Sozielverhaltens, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/68493
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