Im ersten Kapitel erfolgen die Einleitung und die Hinführung zum Thema. Weiterhin
wird die Problemstellung herausgearbeitet und der Gang der Untersuchung aufgezeigt.
Im Mittelpunkt des zweiten Kapitels steht die Erarbeitung einer einheitlichen Arbeitsdefinition,
welche die Grundlage zur Bearbeitung des Themas darstellt. Im Verlauf des
ersten Abschnitts wird versucht die Arbeitsdefinition weiter auszuarbeiten. Dabei sollen
die in der Literatur unterschiedlich auftretenden Begriffsbestimmungen kurz aufgezeigt
werden. An die begriffliche Einordnung schließen sich Ausführungen zu den Gründen
für das Eingehen einer strategischen Allianz. Alsdann sollen die Formen der Kooperation
näher beleuchtet werden und eine Einbettung in die Arbeitsdefinition erfolgen. Als
Abschluss des ersten Teils wird eine Abgrenzung zum Begriff des strategischen Netzwerks
vorgenommen.
Im dritten Kapitel der Arbeit, welches den Schwerpunkt dieser darstellt, steht das Management
von strategischen Allianzen im Fokus. Den Anfang machen dabei die Besonderheiten
des Managements von Strategischen Allianzen aus. Vor allem die Vertragsverhandlungen unter den Partnern spielen in diesem Teil eine große Rolle. Die einzelnen
Schritte bis zur Allianz werden aufgezeigt und deren Wichtigkeit herausgestellt. Als
spezielle, weil wichtigste Punkte in der Entstehung einer Allianz, wird sehr ausführlich
auf die Punkte Partnerwahl und Vertrauen eingegangen. Im weiteren Verlauf werden die
Unternehmensinternen und –externen Probleme herausgestellt und es werden in der
Wissenschaft verbreitete Lösungsvorschläge gegeben.
Im vierten Kapitel soll das Management von strategischen Allianzen anhand eines Beispiels
dargestellt werden. Nach einer kurzen Vorstellung der Star Alliance, welche eine
Allianz verschiedener Luftfahrtgesellschaften ist, sollen spezielle Ziele dieser genannt
werden. Die Ziele der Fluggesellschaften sind nicht nur finanzielle Aspekte, sondern
beispielsweise auch Kundenorientierte. In einem weiteren Teilabschnitt wird auf einige
exemplarische Probleme des Managements in der Star Alliance hingewiesen und mögliche
Lösungsansätze aufgezeigt.
Abschließend werden im fünften Kapitel die Ergebnisse zusammenfassend dargestellt
und bewertet.
[...]
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung
1.1 Einführung und Problemstellung
1.2 Gang der Untersuchung
2. Strategische Allianzen
2.1 Definition und Begriffsbestimmung
2.2 Gründe zur Bildung von strategische Allianzen
2.2.1 Effektorientierte Gründe
2.2.2 Effizienzorientierte Gründe
2.3 Formen von Kooperationen
2.4 Abgrenzung zum strategischen Netzwerk
3. Management von strategischen Allianzen
3.1 Besonderheiten des Managements von strategischen Allianzen
3.1.1 Partnerwahl
3.1.2 Vertrauen
3.2 Probleme und Lösungsansätze
3.2.1 Die zehn häufigsten Fehler / Probleme einer strategischen Allianz
3.2.2 Weitere Problemfelder; fehlende Fits; Wettbewerbsrecht
4. Management am Beispiel der Star Alliance
4.1 Vorstellen der Star Alliance
4.2 Ziele der Star Alliance
4.3 Probleme und Lösungsansätze
5. Schlussbetrachtung und Ausblick
Zielsetzung & Themen der Arbeit
Die vorliegende Arbeit untersucht das Management von strategischen Allianzen, um die besonderen Herausforderungen und Bedingungen zu identifizieren, die eine Allianz an das Management stellt. Ein zentraler Fokus liegt auf der Analyse der Gründe für das häufige Scheitern solcher Kooperationen in der Praxis sowie der Erarbeitung möglicher Lösungsansätze, insbesondere unter Berücksichtigung des Managements an den Schnittstellen.
- Grundlagen und Definition strategischer Allianzen
- Motive für die Bildung von Unternehmenskooperationen (Effektivität und Effizienz)
- Kritische Erfolgsfaktoren wie Partnerwahl und Vertrauensaufbau
- Häufige Fehlerquellen und Konfliktpotentiale im Allianzmanagement
- Praxisbeispiel der Star Alliance zur Veranschaulichung der Managementprobleme
Auszug aus dem Buch
3.1.1 Partnerwahl
Ein entscheidender Faktor für den Erfolg einer strategischen Allianz ist die Partnerwahl. Welche Kriterien sind bei der Partnerwahl zu beachten? Und ob eine Partnerschaft die richtige Wahl ist, kann durch eine Analyse des fundamentalen, des strategischen und des unternehmenskulturellen Fit herausgefunden werden. Weiterhin verursachen (Internationale) strategische Allianzen vielfach komplexe Managementprobleme, wobei im Vordergrund die Handhabung von Ziel – und Verhaltenskonflikten steht, welche mit einer sorgfältigen Partnerwahl gewährleistet werden kann.
Aber nicht immer stehen Unternehmen bei der Bestimmung von Partnern vor einer Auswahlentscheidung. Dies gilt vor allem dann, wenn die Allianz ein Produkt zur Intensivierung von Geschäftsbeziehungen ist. Auch eine Begrenzung der Auswahlalternativen ist vorstellbar. Bei bestimmten Technologien ist das der Fall, wo sich eine strategische Allianz nur mit wenigen potentiellen Partnerunternehmen lohnt, oder ein bestimmtes Unternehmen ist aufgrund seiner vorteilhaften Position am Markt besonders interessant. In den meisten Fällen aber hat das Management eine Auswahl zu treffen und diese Partnerauswahl stellt eine unabhängige und abgrenzbare Entscheidung in der Planungsphase einer strategischen Allianz dar.
Bevor der in der Literatur weit verbreitete Ansatz von Bronder / Pritzl näher beleuchtet wird, werden folgende Kriterien nach Holtbrügge aufgezeigt. Man kann die beiden Ansichten sehr gut miteinander Vergleichen, da sie sich nur in der Bezeichnung unterscheiden. Holtbrügge beschreibt vier relevante Aspekte der Partnerwahl. Als ersten Punkt wird festgelegt, dass eine weit gehende Kompatibilität der Zielsetzungen der Partner vorhanden sein muss. Nur wenn es gelingt eine Win – Win Situation für alle beteiligten Unternehmen zu schaffen, wird es eine langfristige Verbundenheit mit der Allianz geben. Nur dann gibt es ein Interesse an der Aufrechterhaltung der Kooperation und die Gewährleistung, dass weiterhin die erforderlichen Ressourcen bereitgestellt werden. Diesen ersten Punkt setzt Holtbrügge unter die Bezeichnung Commitment.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Thematik der Unternehmenskooperationen ein, arbeitet die Problemstellung heraus und skizziert den Aufbau der Untersuchung.
2. Strategische Allianzen: Hier wird eine fundierte Arbeitsdefinition erarbeitet, die Motive für Kooperationen (Effektivitäts- und Effizienzgründe) analysiert und eine Abgrenzung zum strategischen Netzwerk vorgenommen.
3. Management von strategischen Allianzen: Dieser Schwerpunktbereich beleuchtet die Besonderheiten des Managements, insbesondere die Bedeutung von Partnerwahl und Vertrauen, sowie die häufigsten Fehler und Lösungsansätze.
4. Management am Beispiel der Star Alliance: Dieses Kapitel veranschaulicht die theoretischen Konzepte anhand der größten Luftverkehrsallianz der Welt, inklusive ihrer Ziele und konkreter Managementprobleme.
5. Schlussbetrachtung und Ausblick: Hier werden die Ergebnisse zusammengefasst und die zunehmende Bedeutung von Allianzen für internationale Unternehmen betont.
Schlüsselwörter
Strategische Allianzen, Unternehmenskooperation, Allianzmanagement, Partnerwahl, Vertrauen, Effektivität, Effizienz, Star Alliance, Kooperationsgewinn, Risikomanagement, Unternehmenskultur, Wissensmanagement, Wettbewerbsrecht, Fehleranalyse, Managementprobleme.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit befasst sich mit der Analyse des Managements strategischer Allianzen, um zu verstehen, wie diese Form der Unternehmenskooperation erfolgreich gestaltet und geführt werden kann.
Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?
Die zentralen Themen umfassen die Definition strategischer Allianzen, die Gründe für ihre Bildung, kritische Erfolgsfaktoren wie Partnerwahl und Vertrauen sowie die Identifizierung und Lösung typischer Managementprobleme.
Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage der Arbeit?
Das Ziel ist es, die besonderen Voraussetzungen an das Management zu untersuchen und zu beantworten, welche Probleme beim Management von strategischen Allianzen auftreten und wie diese gelöst werden können.
Welche wissenschaftliche Methode wird in der Arbeit verwendet?
Die Arbeit nutzt eine literaturbasierte Analyse zur theoretischen Fundierung und ergänzt diese durch eine fallstudienartige Untersuchung der "Star Alliance", um die praktische Anwendbarkeit der Konzepte zu demonstrieren.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Im Hauptteil werden zunächst die Besonderheiten des Managements, wie die Partnerwahl und Vertrauensbildung, theoretisch aufgearbeitet. Anschließend werden typische Problemfelder (wie das Scheitern durch mangelnde Flexibilität oder politische Konflikte) detailliert diskutiert.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren diese Arbeit?
Die wichtigsten Begriffe sind Strategische Allianzen, Allianzmanagement, Partnerwahl, Vertrauen sowie Kooperationsgründe und -probleme.
Warum ist die Partnerwahl für strategische Allianzen so entscheidend?
Die Partnerwahl ist der Ausgangspunkt für den Erfolg, da sie fundamentale und kulturelle Passungen ("Fits") sicherstellt, die für eine langfristige Win-Win-Situation und die Vermeidung von Interessenkonflikten unerlässlich sind.
Welchen Stellenwert nimmt Vertrauen in der Zusammenarbeit ein?
Vertrauen ist ein Schlüsselkriterium für die Stabilität und Effizienz, da es den Opportunismus minimiert und die notwendige Kooperation bei sensiblen Aufgaben sowie den Wissensaustausch erst ermöglicht.
Warum dient die Star Alliance als besonderes Fallbeispiel?
Die Star Alliance wird als Beispiel gewählt, da sie als größte und erfolgreichste Luftverkehrsallianz dient, an der sich komplexe Anforderungen wie Datentransparenz, Gewinnverteilung und Bestandsschutz in der Praxis ideal verdeutlichen lassen.
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- Christoph Großmann (Author), Andreas Förtsch (Author), 2006, Das Management von Strategischen Allianzen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/68718