"And the Shark, he has Teeth" - Brechts Exil in America und Nachwirken am Broadway


Hausarbeit (Hauptseminar), 2007

33 Seiten, Note: 1,7


Leseprobe

Inhalt

1. Why the shark has teeth?

2. Brechts ‚Exile in Paradies’
2.1. Der Weg in den amerikanischen (Alb-)Traum
2.2. Das (Über-) Leben in der „City of Angels“
2.3. The rapid walk home
2.4. Warum Brecht scheiterte?
2.5. Nachwirkungen

3. Die THREEPENNY OPERA und der Weg zur ‚richtigen’ Übersetzung
3.1. Der erste „missglückte“ Versuch:
3.2. The Longest Run: 1954-
3.3. Für Eine Neue Generation:
3.4. 3 Groschen-(Rock)Oper:
3.5. Mack fährt zweigleisig:

4. Ausblick: Die Threepenny Opera im 21. Jahrhundert

5. Quellenverzeichnis

1. Why the shark has teeth?

Ein Mann, stets und ständig in jeder Lage, ob privat oder beruflich, kräftig zu zubeißen, bewusst oder unbewusst – Bertolt Brecht. Seine hingebungsvolle Arbeit an seinen Stücken, machten ihn wohl oft zum Regiedespoten, wohl auch oft wenn er für die Regie gar nicht verantwortlich war. Privat war Brecht wohl auch nicht gerade das, was man einen sympathischen Menschen nennen würde. Mit seinem offenen, politischen, streitsüchtigen Wesen konnten sich viele der ‚höflichen’ Amerikaner nicht anfreunden. James K. Lyon zitierte in seinem Buch Brecht in America die Ehefrau von Charles Laughton, Elsa Lanchester, über den Charakter von Brecht wie folgt: „Hätte Brecht der Kommunistischen Partei angehört, wäre er Antikommunist geworden. Er verhielt sich immer >anti-<, so dass er gegen ein Land war, sobald er ein Teil davon wurde [...] Ich glaube er war prinzipiell >anti-<.“[1]

Besonders in seinem siebenjährigen Exil in den Vereinigten Staaten ‚attackierte’ der Hai und Kommunist Brecht immer wieder vor allem auch die Kultur des Landes, welches als die Wiege des Kapitalismus angesehen wird. Aber genau wie sein tierisches Ebenbild ist Brechts größtes Problem verkannt und missverstanden zu sein.

Bereits während seiner Kindheit träumte er von der Neuen Welt und den Abenteuern und Geschichten die auf den Direktorensohn im „Neuen Atlantis“ warteten. Brecht wuchs in einer Zeit auf, in der Amerika die Phantasie der meisten Europäer beflügelte. Es waren die Jahre der ersten großen Migrationswelle. Viele Deutsche, Iren, Skandinavier machten sich auf, um ein Teil dieses ‚American Dreams’ zu werden. Es ist die Zeit in der der Mythos über das „Land wo Milch und Honig fließen’ geboren wurde. Als sich Brecht aber verstärkt mit dem Marxismus beschäftigte und in ihm eine Lehre gefunden hatte, die seiner Seele entsprach, entfernte er sich mehr und mehr vom Idealbild seiner Jugend. Stellte die USA doch die höchste Entwicklung der kapitalistischen Systems und somit seine finsterste Form dar. Somit symbolisierte für ihn das marxistische System in der Sowjetunion immer mehr das System der Zukunft. Dass Brecht nicht ins sowjetische Exil gegangen ist, hatte wohl den Grund, dass einige seiner Freunde und Kollegen, die dies getan hatten, auf effektive Weise von Stalin zum Schweigen gebracht wurden. Somit blieb bei seiner Flucht vor den Nationalsozialisten nur noch die Flucht aus Europa nach Amerika, in das Land in das der andere Teil seiner Freunde geflüchtet war.

Als bekennender Kommunist, obwohl nie aktives Mitglied einer kommunistischen Partei war, war er der amerikanischen Justiz relativ schnell ein Dorn im Auge. Der veröffentlichte Teil seine FBI-Akte beginnt am 6.Maerz 1943 und umfasst hauptsächlich Berichte von Observationen, sowie Aussagen und Interviews von Menschen in Brechts Nähe.

Doch nichtsdestotrotz bleibt der Einfluss den die Vereinigten Staaten von Amerikas auf Brecht hatten, wenn auch unterschwellig, bestehen. Vielleicht hat „God’s own country“[2] mehr Spuren hinterlassen als Brecht selber zugegeben hätte. Immerhin wechselte er seinen Namen von Berthold in die mehr anglifizierte Form Bertolt oder Bert. Außerdem schien er wie besessen von dem Gedanken gewesen zu sein am Broadway Fuß zu fassen. Viele seiner Stücke, darunter Im Dickicht der Städte, Happy End, Die heilige Johanna der Schlachthöfe, Der Flug der Lindbergs sowie diverse Dramenfragment und Gedichte spielen in Amerika.

Auf der anderen Seite muss aber auch der Einfluss den Brecht im Nachhinein auf die Kulturlandschaft der USA gehabt hat, erwähnt und untersucht werden. Viele seiner Theorien lassen sich heute im Fernsehen und in Filmen der Traumfabrik Hollywood wieder finden – allen voran sein berüchtigter V-Effekt.

So richtig heimisch und wohl zu fühlen scheint er sich in diesem ‚Neuen Atlantis’ seiner Jugend nicht. Obwohl er später die sieben Jahre, die er in den USA verbracht, nur noch als „Exile in Paradise“ beschreibt. Brechts wiederholte Versuche in der Theaterwelt der USA erfolgreich zu sein, sein Scheitern, die Gründe dafür, sowie zusätzlich 5 Inszenierungen der „Dreigroschenoper“ am Broadway ohne Brechts direkte Beteiligung, sollen im Folgenden untersucht und analysiert werden.

2. Brechts „Exile in Paradise“

2.1. Der Weg in den amerikanischen (Alb-)Traum

Als in der Nacht vom 27. zum 28. Februar 1933 der Reichstag in Berlin brennt und das Ende der Weimarer Verfassung und den Beginn des ungehemmten Machtausbaus der Nationalsozialisten in Deutschland einläutet, bereitet der 1898 in Augsburg geborene Bertolt Brecht bereits seinen Weg ins Exil vor. Über Prag, Wien, Zürich kommt er schließlich auf Einladung einer befreundeten Schriftstellerin nach Dänemark. Dort verbleiben er und seine Frau Helene Weigel, sowie ihre beiden Kindern Stefan und Barbara, fünf Jahre und immigrieren schließlich nach Aufenthalten in Stockholm und Helsinki im Mai 1941 in die Vereinigten Staaten. Bereits 1939 in Kopenhagen hat Brecht einen Antrag auf ein Einwanderungsvisum bei der hiesigen US-Botschaft gestellt. Da ihm, wie vielen anderen Exilanten, aber von Hitler die deutsche Staatsbürgerschaft aberkannt wurden, kommt Brecht auf eine Warteliste für Staatenlose. Für Antragsteller auf dieser Liste konnte es bis zu zwei Jahren dauern bis das Visum bewilligt wurde.

Finanzielle Unterstützung bekommt er in dieser Zeit unter anderen von namhaften Freunden und Bekannten die bereits in den USA lebten wie Fritz Lang, Kurt Weill, Lion Feuchtwanger oder Fritz Kortner. Auf Initiative Erwin Piscators wird Brecht im April 1940 eine Position an der ‚University in Exile’, die der New School of Social Research in New York angeschlossen war, angeboten. Diese Einladung verhilft ihm nicht sofort zu einem Visum, kann aber den Prozess bei der erneuten Antragstellung beim Konsul in Helsinki ein wenig beschleunigen. Am 3. Mai 1941 erhalten die Brechts dann endlich das Visum und fahren mit kurzem Aufenthalt in Moskau weiter nach Wladiwostok. Auf dem schwedischen Frachter S.S. Annie Johnson überqueren sie den Pazifik und reisen am 21. Juli 1941 in San Pedro, Kalifornien ein. Am 8. Dezember 1941 gibt er bei der Einwanderungsbehörde an, er habe vor, einen Antrag auf Einbürgerung zu stellen.[3]

2.2. Das (Über) Leben in der „City of Angels“

Brecht und seine Familie siedeln sich in Santa Monica an, was sich in unmittelbarer Nähe zur in der Blüte stehenden Traumfabrik Hollywoods befindet. Brecht schwebt vor in der Filmindustrie zu arbeiten und Drehbücher zu verkaufen. Für ihn ist es aber schon von Anfang an mehr eine Qual und mehr ein Überleben als ein Leben. James K. Lyons beschreibt in seinem Buch „Brecht in America“ die Abscheu Brechts für bestimmt Dinge des alltäglichen Lebens in Kalifornien wie folgt:

„Brecht litt unter der Sommerhitze und sehnte sich nach dem gemäßigten Klima Mitteleuropas. Er stellt fest, dass anständiges Brot nicht zu haben war, und er hasste die Schnellgerichte, die er zuweilen in einem Drugstore bestellte. Er schimpfte auf die Künstlichkeit eines Lebens in üppigem Grün, das ohne Giessen und Bewässern sofort wieder zur Wüste würde – ‚’kratz ein bisschen und die Wüste kommt durch’ “.[4]

Auch die Kultur der „billigen Hübschheit eines Konsumorientieren, alles pervertierenden Kapitalismus (deren) Oberflächlichkeit und das zugrunde liegende kommerzielle Ethos,“[5] eckte bei dem überzeugten Kommunisten Brecht an.

Des Weiteren macht ihm der Mangel an (Theater-)Arbeit zu schaffen. Er arbeitete wohl gleichzeitig an mehreren Drehbüchern, hatte aber immer wieder den Erfolg am Broadway im Auge. Brecht war sich bewusst, dass er den Durchbruch am amerikanischen Theater nur durch einen Durchbruch am Broadway schaffen würde.

Bereits vor seinem Exil, im Jahre 1935, ergab sich für Brecht die erste Gelegenheit am Broadway Fuß zu fassen. Auf Bitten von Hanns Eisler, einem langjährigen musikalischen Mitarbeiter, arbeitete Brecht an einer Inszenierung seiner Adaption des Gorki Romans Die Mutter mit der New York Theatre Union, dessen Leitung Eisler übernommen hatte. Als Regisseur wurde der junge Victor Wolfson verpflichtet. Die Produktion endete in einem Eklat und Rechtsstreit. Nach Streitigkeiten die Übersetzung betreffend, Rollenbesetzungen, Meinungsverschiedenheiten mit Kostümbildnern, Schauspielern, die im Stanislawskis ,method acting’ trainiert waren, und dem Regisseur wurde das Stück im Endeffekt ohne Brechts Zustimmung aufgeführt und wurde bereits nach drei Wochen und großen finanziellen Einbussen abgesetzt. Brechts erster Versuch am Broadway war gescheitert.

Im Exil in Santa Monica gab es viele Dinge mit denen Brecht nun umgehen musste, die ihm vorher fremd waren. Er musste ganz von vorne anfangen. Obwohl sein Name in den USA einem kleinen Kreis von Regisseuren und Künstlern bekannt war, hatte er nun mit Produzenten und Präsidenten der Filmgesellschaften zu kämpfen, für den der Name Brecht keine Bedeutung hatte. Des Weiteren plagte ihn die Geldnot, die er bis dato nicht kannte. In der Anfangszeit lebten die Brechts von Geldern aus dem European Film Fund[6]

Der Verkauf von Drehbüchern blieb weiterhin aus. Nichtsdestotrotz arbeitete Brecht oft an 6 bis 8 Projekten gleichzeitig[7] und ist überaus produktiv. In den Jahren im amerikanischen Exil entstehen zahlreiche Gedichte, er arbeitet am Messingkauf, Arturo Ui, Flüchtlingsgespräche und Julius Caesar und schreibt die Stücke Simone Machard, Furcht und Elend des Dritten Reiches, Der kaukasische Kreidekreis, Galileo[8], sowie die erste Fassung des Kleinen Organons für das Theater. Mit Fritz Lang arbeitet er an dem Drehbuch zu Hangman Also Die. Brechts Beitrag wird aber geändert bzw. gestrichen.

Am Broadway arbeitet er in den Jahren 1942-45 mit unterschiedlichen Leuten an Inszenierungen, wie der Duchess of Malfi, zusammen mit H.R. Hays, dem Kaukasischen Kreidekreis, mit Luise Rainer, Schweyk, mit Kurt Weill, und Furcht und Elend des Dritten Reiches, mit Erwin Piscator. Außer bei Letzterem kam es bei keinem dieser Stücke letztendlich zu einer Aufführung im Allgemeinen oder zumindest nicht unter seinem Namen, meist wegen eines Streites zwischen Brecht und seiner Partnern. Der kaukasische Kreidekreis, den Brecht eigens für den Broadway geschrieben hatte, wurde dort erst mehr als 20 Jahre später nämlich 1966 aufgeführt.

Mäßigen Erfolg hatte die off-Broadway Aufführung von Furcht und Elend des Dritten Reiches. Den Kritikern waren die Form und die Aufführungspraxis fremd und die Premiere war wohl von vielen Pannen geprägt und verstärkte den Eindruck eines unfertigen Stückes. Außerdem war der Zeitpunkt der Aufführung wohl unglücklich gewählt, da Deutschland sich einen Monat vor Premiere ergeben hatte und somit verlor das Stück einen großen Teil seiner Aktualität.

Den größten und nachhaltigsten Erfolg in den USA hatte Brecht ohne Zweifel mit Galileo, der amerikanischen Adaption seines 1938/39 in Dänemark entstandenen Leben des Galilei, an dem er dreieinhalb Jahre intensiv mit Charles Laughton[9] gearbeitet hat. Das von Joseph Losey (nicht wirklich)[10] inszenierte Stück hatte am 30. Juli 1947 Premiere, nicht aber etwa am Broadway, sondern im Coronet Theatre in Hollywood. Die „Galapremiere“ war ein großes Medienereignis, zum einen weil die Inszenierung Laughtons Rückkehr zum Theater war und zum anderen weil die Premierengäste von Rang und Namen waren - u.a. Ingrid Bergman, Charlie Chaplin, Anthony Quinn, Gene Kelly, David Loew, Lewis Milestone oder Frank Lloyd Wright.

Die Kritiken waren jedoch gespalten. Da gab es den einen Teil der Los Angeles Presse die sich äußerst lobend über die Qualität des Stücks und der Aufführung äußerten, dann gab es solche die keinen Bezug zu dem Stück finden konnten, aber Laughton als Galilei grandios fanden. Die Stimmen aus New Yorker waren weniger begeistert. Im Großen und Ganzen war Brecht selbst „außerordentlich zufrieden damit.“[11] Stellte es doch seine erste Aufführung in Amerika dar, die er „völlig nach eigenem Wunsch und Willen inszenieren konnte.“[12] Vier Monate später hatte das Stück auch am Broadway Premiere. Brecht aber blieb es verwehrt eine eigene Broadwayaufführung zu sehen, da er bereits nicht mehr in America war.

2.3. The Rapid Walk Home

Auch wenn Brecht bereits 1941 offiziell seine Absicht erklärt hatte, amerikanischer Staatsbürger zu werden, zu einem amerikanischen Pass kam er aber nicht mehr. Am 1947 wurde er vor den so genannten HUAC Ausschuss geladen, dem House Comittee of Un-American Activities. Noch vor seiner Anhörung kaufte er für sich und seine Familie eine Überfahrt nach Europa, denn für ihn war klar, dass sein Exil in den Vereinigten Staaten beendet war.

2.4. Warum Brecht scheiterte?

Die Gründe für Brechts mäßigen Erfolg in den USA werden von Eric Bentley, welcher viele von Brechts Stücken übersetzt hat und dem seit 1942 eine enge Freundschaft zu ihm verband, in seinem New York Times Artikel von 1965 mit dem Titel „Whatever Became of Bertolt Brecht“ beschrieben. Er stellt den mühsamen Erfolg von Brechts eigenen Inszenierungen aber auch von Brecht Stücken im Allgemeinen am Broadway dar, stellt aber gleichzeitig auch fest, dass kein deutscher Dramatiker je am Broadway Erfolg hatte, mir Ausnahme von Dürrenmatt vielleicht, der aber kein Deutscher war.

Neben vielen anderen, sieht Bentley den Misserfolg hauptsächlich begründet durch zwei „Barrieren:“ dem Kommunismus und der Ironie. Er argumentiert, dass es wohl nicht der Fakt war, dass Brecht Kommunist war, sondern dass eher dem gemeinen Broadway Publikum der Marxismus „ an unfamiliar world of thought and feeling“[13] darstellte. Als Beispiel führt er an, dass bei der Inszenierung der Mutter Courage in New York die Pointen nur für einen Teil des Publikums mit bestimmtem Hintergrundwissen witzig erschienen. Anne Bancroft[14] sagte dazu: „I sometimes felt I was playing to two absolutely distince audiences, one in the orchestra, one in the balcony and only the latter thought the jokes were funny.“[15]

Als zweite „Barriere“ führt Bentley die „Ironie“ in Brechts Stücken an. Die New Yorker schienen mit der „schwarzen, europäischen Ironie“ arge Probleme zu haben. Zu der außerordentlich langen und erfolgreichen Spielzeit von der Dreigroschenoper in den Jahren 1954 – 61 ist zu erwähnen, dass dieser Erfolg wahrscheinlich nur darin berührt, dass genau dieser schwarze Humor durch den Übersetzer Marc Blitzstein und die Regisseurin Carmen Capalbo zum größten Teil entfernt wurde.

Des Weiteren liegt sein Versagen wahrscheinlich auch in der rein kommerziellen Struktur des Broadway begründet, welche im großen und ganzen keine Experimente zulässt, welche in einem finanziellen Misserfolg enden könnten. Es scheint eine „Angst“ vor Brecht Stücke umgegangen zu sein, die wahrscheinlich schon damals auf der stereotypen Wahrnehmung beruhten, dass Brecht zu anspruchsvoll, zu schwierig zu spielen oder zu umständlich zu inszenieren sei.

Anders schien es da wohl an den so genannten regional und den College theatres auszusehen. Dort wo der kommerzielle Erfolg nicht so vorrangig war und vor allem die jungen, aufstrebenden Schauspieler und Regisseure agierten, war der Mut zum Abenteuer noch groß.

Brechts versagter Erfolg am Broadway sollte man aber nicht nur in der Rezeption des Publikums suchen, es sollte auch erwähnt werden, dass er selbst ein großes Stück dazu beigetragen hat, dass nur wenige Stücke die er produzieren wollte, letztendlich zu einer Aufführung geführt habe. Lyon beschreibt in seinem Buch an unzähligen Stellen wie unverfroren, arrogant, egoistisch, rau und unverschämt Brecht oft mit seinen Partnern, Schauspielern oder Übersetzern umgegangen ist. Nicht selten sind seine Ausbrüche während der Proben oder schon während der Übersetzung der Grund dafür gewesen, dass Leute die Zusammenarbeit mit ihm gekündigt haben. Ein weiterer Grund dürfte wohl sein Vorgehen und seine Praxis an sich gewesen sein, seine Texte ständig umzuschreiben, zu kürzen oder Teile hinzuzufügen, was die produktive Theater– und Probenarbeit fast unmöglich macht, vor allem, wenn man einen festen Termin hat.

[...]


[1] Lyon 58

[2] Lyon 20

[3] FBI Akte Bertolt Brecht

[4] Lyon 55

[5] Lyon 55

[6] Ein von Charlotte Dieterle, Frau des Regisseurs William Dieterle und Liesl Frank, Frau des Romanciers Bruno Frank, gegründeter Fond zur Unterstützung von Flüchtlingen aus Europa.

[7] Lyon 60

[8] Die amerikanische Fassung von Leben des Galilei mit Unterstützung von Charles Laughton

[9] Britischer, ab 1950 US-amerikanischer, Schauspieler und Regisseur (1899-1962), 1934 erhielt er den Academy Award als bester Darsteller in Das Privatleben Heinrichs VIII, und war 1936 nominiert für die Rolle des Captain Bly in Meuterei auf der Bounty.

[10] Brecht übernahm ständig das Kommando, wenn ihm etwas mit der Inszenierung nicht gefiel.

[11] Lyon 274

[12] Lyon 274

[13] Bentley New York Times

[14] Sie spielte die Mutter Courage in der 1963 Produktion am Broadway, welche aber nur zwei Monate lief

[15] Bentley New York Times

Ende der Leseprobe aus 33 Seiten

Details

Titel
"And the Shark, he has Teeth" - Brechts Exil in America und Nachwirken am Broadway
Hochschule
Freie Universität Berlin  (Theaterwissenschaft)
Veranstaltung
HS Brecht für das 21. Jahrhundert
Note
1,7
Autor
Jahr
2007
Seiten
33
Katalognummer
V68825
ISBN (eBook)
9783638611572
ISBN (Buch)
9783638673037
Dateigröße
1400 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Shark, Teeth, Brechts, Exil, America, Nachwirken, Broadway, Brecht, Jahrhundert
Arbeit zitieren
Janek Liebetruth (Autor), 2007, "And the Shark, he has Teeth" - Brechts Exil in America und Nachwirken am Broadway, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/68825

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